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Es ist nicht das Ziel von Indymedia, ein möglichst umfassendes Infoportal incl. Terminkalender anzubieten. Indymedia will eine Plattform für engagierte MedienmacherInnen und ihren eigenen Inhalte bieten. Das Veröffentlichen von Terminen, Aufrufen und Einladungen gehört nicht zu den Zielen des Projektes. Mehr Informationen, warum sich Indymedia nicht zum Veröffentlichen von Terminen eignet, findest Du hier. Bitte nutze stattdessen die verlinkten Terminkalender-Seiten.
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Feierlichkeit iranische Regime verhindern
Am 11. Februar jährt sich der 31. Jahrestag der „Islamischen Revolution“ im Iran. Die islamische Republik nimmt diesen Tag zum Anlass ihr Bestehen zu feiern.
31 Jahre blutiger Unterdrückung, Folter, Verhaftungen und Hinrichtungen sind 31 Jahre zu viel!
Proteste sind wieder von einem bereiten politischen Spektrum über in Berlin, Hamburg, Köln und Frankfurt an dem Tagen angekündigt.
31 Jahre blutiger Unterdrückung, Folter, Verhaftungen und Hinrichtungen sind 31 Jahre zu viel!
Proteste sind wieder von einem bereiten politischen Spektrum über in Berlin, Hamburg, Köln und Frankfurt an dem Tagen angekündigt.
Spucken wir ihnen in die Suppe!
Die Jubiläumsfeier des iranischen Regimes Überall verhindern!
Am 11. Februar jährt sich der 31. Jahrestag der „Islamischen Revolution“ im Iran. Die islamische Republik nimmt diesen Tag zum Anlass ihr Bestehen zu feiern. Bereits zwei Tage zuvor, am 09. Februar, sollte es eigentlich eine Jubiläumsfeier im Berliner Maritim Hotel geben, aber durch massive Proteste hat das islamische Regime dort abgesagt. Nun will es in islamische Konsulat in Berliner feiern. 500 PolizistInnen sind beauftragt worden, den Gebäuden zu schützen.
Proteste sind wieder von einem bereiten politischen Spektrum über in Berlin, Hamburg, Köln und Frankfurt an dem Tagen angekündigt.
31 Jahre blutiger Unterdrückung, Folter, Verhaftungen und Hinrichtungen sind 31 Jahre zu viel! Das einzige, was es zu feiern gibt, sind 31 Jahre Widerstand gegen dieses menschenverachtende Regime.
Mehr als sieben Monate nach der Präsidenten-„Wahl“ protestieren im Iran weiterhin zig Tausende Menschen - unter großer Gefahr für Leib und Leben. Sie kämpfen, weil sie den Machenschaften der islamischen Terror-Herrscher nicht mehr tatenlos zusehen wollen.
Das Regime versucht mit Verhaftungen, militärischen Angriffen auf die Protestierenden, Hinrichtungen und Mord weitere Proteste zu unterbinden. Jede Teilnahme an Protest- Aktivitäten wird mit den Straftaten „ausländischer Agententätigkeit“ oder „sozialistischer bzw. kommunistischer Betätigung“ gleichgesetzt, was nach dem iranisch- islamischem Gesetz als Gotteslästerung betrachtet wird und mit Hinrichtung bestraft werden kann. Am Mittwoch, den 27.Januar 2010 sind zwei Menschen als „Feinde Gottes“ hingerichtet worden und 63 weitere Hinrichtungen stehen in der nächsten Zeit unmittelbar bevor. Die Protestbewegung hat sich bis jetzt jedoch nicht einschüchtern lassen.
Wir werden die geplanten Feierlichkeiten dieses mörderischen Regimes und seiner Sponsoren gemeinsam überall verhindern.
Im Iran wollen zur gleichen Zeit Menschen, trotz offiziellen Verbots und massiver Mord-Drohungen auf die Straße gehen, um gegen die Selbst-Beweihräucherung des Regimes zu protestieren.
Berlin Dienstag, den 09.02.2010, um 12 Uhr vor dem Konsulat
Podbielskiallee 67 (U-Bahn: Podbielskiallee)
Frankfurt Donnerstag, den 11.02.2010, um 14 Uhr,
Demo von der Uni Frankfurt zum Römerplatz
Hamburg Donnerstag, den 11.02.2010 um 17 Uhr vor dem Hamburger
Atlantic-Kempinski Hotel an der Alster
Köln Freitag, den 12 .02.2010 um 16 Uhr
Kundgebung auf der Domplatte in Köln
Die Botschafter und ihre Sponsoren sabotieren !
Das Regime setzt seine Botschafter in Gang: Sie vereinbaren neue Verträge und Handels-abkommen; sie referieren in Vorträgen über die Friedfertigkeit und das humanitäre Denken des schiitischen Islams. Und die VertreterInnen der „westlichen Demokratien“ spielen bei dieser Inszenierung mit. Das verbrecherische Handeln wird hierbei verleugnet.
Die geplanten Protestaktionen richteten sich nicht nur gegen das islamische Regime im Iran, sondern auch gegen dessen Sponsoren. Sämtliche Technologien, die das iranische Regime zur Zeit zum Zweck der Massenunterdrückung verwendet, stammen von europäischen, insbesondere von deutschen Firmen wie Daimler, Siemens, Heckler& Koch, Nokia und Linde.
Diese blutigen Geschäfte sind nur mit Genehmigung der politischen Eliten in Deutschland möglich.
Gleichzeitig werden iranische Flüchtlinge in Deutschland weit weniger zuvorkommend behandelt. Die rassistische deutsche Einwanderungspolitik droht nicht nur iranischen Flüchtlingen und MigrantInnen mit Abschiebung und Haft sondern schikaniert sie auch in vielen Lebensbereichen.
Hier gilt die kapitalistische Verwertungslogik: “Wer uns nutzt, darf bleiben, wer nicht, wird in Folter und Gefängnis abgeschoben”.
Die Infrastrukturen, die dieses verbrecherische System militärisch stabilisieren helfen, müssen sabotiert und angegriffen werden!
Wir werden ihnen bei diesen Feierlichkeiten in Berlin und anderswo in die Suppe spucken!
Zeigt eure praktische Solidarität mit dem iranischen Widerstand und setzt euch für die Inhaftierten ein!
Hintergrundinformation:
Mehr als sieben Monate nach der Präsidenten-„Wahl“ protestieren im Iran weiterhin zig Tausende Menschen - unter großer Gefahr für Leib und Leben. Die Protestbewegung hat sich nach und nach radikalisiert und dabei auch rasant in viele Städte ausgeweitet: Am 27. Dezember gingen Zehntausende in mehreren Städten gegen die klerikale islamische Herrschaft auf die Straße. Diesmal waren die Protestierenden nicht mehr nur Opfer. Die ersten Attacken der Basiji-Milizen und der Polizei wurden zurückgeschlagen. Motorräder und Autos der staatlichen Einheiten gingen in Flammen auf, Polizeistationen wurden angegriffen, Barrikaden gebaut und öffentliche Hinrichtungen blockiert.
Systemtreue, reformorientierte Kräfte wie Musawi, Karrubi , Khatami etc., die sich lediglich kleine Korrekturen im System wünschten, haben schon längst aufgegeben und die Regierung Ahmadinedjad mit dem oberstem Religionsführer Chameneie im Hintergrund wieder anerkannt und sich mir ihr versöhnt.
Alle Eliten des faschistischen Regimes fürchten die entstandene Bewegung und sehen sich jetzt genötigt, einen Ausweg zu finden, um die Ordnung des islamischen Systems aufrecht zu erhalten! Hier zeigt sich, dass die Ursachen der Unzufriedenheit mit der „Islamischen Republik“ tief liegen. Die Ablehnung des willkürlich handelnden Regimes im Iran seitens eines großen Teils der Bevölkerung wächst seit Jahren aufgrund der massiven sozialen und politischen Unterdrückung.
Eine strikte Privatisierungspolitik, Massenarbeitslosigkeit, Nichtauszahlung von Löhnen, Niedriglöhne, Kinderarbeit und die doppelte Ausbeutung der iranischen Frauen (ihr Einkommen beträgt 30% weniger als der Durchschnittslohn) und die Streichung der Subventionen bei Lebensmitteln und Benzin - Die Inflationsrate beträgt gegenwärtig 29%. Viele Familien müssen mit zwei oder drei Jobs ihren Lebensunterhalt bestreiten.
Betroffen sind ArbeiterInnen, Jugendlichen und mehr die ärmeren Menschen.Es wurde in letzten Zeit beinahe eine halbe Million ArbeiterInnen entlassen. Immer öfter streiken ArbeiterInnen für die Auszahlung ihrer Löhne und das Regime geht brutal dagegen vor. Freie Gewerkschaften sind verboten und trotzdem werden immer wieder neue gegründet. Viele Gewerkschaftsaktivisten sitzen im Gefängnis, werden gefoltert und sind ohne jegliche medizinische Hilfe, wie es zur Zeit Akut bei dem Arbeiteraktivisten Majid Hamidi in Stadt Sanandaj der Fall ist.
Nicht ohne Grund – die islamische Republik Iran ist, auch wenn sich ihre Regierung hinter der religiösen Maske einer „Republik der Armen“ versteckt, ein kapitalistischer Staat und als solcher vertritt er zuerst und vor allem die Interessen des iranischen Kapitals. Korruption ist heute so allgegenwärtig wie bereits seit Jahrzehnten.
Menschen kämpfen weiter , weil sie den Machenschaften der islamischen Terror-Herrscher im Iran nicht mehr tatenlos zusehen wollen. Mit dem Straßenkampf verdeutlichen sie ihre Sehnsucht nach Würde, Freiheit und Selbstbestimmung.
Internet-Links zum Selber-Informieren:
http://www.labournet.de/internationales/iran/index.html
http://www.sozialismus.info/?swid=148
http://www.wildcat-www.de/wildcat/85/w85_iran.htm
Die Jubiläumsfeier des iranischen Regimes Überall verhindern!
Am 11. Februar jährt sich der 31. Jahrestag der „Islamischen Revolution“ im Iran. Die islamische Republik nimmt diesen Tag zum Anlass ihr Bestehen zu feiern. Bereits zwei Tage zuvor, am 09. Februar, sollte es eigentlich eine Jubiläumsfeier im Berliner Maritim Hotel geben, aber durch massive Proteste hat das islamische Regime dort abgesagt. Nun will es in islamische Konsulat in Berliner feiern. 500 PolizistInnen sind beauftragt worden, den Gebäuden zu schützen.
Proteste sind wieder von einem bereiten politischen Spektrum über in Berlin, Hamburg, Köln und Frankfurt an dem Tagen angekündigt.
31 Jahre blutiger Unterdrückung, Folter, Verhaftungen und Hinrichtungen sind 31 Jahre zu viel! Das einzige, was es zu feiern gibt, sind 31 Jahre Widerstand gegen dieses menschenverachtende Regime.
Mehr als sieben Monate nach der Präsidenten-„Wahl“ protestieren im Iran weiterhin zig Tausende Menschen - unter großer Gefahr für Leib und Leben. Sie kämpfen, weil sie den Machenschaften der islamischen Terror-Herrscher nicht mehr tatenlos zusehen wollen.
Das Regime versucht mit Verhaftungen, militärischen Angriffen auf die Protestierenden, Hinrichtungen und Mord weitere Proteste zu unterbinden. Jede Teilnahme an Protest- Aktivitäten wird mit den Straftaten „ausländischer Agententätigkeit“ oder „sozialistischer bzw. kommunistischer Betätigung“ gleichgesetzt, was nach dem iranisch- islamischem Gesetz als Gotteslästerung betrachtet wird und mit Hinrichtung bestraft werden kann. Am Mittwoch, den 27.Januar 2010 sind zwei Menschen als „Feinde Gottes“ hingerichtet worden und 63 weitere Hinrichtungen stehen in der nächsten Zeit unmittelbar bevor. Die Protestbewegung hat sich bis jetzt jedoch nicht einschüchtern lassen.
Wir werden die geplanten Feierlichkeiten dieses mörderischen Regimes und seiner Sponsoren gemeinsam überall verhindern.
Im Iran wollen zur gleichen Zeit Menschen, trotz offiziellen Verbots und massiver Mord-Drohungen auf die Straße gehen, um gegen die Selbst-Beweihräucherung des Regimes zu protestieren.
Berlin Dienstag, den 09.02.2010, um 12 Uhr vor dem Konsulat
Podbielskiallee 67 (U-Bahn: Podbielskiallee)
Frankfurt Donnerstag, den 11.02.2010, um 14 Uhr,
Demo von der Uni Frankfurt zum Römerplatz
Hamburg Donnerstag, den 11.02.2010 um 17 Uhr vor dem Hamburger
Atlantic-Kempinski Hotel an der Alster
Köln Freitag, den 12 .02.2010 um 16 Uhr
Kundgebung auf der Domplatte in Köln
Die Botschafter und ihre Sponsoren sabotieren !
Das Regime setzt seine Botschafter in Gang: Sie vereinbaren neue Verträge und Handels-abkommen; sie referieren in Vorträgen über die Friedfertigkeit und das humanitäre Denken des schiitischen Islams. Und die VertreterInnen der „westlichen Demokratien“ spielen bei dieser Inszenierung mit. Das verbrecherische Handeln wird hierbei verleugnet.
Die geplanten Protestaktionen richteten sich nicht nur gegen das islamische Regime im Iran, sondern auch gegen dessen Sponsoren. Sämtliche Technologien, die das iranische Regime zur Zeit zum Zweck der Massenunterdrückung verwendet, stammen von europäischen, insbesondere von deutschen Firmen wie Daimler, Siemens, Heckler& Koch, Nokia und Linde.
Diese blutigen Geschäfte sind nur mit Genehmigung der politischen Eliten in Deutschland möglich.
Gleichzeitig werden iranische Flüchtlinge in Deutschland weit weniger zuvorkommend behandelt. Die rassistische deutsche Einwanderungspolitik droht nicht nur iranischen Flüchtlingen und MigrantInnen mit Abschiebung und Haft sondern schikaniert sie auch in vielen Lebensbereichen.
Hier gilt die kapitalistische Verwertungslogik: “Wer uns nutzt, darf bleiben, wer nicht, wird in Folter und Gefängnis abgeschoben”.
Die Infrastrukturen, die dieses verbrecherische System militärisch stabilisieren helfen, müssen sabotiert und angegriffen werden!
Wir werden ihnen bei diesen Feierlichkeiten in Berlin und anderswo in die Suppe spucken!
Zeigt eure praktische Solidarität mit dem iranischen Widerstand und setzt euch für die Inhaftierten ein!
Hintergrundinformation:
Mehr als sieben Monate nach der Präsidenten-„Wahl“ protestieren im Iran weiterhin zig Tausende Menschen - unter großer Gefahr für Leib und Leben. Die Protestbewegung hat sich nach und nach radikalisiert und dabei auch rasant in viele Städte ausgeweitet: Am 27. Dezember gingen Zehntausende in mehreren Städten gegen die klerikale islamische Herrschaft auf die Straße. Diesmal waren die Protestierenden nicht mehr nur Opfer. Die ersten Attacken der Basiji-Milizen und der Polizei wurden zurückgeschlagen. Motorräder und Autos der staatlichen Einheiten gingen in Flammen auf, Polizeistationen wurden angegriffen, Barrikaden gebaut und öffentliche Hinrichtungen blockiert.
Systemtreue, reformorientierte Kräfte wie Musawi, Karrubi , Khatami etc., die sich lediglich kleine Korrekturen im System wünschten, haben schon längst aufgegeben und die Regierung Ahmadinedjad mit dem oberstem Religionsführer Chameneie im Hintergrund wieder anerkannt und sich mir ihr versöhnt.
Alle Eliten des faschistischen Regimes fürchten die entstandene Bewegung und sehen sich jetzt genötigt, einen Ausweg zu finden, um die Ordnung des islamischen Systems aufrecht zu erhalten! Hier zeigt sich, dass die Ursachen der Unzufriedenheit mit der „Islamischen Republik“ tief liegen. Die Ablehnung des willkürlich handelnden Regimes im Iran seitens eines großen Teils der Bevölkerung wächst seit Jahren aufgrund der massiven sozialen und politischen Unterdrückung.
Eine strikte Privatisierungspolitik, Massenarbeitslosigkeit, Nichtauszahlung von Löhnen, Niedriglöhne, Kinderarbeit und die doppelte Ausbeutung der iranischen Frauen (ihr Einkommen beträgt 30% weniger als der Durchschnittslohn) und die Streichung der Subventionen bei Lebensmitteln und Benzin - Die Inflationsrate beträgt gegenwärtig 29%. Viele Familien müssen mit zwei oder drei Jobs ihren Lebensunterhalt bestreiten.
Betroffen sind ArbeiterInnen, Jugendlichen und mehr die ärmeren Menschen.Es wurde in letzten Zeit beinahe eine halbe Million ArbeiterInnen entlassen. Immer öfter streiken ArbeiterInnen für die Auszahlung ihrer Löhne und das Regime geht brutal dagegen vor. Freie Gewerkschaften sind verboten und trotzdem werden immer wieder neue gegründet. Viele Gewerkschaftsaktivisten sitzen im Gefängnis, werden gefoltert und sind ohne jegliche medizinische Hilfe, wie es zur Zeit Akut bei dem Arbeiteraktivisten Majid Hamidi in Stadt Sanandaj der Fall ist.
Nicht ohne Grund – die islamische Republik Iran ist, auch wenn sich ihre Regierung hinter der religiösen Maske einer „Republik der Armen“ versteckt, ein kapitalistischer Staat und als solcher vertritt er zuerst und vor allem die Interessen des iranischen Kapitals. Korruption ist heute so allgegenwärtig wie bereits seit Jahrzehnten.
Menschen kämpfen weiter , weil sie den Machenschaften der islamischen Terror-Herrscher im Iran nicht mehr tatenlos zusehen wollen. Mit dem Straßenkampf verdeutlichen sie ihre Sehnsucht nach Würde, Freiheit und Selbstbestimmung.
Internet-Links zum Selber-Informieren:
http://www.labournet.de/internationales/iran/index.html
http://www.sozialismus.info/?swid=148
http://www.wildcat-www.de/wildcat/85/w85_iran.htm
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Ergänzungen
Zweiter bundesweiter Aktionstag...
Hazrat Fatima Moschee
deine Infos sind falsch. Die islamische Religionsgemeinschaft in Hessen, dessen 2. Vorsitzender auch der Sprecher der Hazrat Fatima Moschee in Hausen Ünal Kaymakci ist, hat zu den Protesten gegen die Wahlfälschungen im Iran aufgerufen und wenn ich mich richtig erinnere, habe ich Herrn Kaymakci auch auf der Demonstration am 27. Juni gesehen.
Der außerordentlich breit unterstützte und ergänzungsbedürftige Aufruf findet sich hier:
ein Bericht hier:
Aber selbst wenn du Recht hättest und die Gemeinde in Hausen enge Beziehungen zur iranischen Regierung hätte, was würdest du daraus folgern? Das die Rassisten von der BI gegen den Moscheebau Recht haben und die Moschee verhindert werden soll? Was wäre damit gewonnen, außer dass die Gemeinde weiter in einer Industriehalle beten müßte?
@Frankfurter Antifa
sicherlich weißt Du, dass der Muslim-Markt, also die shiitische Webseite der Brüder Özoguz, zu den eifrigsten deutschsprachigen Unterstützern der Islamischen Revolution, Khomeinis, Khameneis und Ahmadinedschads gehört.
Der Muslim-Markt ist sicherlich kein Forum für Leute, die im Verdacht stehen könnten sich in Opposition zu Khamenei (den die Özoguzs schon als halben Mahdi verehren) zu befinden.
Vor ein paar Tagen ist dort aber ein - schön unpolitisch aufgemachtes - Interview mit den „gesitlichen Leiter“ der Hazrat Fatima Moschee veröffentlicht worden (dem „Islamischen Zentrum Hamburg“ gelingt es seit Jahrzehnten mit dem Spiel mit „rein“ religiösen und kulturellen Themen seine Rolle als Unterstützer des Iranischen Regimes zu kaschieren):
Die Hazrat Fatima Moschee steht in einem Zusammenhang zur „Ahl ul Bait World Assembly“, also zu dezidierten Khomeini-Verehrern:
Aufgabe der Linken in Frankfurt (und wo anders) wäre es, eine emanzipative Islam-Kritik zu entwickeln und zu artikulieren - besonders hinsichtlich dem Bau einer Moschee, die nunmal der Ideologie der Islamischen Revolution a la Khomeini besonders Nahe steht.
Genauso wenig es rassistisch ist (oder es sein muss), von Deutschland aus die iranische Regierung zu kritisieren und zu bekämpfen, so wenig rassistisch ist es, in Frankfurt den Bau einer Moschee zu kritisieren und sie (mit den richtigen Argumenten) zu bekämpfen.
Das wäre auch eine Basis, von der rassistisch (fremdenfeindlich) motivierte Angriffe zurückgeschlagen werden könnten, anstatt diese Kritik selbst als „rassistisch“ zu denunzieren. Klar, die Kritik gegen den Islam, gegen Teile des Islams, gegen den Bau von bestimmten Moscheen usw. wird "natürlich" von fremdenfeindlichen, von rassistisch motivierten Leuten aufgegriffen. Sie meinen, ein gutes Alibi für ihre Fremdenfeindlichkeit gefunden zu haben, statt "Ausländer raus" heißt es "Islamisten raus, Keine Moscheen usw". Aber das wäre gerade die Aufgabe der Linken, den Islam zu kritisieren/zu bekämpfen und gleichzeitig gegen Rassismus vorzugehen und säkulare Migranten zu unterstützen.
Wenn Anhänger der Islamischen Revolution in einem unscheinbaren Gebäude in einem Industriegebiet zusammen kommen müssen, statt in repräsentativeren Räumlichkeiten näher an der Innenstadt, dann halte ich das nicht wirklich für ein Problem, mit dem sich die Linke befassen müsste.
Haben denn säkulare Migranten schöne Räume zur Verfügung, hat die deutsche und/oder die migrantische Linke in Frankfurt ausreichend große und attraktive Räumlichkeiten? Sicher nicht - aber das wäre eine Aufgabe für Linke, die lohnenswerter und authentischer wäre, als sich ausgerechnet für eine sozusagen khomeinistische Moschee einzusetzen.
Hessischer Rundfunk
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Hazrat Fatima Moschee — Ein Name
Achtung! Berliner Polizei liest mit... — Lutz
AD goes Anti-Moschee-BI — Koordination
Gleiches Recht für Christen, Juden und Moslem — Frankfurter Antifa