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Duisburger Kriegsgegner verklagen Finanzamt

Initiativ e.V. 08.02.2010 17:35
Behörden kriminalisieren Verein, der gegen Kriege und Islamhetze protestiert

Ganz neue Wege im Kampf gegen unliebsame Organisationen geht derzeit das Finanzamt Duisburg-Hamborn. Bereits 2006 hatte die Behörde dem Duisburger Verein Initiativ e. V., der sich gegen islamfeindliche Stimmungsmache und »imperialistische Angriffskriege« engagiert, die Gemeinnützigkeit aberkannt.
Zur Begründung verwies das Finanzamt auf Veröffentlichungen des nordrhein-westfälischen Landesamtes für Verfassungsschutz. So werde aus Berichten des Inlandsgeheimdienstes deutlich, daß »der Verein mit seinen Aktivitäten (auch) terroristische Widerstandsgruppen im Irak, Gruppierungen in Palästina und der ETA nahe stehende Organisationen im Baskenland ideell und materiell unterstützen möchte«, so das Finanzamt in seinem Bescheid. Gegen diesen Bescheid haben die Duisburger Kriegsgegner Klage eingereicht. Die öffentliche Verhandlung beginnt am Dienstag um 11.15 Uhr im Sitzungssaal 630 des Finanzgerichts Düsseldorf.

»Das Vorgehen der Finanzbehörde richtet sich nicht gegen vermeintliche Straftaten, sondern eindeutig gegen politisch unerwünschte Äußerungen«, so Dimitri Tsalos, einer der Sprecher von Initiativ e. V., im Gespräch mit jW. Tsalos wirft dem Finanzamt zudem vor, »den vom Verfassungsschutz diktierten Diskurs wiederzukauen, der da heißt, die Kriege des Westens im Nahen Osten seien ›demokratisch‹ und Protest dagegen nicht gemeinnützig, sondern ›terroristisch‹«. Es sei bezeichnend, daß lokale Finanzbeamte für steuerrechtliche Entscheidungen die Bewertung internationaler Konflikte heranziehen würden, so Initiativ e. V.. Der Verein jedenfalls werde sich auch zukünftig nicht einschüchtern lassen und mit allen juristischen Mitteln gegen die vom Finanzamt abgesprochene Gemeinnützigkeit vorgehen.



Artikel aus "Junge Welt" vom 8.2.2010
von Markus Bernhardt
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Ergänzungen

Initiativ e.V.

kommunist 08.02.2010 - 17:55
Keine Unterstützung durch die Rote Hilfe für den Initiativ e.V. –
für einen antifaschistischen Minimalkonsens

Die Ortsgruppe Bochum-Dortmund der bundesweiten, linken Solidaritätsorganisation Rote Hilfe stellte vor wenigen Wochen den Antrag an die Delegierten-Versammlung ihrer Organisation, dem Initiativ e.V. die Unterstützung zu entziehen. Nun wird dieser Aufruf von Antifa-Gruppen aus dem Bundesgebiet unterstützt.

Dem Initiativ e.V. wurde von staatlichen Behörden die Gemeinnützigkeit aberkannt. Dagegen möchte der Verein Rechtsmittel einlegen und hofft auf die ideelle und finanzielle Unterstützung der Roten Hilfe. Doch der in Duisburg ansässige Initiativ e.V. sorgte in der Linken immer wieder für heftige Debatten. Insbesondere die Kampagne "10€ für den irakischen Widerstand" erfuhr heftige Proteste aus allen linken Strömungen. Bei der Kampagne wurde Geld für eine irakische Organisation gesammelt, die in ihrem Widerstand gegen die US-amerikanische Truppen auch Selbstmordattentate gutheißt sowie antisemitische Stereotype und nationalistische Propaganda verbreitet. Auch außerhalb dieser Kampagne arbeitet der Verein wiederholt mit reaktionären Gruppen zusammen bzw. ruft zur Unterstützung dieser auf; so findet sich vielfach ein positiver Bezug auf die Hamas auf den Internetseiten des Vereins. Für eine linke Solidaritätsorganisation sollte es ein absolutes Tabu sein, solche Organisationen zu unterstützen.

 http://notinourname.blogsport.de/

Duisburg nervt

Antifa NRW 08.02.2010 - 18:11
Dann ruft doch aber bitte woanders. Vorschlag: Altermedia.

Die Texte ähneln immer mehr den der Nazis.
Themen wie Antiiamerikanismus, Antizionismus, Solidaritätserklärung mit völkischer Befreiungsarmeen, struktureller Antisemitismus, verkürzte Kapitalismuskritik und so weiter.

Emanzipatorische Politik sieht anders aus!

Duisburg als Exempel antiimperialistischen Wahns
 http://prodomo.50webs.net/12/die_15-groesste_stadt.html

@Mods Bitte löschen!

Wer ist Initiativ e.V.

- 08.02.2010 - 18:53
Rote Hilfe für den Initiativ e.V.?
 http://notinourname.blogsport.de

Erklärung zum Angriff auf AntifaschistInnen
 http://www.erklaerung.tk/

Panorama: Deutsche unterstützen Terror im Irak
 http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2003/erste8056.html

Über den linken Duisburger Antiimperialismus
 http://notinourname.blogsport.de/hintergrundinformationen/redebeitrag-der-gruppe-a2k2/

betrifft Markus Bernhard

Icke 08.02.2010 - 20:41
Warum "Dortmund stellt sich quer" mit Markus Bernhard zusammenarbeitet ? Dortmund stellt sich quer ist ein Projekt von Leuten außerhalb von Dortmunds, das von Markus Bernhardt und so Spinnern wie den hier bezeichneten "Rote Antifa Duisburg", "Initiativ EV. Duisburg" und anderen Duisburger Wahn-Gruppen erst nach Dortmund reingedrückt werden musste, weil vor Ort niemand war, der da ähnlich dachte.

Die Frage ist nicht, wieso DSSQ mit Bernhard zusammenarbeitet, sondern wieso so Profilneurotiker wie Bernhardt es immer wieder schaffen, sich mit ihren Projekten überall breit zu machen, ohne, dass entschiedene Gegenwehr von den lokalen Strukturen kommt.

Jetzt kommt der 3. Anlauf von "DSSQ" - "Duisburg stellt sich quer". Yeah yeah yeah.

Ist auch immer wieder lustig zu sehen wie sich unter alle Duisburg-Artikel die ewig gleichen Trolls schon nach ein paar Minuten in ihrem Gruppennamen (schnell ein Plenum einberufen ?) eine Solinote verfassen und abschicken. Gehört sich wohl so in diesem Sumpf, damit außer all den Schmährufen wenigstens ein "bisschen" was bleibt.

Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen

Zeige die folgenden 20 Kommentare an

Solidarität — Rote Antifa Duisburg

Gegen Represion — Antifaschistische Jugend Dortmund

widerlich — ich

so ein dreck — kein name

No Solidarity! — bla

find ich gut, die Entscheidung! — Lionel Mandrake

gegen die feinde der freiheit! — liberale hardlinerin

Querfrontartikel löschen! — Querdenker_in

hallo! — frank

News! — antifa

d — d

so sehen — duisburger

@duisburger — du typ

@antifa — grübler