Bericht vom Klima!Bewegungsnetzwerk treffen

K!BN 23.03.2010 19:31 Themen: Atom Weltweit Ökologie
Aus dem Schatten von Kopenhagen treten.... Perspektiven für eine linke und emanzipatorische Klimapolitik!

Das Klima!BewegungsNetzwerk traf sich letztes Wochenende in Hamburg. Nachdem auf dem letzten Treffen im Januar vor allem über Kopenhagen reflektiert wurde (nachlesbar in dem Auswertungspapier Das Scheitern als Chance begreifen: Wie weiter nach Jokenhagen? ) ging es diesmal über die Konkretisierung von Aktionen und Inhalten in diesem Jahr.
40 Aktivist_innen aus dem ganzen Bundesgebiet diskutierten über die Themen Energie, öffentlicher Nahverkehr, Klimagerechtigkeit und Wachstumskritik. Dabei kristallisierten sich für die gemeinsame Zusammenarbeit zwei Schwerpunkte heraus. Zum Komplex Energie bzw. vor allem Kohle wird eine Kampagne für den Herbst geplant (Kohlekraftwerke und Kohleabbau in Zusammenhang mit Technologiekritik und Forderung von Vergesellschaftung von Energie sowie Energiegerechtigkeit bzw. soziale Gerechtigkeit). Zudem soll die Diskussion um "öffentlicher Verkehr umsonst" weiter vorangetrieben und eventuell ein Konzept für einen (dezentralen) Aktionstag erarbeitet werden. Die Stimmung auf dem Treffen war super und sehr produktiv.

Das K!BN wird seinen Schwerpunkt nicht auf die Aktivitäten bei den UN-Zwischenverhandlungen in Bonn (offziell vom 31. Mai bis zum 11. Juni 2010 ) legen, will aber dort mit Workshops (u.a. zu den Themen Klimagerechtigkeit und Wachstumskritik) inhaltliche Diskussionen anstoßen und vertiefen. Auch wird es in Bonn ein Treffen vom K!BN geben, das offen ist für alle Interessierten. Ort und Termin, sowie weitere Infos, werden sich demnächst unter klima.blogsport.de finden lassen. K!BN versteht sich außerdem als Teil des internationalen Netzwerks CJA (Climate Justice Action - www.climate-justice-action.org ). CJA hat u.a. "Reclaim Power" in Kopenhagen während des COP15 organisiert. Das nächste Treffen von CJA wird auch in Bonn Anfang Juni stattfinden. Dort sollen u.a. die Ideen für einen internationalen Aktionstag im Oktober weiter diskutiert werden.
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