Tübingen-Demo mit Blockade und Neubesetzung
Gestern versammelten sich rund 700 Menschen zum Aktionstag des weltweiten Bildungsstreiks vor der Neuen Aula der Uni Tübingen nachdem am Montagabend der Hörsaal 25 erneut besetzt worden war
Tübingen – Der internationale Aktionstag zum Bildungsstreik am 17. November fand auch in der Universitätsstadt Tübingen viele Unterstützer. Eine für 16 Uhr vor der Neuen Aula anberaumte Vollversammlung der Schüler und Studierenden wurde zum Startpunkt für eine mehrstündige Großdemonstration,die sich durch das gesamte Stadtzentrum zog. In einer kurzen Anrede wandten sich Vertreter der Studierendenschaft, der Schüler, des DGB sowie die Protektorin der Universität an die Anwesenden und nahmen zu den Forderungen des Bildungsstreiks Stellung. Die anschließende Demonstration zog bis vor das Rathaus, welches für kurze Zeit von Studierenden und Schülern besetzt wurde. Auch eine Straßenkreuzung wurde kurzzeitig besetzt und gebastelte "Bildungsschranken" wurden vom Demonstrationszug symbolisch durchbrochen. Die Demonstration war begleitet von kreativen Elementen wie Klatschrythmen und
Renn- sowie Tanzaktionen.
Im täglichen Plenum des besetzten Kupferbaus um 20 Uhr fanden sich nicht nur viele Studierende ein, sondern auch teils namhafte Vertreter der aktuellen bildungspolitischen Forderungen, unter anderem die versammelten Fachschaften der Fakultäten für Biologie und Physik der Uni Tübingen sowie die ehemalige Präsidentin der Europauniversität Viadrina und Schirmherrin der globalen Bildungskampagne in Deutschland, Prof. Dr. Dr.hc Gesine Schwan.
Sie solidarisierte sich in ihrem Grußwort mit den protestierenden Studenten und unterstützt ihre Forderungen.Sie forderte die Studierenden auf, den gesamtpolitischen Kontext der bildungspolitischen Forderungen zu hinterfragen, da es „ein gravierender Fehler gewesen sei, Bildung, Forschung und Politik ökonomischen Effizienzinteressen unterzuordnen“.
Gesine Schwan verabschiedete sich mit den Worten:
„Ich möchte Ihnen danken dafür,
dass Sie mit den Anderen zusammen sagen:
’so geht es nicht weiter’ “
Renn- sowie Tanzaktionen.
Im täglichen Plenum des besetzten Kupferbaus um 20 Uhr fanden sich nicht nur viele Studierende ein, sondern auch teils namhafte Vertreter der aktuellen bildungspolitischen Forderungen, unter anderem die versammelten Fachschaften der Fakultäten für Biologie und Physik der Uni Tübingen sowie die ehemalige Präsidentin der Europauniversität Viadrina und Schirmherrin der globalen Bildungskampagne in Deutschland, Prof. Dr. Dr.hc Gesine Schwan.
Sie solidarisierte sich in ihrem Grußwort mit den protestierenden Studenten und unterstützt ihre Forderungen.Sie forderte die Studierenden auf, den gesamtpolitischen Kontext der bildungspolitischen Forderungen zu hinterfragen, da es „ein gravierender Fehler gewesen sei, Bildung, Forschung und Politik ökonomischen Effizienzinteressen unterzuordnen“.
Gesine Schwan verabschiedete sich mit den Worten:
„Ich möchte Ihnen danken dafür,
dass Sie mit den Anderen zusammen sagen:
’so geht es nicht weiter’ “
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