Naziaufmarsch in Königswusterhausen
Naziaufmarsch in Königswusterhausen (bei Berlin), von einem massiven Polizeiaufgebot durchgesetzt.
Am 5. Dezember fand ein Naziaufmarsch in Königswusterhausen (bei Berlin) statt. Wie schon seit 2003, forderten die Nazis ein sogenanntes „Nationales Jugendzentrum“. Ursprünglich von der, mittlerweile verbotene, Berliner Kameradschaft BASO organisiert, fand der Aufmarsch im letzten Jahr in Berlin-Lichtenberg statt. In diesem Jahr also in Königswusterhausen.
Am 5. Dezember fand ein Naziaufmarsch in Königswusterhausen (bei Berlin) statt. Wie schon seit 2003, forderten die Nazis ein sogenanntes „Nationales Jugendzentrum“. Ursprünglich von der, mittlerweile verbotene, Berliner Kameradschaft BASO organisiert, fand der Aufmarsch im letzten Jahr in Berlin-Lichtenberg statt. In diesem Jahr also in Königswusterhausen.
Etwa 300 Nazis, mehrheitlich Freie Kameradschaften und einige Lokale NPDler, versammelten sich am Bahnhof von KW. Ursprünglicher Beginn war 13 Uhr. Letztendlich stellten sich die Nazis um 13.45 Uhr zum loslaufen auf. Ein starkes Polizeiaufgebot schirmte die Nazis weiträumig ab. Zitat des Pressesprechers der Polizei: "... Unter 1000 aber mehrere 100 Beamte sind im Einsatz ...“ Mehrere Anti-Antifa-Fotografen knipsten alles, was nicht nach Rechts und Polizei aussah. Personen die versuchten in die Nähe der Demo zu gelangen um lauthals Ihren Protest zu artikulieren, wurden von der Polizei sofort abgedrängt.
Gegen 14.30 Uhr geriet der Naziaufmarsch an der Ecke Erich-Weinertstraße/ Goethestraße ins stocken. Teilnehmer der antifaschistischen Gegendemo (Bericht auf Indymedia:
http://de.indymedia.org/2009/12/268019.shtml) blockierten die Erich-Weinert-Straße, auf Höher der Herderstraße. Nach kurzem Halt führte die Polizei die Nazis zur Straßenkreuzung Erich-Weinert-Straße/Heinrich-Heine Straße, wo diese eine Zwischenkundgebung einlegten. Dann wurden die Nazis bis auf etwa 100 Meter an die Blockade herangeführt. Die Polizei vollzog ihr übliches Vorgehen. Die blockierenden Personen wurden dreimal aufgefordert die Straße zu verlassen: Zitat: ”… Ich möchte noch mal betonen, dass uns das auch keinen Spaß macht …”, “… Wir wollen das hier so stressfrei wie möglich hinter uns bringen …”. (Quelle des Zitats:
http://www.classless.org/2009/12/05/eine-kurze-blockade-in-konigs-wusterhausen/ ).
Um 15 Uhr begann die Polizei die, dann noch einhundert blockierende Personen abzuräumen. Um 15.10 Uhr war die Straße für die Nazis frei. Dass die Räumung noch halbwegs glimpflich ablief, hat wohl mit der Anwesenheit des Bürgermeisters zu tun und dem Zustand, dass die Einsatzleitung beim zuständigen Schutzbereich lag und von dem nicht an fremde Polizeieinheiten abgegeben wurde.
Der Nazimarsch zog unbehelligt weiter. Die meisten Gegendemonstranten versammelten sich auf dem Fontaneplatz, wo das Bürgerbündnis, bei Bockwurst und besinnlich-weihnachtlicher Schlagermusik, ein sogenanntes Gegenfest abhielt. Doch dort verhinderte ein massives Polizeiaufgebot die Möglichkeit einer neuerlichen Blockade und die Nazis konnten unbehelligt am Fest vorbeiziehen.
An dieser Stelle muss der Bericht enden, denn die Berichterstatter waren durchgefroren und konnten das Nazisgesocks nicht mehr ertragen. Sie machten sich deshalb auf den Heimweg.
Gegen 14.30 Uhr geriet der Naziaufmarsch an der Ecke Erich-Weinertstraße/ Goethestraße ins stocken. Teilnehmer der antifaschistischen Gegendemo (Bericht auf Indymedia:
http://de.indymedia.org/2009/12/268019.shtml) blockierten die Erich-Weinert-Straße, auf Höher der Herderstraße. Nach kurzem Halt führte die Polizei die Nazis zur Straßenkreuzung Erich-Weinert-Straße/Heinrich-Heine Straße, wo diese eine Zwischenkundgebung einlegten. Dann wurden die Nazis bis auf etwa 100 Meter an die Blockade herangeführt. Die Polizei vollzog ihr übliches Vorgehen. Die blockierenden Personen wurden dreimal aufgefordert die Straße zu verlassen: Zitat: ”… Ich möchte noch mal betonen, dass uns das auch keinen Spaß macht …”, “… Wir wollen das hier so stressfrei wie möglich hinter uns bringen …”. (Quelle des Zitats:
http://www.classless.org/2009/12/05/eine-kurze-blockade-in-konigs-wusterhausen/ ). Um 15 Uhr begann die Polizei die, dann noch einhundert blockierende Personen abzuräumen. Um 15.10 Uhr war die Straße für die Nazis frei. Dass die Räumung noch halbwegs glimpflich ablief, hat wohl mit der Anwesenheit des Bürgermeisters zu tun und dem Zustand, dass die Einsatzleitung beim zuständigen Schutzbereich lag und von dem nicht an fremde Polizeieinheiten abgegeben wurde.
Der Nazimarsch zog unbehelligt weiter. Die meisten Gegendemonstranten versammelten sich auf dem Fontaneplatz, wo das Bürgerbündnis, bei Bockwurst und besinnlich-weihnachtlicher Schlagermusik, ein sogenanntes Gegenfest abhielt. Doch dort verhinderte ein massives Polizeiaufgebot die Möglichkeit einer neuerlichen Blockade und die Nazis konnten unbehelligt am Fest vorbeiziehen.
An dieser Stelle muss der Bericht enden, denn die Berichterstatter waren durchgefroren und konnten das Nazisgesocks nicht mehr ertragen. Sie machten sich deshalb auf den Heimweg.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
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300 Nazis ...
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Bürgermeister und die Stadt KW
Noch ein Wort zu der zweiten Blockade. Ob der Abzug von 60-70 Prozent der Blockierenden in Richtung Fontaneplatz den Ausschlag für die dann erfolgte Räumung der Sitzblockade war, mag Spekulation sein, erscheint aber im Nachhinein als wahrscheinlich. Zumindest befanden sich die Nazis zu diesem Zeitpunkt schon teilweise auf der Ausweichroute. Letztendlich erleichterte es zumindest die Räumung durch die Polizei um ein Vielfaches und lies die Koordinierung und den Zusammenhalt der Blockierer ziemlich chaotisch erscheinen. Eine taktische Glanzleistung war es jedenfalls ganz gewiss nicht.
@ Pelztier 2. Räumung
Nazis teilweise auf Ausweichroute
3 festnahmen
Nazis in der Heinrich-Heine-Str.
@Nazis in der Heinrich-Heine-Str.
Geänderte Route der Anti-Nazi-Demo
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Es gibt keine schlechte Publicity — Mediengestalter
gleiche person? — alf