Anmerkung der Moderationsgruppe:
Trotz der Bitte, de.indymedia.org zum Veröffentlichen von eigenen Berichten und selbst recherchierten Reportagen zu nutzen, wurde hier ein Termin, ein Aufruf, die Einladung zu einer Veranstaltung oder die Ankündigung einer Aktion reinkopiert.
Es ist nicht das Ziel von Indymedia, ein möglichst umfassendes Infoportal incl. Terminkalender anzubieten. Indymedia will eine Plattform für engagierte MedienmacherInnen und ihren eigenen Inhalte bieten. Das Veröffentlichen von Terminen, Aufrufen und Einladungen gehört nicht zu den Zielen des Projektes. Mehr Informationen, warum sich Indymedia nicht zum Veröffentlichen von Terminen eignet, findest Du hier. Bitte nutze stattdessen die verlinkten Terminkalender-Seiten.
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Hamburg: IKEA zu Kleinholz machen!
Die Rote Flora unterstützt die Kundgebung und den anschließenden Stadtteilspaziergang der Initiative „Kein Ikea in Altona“ am Montag dem 15.2. und ruft zur Teilnahme auf. An diesem Tag läuft für Ikea das Rücktrittsrecht vom Kaufvertrag aus. Gleichzeitig soll an diesem Tag ein Bauvorbescheid die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt erstellt werden.
IKEA zu Kleinholz machen!
Für vielfältige, selbstbestimmte Projekte und Kultur im Frappant-Gebäude!
Wir stehen Bürgerbegehren kritisch gegenüber, weil diese in der politischen Realität vor allem dazu dienen Ressentiments einen legitimen Anstrich zu geben. Während z.B. Bürgerbegehren gegen Drogenhilfeeinrichtungen sicheren Erfolg versprechen und von der Politik ebenso tatkräftig umgesetzt werden wie eine Ansiedlung von IKEA, werden Bürgerbegehren, die politisch nicht gewollt werden schlichtweg übergangen. Wo eine Mehrheit sich gegen die Rechte und Bedürfnisse einer Minderheit ausspricht, darf dies nicht die Legitimation von Vertreibung und Ausgrenzung werden. Einen solchen Prozess wird die Ansiedlung von IKEA durch eine anschliessende Aufwertung und steigende Mieten aber zweifellos hervorrufen.
Viele von uns haben sich am Bürgerbegehren von vorne herein nicht beteiligt. Einerseits da es in stadtplanerischen Prozessen nicht um Mehrheitsverhältnisse, sondern um legitime Bedürfnisse von Menschen geht, die sich weder objektivieren noch als Diktat der Mehrheit unsichtbar machen lassen. Andererseits weil klar ist das ein Ergebnis gegen IKEA ohnehin langfristig ausgehebelt und ignoriert würde. Mitbestimmung wird durch Bürgerbegehren vor allem simuliert, während die ökonomischen Rahmenbedingungen in Wirklichkeit den weiteren Verlauf diktieren.
Wir wollen uns weder privatwirtschaftlichen Standortinteressen beugen noch Lebensentwürfe annehmen, die als kleinster gemeinsamer Nenner funktionieren. Stadt ist für uns kein Ort einer bürgerlichen Norm, der es sich als Vorraussetzung für das Recht auf Teilhabe zu unterwerfen gilt, sondern die Verdichtung von Unterschiedlichkeit. Stadt nimmt deshalb für uns die Form der Menschen an, die in ihr leben und nicht umgekehrt wir die Form der Verkaufsflächen, Promenaden und Lieferanteneingänge.
Die Neue Große Bergstraße wird in den Medien immer wieder als als tot, anachronistisch und nicht verwertbar dargestellt, das Frappant als hässlicher Klotz. Ähnlich ergeht es uns als Rote Flora. Wir teilen dies mit vielen anderen hier in der Stadt. Illegalisierte Flüchtlinge, Obdachlose, Drogenkonsument_innen und Jugendliche aus den Vororten sind der „Dreck“, den Innensenatoren und Stadtplaner gegen die Unwirtlichkeit der Städte beseitigen wollen. Gewünscht ist, was dem Konsum gut tut. Vertrieben wird, was diesem schadet oder einfach nicht ins Bild passt. Solange Kapitalismus als Grundlage der Stadtentwicklung existiert, wird sich dies auch nicht ändern. Deshalb richtet sich unser Widerstand nicht nur gegen deren schlimmste Auswüchse, sondern gegen das ganze verdammte System, welches uns als alternativlose Form des Zusammenlebens verkauft wird. Wir wollen die Verhältnisse nicht reformieren und auch nicht Teil von runden Tischen oder sonstigen Mitbestimmungs-Alibiveranstaltungen sein.
Der Senat bastelt an einer Stadt wie ein Billy Regal. Funktional, praktisch, profitabel. Da passt es natürlich, auf den Stecksystemelementeprofi zurückzugreifen, um Altona-Altstadt ein eben solches Profil zu verleihen. Die Politik und Ole von Beust stellen sich zunehmend als Moderatoren dar. „Partikularinteressen“ der Bevölkerung müssten, zugunsten des Gemeinsamen ausgehandelt werden. Aber es gibt weder objektive Interessen noch gleichberechtigte Verhältnisse der Beteiligten: Wieviel Bedeutung hat wohl die Stimme und das Interesse einer Obdachlosen gegenüber dem eines Eigenheimbesitzers, vor dessen Tür sie lebt? Die Ergebnisse solcher „Aushandlungsprozesse“ sind vorgegeben. Und zwar nicht durch die existenziellen Bedürfnisse der Anwohner_innen, sondern die ökonomischen Rahmenbedingungen, die das Zusammenleben dirigieren. Dies ist auch der einzige Grund, weshalb IKEA nicht in die defizitäre Elbphilharmonie zieht, um der vergleichsweise trostlos dahinvegetierenden Investitionsruine Hafencity endlich ein erhofftes Gefühl des Aufbruchs zu verschaffen, sondern in das Frappant Gebäude, um dort ein bestehendes Kulturprojekt platt zu machen. Der Senat und Bezirk moderieren nicht unterschiedliche Interessen, sondern sind verantwortlich für die Verhältnisse, die diese regulieren.
Wenn wir IKEA angreifen, dann vor allem deshalb, weil wir die politischen Verhältnisse, den Senat und Bezirk angreifen und kritisieren. Als vereinnahmbarer und kreativer stadtplanerischer Faktor sind wir nicht zu haben. Wir suchen nicht den Dialog, sondern Widerspruch, Konflikt und Selbstinszenierungen als Aneignung des öffentlichen Raumes.
Wir lieben die Brachflächen und das Totgeglaubte, weil wir uns selbst darin lebendig vorfinden. Es sind Orte, die wir besetzen, gestalten oder einfach nur betrachten können um den Blick frei auf die Verhältnisse zu haben. Das Frappant ist für uns ein Projekt des Auf- und Umbruchs, die Neue Große Bergstraße ein urbaner Ort dessen Sperrigkeit wir erhalten wollen. IKEA dagegen die selbe Aussicht wie an jeder zweiten Autobahnauffahrt. Vor kurzem wurde in der Presse gar die mögliche Ansiedlung einer C&A Resterampe als großer politischer Erfolg und Beweis der positiven Dynamik durch IKEA gewertet. Ein Stadtteil, in dem solche Schnäppchen mehr wiegen als das Bedürfnis der Menschen auf ein selbstbestimmtes Leben, drückt einen Gegensatz aus, der unvereinbar bleibt und nicht zu befrieden ist.
IKEA will nach eigener Aussage nur kommen, wenn es keine länger anhaltenden Proteste gibt. Wenn IKEA, der Bezirk oder Senat glauben, die Auseinandersetzung sei nun gewonnen, dann liegen sie falsch. Sie fängt erst an. Wir verweisen auf die Erfahrungen um das Musicalprojekt „Phantom der Oper“, welches heute anstelle der Roten Flora stände, wäre es nicht nach Baubeginn durch militante Aktionen und Proteste gekippt worden.
Rote Flora Plenum
10.02.10
------------------------------
Montag 15.02.
Kundgebung und Stadtteilspaziergang
„Ikea, Moorburgtrasse, Masterplan: Unser Atem ist länger!“
Treffpunkt: Paul Nevermann Platz, um 18.00 Uhr
Für vielfältige, selbstbestimmte Projekte und Kultur im Frappant-Gebäude!
Wir stehen Bürgerbegehren kritisch gegenüber, weil diese in der politischen Realität vor allem dazu dienen Ressentiments einen legitimen Anstrich zu geben. Während z.B. Bürgerbegehren gegen Drogenhilfeeinrichtungen sicheren Erfolg versprechen und von der Politik ebenso tatkräftig umgesetzt werden wie eine Ansiedlung von IKEA, werden Bürgerbegehren, die politisch nicht gewollt werden schlichtweg übergangen. Wo eine Mehrheit sich gegen die Rechte und Bedürfnisse einer Minderheit ausspricht, darf dies nicht die Legitimation von Vertreibung und Ausgrenzung werden. Einen solchen Prozess wird die Ansiedlung von IKEA durch eine anschliessende Aufwertung und steigende Mieten aber zweifellos hervorrufen.
Viele von uns haben sich am Bürgerbegehren von vorne herein nicht beteiligt. Einerseits da es in stadtplanerischen Prozessen nicht um Mehrheitsverhältnisse, sondern um legitime Bedürfnisse von Menschen geht, die sich weder objektivieren noch als Diktat der Mehrheit unsichtbar machen lassen. Andererseits weil klar ist das ein Ergebnis gegen IKEA ohnehin langfristig ausgehebelt und ignoriert würde. Mitbestimmung wird durch Bürgerbegehren vor allem simuliert, während die ökonomischen Rahmenbedingungen in Wirklichkeit den weiteren Verlauf diktieren.
Wir wollen uns weder privatwirtschaftlichen Standortinteressen beugen noch Lebensentwürfe annehmen, die als kleinster gemeinsamer Nenner funktionieren. Stadt ist für uns kein Ort einer bürgerlichen Norm, der es sich als Vorraussetzung für das Recht auf Teilhabe zu unterwerfen gilt, sondern die Verdichtung von Unterschiedlichkeit. Stadt nimmt deshalb für uns die Form der Menschen an, die in ihr leben und nicht umgekehrt wir die Form der Verkaufsflächen, Promenaden und Lieferanteneingänge.
Die Neue Große Bergstraße wird in den Medien immer wieder als als tot, anachronistisch und nicht verwertbar dargestellt, das Frappant als hässlicher Klotz. Ähnlich ergeht es uns als Rote Flora. Wir teilen dies mit vielen anderen hier in der Stadt. Illegalisierte Flüchtlinge, Obdachlose, Drogenkonsument_innen und Jugendliche aus den Vororten sind der „Dreck“, den Innensenatoren und Stadtplaner gegen die Unwirtlichkeit der Städte beseitigen wollen. Gewünscht ist, was dem Konsum gut tut. Vertrieben wird, was diesem schadet oder einfach nicht ins Bild passt. Solange Kapitalismus als Grundlage der Stadtentwicklung existiert, wird sich dies auch nicht ändern. Deshalb richtet sich unser Widerstand nicht nur gegen deren schlimmste Auswüchse, sondern gegen das ganze verdammte System, welches uns als alternativlose Form des Zusammenlebens verkauft wird. Wir wollen die Verhältnisse nicht reformieren und auch nicht Teil von runden Tischen oder sonstigen Mitbestimmungs-Alibiveranstaltungen sein.
Der Senat bastelt an einer Stadt wie ein Billy Regal. Funktional, praktisch, profitabel. Da passt es natürlich, auf den Stecksystemelementeprofi zurückzugreifen, um Altona-Altstadt ein eben solches Profil zu verleihen. Die Politik und Ole von Beust stellen sich zunehmend als Moderatoren dar. „Partikularinteressen“ der Bevölkerung müssten, zugunsten des Gemeinsamen ausgehandelt werden. Aber es gibt weder objektive Interessen noch gleichberechtigte Verhältnisse der Beteiligten: Wieviel Bedeutung hat wohl die Stimme und das Interesse einer Obdachlosen gegenüber dem eines Eigenheimbesitzers, vor dessen Tür sie lebt? Die Ergebnisse solcher „Aushandlungsprozesse“ sind vorgegeben. Und zwar nicht durch die existenziellen Bedürfnisse der Anwohner_innen, sondern die ökonomischen Rahmenbedingungen, die das Zusammenleben dirigieren. Dies ist auch der einzige Grund, weshalb IKEA nicht in die defizitäre Elbphilharmonie zieht, um der vergleichsweise trostlos dahinvegetierenden Investitionsruine Hafencity endlich ein erhofftes Gefühl des Aufbruchs zu verschaffen, sondern in das Frappant Gebäude, um dort ein bestehendes Kulturprojekt platt zu machen. Der Senat und Bezirk moderieren nicht unterschiedliche Interessen, sondern sind verantwortlich für die Verhältnisse, die diese regulieren.
Wenn wir IKEA angreifen, dann vor allem deshalb, weil wir die politischen Verhältnisse, den Senat und Bezirk angreifen und kritisieren. Als vereinnahmbarer und kreativer stadtplanerischer Faktor sind wir nicht zu haben. Wir suchen nicht den Dialog, sondern Widerspruch, Konflikt und Selbstinszenierungen als Aneignung des öffentlichen Raumes.
Wir lieben die Brachflächen und das Totgeglaubte, weil wir uns selbst darin lebendig vorfinden. Es sind Orte, die wir besetzen, gestalten oder einfach nur betrachten können um den Blick frei auf die Verhältnisse zu haben. Das Frappant ist für uns ein Projekt des Auf- und Umbruchs, die Neue Große Bergstraße ein urbaner Ort dessen Sperrigkeit wir erhalten wollen. IKEA dagegen die selbe Aussicht wie an jeder zweiten Autobahnauffahrt. Vor kurzem wurde in der Presse gar die mögliche Ansiedlung einer C&A Resterampe als großer politischer Erfolg und Beweis der positiven Dynamik durch IKEA gewertet. Ein Stadtteil, in dem solche Schnäppchen mehr wiegen als das Bedürfnis der Menschen auf ein selbstbestimmtes Leben, drückt einen Gegensatz aus, der unvereinbar bleibt und nicht zu befrieden ist.
IKEA will nach eigener Aussage nur kommen, wenn es keine länger anhaltenden Proteste gibt. Wenn IKEA, der Bezirk oder Senat glauben, die Auseinandersetzung sei nun gewonnen, dann liegen sie falsch. Sie fängt erst an. Wir verweisen auf die Erfahrungen um das Musicalprojekt „Phantom der Oper“, welches heute anstelle der Roten Flora stände, wäre es nicht nach Baubeginn durch militante Aktionen und Proteste gekippt worden.
Rote Flora Plenum
10.02.10
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Montag 15.02.
Kundgebung und Stadtteilspaziergang
„Ikea, Moorburgtrasse, Masterplan: Unser Atem ist länger!“
Treffpunkt: Paul Nevermann Platz, um 18.00 Uhr
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
@Rote Flora Aktivisten
- Endlich eine ehrliche Selbstdarstellung der momentanen Benutzerbewegung in und um die Rote Flora herum.
Widersprüche werden erzeugt, eingeworfen, weggeschoben; nicht eingegangen.
Konflikte werden erzeugt als permanentes System der Unterdrückung von einem friedlichen
Miteinander, wer Harmonie möchte muss Systemtreu sein, muss das bestehende Konstrukt akzeptieren.
Selbstinszenierung wird als Führerkult diktiert, wer die Führer durch andere Inszenierungen ergänzen, kritisieren oder ablösen möchte; wird verdrängt.
Aneignung des öffentlichen Raums; exakt diese Argumente wurden von Rote Flora Aktivisten und Wasserturm-Hotel-Gegener_innen gegen den Senat und Mövenpick benutzt, jetzt bedienen sich die eigenen Strukturen der Roten Flora derselben Argumente des vorher propagandierten "Feindes" um sich selbst wieder an seine Stelle zu setzen - Dem Gewaltmonopol in Hamburg,
gegen jede Form eines neutralen öffentlichen Raums in der sich alle Menschen entfalten dürfen und eine soziale Gesellschaft möglich wäre.
Dass dabei kein Dialog erwünscht ist, ist ebenfalls klar; die Rote Flora hat keine Argumente! Deshalb ist ein Dialog unmöglich ! Sie will auch keine Argumente suchen, denn das System dass ihre Aktivisten vertritt existiert bereits seit Jahrhunderten Jahren hirarchisch und totalitär als einzige Macht im Lande, weshalb sich die Führer_innen dieses Systems doch einreden sie hätten es nicht nötig Argumente zu suchen, wer will schon seine Führerposition im Viertel freiwillig aufgeben? Das kapitalistische System, die totalitäre Kontrarevolution, die faschistische Ideologie wird niemals ihre Macht ohne Gewalteinsatz abgeben, weshalb sie sich auch auf keine verbale Diskussion einlässt. Dagegen steht eine neue Ordnung die Milliarden Menschen Wohlstand, einen günstigen eigenen Freiraum verwirklicht - diese Ordnung hat es nicht nötig mit einem subkulturellen Mythos von dem Recht des Stärkeren sich mittels Terror erpressen zu lassen!
= Als Antifaschisten ist es unsere Pflicht, dieses Profil der Roten Flora Politik zu verändern, den Protest NICHT zu unterstützen und die hier angegeben Selbstdarstellung Widerstand entgegen zu bringen!
Ikea schafft was die Rote Flora nur verspricht; Luxus für alle und zwar (eines Tages wenn die Gesellschaft drum herum weiter umstrukturiert wurde und es ein Grundgehalt für alle gibt) UMSONST! Bis dahin sind einmalig 20 Eur für eine Tischlampe autentischer als 50 EUR für ein Stückchen Konzert-Träumerei pro Monat.
2) Wir lieben die Brachflächen und das Totgeglaubte, weil wir uns selbst darin lebendig vorfinden. Es sind Orte, die wir besetzen, gestalten oder einfach nur betrachten können um den Blick frei auf die Verhältnisse zu haben.
- Wer sich in Totem Wohl fühlt lebt von Leichen, wie Aasgeier, die sich davon nähren dass andere in der Wüste in der sie sich aufhalten verhungern.
- Wären diese Orte besetzt, würden sie nur mit der eigenen Kraft und Energie gehalten werden. Das ist nicht der Fall! Die Rote Flora und alle anderen "besetzten" Gebiete leben vom Betteln, Erpressen und dem Ausschöpfen anderer Strukturen die für sie den Kopf hinhalten, damit sie nicht geräumt werden können. Dabei verschwinden auch mal Grundeinstellungen, jahrelang gepflegte Prinzipien und dass sich die Aktivisten mit dem Publikum alle Nase lang ändern hat damit bestimmt auch was zu tun.
- Würden diese Orte gestaltet werden, gäbe es in ihnen Standarts, es bleibt aber Realität dass sich in diesen Orten Willkür und Dekadenz finden lässt, Hirarchien, Gruppendynamik, und Konsum der niedrigsten Würde-Stufe. Berufen sich viele der Menschen außerhalb auf Menschenrechte und Persönlichkeitsrechte, fühlen sich viele dieser Besucher_innen und Aktivisten wegen jedem Scheiss bedrängt, genervt, zu Unrecht abgestempelt; wird in den eigenen Freiräumen gerne auf Hygiene, Menschenwürde, Gemeinschaftsraum-Definitionen komplett verzichtet.
- Selbst zum Betrachten hält die Rote Flora wie die anderen besetzten Gebäude nicht sehr viel her. Die Wandmalereien und Parolen sind entweder unpolitisch, Pseudo-Gangster, nur auf Drogen unkreatives Rausgerotze oder komplett stumpf, unrealistisch (was nicht mit utopitisch verglichen werden darf da es sich dabei um einen Unterschied handelt, denn Utopien SIND realistisch!), oberflächlich und unreflektiert. Wenn sich doch mal ein Geistesblitz an eine Wand verirrt sind die kreativen Hintergründe meistens von außen kommend, schon wieder vertrieben, resginiert, korrumpiert, aufgekauft, geklaut, ...
Zur Roten Flora ist nicht mehr viel zu sagen außer "Tschüss!"
Zur Politik aus der Roten Flora ist nicht mehr zu sagen außer "Ihr wollt nichts verändern!"
Zum Protest an dem sich die Rote Flora anschließt, ist nicht mal ein "Schade" von Nöten,
zu vorhersehbar dass sich die politischen Gruppen dieses Gebäudes an jedem Scheiss beteiligen der irgendwie irgendwo "gegen" ist, sich irgendwie "ungerecht behandelt" fühlt,
oder irgendwelche noch nicht mal realisierten Utopien als irgend etwas interpretiert, was sie meistens nicht sind, gegen die Menschen.
Als Aufhänger wird wieder einmal die Drogenszene als Moralisches Argument verwendet, doch wer die Drogenleute in Altona kennt, die eignen sich definitiv NICHT als Ausrede einer besseren Welt, einer Alternative, oder als Symbol von Vertriebenen; eher als Marionetten, Erpresste und Unterdrückte eines Gewaltsystems, einer Schreckenherrschaft, die mit allen Tricks versucht zu verhindern, dass ihre Zeit um ist und öffentlicher Raum nicht länger dafür herhalten wird Menschen kaputt zu machen wenn sie es wagen auf der Straße zu leben,
zu feiern, sich zu bewegen, ihre Meinung zu sagen in dem sie dort von Subkulturellen VLeuten abgefangen werden, entführt werden, zusammengeschlagen werden, angepöbelt oder mit falscher Freiheit mit Bier warm gehalen werden - Ein Ikea in dem sich jeder Möbel kaufen kann, ersetzt die Drogenjunks/Pseudo-Punks in Altona und Umgebung 100%ig angemessen!
Der Protest gegen den Ikea richtet sich, wie in einer Ergänzung bereits gut ausformuliert, gegen die Armen und Vertriebenen, (die von Studenten/Pseudopunks und anderen Asseln die irgendwann mal nach Altona gezogen sind, sich dort der Gewalt von Untermietverträgen, Drogenmilleau, und anderer Scheisse unterworfen haben verdrängt wurden) - die jetzt mit der Gentrifiacation also der Rückeroberung der öffentlichen Räume, der politischen Landschaften, zurückkehren um Altona endlich wieder zu beleben dass sich frei denkende Menschen (nämlich solche die sich ihre Zimmer selbst so gestalten wollen sie sie es gerne haben, bunt und schräg) dort in Altona wieder wohlfühlen können - Und frei bewegen - Ohne unsere Opfer-Fraktion vom Spritzenplatz die gemeiner, verlogener und brutaler zu den jungen Punkerinnen, glaubenden Utopisten und Freidenkern ist als die Davidswachen-Besatzung.
Und die besetzten Gebäude locken ohnehin überall mit der gleichen Falschheit und nicht vorhandenen Radikalität, ohne mal zu bemerken was vor der eigenen Haustür überhaupt passiert, wenn Leute die sich ihre Schilder anschauen fast zusammengeschlagen werden.
Weg mit dem Dreck! Für Ikea - Für eine Stadt für alle!
Es wird überlegt gegen den Protest eine Gegendemonstration anzumelden.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
omg — Berlina
@berlina — wohl zugezogen wa
@berlina — anti-berliner
in der stadt? — sparefroh
@Rote Flora Aktivisten — Bewegungswechsel
Aufruf zur Gewalt — Ich