Der Bildungsstreik kommt nach Chemnitz
Am Mittwoch, dem 25.11.2009, fand die studentische Vollversammlung der TU Chemnitz mit mehreren hundert teilnehmenden Studierenden statt. Bei der Abstimmung über den Bildungsstreik stimmte die überwältigend große Mehrheit der Anwesenden für eine Besetzung des Audimax der TU. Dieses Votum verdeutlicht ihre Unzufriedenheit mit der aktuellen bildungspolitischen Situation in Deutschland, Sachsen und speziell an ihrer Universität.
In den folgenden Tagen werden konkrete Forderungen aufgestellt, um sowohl mit dem Rektor, als auch mit der Landesregierung einen konstruktiven Dialog zu führen. Ziel ist die spürbare Verbesserung der hiesigen Studienbedingungen, damit die Universität mehr wird, als nur eine Massenabfertigung von Studierenden. Die bereits versprochene Dialogbereitschaft des Rektors wurde seitens der Vollversammlung begrüßt. Wir werden ihn beim Wort nehmen, wenn es zukünftig um die Verbesserung der Lehre gehen wird.
Bereits am Montag versammelten sich spontan über 300 Studierende zu einer ersten Informations- und Diskussionsveranstaltung. Die dort beschlossene Ausrufung einer Vollversammlung zeigte bereits den Willen der Studierenden ihrer Stimme Gehör zu verschaffen. Die Tatsache, dass sich nun ein Vielfaches an Studierenden an der Vollversammlung beteiligte kann nur als ein weiterer Beweis der mangelhaften Studienbedingungen gesehen werden.
Bereits am Montag versammelten sich spontan über 300 Studierende zu einer ersten Informations- und Diskussionsveranstaltung. Die dort beschlossene Ausrufung einer Vollversammlung zeigte bereits den Willen der Studierenden ihrer Stimme Gehör zu verschaffen. Die Tatsache, dass sich nun ein Vielfaches an Studierenden an der Vollversammlung beteiligte kann nur als ein weiterer Beweis der mangelhaften Studienbedingungen gesehen werden.
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Ergänzungen
Anwesende
Missstände
Desweiteren wurden auch nicht alle Studierenden informiert - die Flyer mit Ort und Datum der Vollversammlung wurden umgehend nach dem Auslegen, in der Mensa beispielsweise, von Dritten entfernt.
Und auch einige der Mails wurden, wie bei den Informatikern, stur geblockt, sodass niemand aus der Fakultät etwas davon erfahren konnte - letztlich trug sich 90% der Öffentlichkeitsarbeit für die Vollversammlung vor dem NHG zu und die Informatiker usw. sind beispielsweise in der StraNa.
Und unter diesen Umständen sind fast 1000 Anwesende zu der Vollversammlung - trotz der Informationsblockade und der Beschränkung des Aktionsradius - eine sehr gute Leistung und zeigt deutlich auf, dass sich immerhin 10% aller Studierenden angesprochen fühlten.
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