Squat Geringswalde geräumt

ehemalige Besetzer_Innen des Squat GW 17.03.2010 17:48 Themen: Freiräume Medien Soziale Kämpfe
Am 15.März 2009 wurde das Besetzte Haus in der Wiesenstraße 7 geräumt. Grund dafür war eine wenig später geplante polizeiliche Räumung.
Am 15.März 2009 wurde das Besetzte Haus in der Wiesenstraße 7 geräumt. Grund dafür war eine wenig später geplante polizeiliche Räumung. Wir forderten daraufhin den Runden Tisch.

Dieses Gespräch mit Besitzerin und Stadt verliefen positiv und die Besitzerin zeigte sich ein weiteres Mal sehr kooperativ.

Nun werden weitere Gespräche mit der Besitzerin stattfinden um eine Lösung zu finden.
Wir gehen daraufhin mit positiven Gewissen den weiteren Gesprächen entgegen.

Wir möchten uns noch mal bei allen bedanken, die da waren und uns in irgendeiner Weise unterstützt haben und uns ihre Solidarität zu spüren gaben.

Die ehemaligen Besetzer_Innen des Squat Geringswalde – März 2010
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Ergänzungen

Notwendigkeit von Freiräumen in Mittelsachsen

afa_rgb 17.03.2010 - 21:26
Am 14. März 2010 kam es in Dö­beln zu einer Hetz­jagd auf einen al­ter­na­ti­ven Ju­gend­li­chen. Dabei wurde er von ca. 10 Neo­na­zis, bei einem Spa­zier­gang mit dem Hund, durch die Stadt bis zu sei­nem Haus ver­folgt und ge­hetzt. Die teil­wei­se stadt­be­kann­ten Neo­na­zis waren ge­ra­de bei dem Ver­tei­len von Fly­ern, als sie um ca. 16:30 den „po­li­ti­schen Geg­ner“ er­blick­ten.

Letzt­end­lich ver­sam­mel­ten sich die 10 Nazis vor dem Haus. Freun­de des Ver­folg­ten fol­gen kürz­lich. Als diese zu dem Haus gin­gen, zog einer der be­kann­tes­ten Nazis ohne Vor­war­nung einen Te­le­skop­schlag­stock. Die Si­tua­ti­on droh­te schließ­lich zu ess­ka­lie­ren. Die bis dahin alar­mier­te Po­li­zei war dann der Grund für die Flucht der Nazis.
Auf die­sem Vor­fall hin fes­tigt sich un­se­re An­sicht, dass es not­wen­dig ist an­ti­fa­schis­ti­sche Struk­tu­ren zu fes­ti­gen uns zu er­wei­tern. Mög­lich wäre dies bei­spiels­wei­se durch die Grün­dung einen An­ti­ras­sis­ti­schen Frei­rau­mes.
Auch wenn die rechts­ex­tre­men Über­grif­fe seit dem Ver­bot der Na­zi­ka­me­rad­schaft „Sturm 34“ in der Re­gi­on all­mäh­lich zu­rück­ge­gan­gen sind ist die Ge­fahr nicht ge­dämmt. Durch Pla­kat-​ und Auf­kle­ber­ak­tio­nen bis hin zu sol­chen An­grif­fen, lässt sich klar zei­gen, dass das Na­zi­pro­blem in Mit­tel­sach­sen kei­nes­wegs ge­klärt ist.

Den an­ti­fa­schis­ti­schen Selbst­schutz or­ga­ni­sie­ren!

 http://aargb.blogsport.de/2010/03/17/nazihetzjagt-am-14-maerz-2010-in-doebeln/

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Schade drum... — hoff_es_klappt