Bildungsstreik in Minden

bs_minden 20.11.2009 17:04 Themen: Bildung
In Minden fanden sich am Dienstag, dem 17. November 2009, etwa 400 Menschen zusammen, um gegen die Bildungspolitik des Landes NRW zu demonstrieren. Damit stagnierte die Beteiligung im Vergleich zur letzten Mindener Bildungsstreikdemonstration im Sommer 2009. Der Großteil der Demonstrationsteilnehmer_innen waren Schüler_innen und Student_innen aus Minden.
Die Anfangskundgebung und der Anfang der Demonstration waren sehr kraftvoll, am Ende war ein leichter Spannungsabfall zu bemerken. Die Motivation der Teilnehmer war jedoch durchweg sehr hoch und die Stimmung positiv.
In Minden fanden sich am Dienstag, dem 17. November 2009, etwa 400 Menschen zusammen, um gegen die Bildungspolitik des Landes NRW zu demonstrieren. Damit stagnierte die Beteiligung im Vergleich zur letzten Mindener Bildungsstreikdemonstration im Sommer 2009. Der Großteil der Demonstrationsteilnehmer_innen waren Schüler_innen und Student_innen aus Minden.
Die Anfangskundgebung und der Anfang der Demonstration waren sehr kraftvoll, am Ende war ein leichter Spannungsabfall zu bemerken. Die Motivation der Teilnehmer war jedoch durchweg sehr hoch und die Stimmung positiv.
Neben der Anfangskundgebung wurde eine Zwischenkundgebung gehalten, auf der Marcel Komusin (Kritische Schülerinitiative) redete. Bei der Endkundgebung am Markt gab es weitere Redebeiträge von Marcel Komusin und von Jannik Seidler (['solid]). Bemerkenswert war das hohe Interesse der Presse; Neben Journalisten der Mindener Lokalzeitung und des Mindener Regionalradios begleitete auch ein Reporter des WDR die streikenden Schüler_innen und Student_innen. Neben der durchgehend positiven Bewertung der Presse, stieß das Anliegen der Streikenden durchweg bei den Passanten auf breite Akzeptanz.
Während der Demonstration stürmten mehrere Schüler_innen das Herder Gymnasium und forderten ihre Mitschüer_innen dazu auf mit am Streik teilzunehmen.
Aufgrund der anscheinend ansteckenden positiven Stimmung konnten sehr belustigende Szenen beobachtet werden. Ein Mann mit einem Baby auf dem Arm fing beispielsweise an zu tanzen, als er die Musik vom Lautsprecherwagen hörte, der den Demozug begleitete, eine Frau versuchte einem Kleinkind zu erklären, was „demonstrieren“ sei, als dieses Gefallen an der Demo gefunden hatte.
Nach der Demonstration versuchten noch einige Schüler_innen die Deutsche Bank zubesetzten doch es kam durch die Polizei zur Auflösung der Besetzung.
Insgesamt kann gesagt werden, dass das Konzept aufgegangen ist; Die Demonstration kann als politischer Erfolg gewertet werden.
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Ergänzungen