Der Naziaufmarsch in Buchholz wurde abgesagt!
Die NPD hat ihre Anmeldung für einen Aufmarsch am 5.12. in Buchholz in der Nordheide zurück gezogen.
Sollte die NPD erneut etwas in Buchholz anmelden – was zu erwarten ist – wird entsprechend darauf reagiert. Infos werden dann bekannt gegeben.
Sollte die NPD erneut etwas in Buchholz anmelden – was zu erwarten ist – wird entsprechend darauf reagiert. Infos werden dann bekannt gegeben.
Hintergrund für diese Entscheidung ist, dass am 5.12. in Buchholz nicht nur der Weihnachtsmarkt stattfindet, sondern auch eine größere Veranstaltung für Kinder. Die Stadt Buchholz hatte der NPD gegenüber deutlich gemacht, dass an diesem Tag kein Aufmarsch der NPD stattfinden könne, da die Sicherheit für die zu erwartenden vielen Kinder und Familien gefährdet sei. Ein mögliches Verbot des Naziaufmarsches wurde angekündigt. Daraufhin hat der NPD-Unterbezirksvorsitzende Manfred Börm angekündigt, auf einen Aufmarsch am 5.12. verzichten zu wollen und dafür im Januar oder Februar 2010 erneut eine Veranstaltung anzumelden.
Die vom Arbeitskreis Antifaschismus Buchholz und der Antifaschistischen Aktion Lüneburg/Uelzen geplante Demonstration gegen den Naziaufmarsch wird ebenfalls nicht stattfinden.
Sollte die NPD erneut etwas in Buchholz anmelden – was zu erwarten ist – wird entsprechend darauf reagiert. Infos werden dann bekannt gegeben.
http://www.nazis-aufhalten.de/buchholz/
http://antifapinneberg.blogsport.de/
http://www.antifainfo.de/cms/
Die vom Arbeitskreis Antifaschismus Buchholz und der Antifaschistischen Aktion Lüneburg/Uelzen geplante Demonstration gegen den Naziaufmarsch wird ebenfalls nicht stattfinden.
Sollte die NPD erneut etwas in Buchholz anmelden – was zu erwarten ist – wird entsprechend darauf reagiert. Infos werden dann bekannt gegeben.
http://www.nazis-aufhalten.de/buchholz/
http://antifapinneberg.blogsport.de/
http://www.antifainfo.de/cms/
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Ergänzungen
Gemeinsam gegen die Nazitreffen in Eschede!
Dabei haben die Sonnenwendfeiern im Juni und Dezember besondere Bedeutung bei einer Zelebrierung nationalsozialistischer Ideologie. Am 19. Dezember 2009 wollen Neonazis in Eschede wieder eine „Wintersonnenwendfeier“ durchführen.
Der Hof von Nazi Nahtz entwickelte sich zu einem der wichtigsten Treffpunkte der norddeutschen Neonaziszene. Neben Zeltlagern neonazistischer Organisationen wie der im März 2009 verbotenen „Heimattreuen Deutschen Jugend“, Sonnenwendfeiern, Musikveranstaltungen, Koordinierungs- und Vernetzungstreffen, kommen Neonazis ebenso für internen Schulungs- und Strategieveranstaltungen in Eschede zusammen. Die immense Bedeutung für die Naziszene resultiert vor allem aus der räumlichen Abgeschiedenheit des Geländes.
Die auf dem Hof stattfindenden sog. „Brauchtumsfeste“, wie Sonnenwend- oder Erntedankfeiern, dienen der Neonaziszene als Treffpunkt und Koordinierungsmöglichkeit. Die völkisch-germanischen Feste sind ideologiebildend und identitätsstiftend und dienen darüber hinaus auch dem Ausleben einer neo-faschistischen Ideologie.
Der Faschismus als gesellschaftliches Phänomen…
Es gehört heute zum guten Ton und wer scheinbar gute Manieren hat, die/der distanziert sich heute von Neonazigrüppchen oder Naziparteien wie der NPD oder DVU. Von „Zivilcourage“ oder „Bekenntnis zur Demokratie“ ist dabei viel, von einer inhaltlichen Kritik der Inhalte der NPD zum Beispiel aber nur selten die Rede. Formal „gegen Neonazis“ sind in Deutschland inzwischen fast alle, mal abgesehen von den Neonazis selbst. Und trotzdem sind die Sympathien mit reaktionären Positionen auch in der so genannten Mitte der Gesellschaft weit verbreitet. Egal ob Autoritätshörigkeit, staatlicher Rassismus gegen Migrant_innen und Flüchtlinge, Nationalismus oder der Glaube an das angebliche Recht des Stärkeren verbindet große Teile der deutschen Gesellschaft.
Der Faschismus als gesellschaftliches Phänomen entsteht und befindet sich nicht am „Rand der Gesellschaft“, sondern ist in der Gesellschaft innewohnend und Nazis gelingt es immer wieder, gesellschaftliche Spielräume zu nutzen und das politische Koordinatensystem nach rechts zu verschieben. So wurde z.B. vor den rassistischen Pogromen Anfang der 1990er Jahre erst eine rassistische Stimmung in der Gesellschaft forciert, die von den Neonazis dann mörderisch umgesetzt wurde. Die vor allem von der CDU geschürte rassistische Kampagne gegen Flüchtlinge, lies nicht nur die vielen Übergriffe zu, sondern es kam auch zur faktischen Abschaffung des Asylrechts im Jahre 1993. Diese Grundgesetzänderung wurde damals auch von der CSU, SPD und der FDP mitgetragen.
Das große Potenzial an rechten Einstellungen in der Bevölkerung ist nicht nur für die NPD Anknüpfungspunkt, sondern auch für andere Parteien. Wir leben in einer Zeit, in der komplexe Probleme auf einfache Ursachen zurückgeführt und einfache Lösungen angeboten werden, wo soziale Unsicherheit und Perspektivlosigkeit Alltag geworden sind. In diesem Klima nehmen vor allem Wohlstandschauvinismus und Sozialdarwinismus zu. Kampagnen wie „Kinder statt Inder“ oder der Ausbau des Überwachungsstaats fußen nicht auf dem Wunsch nach Problemlösungen, sondern knüpfen an rechte Einstellungen in der Bevölkerung an.
Nazigrüppchen wie die „Freien Kameradschaften“ sind gesamtgesellschaftlich betrachtet eine Randerscheinung. Das große Potenzial rechter Einstellungen in der Bevölkerung stellt dagegen eher eine Gefahr dar, weil NPD, Rechtspopulisten oder andere rechte Widerlinge diesen rechten Bodensatz für sich nutzen können und es zu einer weiteren Verschiebung gesellschaftlicher Bedingungen nach rechts kommen kann. Mangelnder Widerstand oder Schweigen begünstigen das Aus-breiten neofaschistischer Strukturen und Aktivitäten.
Schluss mit den Nazitreffen in Eschede!
Der Kampf gegen den Faschismus besteht für uns dementsprechend nicht nur darin, konkret Nazitreffen wie in Eschede möglichst zu verhindern. Er bedeutet für uns andererseits auch Mittel und Voraussetzung zur Entwicklung der Perspektive einer befreiten, klassenlosen Gesellschaft, in der Ausbeutung und Unterdrückung aller Art keinen Platz mehr haben.
Wir werden es nicht hinnehmen, dass Neonazis in welcher Form auch immer ungestört handeln können. Mit dem Ziel, die menschenverachtende Ideologie der Nazis nachhaltig zu bekämpfen und ihre Aktivitäten – in Eschede oder anderswo – durch breite Gegenwehr zu verhindern.
Für eine antifaschistische Landpartie am 19. Dezember 2009!
Bündnisdemonstration mit Antifa-Block
Samstag, 19. Dezember 2009
12.30 Uhr – Bahnhof – Eschede
Aktuelle Infos:
NPD Lüneburg - welcome to the losing side
Diese Aussage bezieht sich weniger auf den Dezember 2009 als viel mehr auf Anfang 2010.
Denn wie bereits hier erwähnt hat die Deppenpartei um den lüneburger Lokalhäuptling Börm die Anmeldung ja zurückgezogen. Sie werden sehr warscheinlich nicht zurückziehen um dann für den gleichen Tag wieder anzumelden. Denn das würde an dem Umstand Kinderfest und das nahezu keine niedersächsische Kameradschaft Bock auf den Aufmarsch hat auch nichts ändern.
Technischer K.O. vor der ersten Runde.
NPD Lüneburg kackt mal wieder ab.
Dann kommt nach Hamburg
Hamburg
14:00 Uhr
Hauptbahnhof
ZONA ANTIFASCISTA – it's more than theory
In Anbetracht der letzten Wochen und Monate ist es geradezu erschreckend, wie sehr sich die Neonazipräsenz gewandelt hat. Ob in der Bahn, auf der Straße, an Wänden und auf Kleidungsstücken- überall sind rassistische, antisemitische, nationalistische und homophobe Sprüche zu sehen und zu hören.
Staatliche Repressionsorgane und Faschisten versuchen immer wieder ein Klima der Einschüchterung gegenüber Menschen zu schaffen, die nicht in ihr beschränktes Weltbild passen. Mittlerweile ist es gang und gäbe, dass sich Neonazis fast widerstandslos in der Öffentlichkeit präsentieren können, wobei sie immer aggressiver vorgehen.
Erst vor kurzem wurde in Moskau der Freund und Genosse Iwan Chutorskoi, von solchen menschenverachtenden Arschlöchern, hinterrücks erschossen. Auch in Hamburg kam es am 15.11.09 zu einem Übergriff durch Neonazis auf einen Menschen. An einer Kreuzung in Hammerbrook wird ein Auto mit einem rassistischen Aufkleber verunstaltet. Als der Fahrer auf diesen Vorfall reagiert, wird er
brutal zusammengeschlagen. Der Täter kann unerkannt fliehen. Der Betroffene selbst ist nur noch in der Lage einen Notruf abzusetzen, seitdem liegt er mit Hirnblutungen im Krankenhaus.
Diese Vorfälle sind Glieder einer fortlaufenden Kette, die wir jetzt zersprengen!
Es reicht!
Keine Toleranz für Nazis weder hier noch irgendwo!!!
Bündnis gegen rechte Gewalt
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Kinder — Ich