GR: Synagogenanschläge durch Brit/US-Soldaten
Seltsame Verwicklungen scheinen sich im Zusammenhang mit den Synagogenbrandstiftungen in Chania auf Kreta zu entrollen. Alle festgenommenen Verdächtigen haben etwas mit dem NATO-Stützpunkt in Souda zu tun: Die zwei US-Amerikaner sind offensichtlich dort stationierte Marines, die beiden Briten Ausbilder von Marine-Spezialkommandos und der Grieche belieferte das Quartier mit Waren.
Bauernproteste: Beinahezusammenstoß von Zug mit fünf die Gleise blockierenden Treckern.
Im Zusammenhang von landesweiten antirassistischen Demos, mußte eine Kundgebung der rechtsextremen LAOS-Partei in Iraklio (Kreta) wegen antifaschistischer Umzingelung des Treffpunktes abgesagt werden.
Bauernproteste: Beinahezusammenstoß von Zug mit fünf die Gleise blockierenden Treckern.
Im Zusammenhang von landesweiten antirassistischen Demos, mußte eine Kundgebung der rechtsextremen LAOS-Partei in Iraklio (Kreta) wegen antifaschistischer Umzingelung des Treffpunktes abgesagt werden.
Nachdem die Festnahmen von Ausländern schon für Aufsehen gesorgt hatten, kommt langsam die Tatsache, daß es sich um Armeeangehörige handelt, immer mehr in den Blickpunkt. Insbesondere da bisher immer die Rede von "Ausländern in unsicheren Arbeitsverhältnissen" wie Türsteher und Barkeeper die Rede war und damit wohl der Eindruck von hängengebliebenen Touristen erweckt werden sollte.
Souda ist eine große NATO-Basis direkt neben dem zivilen Hafen von Chania und sollte eigentlich wie alle NATO- und US-Basen 1981 geschlossen werden; zumindest war das eins der nie eingehaltenen Wahlversprechen der damaligen PASOK. Um Souda ging es auch damals bei einer beeindruckenden ANTI-NATO-Demo von ca. 50000 in Iraklio, in deren Verlauf die Präfektur abgefackelt wurde.
Wegen der Synagogenanschläge und dem Angriff durch "Autonome Nationalisten" auf eine Antifa-Demo in Athen kam es zu landesweiten antirassistischen Demonstrationen. Die rechtsextreme LAOS-Partei, die sich solidarisch mit den 45 nach dem Angriff Festgenommenen erklärt hatte, wollte in Iraklio eine Kundgebung gegen Imigration und das neue Einbürgerungsgesetz veranstalten, mußte allerdings wegen Blockade des Kundgebungsortes durch AntifaschistInnen, absagen.
Die Blockaden der griechischen Bauern mit bis zu 5000 Traktoren gehen weiter, doch mittlerweile spielen verschiedene Interessen und Hintergründe eine Rolle. Während sich eher mit PASOK sympathisierende Bauernvereinigungen auf erste Gespräche mit der zuständigen Ministerin Batzeli einliessen, wurde das Treffen von anderen boykottiert. Insbesondere das Entstehen von autonomen Blockaderäten macht der Ministerin derartig Kopfzerbrechen, daß sie vom "Chaos durch das Auftauchen von Formen des Anarcho-Syndikalismus" schwadronierte.
Während jetzt auch BusfahrerInnen mit Blockaden drohen, setzten die Bauern ihre Drohungen die Blockaden auf das Schienennetz zu erweitern in die Tat um. Dabei wäre es fast zu einem Unglück am Grenzübergang zu Bulgarien gekommen, weil die zuständigen bulgarischen Behörden einen Zugführer nicht informierten und es erst im letzten Moment einem Schrankenwärter auf griechischer Seite gelang, die fünf Treckerfahrer auf den Gleisen zu warnen.
Passend dazu macht die EU Druck, weil sie der Meinung ist, daß Gelder für Ernteausfälle gesetzwidrig als Subventionen verteilt wurden. Den Bauern, denen staatlicherseits keine - im Wahlkampf versprochene - Unterstützung z.t. für seit 2007 unbezahlte Rechnungen zu kommen soll und die dadurch nicht in der Lage wären, Saatgut zu kaufen, würden dann Rückforderungen in Höhe von 425 Millionen Euro ins Haus stehen.
Die griechische Wirtschaft, die erst vor ein paar Tagen Milliardenkredite zur Stützung aufgetan hatte, kommt zunehmend - wieder einmal - unter Druck von Spekulanten, die auf Pleite spielen.
http://www.ekathimerini.com/4dcgi/_w_articles_politics_100002_28/01/2010_114423
http://libcom.org/news/farmers-stage-rehearsal-total-blockade-greece-26012010
http://athens.indymedia.org/front.php3?lang=el&article_id=1125202
Folgende Links bitte zwischen den Zeilen lesen:
http://www.ethnos.gr/article.asp?catid=11826&subid=2&pubid=9758884
http://history-of-macedonia.com/wordpress/2010/01/25/jewish-synagogue-chania-incident/
http://www.hri.org/news/greek/ana/2010/10-01-27.ana.html#11
Souda ist eine große NATO-Basis direkt neben dem zivilen Hafen von Chania und sollte eigentlich wie alle NATO- und US-Basen 1981 geschlossen werden; zumindest war das eins der nie eingehaltenen Wahlversprechen der damaligen PASOK. Um Souda ging es auch damals bei einer beeindruckenden ANTI-NATO-Demo von ca. 50000 in Iraklio, in deren Verlauf die Präfektur abgefackelt wurde.
Wegen der Synagogenanschläge und dem Angriff durch "Autonome Nationalisten" auf eine Antifa-Demo in Athen kam es zu landesweiten antirassistischen Demonstrationen. Die rechtsextreme LAOS-Partei, die sich solidarisch mit den 45 nach dem Angriff Festgenommenen erklärt hatte, wollte in Iraklio eine Kundgebung gegen Imigration und das neue Einbürgerungsgesetz veranstalten, mußte allerdings wegen Blockade des Kundgebungsortes durch AntifaschistInnen, absagen.
Die Blockaden der griechischen Bauern mit bis zu 5000 Traktoren gehen weiter, doch mittlerweile spielen verschiedene Interessen und Hintergründe eine Rolle. Während sich eher mit PASOK sympathisierende Bauernvereinigungen auf erste Gespräche mit der zuständigen Ministerin Batzeli einliessen, wurde das Treffen von anderen boykottiert. Insbesondere das Entstehen von autonomen Blockaderäten macht der Ministerin derartig Kopfzerbrechen, daß sie vom "Chaos durch das Auftauchen von Formen des Anarcho-Syndikalismus" schwadronierte.
Während jetzt auch BusfahrerInnen mit Blockaden drohen, setzten die Bauern ihre Drohungen die Blockaden auf das Schienennetz zu erweitern in die Tat um. Dabei wäre es fast zu einem Unglück am Grenzübergang zu Bulgarien gekommen, weil die zuständigen bulgarischen Behörden einen Zugführer nicht informierten und es erst im letzten Moment einem Schrankenwärter auf griechischer Seite gelang, die fünf Treckerfahrer auf den Gleisen zu warnen.
Passend dazu macht die EU Druck, weil sie der Meinung ist, daß Gelder für Ernteausfälle gesetzwidrig als Subventionen verteilt wurden. Den Bauern, denen staatlicherseits keine - im Wahlkampf versprochene - Unterstützung z.t. für seit 2007 unbezahlte Rechnungen zu kommen soll und die dadurch nicht in der Lage wären, Saatgut zu kaufen, würden dann Rückforderungen in Höhe von 425 Millionen Euro ins Haus stehen.
Die griechische Wirtschaft, die erst vor ein paar Tagen Milliardenkredite zur Stützung aufgetan hatte, kommt zunehmend - wieder einmal - unter Druck von Spekulanten, die auf Pleite spielen.
http://www.ekathimerini.com/4dcgi/_w_articles_politics_100002_28/01/2010_114423
http://libcom.org/news/farmers-stage-rehearsal-total-blockade-greece-26012010
http://athens.indymedia.org/front.php3?lang=el&article_id=1125202 Folgende Links bitte zwischen den Zeilen lesen:
http://www.ethnos.gr/article.asp?catid=11826&subid=2&pubid=9758884
http://history-of-macedonia.com/wordpress/2010/01/25/jewish-synagogue-chania-incident/
http://www.hri.org/news/greek/ana/2010/10-01-27.ana.html#11
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Ergänzungen
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