Hanf ist harmloser - WHO unterdrückt Bericht

die hanfplantage & bbc uk 16.01.2010 00:24 Themen: Globalisierung Repression Weltweit
BBC News schreibt über einen Bericht zu Cannabis, den die WHO unterdrückt haben soll der Aussagt, dass Cannabis harmloser als Alkohol oder Tabak sein soll.
Ein WHO Bericht zu Cannabis, der erste in 15 Jahren, wurde im Dezember veröffentlicht, aber das “New Scientist” Magazine sagt, dass Vergleiche zwischen Cannabis und legalen Substanzen entfernt wurden, da befürchtet wurde, dass dies Munition für die “Legalize Marihuana” Kampagnen wäre.

“Es wurde uns zugetragen, dass Berater von dem US National Institute on Drug Abuse (NIDA, sehr bekannt, sehr konservativ) und die UN Behörde für internationale Drogenkontrolle (UNDCP) haben die WHO gewarnt, dass es (der Bericht) Munition für die “Legalize Marihuana” Gruppen liefern würde.”

Eine Wissenschaftlerin im WHO Programm zu Drogenmissbrauch, Dr. Maristela Monteiro, bestätigte dass die Analyse entfernt wurde, aber stritt ab, dass dazu Druck auf sie ausgeübt worden wäre.

Sie sagte: “Es ist aus unserer Sicht kein fairer Vergleich und vor dem Gedanken der Volksgesundheit auch nicht sehr hilfreich. Wir dachten sie wäre voreingenommen um weniger Schäden vom Cannabis zu zeigen.”

New Scientist sagt, dass die Analyse zeige, dass Marihuana weniger Schäden für die Öffentlichkeit bedeuten als Alkohol oder Zigaretten.

Es (der Bericht) sagt aus, dass die Wissenschaftler der Meinung sind, dass Cannabisrauch nicht zu verstopften Atemwegen oder Lungenemphysem führe und auch keine Einfluss auf die Lungenfunktion. Die Droge war weniger abhängig machend als Alkohol oder Zigaretten.

Dr Roger Pertwee: “Es gibt wenige Anzeichen für längerfristige Schäden”

Dr Roger Pertwee, von der Aberdeen Universität, sagte: “Es gibt wenige Anzeichen dass Cannabis längerfristig Schädlich wäre”

Er sagte “Das Problem ist, dass es unglaublich viele Vorurteile gibt sowohl für als auch gegen Cannabis und die Leute sich manchmal so dafür engagieren, dass sie oft Fakten Manipulieren oder selektiv werden, von dem was sie nutzen”

Eine Umfrage von der Amterdamer Universität erbrachte, dass nach der Entkriminalisierung 1976 es keinen kurzfristigen Anstieg im Gebrauch von Marihuana in den Niederlanden gab. Die Zahl der Abhängigen von “harten Drogen” in Holland hat sich nicht vergrößert in einer Dekade, sagt das Magazin.

Niederländische Wissenschaftler haben auch einige der üblichen Mythen über Cannabis untersucht und folgendes herausgefunden:

* Es wurden keine Anzeichen für schlechtere Hirnaktivitäten gefunden.
*Nicht deutet darauf hin, dass Cannabis abhängig macht. Tatsächlich haben 90% von denen, die es probiert haben, wieder damit aufgehört.
*Sogar starkes Rauchen von Cannabis (pur, versteht sich) schadet nicht der Kapazität oder Funktion der Lunge.
Creative Commons-Lizenzvertrag Dieser Inhalt ist unter einer
Creative Commons-Lizenz lizenziert.
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)

Ergänzungen

Verharmlosung

Ex-Kiffer 16.01.2010 - 16:12
Also eines mal vor weg: ich bin auch für die Legalisierung! Aber... es wird da doch "etwas" verharmlost. Ich habe bis vor einem Jahr gekifft, und zwar bis zu 5g am Tag und das über mindestens 10 Jahren. Ich hatte Entzugserscheinungen, auch körperliche, jedesmal, wenn ich mal nix hatte (z.B. Schlafstörungen, Essstörungen, starkes schwitzen, Agressionsausbrüche etc). Zudem endete mein Cannabiskonsum mit einem 6-monatigen Psychiatrieaufenthalt; Diagnose: Drogenpsychose. Meine Lunge ist auch völlig im Arsch. Mein bester Freund hat nach ähnlich langem Konsum Schizophrenie bekommen. Soviel zu den nicht existierenden Schäden...

Link zum BBC-Original

hanflunte 16.01.2010 - 16:28
Der BBC-Artikel ist aber noch ein bisschen länger als die Übersetzung...

pro kiffe

free DOPe 16.01.2010 - 18:44
die dosis macht das gift...
70 tausend sterben jährlich an alkoholsucht in deutschland,90.000 an nikotin!!!!!!
aber es ist legal und geselschaftlich geduldet....
weltweit ist noch kein mensch an cannabis gestorben(weil überhaupt nicht möglich)
wenn man zu viel hat schläft man einfach ein.....

cannabis is die harmloseste droge die es gibt...
cannabis kann nichts für die psychosen von menschen,ok sie kann sie zwar verstärken aber niemals ist THC die ürsache dafür..das is veranlagung....
chillt mal ne runde!!



FREE CANNABIS

www.youtube.com/watch?v=7y_5SCwkQyM

Hank starb an ner Überdosis Hasch

Hank 16.01.2010 - 20:24
Der erste Haschisch-Tote:  http://www.youtube.com/watch?v=pdukSYLClDQ

lunge

hans 16.01.2010 - 20:25
caanabis zu rauchen ist und bleibt schädlich für die lunge. zigarettenraucher sterben ja nicht am nikotin oder den folgen, sondern an den stoffen die bei der verbrennung des tabaks entstehen, und die gleichen stoffen entstehen prinzipiell auch wenn man statt eines tabakblattes ein cannabisblatt anzündet... natürlich raucht der durchnittsuser nicht so viel cannabis wie ein durchschnitts´zigarettenraucher, allerdings raucht man cannabis ja meistens ohne filter...
was also unstrittig ist: cannabis hat prinzipiell die gleichen effekte auf die lunge wie zigarettenrauch. lungenemphysem und lungenkrebs, wir kommen!

@hans: tabak kann man nicht essen

dings 16.01.2010 - 22:24
das stimmt natürlich, egal was man raucht - es ist schädlich, keine Frage... Nur, das macht die Konsumform krebserregend - nicht das Produkt. Grass kann man auch verdampfen oder essen, beides hat keine schädlichen Effekte für die Lunge - und Hups, schon ist das völlig irrelevant.
Das Problem ist doch: Die Aufklärung ist unglaubwürdig - bzw. im Arsch - solange solche Vergleiche von offiziellen Stellen immer gerne hergenommen werden so lange sie implizieren Grass sei gefährlich(er) - z.B.: heißt es immer wieder gerne: der Rauch sei X-mal gefährlicher als Zigaretten oder um soundsoviel krebserregender... Sobald aber der Vergleich ein anderes Ergebnis bringen würde - oder mal herauskommt wie bei diesen Studien geschönt wird - heißt es sofort: Uiuiui, das kann/darf/sollte man nicht mit einander Vergleichen - und außerdem - wir haben ja eh genug Probleme mit Alkohol und Tabak.

Lachhaft...

mensch, das ist aber neu, äh, 10 jahre alt

dings 16.01.2010 - 22:26
...übrigens...
euere tolle "neuheit" ist datiert mit "Thursday, February 19, 1998 Published at 15:26 GMT"

...wohl leicht bekifft?

Studie sagt- 2 % Abhängigkeitsrate

Harald Brems 17.01.2010 - 10:01
Die Kleiber-Studie (Finanziert vom Gesundheitsministerium) sagt klar und deutlich dass die Abhängigkeitsrate bei Cannabis bei NUR 2 % liegt. Ich kann mir schon vorstellen warum solche Zahlen nur ungern genannt werden. Schließlich gibt es KEINE andere Droge mit so einer niedrigen Abhängigkeitsrate. Da liegen Alkohol und Nikotin sehr sehr weit darüber. Warum sind die dann aber noch legal, während Cannabis verboten ist? Die Antwort: PROPAGANDA

hier mehr lesen:

Der Berliner Wissenschaftler Professor Dieter Kleiber vom Institut für Prävention und psychosoziale Gesundheitsforschung stellte diese Ergebnisse am Mittwoch am Rande einer Tagung der Fachhochschule Münster vor. Nach wie vor werde in den alten Bundesländern etwa dreimal so viel Haschisch geraucht wie in den neuen Bundesländern. Wirklich abhängig seien maximal zwei Prozent der regelmäßigen Cannabiskonsumenten.
Gefährdet sind nach Angaben Kleibers vor allem diejenigen, die im Alter von 14 bis 15 Jahren mit dem Haschisch-Rauchen angefangen haben. Diese Gruppe benutze das Rauschmittel häufig, um Probleme zu verdrängen. "Der Grund für die psychische Sucht liegt dann jedoch nicht bei der Droge, sondern im sozialen Umfeld der Jugendlichen", sagte das Mitglied des Berliner Suchtbeirates. Haschisch und Marihuana seien weder Einstiegsdrogen noch leistungshemmend. Das habe eine Studie seines Institutes von 1991 bis 1997 ergeben.


Ausführlichere Zusammenfassung von der Homepage des Instituts für Prävention und psychosoziale Gesundheitsforschung Berlin:

Förderer: Bundesministerium für Gesundheit
Laufzeit: 15.11.92 - 15.11.95 (in Kooperation mit dem SPI Berlin) 2.Phase 16.11.95 - 31.12.96
Fördersumme: DM 910.000
Projektleitung: Prof. Dr. Dieter Kleiber
Mitarbeiter/innen:
Renate Soellner;
Peter Tossman (1. Phase);
Christian Wetzel (2.Phase)
als Buch:
Cannabiskonsum. Entwicklungstendenzen, Konsummuster und Risiken.

 http://www.cannabislegal.de/studien/kleiberstudiezusammen.htm

Hier ist auch was dazu erschienen

Ric Asmus 17.01.2010 - 15:44

Unterdrückte die Weltgesundheitsorganisation WHO einen Bericht, in dem belegt wird, dass der in der Hanfpflanze enthaltene Wirkstoff THC weniger gefährlich ist, als Alkohol?

 http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/ist-haschisch-weniger-gefaehrlich-als-alkohol-0612.php

Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen

Zeige die folgenden 4 Kommentare an

Es (der Bericht) sagt aus — bewusstlos gegen die Wand gefahren

Hemp For Victory — ....

kiffen macht dumm — anti kiffen