Über 3000 auf Silvio Meier Demo

Antifa Rulez!!! 21.11.2009 23:20 Themen: Antifa
Über 3000 Antifaschist_innen gedachten am 21.11. dem von Nazis ermordeten Silvio Meier in Berlin-Friedrichshain. Nach der Mahnwache, bei der Genoss_innen aus Madrid und Moskau über die Morde an Carlos und Ivan berichteten, demonstrierten die Demo-Teilnehmer_innen u.a. für den Erhalt von linken Freiräumen, gegen Gentrification und staatliche Repression. Lautstark wurde aber auch die Freilassung von Tobias gefordert, der seit dem 16.11. in Haft sitzt. Das Vorbereitungsbündnis bedankt sich bei allen Unterstützer_innen und Demonstrant_innen. Wir sehen uns wieder im nächsten Jahr!
Über 3000 AntifaschistInnen waren heute mit Sicherheit bei einer der besten und größten Silvo-Meier Demo seit 1995.

Die „Riots“ am Ende waren für alle Beteiligten recht überraschend, jedoch absolut verständlich. Die Bullen, die massiv vertreten waren, haben längere Zeit gebraucht, um sich zu organisieren. So war es möglich gewesen, bereits Festgenommende wieder zu befreien.

Dennoch gab es mindestens ein Dutzend Festnahmen, wenn nicht sogar mehr.

Insgesamt war der heutige Tag ein voller Erfolg!!! Glückwunsch an alle Beteiligten und Freiheit für alle Festgenommenen.

Es scheint auch viele Bilder zu geben. Schaut hier:

 http://www.flickr.com/photos/jakobhuber/sets/72157622724990573
 http://www.flickr.com/photos/pm_cheung/sets/72157622849685190
 http://www.flickr.com/photos/mikaelzellmann/sets/72157622724740421
 http://www.flickr.com/photos/rassloff
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Ergänzungen

HÄ?

xxx 21.11.2009 - 23:54
Welche riots denn bitte ?? da war doch ausser harmonischer Auflösung und ein paar völlig überflüssigen Ingewahrsamnahmen bis ca 19:30 GARNIX.
Ich habe in berlin selten so deeskaliere bullen erlebt. Wenn mensch gewollt hätte, wäre nach ende der Demo der gesammte Friedrichshain zerlegbar gewesen. aber es wollte doch niemand irgendwas in die richtung.

Weitere Fotos...

oliberlin 21.11.2009 - 23:55

...gibts unter ccphoto.de, wie gehabt unter einer Creative Commons Lizenz lizensiert.

Über 3000 auf Silvio Meier Demo

hier ein kleiner film 22.11.2009 - 00:54

rbb-aktuell beitrag

:;- 22.11.2009 - 01:35

danke für alles

rio teiser 22.11.2009 - 01:50
war sehr schön
danke

klar haette mehr gehen können
aber das wollen sie ja nur,
schön dass sie es nicht bekommen haben!
wäre nen eigentor gewesen...

selbst bz schreibt
kaum randale

aber sie wissen jetzt
was gehen könnte
wenn sie die projekte angreifen

link:  http://www.youtube.com/watch?v=8PIu8oNjAEk


Ergänzungen und Senf

Hans Granate 22.11.2009 - 04:07
Im Beitrag von rbb ist von 2000 Menschen auf der Demo die Rede. Das erscheint mir sehr viel näher dran als erste Pressemeldungen am frühen Abend, die von 800 oder gar nur 500 Menschen sprachen. Ob es jetzt 2000 oder 3000 waren ist auch relativ schnurz. Fakt ist: Es waren viele!

Der rbb berichtet fernerhin von 17 Fest- oder Ingewahrsamnahmen. Infos über deren Verbleib wären sehr, sehr wünschenswert. Eine Ingewahrsamnahme gab es laut Lautidurchsage vor dem Tromsö (nähe Frankfurter Tor/Bersarinplatz). Der Rest muss während des spontanen Teils der Demo geschehen sein. In der Niederbarnimstraße (Verlängerung Simon-Dach-Straße) kam es kurzzeitig zu einem Kessel, aus dem jedoch in zwei Wellen die meisten Menschen ausbrechen konnten. Dabei kam es wiederholt zum Einsatz von Pfefferspray seitens der Cops. Weitere Action gab es in der Boxhagener Straße kurz darauf. Da kann ich allerdings nichts Verbindliches zu erzählen.

Versuch einer Bewertung: Die Polizei hatte die Demo fast die ganze Zeit unter Kontrolle. Allerdings nur, weil von Seiten der Teilnehmer_innen ganz offenbar keine Eskalation gewünscht war. Wäre dies der Fall gewesen, wäre es ein sehr, sehr heißer Abend gewesen. Die zahlreichen Wannen, in denen außer einer Fahrer_in niemand saß, wären sicher nicht alle auf ihren vier Rädern geblieben... Sollte es demnächst in Berlin zu einem echten Angriff auf linke Freiräume (sprich Räumung) kommen, so dürfte dieser Abend gezeigt haben, welch Mobilisierungspotential für so einen Fall vorhanden ist, wenngleich dann eine Demo wohl kaum so friedlich und zurückhaltend agieren würde, wie heute Abend. Wenn sie nicht komplett hohl oder weltfremd sind, werden es sich Politik und Polizeiapperat wahrscheinlich noch einmal mehr überlegen, ob sie das Risiko einer Räumung tatsächlich eingehen wollen, denn eines hat der Abend gezeigt: Freiraumbewegung und Antifa stehen zusammen, wenn es drauf ankommt!

Bedrohte Projekte verteidigen!
Freiheit für Tobias und die Gefangenen des 1. Mai!

Einer der Redebeiträge

Engarde-Soligruppe 22.11.2009 - 07:20
Zum aktuellen Stand der Verfahren gegen Christoph und Alex. Erstmalig verlesen am 21. November 2009 auf der alljährlichen Silvio-Meier-Demo in Berlin-Friedrichshain, an der sich in diesem Jahr weit mehr als dreitausend Antifaschist_innen beteiligten.

Wie die Ereignisse der vergangenen Woche wieder einmal deutlich gezeigt haben, sind wir alle einer immer heftiger werdenden Repression durch die Staatsorgane ausgesetzt. Weiterhin beteiligen sich auch die üblichen Medien, wie BILD, BZ und Kurier, in gewohnter Weise an der Stimmungsmache gegen uns alle und an der Vorverurteilung von Genossen und Freunden. Da uns diese Methoden nur allzu bekannt sind, möchten wir euch an dieser Stelle auf zwei exemparische Fälle aufmerksam machen.

Zu Alex:
Alex wurde am 23. Oktober nach 156 Tagen U-Haft endlich aus der JVA Pankow entlassen und am 03. November freigesprochen. Der Richter begründete den Freispruch damit, dass Alex Schuld nicht erwiesen sei. Damit sprach er das aus, was der Verteidigung und den Prozessbeobachtern bereits seit längerem klar war: die Staatsanwaltschaft hatte in diesem Prozess nichts aufzubieten außer die Strafmaßforderung von mind. 3 Jahren aus Gründen der „Generalprävention“. So verstrickten sich die Hauptbelastungszeugen während des Prozesses in Widersprüche bzw. wiesen so große Gedächtnislücken auf, dass wir ihnen am liebsten die Visitenkarte eines Neurologen in die Hand gedrückt hätten. Auch konnten weder an Alex` Händen noch an ihrer Kleidung irgendwelche verwertbaren Spuren festgestellt werden. Die Staatsanwaltschaft war so verzweifelt, dass sie am letzten Prozesstag sogar die Post, die Alex im Knast bekommen hatte, vorlas, um die linkspolitische Einstellung von Alex deutlich zu machen. Doch der Richter stellte in seiner Urteilsbegründung fest, was wir schon lange wissen: nämlich dass weder der Besitz von Grillanzündern noch die Hinweise auf eine linkspolitische Einstellung als Hinweis auf Straftaten zu deuten sind. Dennoch gibt die Staatsanwaltschaft nicht auf und sucht nach weiteren Möglichkeiten der Blamage! Sie hat Beschwerde gegen das Urteil eingelegt.

Zu Christoph:
Christoph wurde am 20. Oktober nach 97 Tagen aus der U-Haft mit der Begründung entlassen, dass eine Verurteilung für „unwahrscheinlich“ gehalten wird. Dem war die Aussage eines Zeugen der Anklage, einem LKA-Sachverständigen, vorangegangen. Der Chemiker gab nämlich zu Protokoll, dass erstens keinerlei Brandbeschleuniger am Tatort gefunden worden seien, zweitens die am Angeklagten gefundenen Lampenölanhaftungen auch schon bis zu zwei Wochen vorher dort gewesen sein könnten und drittens Lampenöl mehr als ungeeignet ist, um Brände zu legen. Brisant ist, dass diese Erkenntnisse keineswegs neu sind, denn ein entsprechendes Gutachten lag der Staatsanwaltschaft bereits am 13. Juli vor. Also seit dem Tag, an dem Haftbefehl gegen Christoph erlassen worden war. Doch wer am zweiten Prozesstag, dem 23. Oktober, mit einer Einstellung des Verfahrens gerechnet hatte, wurde von der Anklage eines besseren belehrt. Die Staatsanwaltschaft beantragte ein Obergutachten, dass das Gutachten ihres eigenen Zeugen überprüfen soll! Der Richter gab dem statt und so wurde das Verfahren ausgesetzt.

Diese beiden Fälle stehen exemplarisch dafür, dass die Strafverfolgungsbehörden und die Politik den allnächtlichen Autobränden hilflos gegenüberstehen und händeringend auf der Suche nach möglichen Tätern sind. Hierbei ist nicht der Einzelfall von Bedeutung, sondern die „Generalprävention“, d. h. die Abschreckung z.B. durch besonders hohe Haftstrafen. Außerdem ist es mittlerweile Standard, dass wir Kontrollen vor Demos, Kundgebungen oder öffentlichen Gerichtsverhandlungen über uns ergehen lassen müssen. Täglich observieren Beamte des Staatsschutzes linke Einrichtungen, aber auch Jugendklubs und notieren sich die Namen der Besucher. Im Zusammenhang mit fragwürdigen Ermittlungsverfahren werden Personen räumlich und telefonisch überwacht und ihr gesamtes Umfeld durchleuchtet. Weiterhin ist rückblickend seit Jahren die Tendenz festzustellen, dass unter fadenscheinigen Begründungen Ermittlungsverfahren inszeniert werden, um tief greifende Überwachungsmaßnahmen rechtfertigen zu können.

Eine Öffentlichkeit, die derartige Vorgänge kritisch beleuchtet, scheint nicht zu existieren. Wenn es gegen vermeintlich „Linke“ geht, mangelt es vielen Medien nicht nur deutlich an kritischer Distanz zu Behörden und Politik, nein: sie arbeiten sogar mit diesen zusammen, wie nicht nur die Bilder von Tobias` Verhaftung beweisen! Daher verwundert es nicht, dass z. B. Aussagen von Strafverfolgern und einzelnen Politikern ungeprüft übernommen werden. So wurden Alex, Christoph und Tobias öffentlich als „Hassbrenner, Feuer-Chaoten und Feuerteufel“ vorverurteilt und diffamiert. Was dies für Konsequenzen für die betroffenen Personen hat, ist jedem klar.

Denkt daran: es kann jeden von uns treffen!

Deshalb: Gegen Staatsschutzkonstrukte und Medienhetze!

heute klingt der bericht schon anders

ikke 22.11.2009 - 11:04

presse-lyrik

xxx 22.11.2009 - 11:17
auch wenn man nix macht und sich auflöst: es war ein krawall. Wo auch immer der gewesen sein soll.

Den Vogel schiesst der Berliner Kurier ab: wahre Lyrik:

 http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/berlin/284609.html

Zitat:

"Als der Veranstalter die Demo "an der Grünberger Straße um 18.45 Uhr vorzeitig beendete, passte das einige Teilnehmern nicht. Sie warfen mit Steinen und Flaschen auf Beamte", sagte ein Polizeisprecher. 20.30 Uhr beruhigte sich die Lage. Den Beamten stand noch eine lange Hass-Nacht bevor."

Hass-Nacht, nicht schlecht. Könnte der Name einer Punkband sein.

Springers b.z. ist dagegen fast sachlich:

 http://www.bz-berlin.de/bezirk/friedrichshain/steine-flogen-bei-linker-demonstration-article650131.html

tagesspiegel sagt im prinzip dsselbe.
 http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-Silvio-Meier-Friedrichhain-Mitte-Rechtsextremismus;art126,2956052

In meinen Augen eine recht gut organisierte Demo mit einem etwas holprigen Abschluss, der zu den Wirrungen in der Niederbarnimstrase führte. Aber das als "Ausschreitungen" zu bezeichnen ist völlig überzogen.
Es waren zeitweise sicher um die 2500 und mehr Leute. Das Spektrum war allerdings sehr eingeschränkt, fast nur "Szene".
Ob die vemeintlichen "Ausschreitungen" jetzt dafür herhalten müssen, dass Evrim Baba als Anmelder politisch angegangen wird...wir werden sehen.

Sehr sinnvoll auch die Polizei-Beobachter. Ob die wirklich ausschlaggebend dafür waren, dass gstern für berliner Verhältnisse ein sehr zurückhaltendes Einsatzkonzept (kaum Vorkontrollen, weitgehend keine seitliche Begleitung, sehr wenige bullen an der Demo) gefahren wurde, sei dahingestellt.
Der Einsatz der Hunde in einer Situation (und generell), wo auch ein einfaches abdrängen aus Bullensicht gereicht hätte, ist allerdings eine Sauerei.
Haben sie früher in Berlin eigentlich recht selten gemacht, seit einem Jahr kommen die hier wieder vermehrt zum Einsatz. Und das wo jeder weiss, das so ein Hund völlig unberechenbar ist. (was für Bullen in der Brunftzeit allerdings genauso gilt)

Nazi auf Balkon und kaum einer tut was!!!!!

hans 22.11.2009 - 12:27
Kurz vor Auflösung der Demo befand sich ein Nazi auf einem Balkon, beschimpfte fröhlich die Demoteilnehmer und zeigte schließlich auch den Hitlergruß.Als engagierte Antifas dann durch einen kleinen Trick die Haustür aufbekommen hatten und alle umstehenden aufforderten in das Haus zu gehen, kamen ca. 6 Leute. Die noch ca 300 anderen Demonstranten, die vorher noch laut brüllten, verstummten fast alle, als die Tür geöffnet war und bildeten einen großen Angstkreis um die Tür. Die 6 Leute die drinne waren suchten die Wohnungstür der Nase, traten bisschen gegen und skandierten sehr schön laut Antifaparolen...
Ich frag mich, was das war? 3000 Leute laufen 2 Stunden und brüllen laut Parolen gegen Nazis, dann sind die mal wieder so dumm und zeigen sich und dann hat man die Chance und alle gucken weg.für mich sehr enttäuschend....so brauchen Nazis keine Angst in Friedrichshain und Umgebung haben, das Arschloch wird sich ein Keks gefreut haben.
Wer Straße, Hausnummer und Name noch weiß, bitte hier rein schreiben und der Antifa deines Vertrauens geben.

Skandal

Marie 22.11.2009 - 12:30
Es ist ein Skandal wie die BZ weiter Tobias vorverurteilt und bloßstellt. Da haben die sich gedacht "Es gibt Kritik an unserer Berichterstattung? Dann manipullieren wir es einfach so als würden es die Linken selber machen!" Und so ist das letzte Bild in der Bilderserie (hier:  http://www.bz-berlin.de/bezirk/friedrichshain/steine-flogen-bei-linker-demonstration-article650131.html) eine mies gemachte Fälschung eines Linken Flyers für Tobias (Polizisten unkenntlich, Tobias gut zu erkennen, dazu "Autoindustrie abfackeln!" etc). Das ist durchsichtig gefälschte manipullierung der Öffentlichkeit, widerspricht jedem Pressekodex und -Gesetz - außer vielleicht dem des "Stürmers".

Kurzbericht

Kuno 22.11.2009 - 13:41

Spreepicture hat das Foto gefälscht

Medienaktivist 22.11.2009 - 14:08
Die unseriöse Fotofälscher-Firma Spreepicture, die das Bild in der BZ mit einem billigen Bildbearbeitungsprogramm erstellt hat ( http://www.bz-berlin.de/multimedia/archive/00149/Webseite_149442i.jpg) arbeitet oft mit diesen Methoden. Scheinbar hat diese Firma auch etwas mit brennenden Autos zu tun. Daß betrügerische "Journalisten" Geld bezahlen und Fotos manipulieren oder Leute bezahlen dieses und jenes zu tun, gehört leider zum Alltag des Mediengeschäfts. Spreepicture stechen da aber heraus. Ich hoffe, Tobis Anwälte lassen darauf eine Antwort folgen.

Artikel:
"Wann immer in Berlin Autos brennen, nach kurzer Zeit taucht SpreePicture auf..."
 http://mutzurluecke.blogsport.de/2009/06/24/4/


Titel der Ergänzung

Dein Name 22.11.2009 - 14:09
grundsätzlich:
maul halten
die presse bullen und co lesen mit!

dann an die afa die meinen bei einer demo
sich über provozierende nasen aufregen zu müssen;

wie sollte das eurer meinung nach ablaufen?
da geht eine nase vorbei - 50 leute drauf da -
bullen alarm - stress - demo abruch usw...?

@Nazi auf Balkon und kaum einer tut was!!!!!

kommando milchshake 22.11.2009 - 14:40
"Nazi auf Balkon und kaum einer tut was!!!!!"

den typen in seiner wohnung aus einer (beendeten) demo heraus anzugehen, während unten etliche zivis die lage aufmerksam beobachten, ist alles andere als eine sinnvolle aktion und birgt erhebliche repressionsgefahr (§ 124, 83). weiterhin ist nicht ausgeschlossen, dass der typ die leute mit schreckschussknarre/messer/baseballschläger erwartet hätte. das kann schnell eskalieren.

also nicht hier aufregen und rumposen, sondern überlegt handeln. name, adresse und seine visage sind nun dank seiner eigenen dummheit bekannt. könnte passieren, dass er ab und an unerwarteten besuch erhält.

im übrigen ist indymedia kein diskussionsportal, um spekulationen über vorfälle zu verbreiten. also finger still halten, so sehr es manche hier immer wieder juckt.

große, kraftvolle demo, vorne energiegeladen, hinten ziemlich lahm und schweigsam, dafür szeneübergreifend. weiter so!

mein senf

meine fragen 22.11.2009 - 16:12
3000 leute waren es nur? hätte auf mehr greschworen. das die medien solch einen mist verbreiten ist sicherlich nciths neues, aber wenn das stimmt, das sie fotos fälschen, ist das eine straftat und dagegen kann man klagen, da in deutschland immernoch die unschudlsvermutung zählt, ist auch das veröffentlichen von unschuldigen verboten und man kann auch dagegen klagen. ich selbst habe keinen richtigenb anwalt aber es muss doch eine organisation gebeen, die gegen sowas vorgeht bzw. anwälte dafür bereitstellt.
das faschos einkaufen gehen können, habe ich nicht bemerkt, auch hier sollte auf die masse aufmerksam gemacht werden. es gibt immernoch ahrdcore leute in der szene, die auch aggressiv gegen soclhe leute vorgehen, und ncith wie hier schon beschrieben, nach demos abwarte, um VIELLEICHT mal nen paar nazis anzugreifen(wohnung), sondern auf der demo bereits schon aktiv arbeiten. genausowenig habe ich das mitbekommen, das eine nase aus dem fenster gebrüllt hat, wäre auch was für mich und meine leute gewesenen, wir wären sicherlich nicht weggerannt. das er eine knarre/messer/baseballschläger hat, kann gut sein, UND? die haben immer was da. aber bei 20 leuten vor der wohnung wäre das auch eher scheiss egal......
aber verdammt nochmal, es kann ncith sien,d as die nasen ungeschoren mit ihren aktion davon kommen, die akchen doch die afa mtilerweili aus. warum? aktion henker, da sind 20 afa und 8 faschos 20:8 NEIN man rennt weg, druff geschissen, rauf auf die nasen und kämpfen. ANTIFA HEISST ANGRIFF nicht rückzug. was ist nun rasugekommen 2 linke ahben sie bekommen, super die anderen 18 haben sie im stich gelasssen, da kann man nur von glck reden das sie noch leben.
Es muss auchmal aktiv vorrangehen. wobei das abfackeln der autos, ihrer läden und clubs AUCH nicht vernachlässigt werden darf.

aber na gut, trotzdem eiune sehr schöne demo, war sogar sehr überrascht das keine bullen am rande der demo mitliefen, aber stimmt schon dafür mehr zivis am start, hierbei sollte auch was neues erfudnen werden, wie das spontane abbrechen der demo....... es waren aber ncith nur TYPISCHE leute auf der demo. es waren auch mehrere BUNTE bei:D
das LAUTE brüllen von ZIVI würde schonmal ein anfang sein, auch das bei polizeikesselungen immermal wieder von hinten gedückt werden sollte ist doch nun auch schon bekannt und half dort auch mehrere absperrungen zu druchbrechen. hat zwar gedauert bis sich die leute auf das einliessen, aber es muss immer einenn anfang geben,dann klppt das alles schon.....

Es gibt jetzt eine Soliseite für Tobias

Freiheit für Tobias! 22.11.2009 - 16:43
Befindet sich noch im Aufbau.

Wichtig Zivis !

Beobachter ! 22.11.2009 - 17:19
Kurz nach der Kundgebung vor der "Nazi-Disco" Jeton, kamm es zu einen Spruch ruf : " Deutschland wollen wir nie wieder brecht den Bullen alle Gleider"

Ansich ist der Spruch kein Problem, nur das halt ein Aufruf zur Straftat ist.
Welcher vom PMS, sofern diese es mitbekommen geahndet werden wird.

Aufjeden fall kamm es knapp 2min nachdem der Spruch fiehl..zu einer Aktion wo eine Person in der Demo, welche klar nach "Undercover"Zivi aussah,
Das diese Person einen Mitdemonstranten nebe mir auf die SchulterKlopfte und meinte :
"ich und meine Genossen haben einen Spruch aus Göttingen mitgebracht..Deutschland wollen wir nie wieder brecht den Bullen alle Glieder" Darauf sah der Mitdemonstrant den "Undercover Beamten nur seltsam an , da der Beamte wahrscheinliche dachte das er unauffällig war, allerdings konnte man sich ziemlich sicher sein das es ein Zivi war"
der Beamte antwortet daruf hin : " Hm Nicht cool ? Schade...ok "

der Zivi liess sich weiter nachhinten fallen in der Demo
knapp 2-3 min später hatte dann diese Personn das Handy rausgehollt und berichtete..."sie fanden dne Spruch nicht cool " was von Genossen weiter hinten mit gehört werden konnte..

Dies ist ein klarer Kriminaliesierungversuch von Demonstranten von Seiten der Berliner Polizei, ein Versucht der soo lächerlich durch geführt wurde ..das man sich wirklich nur an den Kopf fassen konnte..

ACAB ! Scheiß Zivten !

Eindrücke

Roland Ionas Bialke 22.11.2009 - 18:55
Am U-Bahnhof Silvio-Meier-Strasse liessen sich vor dem Start der Demonstration ziemlich viele Leute von der Polizei kontrollieren. Der Zugang zur Demonstration war für die Masse ohne Vorkontrolle durch die Polizei praktisch unmöglich. In den Nebenstrasse streiften PolizistInnen in ziviler Kleidung umher, um die dort wartenden AktivistInnen zu beobachten. Ebenso standen vor den Squats in der Nähe PolistInnen, die diese gut bewachten.

Die Demonstration war dann sehr laut. Anfangs nahm ich keinen Lautsprecherwagen wahr, aber später war er dann nicht zu überhören. Einige Sprechchöre schienen für Aussenstehende sicher lächerlich. So rief ein grosser Teil der DemonstrantInnen: "Fight the police!", während drei Personen vom Antikonflikt-Team der Polizei ungeschützt durch die Demonstration schlenderten. Das grotesque Bild wurde dann noch davon abgerundet, dass mehrere maskierte "Kiddies" durch´s Bild liefen.

In der Demonstration, so sagte es die Stimme aus dem Lautsprecherwagen, waren dann noch mehr "Zivis". Acht seien gerade aus der Demonstration herausgegangen. Diese acht habe ich zwar nicht gesehen, aber vier andere standen in der Situation genau vor mir. Sie bakamen Angst, weil sie dachten irgendwer würde sie sehen und irgendwas machen. Aber Pustekuchen... Zwischenzeitlich können es tatsächlich 3000 DemonstrantInnen gewesen sein, aber bis auf Verbalextremismus aus der Gruppe hinaus war nicht viel zu sehen. Schöne Transparente und mehr oder weniger gut Redebeiträge schon.

Am Dorfplatz (Rigaer Strasse Ecke Liebigstrasse), aber auch schon zuvor, gab es von Dächern einige gute Pyroaktionen. Am Dorfplatz gab es jedoch von beiden Seiten ein Spalier von Fackeln auf den Dächern. Im selben Augenblick wurde ein grosses Transparent zwischen den beiden Häusern Liebig 14 und Liebig34 gespannt. Diese Pyroaktionen wirken zwar sehr "Masse ziehend", aber letztendlich ist das auch nichts weiter als ein "Show Muscle". Nebenbei ist bei einer solchen Aktion ein sehr lauter Böller auf einem Spielplatz runtergegangen. Es war zwar schon dunkel, aber da waren noch Kinder drauf - und die haben sich erschreckt.

Die Polizei hatte die Demonstration überhaupt nicht unter Kontrolle. In Höhe des Naziladens waren sie sogar damit überfordert den Verkehr zu regeln. Es gab jedoch Wasserwerfer unr Räumpanzer in den Nebenstrassen. Ebenso machten sich grössere Gruppen der Polizei in den Nebenstrassen bereit. Doch das Gelände durch das die Demonstration ging war einfach zu gross und die DemonstrantInnen waren wahrscheinlich mehr als erwartet.

Zum spontanen Teil:

Als die Demonstration dann durch die Veranstaltungsleiterin für beendet erklärt wurde, gab es erstmal keine Reaktion. Die meisten blieben stehen und fragten sich was sie jetzt machen sollten. Nach zu viel Zeit kam es dann doch zu einer Bewegung und es entwickelte sich eine riesige Spontandemonstration (der vordere Teil der ehemaligen Demonstration) entlang der Simon-Dach-Strasse. (Bei dem Strassennahmen kann ich mich auch irren!) Seitlich bewegten sich kleinere Gruppen von gepanzerten und uniformierten PolizistInnen. An einem Polizeifahrzeug, dass mitten auf einer Kreuzung stand und nur mit einer Person besetzt war, ging die Masse vorbei ohne etwas zu machen. Erst viel zu spät griff eine Person das Polizeifahrzeug an. In der dunklen Strasse hatte ein Hundertschafts-Trupp sich bereitgehalten und kam auf den Angreifer zugerannt. Dieser flüchtete in die Menge und die hinterherlaufende Polizei griff nach einer anderen ähnlich aussehenden Person, nahm diese fest.

Schliesslich ging die Spontandemonstration zu langsam in die Niederbarnimstrasse, an deren Ende PolizistInnen aus ihren Fahrzeugen kamen und das Ende der Strasse absperrten. Die Menge blieb aber grösstenteils stehen und bewegte sich nicht geschlossen zurück. So riegelten etwa 20 PolizistInnen auch das zweite Ende ab. Diese waren aber zu wenig und so gelang auf einen der Bürgersteige, aber nicht auf der Strasse, einen Durchbruch. Erst nach Sekunden wurde wahllos von der Polizei meterweit Pfefferspray versprüht. Fünf direkt durch Pfefferspray erblindete Menschen habe ich gesehen. Die Pfefferspraywolke zog auch in ein danebengelegenes Restaurant und verletzte so unbeteiligte Menschen. Die Polizeikette konnte sich nicht halten und so stellten sich die PolizistInnen mit dem Rücken aneinander direkt in die Menge. Die Masse bewegte sich wieder zurück zur Kreuzung, viele andere hatten aber noch nichts mitgekriegt und liefen genau in die abgesperrte gegengesetze Richtung.

Als die Masse direkt wieder zur Kreuzung zurückgelaufen war, präsentierten diese ihre Gesichter in einem Kamerawagen der Polizei. Später passierte dann das, was die Medien wohl als "Riots" bezeichnungen. Es gab wieder Pfeffersprayeinsätze und Festnahmen. Jetzt sah ich auch extrem viele PolizistInnen in ziviler Kleidung. Zum einen bekannte, die oft am Rande von Demonstrationen rumlaufen und kräftig gebaut sind, zum anderen schwarz gekleidete die direkt aus der Menge kamen. Darunter beispielsweise auch zwei kleine Frauen im Black-Block-Stil, die mal überhaupt nicht den Vorurteilen über Aussehen der "Zivis" entsprachen.

Später gab es dann noch eine Spontandemonstration von etwa 20 Personen auf der Warschauer Strasse. Als PolizistInnen die Spontandemonstration sahen, stiegen diese aus einem Mannschaftswagen. Die Leute rollten sofort ihr Transparent ein und verstreuten sich. Die Polizei suchte noch eine Weile nach diesen Leute, aber ich habe keine Ingewahrsamnahme gesehen. Auf dem Dorfplatz bauten sich dann noch einmal PolizistInnen auf und beobachteten etwa 100 bis 200 Personen, die sich dort aufhielten.

Neuner Artikel auf Indy

zu finden unter 22.11.2009 - 19:10

Pressestimmen (Zeitungen)

zu finden unter 23.11.2009 - 16:18
Tagesspiegel, Morgenpost, taz, Junge Welt + Berliner Zeitung zu der Demo:
 https://www.wuala.com/Antifaschistische%20Aktion/Demo%20Aufrufe/Silvio-Meier-Demo/Bericht/Zeitungen

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