18.12.: Mahnwache für die Opfer von Kundus

Rosa Korsch 20.12.2009 21:37 Themen: Medien Militarismus Weltweit
Mitglieder der Fraktion DIE LINKE im Bundestag und Vertreter der Friedensbewegung nahmen an der Gedenkaktion für die afghanischen zivilen Opfer in Kundus am Freitag, den 18.12.2009, von 13-14 Uhr vor dem Bundeskanzleramt teil.
Mahnwache für die Opfer des Bombenangriffs von Kundus

Mitglieder der Fraktion DIE LINKE im Bundestag und Vertreter der Friedensbewegung nahmen an der Gedenkaktion für die afghanischen zivilen Opfer in Kundus am Freitag, den 18.12.2009, von 13-14 Uhr vor dem Bundeskanzleramt teil.
Durch den Luftschlag der Nato am 4. September 2009 wurden in Kundus/Afghanistan nach offiziellen Angaben mindestens 142 Menschen getötet, darunter befinden sich fast nur zivile Opfer. Ihnen wurde bisher in der Öffentlichkeit und der politischen Auseinandersetzung wenig Aufmerksamkeit für Gedenken und Trauer gegeben.
Diesen Menschen wurde auf Befehl eines deutschen Militärs das Leben genommen. Die Bundeskanzlerin und ihre Regierung tragen die politische Verantwortung für diesen menschenverachtenden Militärschlag.
Die Bevölkerung in Deutschland ist in der überwiegenden Mehrheit gegen diesen Krieg in Afghanistan. Die Bundeswehr hat in Afghanistan nix zu suchen!



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Ergänzungen

stolperfalle

oha 21.12.2009 - 10:17
für'n peace-zeichen fehlt euch da noch ne achse. so wie der kerzenkreis da liegt isses n verschobener mercedesstern. naja...

Konsequent gegen Krieg

Rosa Korsch 21.12.2009 - 11:31
DIE LINKE. ist gegen jeden Krieg und wird aktiv bleiben gegen deutsche Auslandseinsätze - auch propagandistisch. Diese Auslandseinsätze helfen nicht der Zivilbevölkerung (und haben es noch nie getan), es geht um knallharte geostrategische und ökonomische Interesssen der Bourgeoisie. Wer mehr über die Interessen des Westens erfahren möchte, sei hier auf das "Nationale Sicherheitsstrategiepapier" des Pentagon von 2001 verwiesen. Im übrigen sind die Probleme in Afghanistan Resultat der Einmischung und Intervention fremder Mächte in den letzten 100 Jahren, dazu zählt der imperialistische Krieg der stalinistischen UdSSR und die durch ebensolche imperialistischen Interessen getriebenen Aussenpolitik der USA, die die Talibanm erst ermöglichten und ausrüsteten.
Die AfghanInnen haben das Recht, selber über ihr Schicksal zu bestimmen, unabhängig von den ökonomischen und strategischen Interessen anderer Staaten!

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Billig zu haben. — Raquela

konsequent platt — karl

Hä? @ Rosa — Clara