[H] Nazis bringen Jugendzeitung heraus
Nazis aus Hannover bringen jetzt eine Jugendzeitung unter die SchülerInnen. "Der Bock" heißt das Pamphlet.
zu dem habe ich nur folgendes und im internet gefunden (und natürlich die nazi-zeitung):
http://www.indi-rex.com/hannover-neonazis-verteilen-schulerzeitung-663.html
http://www.indi-rex.com/hannover-neonazis-verteilen-schulerzeitung-663.html
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Hannover: Kameradschaft verteilt Schülerzeitu
Die „Freien Kräfte Hannover“ wollen in den nächsten Tagen ihre rechte Schülerzeitung in hoher Auflage in der niedersächsischen Landeshauptstadt und der Region verteilen. Das Blatt enthält vor allem antidemokratische, rassistische und antiamerikanische Hetze. Ein Jugendpresse-Verband ruft dazu auf, sich den Neonazis beim Verteilen in den Weg zu stellen.
Das Motto der Jugendzeitung „Bock“ lautet „Das was fällt, das muss man stoßen!“ Was fallen soll scheint klar: das „System“. Zum „ganzen System“ merken die selbsternannten Redakteure an: „Wir hassen es nicht – wir verachten es!“ Wie „indi-rex“ berichtet, sollen von der Jugendzeitung nach eigenen Angaben der „Freien Kräfte Hannover“ 20.000 Exemplare verteilt werden.
Die „Junge Presse Niedersachsen“ berichtet, dass bereits an mindestens einer Schule das ausländerfeindliche Pamphlet verteilt worden ist. Der Jugendpresse-Verband findet es „unerträglich“, dass ein solches Blatt an Schulen verbreitet wird. „Der Bock verherrlicht die NS-Ideologie und denunziert unsere Mitbürger ausländischer Herkunft. Dies können und werden wir nicht tolerieren!“ Der Verband will Anzeige erstatten und versuchen, die Verbreitung durch eine Einstweilige Verfügung zu stoppen. Außerdem animiert er Schüler von betroffenen Schulen, über das Problem aufzuklären und das Verteilen auf dem Schulgelände zu verhindern.
Im Vorwort stellen die Neonazis fest, dass ihre Zeitung eine „Werkstatt für Widerstand und Rebellion“ sei. Sie wollen „Aufruhr in die Köpfe tragen“. Ziel sei es, die „Legitimation dieses korrupten liberalen Staates zu unterminieren“ und „seine Helfershelfer zu demaskieren“. Deutlich werden die Zeitungs-Schreiber, wenn sie feststellen: „Die sogenannten westlichen Werte gegen uns am Arsch vorbei.“
Die Zeitung soll junge und „junggebliebene“ Menschen ansprechen, heißt es in der Mitteilung der Neonazi-Truppe, die enge Kontakte zur NPD in Hannover aufweist. Scheinbar harmlose Polemik, hinter der sich blanker Rassismus verbirgt, soll als Türöffner dienen: „Ausländerintegration heißt bei uns Rückführung und ein mit Schoko überzogenes Schaumgebäck bleibt ein ‚Negerkuss’.“
In der Vergangenheit hat es bereits mehrfach Versuche – wenn auch oft mit mäßigem Erfolg – gegeben, als Schülerzeitung getarnte rechtsextreme Ideologie Jugendlichen näher zu bringen. Die sächsische Landtags-Fraktion der NPD hat kürzlich in einem Brief alle Schulen angeschrieben und mit einer Schülerzeitung für sich geworben.
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Nazi-Aktion an IGS Kronsberg
Die zunehmend aggressiven Methoden, mit denen Neonazis an Hannovers Schulen für ihre Ziele werben, sorgen für Beunruhigung und Empörung bei Lehrern, Politikern und Jugendlichen. Eine zehn- bis 15-köpfige Gruppe schwarz gekleideter Personen hatte sich gestern am Schulgelände der IGS Kronsberg in Bemerode versammelt. Nach Angaben der Polizei liefen drei 20 bis 30 Jahre alte Männer in die IGS Kronsberg, verteilten dort die neue Propagandazeitschrift der Neonazi-Szene und rissen ein von Schülern gebasteltes Anti-Rassismus-Plakat von der Wand. Als eine Lehrerin die Gruppe ansprach, verschwanden die Männer samt Begleittross. Die Polizei ermittelt nun wegen Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung. Nach Angaben von Lehrern und Schülern ereignete sich der Vorfall während der Unterrichtszeit. Die überfallartige Attacke in Bemerode hat die Stadt Hannover in Alarmbereitschaft versetzt. „Das ist eine gezielte Provokation gegen bestimmte Schulen“, sagte Oberbürgermeister Stephan Weil gestern. Tatsächlich engagieren sich sechs der Schulen, an denen die Rechtsextremen aktiv wurden, für die von der Stadt unterstützte Kampagne „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. So beteiligt sich die IGS Kronsberg seit vergangenem Sommer an dem Projekt. In den vergangenen Wochen bastelten Schüler auch Plakate zum Thema Integration, von denen eines nun von den Nazis abgerissen wurde.
Die Stadtverwaltung sucht jetzt nach Möglichkeiten, das Verteilen der Zeitschriften auch im Umfeld der Schulen zu verbieten. Innerhalb der Schulen und auf den Pausenhöfen können die Schulleiter ohnehin von ihrem Hausrecht Gebrauch machen und die Aktionen der Rechtsextremen unterbinden. Hoffnung setzt die Stadt auf die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien. Dieser wurden Exemplare der extremistischen Zeitschrift gestern zugeschickt – mit der Bitte um schnelle Prüfung. Kommt die Bundesbehörde zu dem Ergebnis, dass die Inhalte gegen das Jugendschutzgesetz verstoßen, könnte die Stadt die Verbreitung der Zeitschrift auch vor den Schulen verbieten. Fällt das Urteil der Bundesprüfstelle negativ aus, wären der Stadt die Hände gebunden. Auch das Kultusministerium wurde gestern aktiv und verschickte einen Erlass an alle Schulleiter in der Region. Darin werden die Direktoren aufgefordert, umgehend die Polizei und die Landesschulbehörde zu informieren, sobald in oder vor Schulgebäuden rechtsextremistische Zeitungen, Comics oder CDs verteilt werden.
Polizei und Verfassungsschutz gehen davon aus, dass hinter der Verteilaktion die Gruppe „Besseres Hannover“ steht. Nach Einschätzung von Experten des Landespräventionsrats (LPR) sitzen die eigentlichen Initiatoren aber in Celle. „Die dort ansässige Kameradschaft 73 hat die Zeitschrift auf ihrer Internetseite angekündigt“, sagt Szenekenner Gerd Bücker vom LPR. Die Gruppe „Besseres Hannover“ sei ohne Unterstützung wahrscheinlich nicht in der Lage, ein derart professionelles Heft zu produzieren. „Es handelt sich eher um einen losen Zusammenschluss. Da ist mal der eine dabei, mal ein anderer.“ Die Mitglieder der rechtsextremen Kameradschaft 73 seien hingegen regelrechte Organisationsprofis. „Es muss davon ausgegangen werden, dass sie die Produktion der Zeitschrift maßgeblich unterstützt haben.“ In Hannover fiel die Kameradschaft 73 zuletzt auf, als ihr Initiator Dennis Bührig im vergangenen Jahr für den 1. Mai eine Demonstration durch Hannover anmeldete. „So wie es aussieht, wollen die in Hannover Fuß fassen“, sagt Bücker.
Vom „Bock“, so nennt sich die 16 Seiten umfassende Jugendzeitung der parteiunabhängigen Neonazis aus Hannover, es sollen 20.000 Exemplare verteilt werden. Das kündigen die Rechtsradikalen in einer Pressemitteilung an.
Die „Junge Presse Niedersachsen“ berichtet, dass bereits an mindestens einer Schule das ausländerfeindliche Pamphlet verteilt worden ist. Der Jugendpresse-Verband findet es „unerträglich“, dass ein solches Blatt an Schulen verbreitet wird. „Der Bock verherrlicht die
NS-Ideologie und denunziert unsere Mitbürger ausländischer Herkunft. Dies können und werden wir nicht tolerieren!“ Der Verband will Anzeige erstatten und versuchen, die Verbreitung durch eine Einstweilige Verfügung zu stoppen. Außerdem animiert er Schüler von betroffenen Schulen, über das Problem aufzuklären und das Verteilen auf dem Schulgelände zu verhindern.
Die neonazistische „Kameradschaft 73“ aus Celle hat offenbar geholfen, die ersten Exemplare in den Umlauf zu bringen. Im Internet sind mehrere Bilder veröffentlicht worden, auf denen unter anderem ein Kader der Kameradschaft die Hefte in Hannover an Schüler, die aus der U-Bahn steigen, verteilen. Rund 4000 Zeitungen seien bereits ausgeteilt worden, auch in Celle sollen die Blätter an Jugendliche abgegeben werden, schreiben die Neonazis auf ihrer Internetseite.
Wir rufen dazu auf, den Nazis entschieden entgegenzutreten.
In Hannover ist kein Platz für Nationalsozialistisches Gedankengut!
Meldet uns doch bitte, falls das Naziblatt auch an Eurer Schule/in Eurer Umgebung auftaucht oder aufgetaucht ist. [Kontakt-Adresse]
„Der Bock“ hat als Impressum lediglich ein Postfach angegeben, somit stellt das Verteilen des Blattes eine Ordnungswidrigkeit dar,
die mit bis zu 5 000 Euro geahndet werden kann. Solltet ihr also mitbekommen, wo der Bock verteilt wird, meldet dies bitte unverzüglich auch der Polizei!
Wegen eventueller volksverhetzender Inhalte, wurde bereits eine Strafanzeige gestellt.
Sollte das Blatt bei euch bereits verteilt worden sein, sprecht darüber im Unterricht, um zu verhindern, dass die Nazis mit ihrer menschenverachtenden Ideologie auch nur bei einem einzigen Schüler landen können.
Kleiner Hinweis für alle aus Niedersachsen: Am 15. März 2010 ist in Niedersachsen an allen Schulen ein Landesweiter Projekttag für Zivilcourage, vielleicht könnten betroffene Schulen das Thema an diesem Tag auch mit aufgreifen.
Es gilt ein weiteres Verteilen der Nazizeitung zu verhindern!
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
pamphlete und propaganda — die rattenfänger von hameln
ganz großes kino wieder mal hier — vogel