Neues aus dem besetzten Audimax der HU Berlin
Besetzung der HU Berlin soll in die nächste Phase gehen
Berlin, 20.11. Während die Besetzung weitergeht, treffen sich im Hotel Adlon die Merkels und Ackermanns, deren Systemhelfer der Presse und andere neoliberale Ideologen um die Republik weiterhin fest in ihrem Würgegriff zu halten.
Die BesetzerInnen der HU sind damit nicht einverstanden und haben zusammen mit einem Bündnis verschiedener Gruppen zum Protest unter dem Motto „Boss-Napping! Zeit für Ent-Führung“ aufgerufen, welcher im Innenhof der Universität gleich starten und uns lautstark zum Hotel Adlon führen wird.
Für eine humane Unterbringung entführter Manager währe im Notfall gesorgt. Nach wie vor ist das Audimax von bis zu 600 Menschen besetzt. In den Nächten sind regelmäßig 40-60 Menschen auf Luftmatratzen aufzufinden. Einige universitätsferne Personen schließen sich dem Protest an und tragen ihre Meinungen über Probleme im Bildungssystem und in der Gesellschaft vor. Von konservativen Studierenden gibt zarte nachdenkliche Töne. Bewusst ist vielen, dass das System Universität in der kapitalistischen Verwertungslogik keine Sonderrolle einnehmen wird.
Daher drehen sich viele Diskussionen um die Frage, inwieweit der Bildungsstreik selbst automatisch mit gesellschaftskritischen Fragen verbunden ist, oder nicht. Die Meinungen in der Studierendenschaft sind dabei durchaus heterogen, was eine Chance für qualitative, bewusstseinsbildende Prozesse sein kann, der bislang unpolitische Studierende und andere Gruppen ansteckt.
Ausrufe wie “Unsere Welt ist eine Ware, uns bleibt nur die Wut“ und Aufrufe zu zivilem Ungehorsam konkurrieren mit konkreten und gemäßigten Forderungen. Der Bewusstseinsbildungsprozess bleibt jedoch mit die wichtigste Aufgabe. Die Notwendigkeit die herrschenden Strukturen zu hinterfragen, muss deutlicher formuliert werden. Dies ist daher auch unserer Aufruf.
Kommt in die Humboldt-Universität, beteiligt euch an den Diskussion und Aktionen. Bringt mehr Gesellschaftskritische Aspekte ein und tauscht euch mit uns aus. Bringt Isomatten und Schlafsäcke mit und haltet mit uns die Stellung. Es gibt regelmäßig ein Kulturprogramm, Vorträge, Aktionen und Demonstrationen. Das Hauptplenum findet jeden Tag um 18 Uhr statt.
Formuliert mit uns die Forderungen für ein anderes Bildungssystem und einen anderen Umgang der Menschen untereinander. Was wollen wir? Wie können wir den Bildungsstreik zu einem Generalstreik ausformulieren?
Jede Generation musste sich ihre Forderungen, Wünsche und Visionen erkämpfen. Jetzt ist unsere Zeit etwas größeres zu bewegen. Dazu brauchen wir die Unterstützung verschiedenster Gruppen und müssen versuchen mittels Ausschlussverfahren unsere Gemeinsamkeiten zu erkennen. Eine Politisierung und eine neue, offene Diskussionskultur ist da der Anfang.
Spread the word!
Kommt vorbei!
Die BesetzerInnen der HU sind damit nicht einverstanden und haben zusammen mit einem Bündnis verschiedener Gruppen zum Protest unter dem Motto „Boss-Napping! Zeit für Ent-Führung“ aufgerufen, welcher im Innenhof der Universität gleich starten und uns lautstark zum Hotel Adlon führen wird.
Für eine humane Unterbringung entführter Manager währe im Notfall gesorgt. Nach wie vor ist das Audimax von bis zu 600 Menschen besetzt. In den Nächten sind regelmäßig 40-60 Menschen auf Luftmatratzen aufzufinden. Einige universitätsferne Personen schließen sich dem Protest an und tragen ihre Meinungen über Probleme im Bildungssystem und in der Gesellschaft vor. Von konservativen Studierenden gibt zarte nachdenkliche Töne. Bewusst ist vielen, dass das System Universität in der kapitalistischen Verwertungslogik keine Sonderrolle einnehmen wird.
Daher drehen sich viele Diskussionen um die Frage, inwieweit der Bildungsstreik selbst automatisch mit gesellschaftskritischen Fragen verbunden ist, oder nicht. Die Meinungen in der Studierendenschaft sind dabei durchaus heterogen, was eine Chance für qualitative, bewusstseinsbildende Prozesse sein kann, der bislang unpolitische Studierende und andere Gruppen ansteckt.
Ausrufe wie “Unsere Welt ist eine Ware, uns bleibt nur die Wut“ und Aufrufe zu zivilem Ungehorsam konkurrieren mit konkreten und gemäßigten Forderungen. Der Bewusstseinsbildungsprozess bleibt jedoch mit die wichtigste Aufgabe. Die Notwendigkeit die herrschenden Strukturen zu hinterfragen, muss deutlicher formuliert werden. Dies ist daher auch unserer Aufruf.
Kommt in die Humboldt-Universität, beteiligt euch an den Diskussion und Aktionen. Bringt mehr Gesellschaftskritische Aspekte ein und tauscht euch mit uns aus. Bringt Isomatten und Schlafsäcke mit und haltet mit uns die Stellung. Es gibt regelmäßig ein Kulturprogramm, Vorträge, Aktionen und Demonstrationen. Das Hauptplenum findet jeden Tag um 18 Uhr statt.
Formuliert mit uns die Forderungen für ein anderes Bildungssystem und einen anderen Umgang der Menschen untereinander. Was wollen wir? Wie können wir den Bildungsstreik zu einem Generalstreik ausformulieren?
Jede Generation musste sich ihre Forderungen, Wünsche und Visionen erkämpfen. Jetzt ist unsere Zeit etwas größeres zu bewegen. Dazu brauchen wir die Unterstützung verschiedenster Gruppen und müssen versuchen mittels Ausschlussverfahren unsere Gemeinsamkeiten zu erkennen. Eine Politisierung und eine neue, offene Diskussionskultur ist da der Anfang.
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Ergänzungen
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
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HU-wiki — ausgefüllt
an Beobachter — Seppi