NBG: 2ter aktionstag für ein AZ
Trotz klirrender kälte, versammelten sich am samstag den 30.1.2010 gegen 16.30 uhr circa 400 menschen in der nürnberger innenstadt, um für ein selbstverwaltetes jugend- und kulturzentrum in nürnberg gehörig abzugehen.
zweiter mega-aktionstag für ein autonomes zentrum in nürnberg!
Der AKN (verein zur förderung alternativer kultur nürnberg) lud, wie auch schon im letzten jahr (
http://media.de.indymedia.org/images/2009/01/238144.jpg) dazu ein, die forderung nach einem AZ in der „bratwurstmetropole“ -diesmal tanzend und basswummernt- auf die strasse zu tragen und auch für den letzten einkaufszombie sichtbar zu machen.
Mit transparenten, soundsystems und punkband im gepäck gings dann erstmal zur lorenzkirche. früher ein beliebter treffpunkt für nicht-konsumorientierte innenstadtbesucher. Seit einigen jahren greift leider auch hier das konzept der STADT, jugendliche die ihren abend unabhängig von konsumzwang und eintrittspreisen gestallten möchten, zu vertreiben.
Nach einigen redebeiträgen ging es dann weiter richtung K4, dem ex-KOMM, dass bis 1998 anlaufpunkt alternativer subkultur war. seit der CSU-veranlassten schließung stehen „wir“, die diesen freiraum zur selbstverwirklichung dringend bräuchten, buchstäblich auf der strasse. Trotz eingefrorenen füßen wurde hier zu einem live-gig der „goho-assis“ DAUH (
http://www.myspace.com/dauhpunk) im bengaloschein gepogt und gefeiert.
„was für freaks ey“.
nach einer schneeballschlacht mit den ordnungshütern gings froher dinge – und zweispurig - weiter den eeeewig weiten weg zum KUNSTVEREIN (KV), der seit dem letzten jahr akut bedroht ist und einer der letzten coolen orte in nürnberg
http://www.kunstverein-nuernberg.de .
hier wurde in der zwischenzeit in der großen halle ein temporäres autonomes zentrum errichtet. Mit kicker, kuchen, kino, indoorfussball, vokü, umsonstladen, infotischen und und und, konnte sich schonmal auf den konzert-teil eingestimmt werden und ein eindruck von einem zukünftigen ort der entfalltung gewonnen werden. Gegen 21 uhr startete der partymarathon mit den jungs von KAROSHI, einer lokalen crust-newcomer-truppe, mit ihrem ersten und trotzdem total überfüllten auftritt. Weiter gings absolut verschwitzt mit TOP TRASH POT, die mit gitarre,drums und freaky soundeffekten für stimmung sorgten. Dritter im bunde waren samstag abend THE HIGH SOCIETY, „hc-punk in die yuppiefresse“ (
http://www.the-high-society.com/) vom feinsten. Und wer noch nicht komplett heiser und fertig war, konnte dann auch noch mit KURZER PROZESS (www.kurzerprozess.org ) in die aftershowparty schliddern,die dann noch bis circa 10 uhr morgens ging. PROST!
Der abend hat wohl mal wieder allen gezeigt wie wichtig so ein freiraum im sonst so grauen nürnberg gebraucht wird und zeigt, dass mensch auch selbst etwas aufbauen und „reissen“ kann, wenn man ihm nur den raum dafür gibt.
Also, liebe sog. „STADT“, der abend kann nur als weiteres kleines mosaiksteinchen im kampf für selbstbestimmte kultur und orte gesehen werden. Wir werden auch in zukunft – auch bei minusgraden – weiter für unsre inhalte auf die strasse gehen.
Frieren sind wir ja gewohnt.
Man sieht sich! Linke freiräume erkämpfen und verteidigen!
Der AKN (verein zur förderung alternativer kultur nürnberg) lud, wie auch schon im letzten jahr (
http://media.de.indymedia.org/images/2009/01/238144.jpg) dazu ein, die forderung nach einem AZ in der „bratwurstmetropole“ -diesmal tanzend und basswummernt- auf die strasse zu tragen und auch für den letzten einkaufszombie sichtbar zu machen. Mit transparenten, soundsystems und punkband im gepäck gings dann erstmal zur lorenzkirche. früher ein beliebter treffpunkt für nicht-konsumorientierte innenstadtbesucher. Seit einigen jahren greift leider auch hier das konzept der STADT, jugendliche die ihren abend unabhängig von konsumzwang und eintrittspreisen gestallten möchten, zu vertreiben.
Nach einigen redebeiträgen ging es dann weiter richtung K4, dem ex-KOMM, dass bis 1998 anlaufpunkt alternativer subkultur war. seit der CSU-veranlassten schließung stehen „wir“, die diesen freiraum zur selbstverwirklichung dringend bräuchten, buchstäblich auf der strasse. Trotz eingefrorenen füßen wurde hier zu einem live-gig der „goho-assis“ DAUH (
http://www.myspace.com/dauhpunk) im bengaloschein gepogt und gefeiert. „was für freaks ey“.
nach einer schneeballschlacht mit den ordnungshütern gings froher dinge – und zweispurig - weiter den eeeewig weiten weg zum KUNSTVEREIN (KV), der seit dem letzten jahr akut bedroht ist und einer der letzten coolen orte in nürnberg
http://www.kunstverein-nuernberg.de . hier wurde in der zwischenzeit in der großen halle ein temporäres autonomes zentrum errichtet. Mit kicker, kuchen, kino, indoorfussball, vokü, umsonstladen, infotischen und und und, konnte sich schonmal auf den konzert-teil eingestimmt werden und ein eindruck von einem zukünftigen ort der entfalltung gewonnen werden. Gegen 21 uhr startete der partymarathon mit den jungs von KAROSHI, einer lokalen crust-newcomer-truppe, mit ihrem ersten und trotzdem total überfüllten auftritt. Weiter gings absolut verschwitzt mit TOP TRASH POT, die mit gitarre,drums und freaky soundeffekten für stimmung sorgten. Dritter im bunde waren samstag abend THE HIGH SOCIETY, „hc-punk in die yuppiefresse“ (
http://www.the-high-society.com/) vom feinsten. Und wer noch nicht komplett heiser und fertig war, konnte dann auch noch mit KURZER PROZESS (www.kurzerprozess.org ) in die aftershowparty schliddern,die dann noch bis circa 10 uhr morgens ging. PROST! Der abend hat wohl mal wieder allen gezeigt wie wichtig so ein freiraum im sonst so grauen nürnberg gebraucht wird und zeigt, dass mensch auch selbst etwas aufbauen und „reissen“ kann, wenn man ihm nur den raum dafür gibt.
Also, liebe sog. „STADT“, der abend kann nur als weiteres kleines mosaiksteinchen im kampf für selbstbestimmte kultur und orte gesehen werden. Wir werden auch in zukunft – auch bei minusgraden – weiter für unsre inhalte auf die strasse gehen.
Frieren sind wir ja gewohnt.
Man sieht sich! Linke freiräume erkämpfen und verteidigen!
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Das schreibt das gegnerische Lager
Böller und Eis gegen Polieibeamte
Nürnberg - Eine Versammlung mit Aufzug am Samstag, 30.01.2010, im Stadtgebiet Nürnberg verlief trotz Bemühens der Versammlungsleitung nicht ganz störungsfrei. Die Polizei musste einschreiten.
Am Samstag hatte die Alternative Kultur Nürnberg e.V. eine Versammlung mit anschließendem Aufzug in der Innenstadt angemeldet. Gegen 16.45 Uhr setzte sich die Versammlung vom Jakobsplatz in Richtung Frankenstraße mit ca. 300 Teilnehmern, an der auch Personen des linksautonomen Spektrums teilnahmen, in Bewegung.
Trotz Bemühens der Versammlungsleitung warfen einige Unbelehrbare Böller in Richtung der begleitenden Polizeikräfte und zündeten Bengalische Feuer. Dabei erlitt ein Polizeibeamter durch den Wurf eines Böllers ein Knalltrauma und zwei wurden durch den Wurf von Eisbrocken leicht verletzt.
Ein 19-jähriger Versammlungsteilnehmer wurde zum Zwecke der Identitätsfeststellung kurzzeitig festgenommen. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung ermittelt. Gegen 18.45 Uhr war der Aufzug beendet.
1.2.2010 14:44 MEZ
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
so lustig.... — still circelling a's
Durch und durch gelungen — Besucher aus Jena
"A"PPD fuck off — LSD
zum Artikel — franz
Guter Ausblick... — Fischjagender Hirtenkritiker
@ Fischjagender Hirtenkritiker — dsdfhs
So is. — Jagdfischender Kritikerhirte
oh mann — jo
@ Jagdfischender Kritikerhirte — egal
kenn die band — tut nicht not
Ruhe — punk
Eben, eben, eben. — Amen 2010