RUS: Rusmol-Office von AntifaschistInnen ange
Eine mehr oder weniger adäquate Erkläreung, warum AntifaschistInnen neulich das Büro vom „Rumol“ überfielen.
Am 17.11.09 ca. 70 AktivistInnen der moskauer Antifa-Bewegung überfielen das Büro der Organisation „Junges Russland“. AngreiferInnen meinen, dass die Organisation (auch „Rumol“ genannt) als „legales Dach“ für nationalistische Organisation „Russischer Image“ dient und beschuldigen den Leader von Rumol, den Duma-Abgeordneten der Fraktion „Geeinigtes Russland“ Maxim Mitschschenko nationalistischer Ansichten. Seine Sympathien für „Russischen Image“ hat Mitschschenko z.B. bei der Vorstellung des Projekts „Ermolow“ erwähnt, die am 02.11. stattfand. Näheres ist auf der Internet-Seite vom „Russischen Image“ zu lesen. Auf den Namen Nikita Tichonow, der angeklagt wegen Mordes an Stanislaw Makrelow und Anastasia Baburowa wird, war die Zeitschrift „Russischer Image“ registriert.
Das Office vom „Jungen Russland“ war mittels leerer Flaschen, Steine, Knaller und Starasenabsperrungen angegriffen. Dem Anschein nach, die Aktion war spontan und dauerte nicht länger als 5 Minuten. Das Gebäude litt nicht wirklich, den Raum selber hat niemand versucht zu betreten. Es wurden Windschutzscheiben bei einigen Autos zerschlagen, die am Office geparkt waren. Informationen, die den Medien vom „Rusmol“ unterbreitet wurde, dass die AngreiferInnen in das Büro eingedrungen wären, entsprechen nicht der Realität.
Die Aktion wurde dem IKD (Institut für Kollektive Aktionen) gegenüber von Roman, der beteiligt war, kommentiert: „Wir glauben, dass hinter der gesetztreuen Rhetorik des „Rusmol“ in ihren Äußerungen zur nationalen Politik und Migration stecken offen xenophobe Ansichten ihres Leaders. Mitschschenko spricht immer noch von irgendwelchen Bedrohungen, die von ethnischen Gruppen ausgehen, spielt mit den Ängsten der ungebildeten Teile der Bevölkerung und fördert letzten Endes den Anstieg der fremdenfeindlichen Einstellungen. Er protegiert Organisation „Russischer Image“, Projekt „Ermolow“, entschuldigt sich vorsichtig für mögliche Übertreibungen. Aber nazistische Ansichten von Mitgliedern des „Russischen Image“ sind schon offensichtlich – es reichte, nur dem Auftritt der Band „Kolowrat“ bei der Kundgebung am 04.11. zuzuhören“.
Die Aktion fand direkt nach der Versammlung der AntifaschistInnen in Zwetnoj Boulevard statt, die dem Andenken des Antifaschisten Iwan Chutorskoj gewidmet war. Iwan wurde neulich von Unbekannten ermordet im Treppenhaus im eigenen Haus. Zum Andenken erschienen 400 Menschen. Nach dem Überfall auf das Büro vom „Rusmol“ war eine Person festgenommen. Der Mensch war zur Polizeistation Besmannoje gebracht. (Update: der Mensch ist inzwischen wieder frei und bekam eine administrative Geldstrafe von 1000 Rubel).
IKD
Das Office vom „Jungen Russland“ war mittels leerer Flaschen, Steine, Knaller und Starasenabsperrungen angegriffen. Dem Anschein nach, die Aktion war spontan und dauerte nicht länger als 5 Minuten. Das Gebäude litt nicht wirklich, den Raum selber hat niemand versucht zu betreten. Es wurden Windschutzscheiben bei einigen Autos zerschlagen, die am Office geparkt waren. Informationen, die den Medien vom „Rusmol“ unterbreitet wurde, dass die AngreiferInnen in das Büro eingedrungen wären, entsprechen nicht der Realität.
Die Aktion wurde dem IKD (Institut für Kollektive Aktionen) gegenüber von Roman, der beteiligt war, kommentiert: „Wir glauben, dass hinter der gesetztreuen Rhetorik des „Rusmol“ in ihren Äußerungen zur nationalen Politik und Migration stecken offen xenophobe Ansichten ihres Leaders. Mitschschenko spricht immer noch von irgendwelchen Bedrohungen, die von ethnischen Gruppen ausgehen, spielt mit den Ängsten der ungebildeten Teile der Bevölkerung und fördert letzten Endes den Anstieg der fremdenfeindlichen Einstellungen. Er protegiert Organisation „Russischer Image“, Projekt „Ermolow“, entschuldigt sich vorsichtig für mögliche Übertreibungen. Aber nazistische Ansichten von Mitgliedern des „Russischen Image“ sind schon offensichtlich – es reichte, nur dem Auftritt der Band „Kolowrat“ bei der Kundgebung am 04.11. zuzuhören“.
Die Aktion fand direkt nach der Versammlung der AntifaschistInnen in Zwetnoj Boulevard statt, die dem Andenken des Antifaschisten Iwan Chutorskoj gewidmet war. Iwan wurde neulich von Unbekannten ermordet im Treppenhaus im eigenen Haus. Zum Andenken erschienen 400 Menschen. Nach dem Überfall auf das Büro vom „Rusmol“ war eine Person festgenommen. Der Mensch war zur Polizeistation Besmannoje gebracht. (Update: der Mensch ist inzwischen wieder frei und bekam eine administrative Geldstrafe von 1000 Rubel).
IKD
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Ergänzungen