27. März 2010 - Bundesweiter Aktionstag

Unterstützer 21.01.2010 14:19 Themen: Atom
Am 27. März finden bundesweit Aktionen vor Zentralen oder Geschäftsstellen der vier großen Atomenergiekonzerne E.ON, Vattenfall, EnBW und Vattenfall oder ihren Tochterunternehmen und an Einrichtungen der Atomindustrie statt. Die schwarz/gelbe Bundesregierung kündigte jüngst an, die Laufzeiten der alten Atomkraftwerke in Deutschland verlängern zu wollen. Wir fordern den Atomausstieg und die Verhinderung von Laufzeitverlängerungen. Wir appellieren an die Verbraucher mit dem Wechsel des Stromanbieters ihren eigenen Atomausstieg zu machen.
Am 27. März jährt sich die Reaktorkatastrophe von Three Mile Island: 1979 war in den Vereinigten Staaten von Amerika ein fast neuer Druckwasserreaktor mit westlichen Sicherheitsstandards beinahe explodiert. Nur knapp schrammte die USA am Super-GAU vorbei, als es wegen menschlichen und technischen Versagens zu einer partiellen Kernschmelze kam.

Hintergrund: Atomunfall in Three-Mile-Island

Schwarz-gelb möchte die alten deutschen Reaktoren wie Neckarwestheim-1 oder Biblis-A, die gemäß des Atomausstiegsgesetzes in wenigen Monaten abgeschaltet werden müssen, länger betreiben. Allein aus Profitinteressen sollen auch weitere deutsche Meiler am Netz bleiben: Laufzeitverlängerungen von 8 Jahren bescheren den Betreibern laut Freiburger Ökoinstitut acht bis zehn Milliarden Euro Gewinn pro Jahr. Die Energiekonzerne versprechen Teile der Gewinne in Erneuerbare Energie zu investieren. Der Umbau unseres Energieversorgungssystems wird durch Laufzeitverlängerung aber erstmal verhindert bzw. verzögert.

Sicher ist nur das Risiko.

Fast jeden Tag werden aus Atomanlagen Störfälle gemeldet. Der Super-GAU ist überall möglich - auch in einem deutschen AKW. Die Sicherheitssysteme der alten Baureihen stammen teilweise aus den 60er Jahren und entsprechen nicht mehr dem Stand der Technik.

Kein Klimaschutz mit Atomenergie.

Je nach Herkunft des Urans steigt die Menge an Kohlendioxid (CO2), die bei einer Kilowattstunde Atomstrom entsteht, um ein vielfaches gegenüber der eines Windrades. Ein Entlastungseffekt des Klimas durch Laufzeitverlängerung ist nicht zu erwarten, da die Schadstoffemissionsziele festgesetzt sind. Werden schadstoffreiche Kraftwerke abgeschaltet, können andere Emittenten mehr Dreck ausstoßen.

Atomausstieg selber machen!

Wir empfehlen Strom aus erneuerbaren Energien von Firmen, die keine Verflechtung mit der Atomindustrie besitzen. Das sind die Elektrizitätswerke Schönau, Greenpeace energy und Naturstrom.

GEFAHRENzeitverlängerung STOPPEN!

Angesichts der ständigen Gefahr eines verheerenden Atomunfalls sowie der Probleme und Gefahren beim Betrieb von Atomanlagen rufen wir zu Protestaktionen gegen Atomenergie auf! Zeigen wir gemeinsam den Atomkonzernen die rote Karte!

Ihr plant am 27.03. eine Aktion? Dann meldet euch (Email-Formular auf www.contratom.de), gern nehmen wir die Informationen in die Google-Karte auf.
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Ergänzungen

ARBEITER IN GRONAU VERSTRAHLT BEI UNFALL

Münsteraner 22.01.2010 - 11:51

spontane Mahnwache in Gronau

X 22.01.2010 - 16:17
Nach dem schweren Störfall in der Gronauer Urananreicherungsanlage ist für heute abend 18 Uhr vor dem Tor der Urenco (Röntgenstraße 4) eine spontane Mahnwache geplant.

Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen

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Schade! — Grobi