Schrankendemo stoppt Zug in Duisburg
Circa 200 Menschen nahmen am Samstag an der zweiten Schrankendemo in Duisburg-Wanheim teil. Beim Passieren des Bahnübergangs wurde nebenbei mal eben ein Güterzug gestoppt! Wenn die GNS auf dieser Strecke ihren Atommüll nach Ahaus karren will, muss Sie sich auf einiges gefasst machen.
In den nächsten Wochen wird der Wanderverein "Stramme Wade" Teile der Strecke nach Ahaus genauer unter die Lupe nehmen und auf ihre Verkehrssicherheit prüfen.
In den nächsten Wochen wird der Wanderverein "Stramme Wade" Teile der Strecke nach Ahaus genauer unter die Lupe nehmen und auf ihre Verkehrssicherheit prüfen.
Initiiert wurde die zweite Schrankendemo (vor einem Jahr gab es die erste) von der Initiative "Besser leben in Wanheim". Ursprüngliches Ziel ist die Verbesserung der Verkehrs- und Lebensituation in Duisburg-Wanheim. Der Stadtteil ist komplett von Güterzug-Gleisen und dem Rhein umgeben und kann nur über zwei Bahnübergänge erreicht, bzw. verlassen werden. Google-Maps verschweigt diese prekäre Situation, da nur die Gleise für den ÖPNV in der Karte eingezeichnet sind, auf dem Satelitenbild lässt sich aber auch das Anschlussgleis der Gesellschaft für Nuklearservice in Wanheim erkennen.
Insgesamt sind diese beiden Bahnübergänge täglich circa acht Stunden geschlossen, verkehrstechnisch eine Zumutung für die Anwohner. Sollte sich nun auf dem Gelände der Atommüllkonditionierungsanlage ein Unfall ereignen ist eine zügige Evakuierung kaum möglich, erst recht nicht, wenn ein Zug mit Atommüll durch einen Unfall die Bahnübergänge blockiert.
Die Demo machte mit 200 Teilnehmern erfolgreich auf die Problematik aufmerksam, auch die ansässigen Geschäftsleute beteiligten sich. Als die Demo den Bahnübergang passiert, schließen sich die Schranken, die Demo wird zerteilt, manchen sind zwischen den Schranken eingeschlossen. Die Polizei muss einen Güterzug, gezogen von einer von Castor- und Urantransporten bekannten Ludmilla stoppen. Auch in Duisburg-Wanheim ist bekannt, dass es sich auf Bahnübergängen hervorragend demonstrieren lässt und so muss der Güterzug einen längeren Stopp einlegen. Der wütende Lokführer fuhr erneut auf die Demonstranten zu und musste wieder von der Polizei gestoppt werden, welche nun sichtlich Mühe hatte, den Bahnübergang zu räumen.
So einfach kann es gehen! Wenn die GNS wirklich ihre 600 Tonnen Atommüll aus Duisburg-Wanheim mit zwei Transporten pro Woche in das Ahauser Atommülllager bringen will, muss sie mit massivem Widerstand rechnen! Auch wenn die Strecke Duisburg-Ahaus im Vergleich zu Neckarwestheim - Ahaus oder La Hague - Gorleben sehr kurz erscheint, gibt es genug Orte für Widerstand.
Sollte sich die Situation speziell in Wanheim nicht bessern wurde vorsorglich schon die dritte Schrankendemo angekündigt. Für den 24. April wird aus ganz NRW weiter nach Ahaus mobilisiert und auch aus Duisburg ist ein Bus dabei. Alle Busse sind unter www.kein-castor-nach-ahaus.de gelistet.
Für ein besseres Leben, für den sofortigen Atomausstieg!
Insgesamt sind diese beiden Bahnübergänge täglich circa acht Stunden geschlossen, verkehrstechnisch eine Zumutung für die Anwohner. Sollte sich nun auf dem Gelände der Atommüllkonditionierungsanlage ein Unfall ereignen ist eine zügige Evakuierung kaum möglich, erst recht nicht, wenn ein Zug mit Atommüll durch einen Unfall die Bahnübergänge blockiert.
Die Demo machte mit 200 Teilnehmern erfolgreich auf die Problematik aufmerksam, auch die ansässigen Geschäftsleute beteiligten sich. Als die Demo den Bahnübergang passiert, schließen sich die Schranken, die Demo wird zerteilt, manchen sind zwischen den Schranken eingeschlossen. Die Polizei muss einen Güterzug, gezogen von einer von Castor- und Urantransporten bekannten Ludmilla stoppen. Auch in Duisburg-Wanheim ist bekannt, dass es sich auf Bahnübergängen hervorragend demonstrieren lässt und so muss der Güterzug einen längeren Stopp einlegen. Der wütende Lokführer fuhr erneut auf die Demonstranten zu und musste wieder von der Polizei gestoppt werden, welche nun sichtlich Mühe hatte, den Bahnübergang zu räumen.
So einfach kann es gehen! Wenn die GNS wirklich ihre 600 Tonnen Atommüll aus Duisburg-Wanheim mit zwei Transporten pro Woche in das Ahauser Atommülllager bringen will, muss sie mit massivem Widerstand rechnen! Auch wenn die Strecke Duisburg-Ahaus im Vergleich zu Neckarwestheim - Ahaus oder La Hague - Gorleben sehr kurz erscheint, gibt es genug Orte für Widerstand.
Sollte sich die Situation speziell in Wanheim nicht bessern wurde vorsorglich schon die dritte Schrankendemo angekündigt. Für den 24. April wird aus ganz NRW weiter nach Ahaus mobilisiert und auch aus Duisburg ist ein Bus dabei. Alle Busse sind unter www.kein-castor-nach-ahaus.de gelistet.
Für ein besseres Leben, für den sofortigen Atomausstieg!
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
24.04.
...und zur Menschenkette....