Bildungsstreikdemo und Blockade in Nürnberg
Am 17. Dezember 09, einen Monat nach Beginn der Besetzungen der Erlanger und Nürnberger Universitäten, haben die BesetzerInnen der Georg-Simon-Ohm FH Nbg erneut zu einer Demonstration aufgerufen. Auch StudentInnen aus anderen Nordbayrischen Städten reisten zu diesem Anlass an. So kamen insgesammt über 700 DemonstrantInnen in der Nürnberger Innenstadt zusammen.
Den Auftakt bildete eine Kundgebung um 15Uhr am Kornmarkt. Von da aus ging es am CSU Büro vorbei. Dort wurde mit einer Schweineparade (einige, in rosa Schweinekostüme verkleidete StudentInnen und SchülerInnen) die Klientelpolitik der konservativen Partei kritisiert. Außerdem sollte durch diese Aktion gezeigt werden, dass die Protestierenden dazu bereit sind, selbst für ihre Interessen einzutreten, anstatt als BittstellerInnen an die Politik heranzutreten.
Anschließend ging’s zum Plärrer, der für 20 Minuten blockiert wurde. Währendessen sorgte ein Lautsprecherwagen für die musikalische Unterhaltung und informierte die Öffentlichkeit über Forderungen und Gründe des Protests. Schon dabei kam es zu einer empfindlichen Störung des Feierabendverkehrs. Nach einem Schlenker über die Fürther Straße machte sich der Zug frisch und fröhlich auf zur Rothenburgerstraße, wo an der Villa Leon die weitere Abendplanung verkündet werden sollte.
An der nächsten Kreuzung jedoch bog der Großteil der Demo auf den Frankenschnellweg ab und besetzten diesen kurzerhand. Dabei sollte deutlich gemacht werden, wie ernst es den Protestierenden mit ihrem Anliegen ist. An der Blockade beteiligten sich SchülerInnen, StudentInnen, Auszubildende und andere Solidarische. Trotz klirrender Kälte und unter Druck der Polizei harrten die DemonstrantInnen dort 1,5 Stunden aus. Dies hatte einen massiven Verkehrsstau zur Folge.
Doch das war erst der Anfang…Fortsetzung folgt.
www.nuernberg-brennt.de
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Den Auftakt bildete eine Kundgebung um 15Uhr am Kornmarkt. Von da aus ging es am CSU Büro vorbei. Dort wurde mit einer Schweineparade (einige, in rosa Schweinekostüme verkleidete StudentInnen und SchülerInnen) die Klientelpolitik der konservativen Partei kritisiert. Außerdem sollte durch diese Aktion gezeigt werden, dass die Protestierenden dazu bereit sind, selbst für ihre Interessen einzutreten, anstatt als BittstellerInnen an die Politik heranzutreten.
Anschließend ging’s zum Plärrer, der für 20 Minuten blockiert wurde. Währendessen sorgte ein Lautsprecherwagen für die musikalische Unterhaltung und informierte die Öffentlichkeit über Forderungen und Gründe des Protests. Schon dabei kam es zu einer empfindlichen Störung des Feierabendverkehrs. Nach einem Schlenker über die Fürther Straße machte sich der Zug frisch und fröhlich auf zur Rothenburgerstraße, wo an der Villa Leon die weitere Abendplanung verkündet werden sollte.
An der nächsten Kreuzung jedoch bog der Großteil der Demo auf den Frankenschnellweg ab und besetzten diesen kurzerhand. Dabei sollte deutlich gemacht werden, wie ernst es den Protestierenden mit ihrem Anliegen ist. An der Blockade beteiligten sich SchülerInnen, StudentInnen, Auszubildende und andere Solidarische. Trotz klirrender Kälte und unter Druck der Polizei harrten die DemonstrantInnen dort 1,5 Stunden aus. Dies hatte einen massiven Verkehrsstau zur Folge.
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scheiss uni, scheiss mensa, scheiss staat! — nixmix