Anti-Gaza(Todes)mauer-Demonstration in Beirut
Am Samstag, den 23. Januar 2010 fand eine Demonstration vor der ägyptischen Botschaft in Beirut statt. Demonstriert wurde gegen die Errichtung der "Mauer des Todes" von der ägyptischen Regierung entlang der Grenze zu Gaza.
Diese Mauer des Todes hat das Ziel die Tunnel, durch die Nahrung, Gas und Dinge zum alltäglichen Leben von Ägypten nach Gaza geschmuggelt werden. Gaza ist seit 2006 abgeschottet und Israel lässt nichts nach Gaza rein- weder Hilfslieferungen noch JournalistInnen bzw. internationale Öffentlichkeit. Selbst die Hilfskonvois für UNRWA- United Nationas Reliefs and Works Agency- werden nur sporadisch und mit von Israelischen Sicherheitskräften aussortierten Inhalt nach Gaza gelassen.
Sollte diese Mauer des Todes fertiggestellt werden, würde dies für die Menschen in Gaza bedeuten, dass ihre Versorgungsquelle geschlossen wird. Es würde bedeuten, dass ihre Nahrungsmittellieferungen, die jetzt schon unausreichend sind, verringert werden. Es würde bedeuten, dass die Menschen in Gaza noch weniger medizinische Versorgung hätten. Noch weniger an allem, was sie zum Leben brauchen.
Ägypten teilt eine Grenze mit Gaza und damit einen Teil der Verantwortung für die Abschottung und dem Leiden seiner Menschen.
In diesem Sinne fand die heutige Demonstration vor der äygptischen Botschaft statt. Es waren ca. 200 Demonstrierende präsent, die freidlich demonstriert haben. Nachdem die Demonstrierenden nah an die Absperrung kamen, griffen die Krawallpolizei, die polizeilichen sogenannten internal security forces und illegalerweise auch die Armee einige Demonstrierende an und stieß die Kolben ihrer Maschinengewehre gegen die Köpfe und Brust von Demonstrierenden. Die Armee hat keine Befugnis in solchen Fällen einzugreifen, schon gar nicht mit einer solchen unnötigen Brutalität. Eine Demonstrantin versuchte diesem gewaltsamen Angriff zu entkommen, was ihr jedoch durch einen Soldaten erschwert wurde, der ihr folgte. Ein weiterer Demonstrant, der die Demonstrationssprüche von seinem Notizblatt ablies, wurde auf den Boden gewaorfen und von den anderen Demonstrierenden abgeschottet. Soldaten, die ihn umkreisten, schlugen und traten auf ihn ein.
Es scheint, als habe diese unnötige Gewalt die einzige Funktion der Einschüchterung gehabt. Sie war willkürlich und unprovoziert, da die, die die Gewalt erfuhren einige Meter von der Absperrung entfernt standen und diese Gewalt mit nichts zu rechtfertigen ist.
Drei Demonstriende wurden stark verletzt, andere erfuhren mindere Verletzungen durch die Schläge der staatlichen Kräfte.
Es gelang den Demonstrierenden alle 5 AktivistInnen, die kurzzeitig in Polizeigewahrsam kamen, freizufordern.
Dies zeigt, dass auch der libanesische Staat keine Meinungsfreiheit und starke Kritik an den Nachbarsregimen duldet. Was nicht im Interesse des libanesischen Staats stattfindet, erfährt Repression. Es kam bereits in der Vergangenheit zu Einschüchterungsversuchen von AktivistInnen nach Demonstrationen durch die Polizei. Das Bildmaterial über die Demonstrierenden von staatlicher Seite dient nach Demonstrationen dazu, AktivistInnen zu identifizieren, ausfindig zu machen und festzunehmen.
Wir hoffen, dass unsere MitaktivistInnen vor Festnahmen schützen können, wissen jedoch um unsere geringe Erfolgswahrscheinlichkeit. Besonders betroffen von Postdemonstrationsgewalt sind palästinensiche Flüchtlinge.
Diese Mauer des Todes hat das Ziel die Tunnel, durch die Nahrung, Gas und Dinge zum alltäglichen Leben von Ägypten nach Gaza geschmuggelt werden. Gaza ist seit 2006 abgeschottet und Israel lässt nichts nach Gaza rein- weder Hilfslieferungen noch JournalistInnen bzw. internationale Öffentlichkeit. Selbst die Hilfskonvois für UNRWA- United Nationas Reliefs and Works Agency- werden nur sporadisch und mit von Israelischen Sicherheitskräften aussortierten Inhalt nach Gaza gelassen.
Sollte diese Mauer des Todes fertiggestellt werden, würde dies für die Menschen in Gaza bedeuten, dass ihre Versorgungsquelle geschlossen wird. Es würde bedeuten, dass ihre Nahrungsmittellieferungen, die jetzt schon unausreichend sind, verringert werden. Es würde bedeuten, dass die Menschen in Gaza noch weniger medizinische Versorgung hätten. Noch weniger an allem, was sie zum Leben brauchen.
Ägypten teilt eine Grenze mit Gaza und damit einen Teil der Verantwortung für die Abschottung und dem Leiden seiner Menschen.
In diesem Sinne fand die heutige Demonstration vor der äygptischen Botschaft statt. Es waren ca. 200 Demonstrierende präsent, die freidlich demonstriert haben. Nachdem die Demonstrierenden nah an die Absperrung kamen, griffen die Krawallpolizei, die polizeilichen sogenannten internal security forces und illegalerweise auch die Armee einige Demonstrierende an und stieß die Kolben ihrer Maschinengewehre gegen die Köpfe und Brust von Demonstrierenden. Die Armee hat keine Befugnis in solchen Fällen einzugreifen, schon gar nicht mit einer solchen unnötigen Brutalität. Eine Demonstrantin versuchte diesem gewaltsamen Angriff zu entkommen, was ihr jedoch durch einen Soldaten erschwert wurde, der ihr folgte. Ein weiterer Demonstrant, der die Demonstrationssprüche von seinem Notizblatt ablies, wurde auf den Boden gewaorfen und von den anderen Demonstrierenden abgeschottet. Soldaten, die ihn umkreisten, schlugen und traten auf ihn ein.
Es scheint, als habe diese unnötige Gewalt die einzige Funktion der Einschüchterung gehabt. Sie war willkürlich und unprovoziert, da die, die die Gewalt erfuhren einige Meter von der Absperrung entfernt standen und diese Gewalt mit nichts zu rechtfertigen ist.
Drei Demonstriende wurden stark verletzt, andere erfuhren mindere Verletzungen durch die Schläge der staatlichen Kräfte.
Es gelang den Demonstrierenden alle 5 AktivistInnen, die kurzzeitig in Polizeigewahrsam kamen, freizufordern.
Dies zeigt, dass auch der libanesische Staat keine Meinungsfreiheit und starke Kritik an den Nachbarsregimen duldet. Was nicht im Interesse des libanesischen Staats stattfindet, erfährt Repression. Es kam bereits in der Vergangenheit zu Einschüchterungsversuchen von AktivistInnen nach Demonstrationen durch die Polizei. Das Bildmaterial über die Demonstrierenden von staatlicher Seite dient nach Demonstrationen dazu, AktivistInnen zu identifizieren, ausfindig zu machen und festzunehmen.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Von wegen "Mauer des Todes"!
"Sollte diese Mauer des Todes fertiggestellt werden, würde dies für die Menschen in Gaza bedeuten, dass ihre Versorgungsquelle geschlossen wird. Es würde bedeuten, dass ihre Nahrungsmittellieferungen, die jetzt schon unausreichend sind, verringert werden."
So wird hier wieder in gewohnter Manier Anti-Israel-Panik geschürt. Mit der "Mauer des Todes" würde die angeblich bereits hoffnungslos unterversorgte Bevölkerung endgültig ausgehungert. Die Menschen in Gaza sind aber in Wirklichkeit allenfalls ganz ausnahmsweise von Hunger, viel häufiger von massivem Übergewicht betroffen. Das will zumindest die Gesundheitsorganisation der UNO herausgefunden haben, der man nun wirklich keine einseitige Parteinahme für Israel nachsagen kann. Tatsächlich stellt sich die Ernährungslage sogar deutlich besser dar als noch in den Jahren 2006 und 2007:
Welches von der Faktenlage vollkommen abgekoppelte Bedürfnis also die immergleichen Schauermärchen von der "Todesmauer" respektive dem "Ghetto", oder auch gerne der drohenden "ethnischen Säuberung", den "Massakern" etc. pp. motiviert, darüber darf jetzt mal ausgiebig nachgedacht werden. Viel Erfolg!
Antiimp<->antiD
ahja
2.) Zum Thema "Mauer des Todes" : Seit Fertigstellung der anderen "Mauer des Todes", der nämlich zwischen Israel und den palästinensischen Gebieten, hat es 2009 keinen einzigen Terroranschlag in Israel mehr gegeben. Diese Mauer hat aktiv dafür gesorgt, dass Menschen NICHT sterben.
3.) Nur weil Demonstrierende Polizeigewalt erleben, verdienen sie nicht zwingend Solidarität. Nazis in der BRD erleben auch Repression und Polizeigewalt.
Bilder
Video
Bild 4 , Elderly Palestinian protesters carry banners in Arabic that read, ‘ the closing of the Rafah crossing is a violation of the international humanitarian law,’ right, and ‘ where is your conscience grand sheik of al-Azhar, is it from Islam to starve the people of Gaza’? referring to Mohammed Sayyed Tantawi, Egypt’s top Muslim cleric, as they stand in front of a symbolic wall near the Egyptian embassy in Beirut, Lebanon, Friday, Jan. 15, 2010,
War gestern auch noch einer Demo nahe vor der ägyptischen Botschaft in Amman , Jordanien wegen "Mauer des Todes" der von der ägyptischen Regierung entlang der Grenze zu Gaza. Dieser Demo wurde von Jordanische Gewerkschfaten Organizisierte .Jordanische polizesten haben die Straße nahe von ägyptischen Botschaft gesperren .waren 150 personen dabei .
immerhin
background zur hisbollah:
Hisbollah reißt Libanon in den Krieg
Kein Wahlsieg der Hisbollah im Libanon
Zwischen Dschihad und Sozialarbeit - Die Hisbollah im Libanon
demos und massenveranstaltungen gegen israel sollen dabei von der desolaten versorgungslage der palästinensischen flüchtlinge ablenken, welche die hauptrekrutierungsmasse der hisbollah darstellt. und natürlich beherrscht die hisbollah wie die hamas geschickt das sppiel mit der westlichen öffentlichkeit: ihre opfergemeinschaft ist arm und von krieg gezeichnet und deshalb leicht als opfer zu stilisieren.
mal ne andere frage... warum demonstrieren diese "friedensaktivisten" eigentlich im libanon gegen die mauer um gaza, wo sie im eigenen land fast ebensoviel elend, armut und clankriege zu erleiden haben!?
ach ja... die haben nix mit israel zu tun, sondern sind diadochenkämpfe verschiedenster machtgruppen in einem staat der dem zerfall immer schon sehr nahe war.
hm
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