Das leidige Thema: Neonazis in Potsdam
Am 30.12.2009 war in den „Potsdamer Neusten Nachrichten“ (PNN) ein Interview mit dem Titel „Schlägereien sind leichter aufzuklären“ zu lesen. In diesem sprach der PNN Journalist Henri Kramer mit Potsdams Polizeichef Ralf Marschall. Dabei ging es um die Einschätzungen Marschalls zu den Themen „Brandstiftungen, die rechtsextreme Szene, die Brutalität der Rocker-Clubs und immer aggressivere Radfahrer“.
Da wir seine Ansichten zur Potsdamer Neonaziszene ganz und gar nicht teilen, dokumentieren wir diese im Folgenden und ergänzen sie mit unserer Analyse:
„[…] Leute aus der rechtsextremen Szene wohnen zwar noch hier, aber es gibt kaum noch öffentliche Aktionen. […] Allerdings nehmen immer noch mehrere Potsdamer Neonazis bei großen Demos der Szene im gesamten Bundesgebiet teil. Dazu gibt es einige Webseiten und vor allem Propaganda-Delikte. Aber eine feste Struktur ist nicht erkennbar.“ (Ralf Marschall, 30.12.2009, PNN)
Die Aussage, dass es kaum noch öffentliche Aktionen gibt, ist unserer Ansicht nach falsch. Denn die Potsdamer Neonazis nehmen nicht nur regelmäßig an Demonstrationen und Kundgebungen teil und fahren zu neonazistischen Konzerten bzw. spielen sie selber. Sondern sie organisieren auch eigene Veranstaltungen und führen immer wieder großflächige Propagandaaktionen, wie z.B. am 14.09.2009 als sie etliche Hundert selbstgedruckte A2 Plakate in mehreren Potsdamer Bezirken und umliegenden Dörfern verklebten, durch.
Auch die Einschätzung, dass in Potsdam „eine feste Struktur (ist) nicht erkennbar“ sei, teilen wir nicht. Denn durch die beiden Internetseiten der Potsdamer Neonazikameradschaften „Freie Kräfte Potsdam“ (FKP) und „Alternative Jugend Potsdam“ (AJP) wird für jede_n ersichtlich, dass sich die Neonazis in Potsdam in parteiunabhängigen Gruppierungen nach dem Konzept der „Freien Nationalist_innen“, organisieren. Doch neben diesen beiden Gruppen gibt es auch ganz eindeutige Bestrebungen für die Gründung einer NPD Struktur in Potsdam. Zuletzt war auf der Homepage des „NPD Kreisverband Havel-Nuthe“, der auch für Potsdam zuständig ist, zu lesen:
"Unser Kreisvorsitzender Michel Müller eröffnete den offiziellen Teil der Veranstaltung und erinnerte an einige wichtige Ereignisse des zurückliegenden Jahres. [...] Er gab das Wort an unseren Potsdamer Stadtverordneten Marcel Guse weiter. Dieser informierte die Kameraden über die nächsten Schritte zur Gründung unseres NPD-Stadtverbandes Potsdam." (Homepage des NPD KV Havel-Nuthe, 02.01.2010)
Guse selbst, der vor einiger Zeit noch Mitglied der „Deutschen Volksunion“ war, wechselte einen Tag nach den Brandenburger Landtagswahlen 2009 zur NPD. Er unterhält gute Kontakt zu den beiden oben benannten Neonazikameradschaften und war in letzter Zeit mehrfach mit ihnen zusammen auf Neonaziaufmärschen präsent.
Alle – in den letzten Monaten von uns dokumentierten und veröffentlichten – Aktionen der Potsdamer Neonaziszene (1) scheinen der Potsdamer Polizei völlig unbekannt oder werden hier im Zuge des Interviews von ihr verschwiegen oder verharmlost und heruntergespielt. Warum wir dies für sehr gefährlich halten müssen wir an dieser Stelle wohl nicht noch ein Mal erklären.
Hier eine (unvollständige) Kurzübersicht für das Jahr 2009:
- 17.01.2009 – Neonazikonzert mit der Potsdamer Band „Preussenstolz“ in Thüringen
- 17.01.2009 – Potsdamer Neonazis bei Neonaziaufmarsch in Magdeburg
- 24.01.2009 – Neonazikonzert mit der Potsdamer Band „Preussenstolz“ in Sachsen Anhalt
- 31.01.2009 – Neonazikonzert mit der Potsdamer Band „Preussenstolz“ in Briest
- 07.02.2009 – Potsdamer Neonazis bei Neonaziaufmarsch in Brandenburg
- 14.02.2009 – Potsdamer Neonazis bei Neonaziaufmarsch in Dresden
- 21.02.2009 – Neonazikonzert mit der Potsdamer Band „Preussenstolz“ in Berlin
- 18.04.2009 – Potsdamer Neonazis bei Neonaziaufmarsch in Rathenow
- 02.05.2009 – Neonazikonzert mit der Potsdamer Band „Preussenstolz“ in Rothenburg
- 23.05.2009 – Potsdamer Neonazis bei Neonaziaufmarsch in Luckenwalde
- 11.07.2009 – Kundgebung und Konzert in Gera, mit dabei die „AJP“
- 18.07.2009 – Neonazikonzert mit der Potsdamer Band „Cynic“ in Berlin
- 03.08.2009 – großflächige Propagandaaktion
- 15.08.2009 – „Vernetzungstreffen“ mit Brandenburger Neonazis
- 16.08.2009 – Fahrradtour durch Potsdam im Bezug auf Rudolf Hess
- 17.08.2009 – „Gedenkaktion“ im Bezug auf Rudolf Hess in Berlin
- 29.08.2009 – „Nationales Fußballturnier“ in Potsdam
- 05.09.2009 – Potsdamer Neonazis bei Neonaziaufmarsch in Neuruppin
- 14.09.2009 – Propagandaaktion der „FKP“ und „AJP“
- 18.09.2009 – Propagandaaktion der „FKP“
- 19.09.2009 – Todesdrohungen eines Potsdamer Neonazis während der „Babelsberger Livenacht“
- 27.09.2009 – Propagandaaktion der „FKP“
- 10.10.2009 – Potsdamer Neonazis bei Neonaziaufmarsch in Berlin
- 17.10.2009 – Neonazikonzert mit der Potsdamer Band „Preussenstolz“ in Mitteldeutschland
- 19.10.2009 – Plakataktion der „Nationale Sozialisten Potsdam“
- 24.10.2009 – Neonazikonzert mit der Potsdamer Band „Preussenstolz“ in Sachsen
- 01.11.2009 – Flyeraktion der „FKP“ und „AJP“
- 07.11.2009 – Potsdamer Nazis (u.a. der Stadtverordnete Marcel Guse) bei Naziaufmarsch in Halle
- 09.11.2009 – „Gedenkaktion“ im Bezug am den „Hitler-Ludendorf-Putsch“
- 14.11.2009 – Neonazikonzert mit der Potsdamer Band „Preussenstolz“ in Ostdeutschland
- 15.11.2009 – „Gedenkaktion“ zusammen mit zahlreichen weiteren Brandenburger Neonazis
- 05.12.2009 – Potsdamer Neonazis bei Neonaziaufmarsch in Königswusterhausen
- 05.12.2009 – Neonazikonzert mit der Potsdamer Band „Preussenstolz“ in Rothenburg
- 05.12.2009 - Teilnahme am Aufmarsch in Königs Wusterhausen-Potsdamer als Redner aufgetretten
- 07.12.2009 - Flugblattaktion der NPD in Neu Fahrland
- 30.12.2009 – Jahresabschlusveranstaltung der NPD Kreisverband Havel Nuthe
Nicht zu vergessen sind dabei die zahlreichen tätlichen Übergriffe von Neonazis. Hier genügt ein Blick in die Chronik der Opferperspektive:
http://www.opferperspektive.de/event/events_by_criteria/1?year=2009
Um diese Auflistung zusammen zu stellen muss mensch keine_r große_r Szenekenner_in sein. Hier reicht einfache und gründliche Internetrecherche um sich ein umfassendes Bild der neonazistischen Strukturen in Potsdam zu machen. Dazu scheint die Potsdamer Polizei jedoch nicht in der Lage zu sein ansonsten würden auch sie zu einem ähnlichen Ergebnis kommen. Wenn das nicht der Fall ist, könnten wir davon ausgehen, dass die Polizei den Neonazis hier wissendlich einen ziemlich großen Spielraum zur Organisierung und Durchführung ihrer Aktionen lässt.
Wir fordern deshalb alle Menschen in Potsdam auf diese Tatsachen an zu erkennen und ernst zu nehmen. Der entschlossene Widerstand gegen Neonazis und deren Aktivitäten muss ernst genommen werden und kann auf keinen Fall Polizeisache sein.
Deshalb: Gemeinsam, entschlossen gegen Neonazis vorgehen!
[a] antifaschistische linke potsdam
Januar 2010
(1)
http://aalp.de/content/view/108/1/ ,
http://aalp.de/content/view/107/1/ ,
http://aalp.de/content/view/99/30/ ,
http://aalp.de/content/view/92/30/
„[…] Leute aus der rechtsextremen Szene wohnen zwar noch hier, aber es gibt kaum noch öffentliche Aktionen. […] Allerdings nehmen immer noch mehrere Potsdamer Neonazis bei großen Demos der Szene im gesamten Bundesgebiet teil. Dazu gibt es einige Webseiten und vor allem Propaganda-Delikte. Aber eine feste Struktur ist nicht erkennbar.“ (Ralf Marschall, 30.12.2009, PNN)
Die Aussage, dass es kaum noch öffentliche Aktionen gibt, ist unserer Ansicht nach falsch. Denn die Potsdamer Neonazis nehmen nicht nur regelmäßig an Demonstrationen und Kundgebungen teil und fahren zu neonazistischen Konzerten bzw. spielen sie selber. Sondern sie organisieren auch eigene Veranstaltungen und führen immer wieder großflächige Propagandaaktionen, wie z.B. am 14.09.2009 als sie etliche Hundert selbstgedruckte A2 Plakate in mehreren Potsdamer Bezirken und umliegenden Dörfern verklebten, durch.
Auch die Einschätzung, dass in Potsdam „eine feste Struktur (ist) nicht erkennbar“ sei, teilen wir nicht. Denn durch die beiden Internetseiten der Potsdamer Neonazikameradschaften „Freie Kräfte Potsdam“ (FKP) und „Alternative Jugend Potsdam“ (AJP) wird für jede_n ersichtlich, dass sich die Neonazis in Potsdam in parteiunabhängigen Gruppierungen nach dem Konzept der „Freien Nationalist_innen“, organisieren. Doch neben diesen beiden Gruppen gibt es auch ganz eindeutige Bestrebungen für die Gründung einer NPD Struktur in Potsdam. Zuletzt war auf der Homepage des „NPD Kreisverband Havel-Nuthe“, der auch für Potsdam zuständig ist, zu lesen:
"Unser Kreisvorsitzender Michel Müller eröffnete den offiziellen Teil der Veranstaltung und erinnerte an einige wichtige Ereignisse des zurückliegenden Jahres. [...] Er gab das Wort an unseren Potsdamer Stadtverordneten Marcel Guse weiter. Dieser informierte die Kameraden über die nächsten Schritte zur Gründung unseres NPD-Stadtverbandes Potsdam." (Homepage des NPD KV Havel-Nuthe, 02.01.2010)
Guse selbst, der vor einiger Zeit noch Mitglied der „Deutschen Volksunion“ war, wechselte einen Tag nach den Brandenburger Landtagswahlen 2009 zur NPD. Er unterhält gute Kontakt zu den beiden oben benannten Neonazikameradschaften und war in letzter Zeit mehrfach mit ihnen zusammen auf Neonaziaufmärschen präsent.
Alle – in den letzten Monaten von uns dokumentierten und veröffentlichten – Aktionen der Potsdamer Neonaziszene (1) scheinen der Potsdamer Polizei völlig unbekannt oder werden hier im Zuge des Interviews von ihr verschwiegen oder verharmlost und heruntergespielt. Warum wir dies für sehr gefährlich halten müssen wir an dieser Stelle wohl nicht noch ein Mal erklären.
Hier eine (unvollständige) Kurzübersicht für das Jahr 2009:
- 17.01.2009 – Neonazikonzert mit der Potsdamer Band „Preussenstolz“ in Thüringen
- 17.01.2009 – Potsdamer Neonazis bei Neonaziaufmarsch in Magdeburg
- 24.01.2009 – Neonazikonzert mit der Potsdamer Band „Preussenstolz“ in Sachsen Anhalt
- 31.01.2009 – Neonazikonzert mit der Potsdamer Band „Preussenstolz“ in Briest
- 07.02.2009 – Potsdamer Neonazis bei Neonaziaufmarsch in Brandenburg
- 14.02.2009 – Potsdamer Neonazis bei Neonaziaufmarsch in Dresden
- 21.02.2009 – Neonazikonzert mit der Potsdamer Band „Preussenstolz“ in Berlin
- 18.04.2009 – Potsdamer Neonazis bei Neonaziaufmarsch in Rathenow
- 02.05.2009 – Neonazikonzert mit der Potsdamer Band „Preussenstolz“ in Rothenburg
- 23.05.2009 – Potsdamer Neonazis bei Neonaziaufmarsch in Luckenwalde
- 11.07.2009 – Kundgebung und Konzert in Gera, mit dabei die „AJP“
- 18.07.2009 – Neonazikonzert mit der Potsdamer Band „Cynic“ in Berlin
- 03.08.2009 – großflächige Propagandaaktion
- 15.08.2009 – „Vernetzungstreffen“ mit Brandenburger Neonazis
- 16.08.2009 – Fahrradtour durch Potsdam im Bezug auf Rudolf Hess
- 17.08.2009 – „Gedenkaktion“ im Bezug auf Rudolf Hess in Berlin
- 29.08.2009 – „Nationales Fußballturnier“ in Potsdam
- 05.09.2009 – Potsdamer Neonazis bei Neonaziaufmarsch in Neuruppin
- 14.09.2009 – Propagandaaktion der „FKP“ und „AJP“
- 18.09.2009 – Propagandaaktion der „FKP“
- 19.09.2009 – Todesdrohungen eines Potsdamer Neonazis während der „Babelsberger Livenacht“
- 27.09.2009 – Propagandaaktion der „FKP“
- 10.10.2009 – Potsdamer Neonazis bei Neonaziaufmarsch in Berlin
- 17.10.2009 – Neonazikonzert mit der Potsdamer Band „Preussenstolz“ in Mitteldeutschland
- 19.10.2009 – Plakataktion der „Nationale Sozialisten Potsdam“
- 24.10.2009 – Neonazikonzert mit der Potsdamer Band „Preussenstolz“ in Sachsen
- 01.11.2009 – Flyeraktion der „FKP“ und „AJP“
- 07.11.2009 – Potsdamer Nazis (u.a. der Stadtverordnete Marcel Guse) bei Naziaufmarsch in Halle
- 09.11.2009 – „Gedenkaktion“ im Bezug am den „Hitler-Ludendorf-Putsch“
- 14.11.2009 – Neonazikonzert mit der Potsdamer Band „Preussenstolz“ in Ostdeutschland
- 15.11.2009 – „Gedenkaktion“ zusammen mit zahlreichen weiteren Brandenburger Neonazis
- 05.12.2009 – Potsdamer Neonazis bei Neonaziaufmarsch in Königswusterhausen
- 05.12.2009 – Neonazikonzert mit der Potsdamer Band „Preussenstolz“ in Rothenburg
- 05.12.2009 - Teilnahme am Aufmarsch in Königs Wusterhausen-Potsdamer als Redner aufgetretten
- 07.12.2009 - Flugblattaktion der NPD in Neu Fahrland
- 30.12.2009 – Jahresabschlusveranstaltung der NPD Kreisverband Havel Nuthe
Nicht zu vergessen sind dabei die zahlreichen tätlichen Übergriffe von Neonazis. Hier genügt ein Blick in die Chronik der Opferperspektive:
http://www.opferperspektive.de/event/events_by_criteria/1?year=2009 Um diese Auflistung zusammen zu stellen muss mensch keine_r große_r Szenekenner_in sein. Hier reicht einfache und gründliche Internetrecherche um sich ein umfassendes Bild der neonazistischen Strukturen in Potsdam zu machen. Dazu scheint die Potsdamer Polizei jedoch nicht in der Lage zu sein ansonsten würden auch sie zu einem ähnlichen Ergebnis kommen. Wenn das nicht der Fall ist, könnten wir davon ausgehen, dass die Polizei den Neonazis hier wissendlich einen ziemlich großen Spielraum zur Organisierung und Durchführung ihrer Aktionen lässt.
Wir fordern deshalb alle Menschen in Potsdam auf diese Tatsachen an zu erkennen und ernst zu nehmen. Der entschlossene Widerstand gegen Neonazis und deren Aktivitäten muss ernst genommen werden und kann auf keinen Fall Polizeisache sein.
Deshalb: Gemeinsam, entschlossen gegen Neonazis vorgehen!
[a] antifaschistische linke potsdam
Januar 2010
(1)
http://aalp.de/content/view/108/1/ ,
http://aalp.de/content/view/107/1/ ,
http://aalp.de/content/view/99/30/ ,
http://aalp.de/content/view/92/30/
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
npd stadtverbandsgründung
Stadtverband der NPD vor Gründung
Die NPD baut in Potsdam einen Stadtverband der rechtsextremen Partei auf. Dies sagte gestern der Potsdamer Stadtverordnete Marcel Guse auf Anfrage. Die erreichte Mitgliederstärke sei dafür „mehr als ausreichend“, so Guse. Nach der offiziellen Gründung und der Wahl eines Vorsitzenden werde die Öffentlichkeit informiert, hieß es weiter. Guse war als Nachfolger für den im vergangenen Jahr verstorbenen DVU-Stadtverordneten Günther Schwemmer ins Stadtparlament gerückt. Nach der Landtagswahl war Guse von der DVU zur NPD gewechselt. HK
naja, trotzdem nicht so schlimm
spannend könnte es werden, wenn altgediente kader und schläger in der nächsten zeit aus dem knast kommen. auch wenn diese selber den ball flach halten werden, so könnte es aber ein neuer auftrieb für die vielen jüngeren geben. und auch hier: wieviel von den jüngeren in ein paar jahren noch "aktiv" sein werden ist eine ganz andere frage. ich denke, wenn mensch denen jetzt ein bisschen auf das zahnfleisch fühlt (outing, präsenz/kiezmiliz in "ihren" vierteln, weitere stärkung der linksalternativen szene, usw.), dann haben wir für die nächsten jahre viel gewonnen.
dabei will ich das problem nicht kleinreden oder verharmlosen, sondern nur realistisch einschätzen. und wenn ich mir die schwachköpfe in drewitz, waldstadt oder fahrland ansehe, dann muss ich mir keine sorgen machen.
für mehr geistige und körperliche auseinandersetzungen mit nazis!
antifa heisst angriff!
Sehe ich auch so
Hinzu kommt in Potsdam, dass die Repression seitens Antifa/Stadt/Bullen relativ hoch ist. Mal ehrlich, wenn Potsdam nicht so ein starkes Gegengewicht mit der linken Szene hätte, dann würde es hier vielleicht anders aussehen. Aber weil eine antifaschistische bzw. linke Kultur, besonders bei Jugendlichen, aber auch in der Stadt allgemein, sehr stark ausgeprägt ist, sind Nazis eben nicht "Mode". Deswegen gilt es, linke Kultur stärken und Nazis verkloppen!
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
... — asd