aus einem in athen verteilten flugblatt
Das Blatt wurde während der Streikdemo am 11.3. verteilt. Der Text ist eine Art Analyse und zieht einen Bogen über Klassenreproduktion, und -widerspruch in akt. autonomen Arbeiterkämpfen in China, U.S.of A., Frankreich, Spanien, Südkorea und der Situation in Chile und Haiti nach den Naturkatastrophen zu Akkumulationsproblemen, Arbeitslosigkeit, etc. zur aktuellen Lage vorort
"...Der Angriff des Kapitals auf den Teil der arbeitende Klasse, der in Griechenland lebt, ist ein Ausdruck dieser Krise der Reproduktion von kapitalistischen Verhältnissen. Griechenland befindet sich heute aus vielen Gründen im Auge des Sturms der Schuldenkrise. Der wichtigste Grund ist, daß der gefährlichste Teil des Proletariats, sich in der Art und Weise erhoben hat, wie wir sie alle im Dezember 2008 kennengelernt haben.
Griechenland ist das Versuchslabor einer neuen Phase gewollter globaler Umstrukturierung. Wie sie es bereits schon oft in der Vergangenheit gemacht hat, ersucht die bürgerliche Klasse Griechenlands um die Hilfe mächtigerer bürgerlicher Klassen (von außen?), um eine neue Form der Ausbeutung zu erzwingen (die Regierung machte umgehend wesentlich höhere Staatsschulden bekannt, als die Vorgängerregierung je gemeldet hatte und zwar um die Einführung des Stabilitätsprogramms zu beschleunigen) aber selbst die Bourgoisie ansich ist im Zentrum der globalen Krise. Die komplette internationale Wirtschaftspresse wartet die Reaktion des Proletariats hier in Griechenland ab, um dann einen Überblick über die Situation international zu bekommen. Die größten Bordelle der Kredithaie liefern sich ein Wettrennen darüber, wer Kredite vergeben wird und somit die zukünftige Kontrolle über den griechischen Staat - neben der Kontrolle über die Form und Intensität der Ausbeutung des lokalen Proletariats - haben wird. Die Schaffung eines Europäischen Wirtschafts Fond nach Standards des IWF zeigt klar und deutlich, daß die Widersprüche im Wettbewerb zwischen den kapitalen Machtzentren vorübergehend gelöst werden können, zeigt aber auch, daß es unwichtig ist, wer von ihnen das Proletariat befehligen soll.
Jeder Versuch, die Situation in einem besseren Licht darzustellen, als sie wirklich ist, fällt in ein bedeutungsloses Loch. Jeder Versuch, die Umstrukturierung als einen Angriff der Deutschen in Griechenland darzustellen, taugt nur für B-Klasse Fernsehsender, auch wenn SYRIZA (Koalition der parlamentarischen "radikalen" Linken) versucht, es nach vorne zu reissen, mit schwachsinnigen Statements über das "geheiligte Geld" zur Reparation der deutschen Nazi Besatzung. Es verschärft nur notwendigerweise orwellsche Propaganda der Massenmedien, die die Umstrukturierung als eine Naturkatastrophe darstellen. Im Moment ist diese Propaganda teilweise erfolgreich. Einige Offizielle und Arbeiter im privaten Sektor befürworten (zusätzlich) die Kürzung der Gehälter im privaten Sektor. Die Angestellten im privaten Sektor sind gespalten auf der Grundlage von, wer wird "wirklich bevorzugt" und wer nicht. Aber all diese Versuche haben ein Verfallsdatum.
Wenn sich jemand fragt, wer wirklich bevorzugt wird, der kann die (gefeuerten?) Angestellten von Olympic Airways fragen, die den Landesrechnungshof besetzt halten, gleichermaßen sie vor 15 Tagen das "heikle und recht heftige Programm des zuständigen Ministeriums" erkannt hatten, während der Vizeminister sie ignorierte, als sie ihn um ein Treffen mit ihm anbettelten. Auch kann jemand die Arbeiter in der Geschäftsstelle der staatlichen Duckerei über die Auswirkungen der beabsichtigten Umstrukturierung auf das tägliche Leben befragen, die, nachdem sie den Wortlaut des Einsparungsgesetzes gelesen hatten, begriffen, daß 30% ihrer Bezüge wegfallen und sie daraufhin beschlossen, dieses Gebäude, in dem sie arbeiten, zu besetzen, mit der Absicht, das Amtsblatt nicht zu drucken. Jemand kann sie auch über die Rolle ihrer Gewerkschaftsführer fragen, die die Besetzung beendeten, weil ihnen mündlich "von der Regierung versprochen wurde" ein Rundschreiben zu erstellen, indem das Gesetz nachgebessert werden sollte!
Es gibt nichts, was die Situation verbessern kann. Die von der parlamentarischen Linken ausgerufenen feierlichen Demonstrationen, haben, solange sie feierlich bleiben, nicht das geringste Ergebnis, außer, daß sie die Sackgasse aufzeigen. Wir sind Zeugen der Entledigung der Realtät von den Kleidern der Politik. Die fliegenden Pflastersteine, die letzten Freitag am 5. März den Himmel verdeckten, werden nicht ausreichen, sie zum Zuhören zu zwingen. Wenn mehr und mehr Arbeitslose Gebäude besetzen und die Polizei versucht, sie zu unterdrücken, wenn mehr und mehr prekäre Arbeiter und Arbeitslose, bei der kleinsten Gelegenheit mit den Streitkräften der Unterdrückung kollidieren, wenn das soziale Chaos danach strebt, sich, auf sich selbst gestellt zu organisieren und die Gestalt einer Klassenrevolte annimmt, dann wird das Lächeln der Überbringer der TV-Nachricten auf ihren Gesichtern einfrieren und die Auslotung(?) wird sich auf dem selben Niveau mit der Gewalt befinden, die sich über viele Jahre, wegen der Anhäufung des Kapitals und der Enteignung der Leben der Proletarier, angesammelt hat.
"Was in der Geschichte passieren wird, morgen, kann nur verglichen werden mit einer bedeutenden geologischen Katastrophe, die das Gesicht der Erde verändern wird..."
-Victor Serge
Organe des Chaos
★
Rest eventuell später...
Griechenland ist das Versuchslabor einer neuen Phase gewollter globaler Umstrukturierung. Wie sie es bereits schon oft in der Vergangenheit gemacht hat, ersucht die bürgerliche Klasse Griechenlands um die Hilfe mächtigerer bürgerlicher Klassen (von außen?), um eine neue Form der Ausbeutung zu erzwingen (die Regierung machte umgehend wesentlich höhere Staatsschulden bekannt, als die Vorgängerregierung je gemeldet hatte und zwar um die Einführung des Stabilitätsprogramms zu beschleunigen) aber selbst die Bourgoisie ansich ist im Zentrum der globalen Krise. Die komplette internationale Wirtschaftspresse wartet die Reaktion des Proletariats hier in Griechenland ab, um dann einen Überblick über die Situation international zu bekommen. Die größten Bordelle der Kredithaie liefern sich ein Wettrennen darüber, wer Kredite vergeben wird und somit die zukünftige Kontrolle über den griechischen Staat - neben der Kontrolle über die Form und Intensität der Ausbeutung des lokalen Proletariats - haben wird. Die Schaffung eines Europäischen Wirtschafts Fond nach Standards des IWF zeigt klar und deutlich, daß die Widersprüche im Wettbewerb zwischen den kapitalen Machtzentren vorübergehend gelöst werden können, zeigt aber auch, daß es unwichtig ist, wer von ihnen das Proletariat befehligen soll.
Jeder Versuch, die Situation in einem besseren Licht darzustellen, als sie wirklich ist, fällt in ein bedeutungsloses Loch. Jeder Versuch, die Umstrukturierung als einen Angriff der Deutschen in Griechenland darzustellen, taugt nur für B-Klasse Fernsehsender, auch wenn SYRIZA (Koalition der parlamentarischen "radikalen" Linken) versucht, es nach vorne zu reissen, mit schwachsinnigen Statements über das "geheiligte Geld" zur Reparation der deutschen Nazi Besatzung. Es verschärft nur notwendigerweise orwellsche Propaganda der Massenmedien, die die Umstrukturierung als eine Naturkatastrophe darstellen. Im Moment ist diese Propaganda teilweise erfolgreich. Einige Offizielle und Arbeiter im privaten Sektor befürworten (zusätzlich) die Kürzung der Gehälter im privaten Sektor. Die Angestellten im privaten Sektor sind gespalten auf der Grundlage von, wer wird "wirklich bevorzugt" und wer nicht. Aber all diese Versuche haben ein Verfallsdatum.
Wenn sich jemand fragt, wer wirklich bevorzugt wird, der kann die (gefeuerten?) Angestellten von Olympic Airways fragen, die den Landesrechnungshof besetzt halten, gleichermaßen sie vor 15 Tagen das "heikle und recht heftige Programm des zuständigen Ministeriums" erkannt hatten, während der Vizeminister sie ignorierte, als sie ihn um ein Treffen mit ihm anbettelten. Auch kann jemand die Arbeiter in der Geschäftsstelle der staatlichen Duckerei über die Auswirkungen der beabsichtigten Umstrukturierung auf das tägliche Leben befragen, die, nachdem sie den Wortlaut des Einsparungsgesetzes gelesen hatten, begriffen, daß 30% ihrer Bezüge wegfallen und sie daraufhin beschlossen, dieses Gebäude, in dem sie arbeiten, zu besetzen, mit der Absicht, das Amtsblatt nicht zu drucken. Jemand kann sie auch über die Rolle ihrer Gewerkschaftsführer fragen, die die Besetzung beendeten, weil ihnen mündlich "von der Regierung versprochen wurde" ein Rundschreiben zu erstellen, indem das Gesetz nachgebessert werden sollte!
Es gibt nichts, was die Situation verbessern kann. Die von der parlamentarischen Linken ausgerufenen feierlichen Demonstrationen, haben, solange sie feierlich bleiben, nicht das geringste Ergebnis, außer, daß sie die Sackgasse aufzeigen. Wir sind Zeugen der Entledigung der Realtät von den Kleidern der Politik. Die fliegenden Pflastersteine, die letzten Freitag am 5. März den Himmel verdeckten, werden nicht ausreichen, sie zum Zuhören zu zwingen. Wenn mehr und mehr Arbeitslose Gebäude besetzen und die Polizei versucht, sie zu unterdrücken, wenn mehr und mehr prekäre Arbeiter und Arbeitslose, bei der kleinsten Gelegenheit mit den Streitkräften der Unterdrückung kollidieren, wenn das soziale Chaos danach strebt, sich, auf sich selbst gestellt zu organisieren und die Gestalt einer Klassenrevolte annimmt, dann wird das Lächeln der Überbringer der TV-Nachricten auf ihren Gesichtern einfrieren und die Auslotung(?) wird sich auf dem selben Niveau mit der Gewalt befinden, die sich über viele Jahre, wegen der Anhäufung des Kapitals und der Enteignung der Leben der Proletarier, angesammelt hat.
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Ergänzungen
update on murdered comrade Lambros Foundas
I am translating here for all interested a communique by the Anarchist Archive, one of the oldest, most traditional and best-known anarchist groups in Greece, on Lambros Foundas. I think it makes an interesting and highly controversial public obituary to the man. I do not identify with the text below, and will try to provide any public response to it by other anarchist or revolutionary groups as a documentation of political dialogue on the issue.
The struggle of all of us who struggle against any form of power, who "are anxious" for every moment not to be lost, and who preserve stubbornly the belief that we are not incapable of building a free and power-less world, is as far from any sort of mythology as the earth from the moon. This struggle had and has innumerable dead, hostages but also people who quit because they loose their hopes or they conform as power found a "small" or "big" price to buy them off. All those who, therefore, all looking for hagiographies, for martyrs or for saviours, for heroes, or for "holy monsters" are no different from those who do not loose a chance to point with their finger the "adventurists", the "lost sheep", the "suspiciously diverging", the politically "forever lost". Both the "transcedental beings" glorified by the former, and the "extremists" from which the latter distance themselves are consumable. In both cases the issue is forgetfulness, despite the former or the latter evangelising the opposite. The "ecstatics" talk about "the sacrificed", while the others demarcate of the limits of "loss" with political piety. It is equally insignificant if that converging is achieved due to fanaticism or illusions, naiveness or purposefulness. for reasons of political survival and projection or of dogmatic exercises. The "conficting" voices above are yelling in order to convince that they are enemies, but their trick had hide itself with great difficulty.
Be it. The "play" is sad and a thousand times rehearsed, but known things always convey "certainty/security". Always? Or perhaps not? The words below and all of the above are not the product of some obligation or duty. Nor are they part of some revolutionary necrology. They are far away and hostile to any effort of mythologisation, reclaiming, intervention or distancing, they are against the mud and the devaluation that power is trying to channel via the publication of the identity and photo of a dead "terrorist" after a clash with cops in Dafni.
Lambros Foundas, who fell dead, during the exchange of fire with the crew of a patrol car in the area of Dafni, is known for his anarchist activity. He participated as a high school teacher in social practices and a bit later in the Anarchist Group Black Thorn that published the journal Roads of Rage. He was active in protest marches, demos, social clashes, fly-posting, conversations and happenings. He was one of those thousands of young people who at that time did not enter any party youth group, who participated in the pupil's occupations and clashes after the assassination of the teacher Nikos Temboneras in Patras, who were inspired by the insurrectionary events of January 1991, but also by the anarchist opinions and practices, which they made their own with a liveliness which words are too poor to express. The Anarchist Group Black Thorn until its disolvement participated in the Collaboration of Anarchist Groups and Individuals for Social Solidarity and Multiform Action. During the Polytechnic occupation of 1995, which took place on the anniversary of the 1973 uprising, Lambros Foundas was amongst the 504 arrested by the repressive state forces that invaded on the morning of 18 November 1995 inside the Athens Polytechnic. He was thus amongst the young people of his "generation" who the politically "correct" ones took haste to characterise "lost". He was amongst those comrades who chose a side and "traveled" the 1990s decade from demonstration to demonstration, from barricade to barricade, in pationate solidarity towards any social sector that chose to confront power, bearing each their own mistakes and rights, their difference and their stuborness, making a liar of any power that wanted to portray them as "passers by" of the social struggles. Of course there were also such kind of people. With Lambros since then we have found ourselves so many times next to each other in demonstrations, clashes and in the barricades.
We thus believe unwaveringly that what the struggling people leave behind is ALL THAT CONTRIBUTE REALLY AND NOT SUPERFICIALLY to the process of liberation from the bonds of oppression and exploitation. This is their heritage that is beyond their individual needs, decisions or choices. Because the means are not a goal in themselves, they do not separate those who struggle, but they liberate possibilities; they do not make saints out of those who choose this or that form, nor do they elevate them filling them with decorations. There are no generally and abstractly unjustly lost comrades. Nor is it important in these cases to look for operational errors. Equally however the logic that explanations are the privilege of hieratic councils, of the initiated or of some sublime internal affairs is not good for us. Nor can our answer to those who weave scenarios can our answer start and finish with the saying "losses are a necessary evil". Our positions should be clear and sound.
We close by bidding Lambros farewell with an indian wish (and certainty): next time (we meet) it will be better!
ANARCHIST ARCHIVE OF ATHENS
At the moment bourgeois news continue their war of slime, while anarchists have started a campaign in honour of the dead man with posters writing "Lambros Foundas was one of us" posted en mass in Athens. According to the police, the hand grenade found in the man's backpack is not of the type used by any urban guerrilla group in Greece. Thus until now no evidence have been found suggesting that the man was a member of any guerrilla group, despite bourgeois media portraying him as "at the heart of the Revolutionary Struggle" and "as preparing for an imminent terrorist attack"
One more text published online regarding the killing of Lambros Foundas is a short letter from prison by the revolutionary Giorgos Voutsis Voyatzis who is spending time in jail after being convicted for a bank robbery in Athens:
Comrade Lambros was a true examplar of a struggles for all of us. A real revolutionary, sworn enemy of apraxia [idleness or lack of praxis]. Simple, sober, eclectic and decided. UNTIL THE END, LEADER OF HIS OWN SELF. Besides, he made no contract with life so that he cheated on it. A contract with life is signed by those who divorce from the choice of just-praxis [dikaiopraxia]. Consider these not so big-phrased but honest words a last farewell to a comrade and combatant of freedom. Let praxis/actions speak... 11/03/2010.
and something more ...
terror-police investigating in germoney
The BKA usually only gets into "hard" cases and/or is used as a political weapon and gots more official rights to watch the population, esp then using §129a.
§129a is an "anti"-terror scheme that already starts with promotion or support. Originally meant was the "draft" but then used for advertisement (because in german that's the same word) like spraypaints, reading wrong papers and documentatings of communiques.
Also must be noted that the authorities come up with "tried murder" when molotovs rain and that in the past it was max "tried manslaughter". The latter sentenced with 5 years education in white cells
Wann werden die Kürzungen umgesetzt?
Dann hat natürlich jeder Rücklagen, die erst aufgebraucht werden können. Die sind aber auch irgendwann weg. Geht der Binnenkonsum drastisch zurück, wird das vor allem den Kleinhandel treffen. Lidl-Greece kann seine Preise senken. (Das Wurstsortiment wird nämlich von deutschen Leiharbeitern in xxxx hergestellt.) Also werden irgendwann in der zweiten Jahreshälfte eine Menge Leute ziemlich große Probleme bekommen. Wenn die jeder versucht hat individuell zu lösen, und gemerkt hat, das klappt nicht...
@dimitrios
die existenzfrage stellt sich jetzt vordergründig für die, die selbst mit zwei, drei jobs kaum über die runden kommen und aus angst, gefeuert zu werden noch garnich mitmachen. weil, wenn sie dann irgendwo (kredithai?) schulden aufnehmen müssen, damit sie überhaupt auf arbeit zu fressen haben, macht's wenig sinn. sozialhilfe gibts nich und bei mindestrente 360/durchsschnittsrente 5-600, tja... (in deutschland würde das zu einer ziemlichen erhöhung der todesrate alleinstehender alter führen und ich möchte "nicht" wissen, was dieser winter angerichtet hat.)
was gerne im ausland übersehen wird, ist, daß die immobilienkrise bereits 2008 extreme auswirkungen hatte: wegen der schlechten lernbedingungen müssen eltern und großeltern nachhilfe bezahlen, dafür wurden hypotheken auf kl. häuser, wohnungen aufgenommen und wenn dann noch die immobilienpreise (wie u.s.a.) in den keller rutschen... kannste dir ausmalen. viele der insgesamt 1 million ehemaligen "gastarbeiter" haben in deutschland geklotzt und dann ihre ersparnisse so angelegt: für die famile oder nen kleinen laden, zudem sind baukosten krass wegen erdbebensicherheit.. das war einer der hintergründe der sog. jugendrevolte im dezember 2008, eigentlich eine soziale revolte.
richtig übel wird's, wenn der staat auf einmal seine bullen nicht mehr bezahlen kann, das militär besteht hauptsächlich aus wehrpflichtigen, hehe.
dummerweise wurde die landwirtschaft natürlich auch dem globaleren markt angepasst, dementsprechend ist die flucht auf's land nicht mehr ganz so einfach. da aber die bauern im norden anfangen sich in syndikaten zu organisieren, stirbt hier keine hoffnung
die stimmung wird zunehmend schlechter für reformisten, weil die gelben gewerkschaften die leute immer offener verarschen, ebenso wie die Linkskoalition (SYRIZA) (etwas ähnlich zu LINKE), die von Reparationen träumen und die KKE arbeitet mit cops zusammen.
mittlerweile hat sich auch rausgestellt, wie die zusammenstösse genau anfingen: die bullen erklärten, daß sie von GSEE aufgefordert wurdem, ihrem Oberheinz ne gasse durch die demo zu schlagen, damit der zu seinem redepult kann. Dabei haben sie den Block der Ärzte(von wegen Jugendliche) angegriffen (die übrigens auch ab morgen streiken) u.a. auch mit der übleren sorte tränengas, derentwegen sich die leute mit magenschleimhaut mittel einreiben; die gasen derartig viel, daß dann nur feuer hilft, was das gas auffrisst. aber schön, daß sie es bei den ärzten machen, so wird der dreck noch bekannter.
ausserdem sucht diese gewerkschaft mit riesigen plakaten, die leute, die diesen oberheinz beim letzten mal attackiert haben
das flugblatt von oben ist jetzt hier komplett übersetzt und überarbeitet
ein anderes - kürzeres - findeste du hier:
viel spass
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Weltordnung abwracken — Paul Panter
antifa - the bee in the bonnet — c
@c — du schlaumeier
Alle Häuser in Hamburg sind aus Holz gebaut — y
@du schlaumeyer — Dimitrios
@ (fast) alle — ZK
@dimitrios — leserin