Neuer „Antiislamisierungskongressversuch“

Sozialistix 09.12.2009 10:13 Themen: Antifa Antirassismus Blogwire
Duisburg – Die rechtspopulistische „Bürgerbewegung pro NRW“ plant im nächsten Frühjahr eine „internationale Konferenz für die Einführung eines Minarettverbotes“, die im Ruhrgebiet stattfinden soll.
"Höhepunkt“, so „pro NRW“, werde „ein aus mehreren Ruhrgebietsstädten startender Protestzug nach Duisburg-Marxloh zur dortigen Großmoschee sein“. Einladen will „pro NRW“ zu der Veranstaltung im Vorfeld der nordrhein-westfälischen Landtagswahl „europäische Freunde aus Flandern, Österreich, Frankreich, den Niederlanden, Italien und Dänemark“. Ausdrücklich genannt werden die österreichische FPÖ und der belgische „Vlaams Belang“. Der „pro NRW“-Vorsitzende Markus Beisicht machte in seiner Mitteilung deutlich, dass sich die Veranstaltung nicht nur mit dem Bau von Minaretten beschäftigen soll. Ihm geht’s ganz generell um Migration: „Die Einwanderer-Integration, insbesondere von Millionen Muslimen, ist gescheitert.“
Mit Konferenzen und Kongressen hatten die Rechtspopulisten bisher wenig Glück: Ihre beiden „Antiislamisierungskongresse“ 2008 und in diesem Frühjahr waren wegen der eigenen personellen und organisatorischen Schwäche und weil die Veranstaltungen auf eine breite gesellschaftliche Ablehnung stießen, zum Reinfall geworden. (ts)

Siehe auch:  http://de.indymedia.org/2009/12/267953.shtml
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Ergänzungen

Moschee wird gebaut von: G. Kissel (pro NRW)

egal 09.12.2009 - 13:24

Die Moschee in Duisburg-Marxloh wird übrigens von der Baufirma eines gewissen Günther Kissel aus Solingen gebaut, der nach einem Gerichtsurteil offiziell als "rechtsextremistischer Drahtzieher" bezeichnet werden darf und - achtung - Mitglied bei "pro NRW" ist.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/DITIB-Merkez-Moschee_%28Duisburg%29#Besonderheiten

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