Bericht: 15.11.2009 Bretzenheim
Bericht über die Gegendemonstration zum Aufmarsch der Nazis am "Feld des Jammers" in Bretzenheim.
"Gejammert wird woanders - den echten Opfern gedenken! Für ein Nazifreies Bretzenheim!"
Dies war das Motto unter dem die Antifa KH ihre Gegendemonstration ankündigte.
Rund 200 Antifaschisten folgten dem Aufruf der Antifa KH und diese mobilisierte "so viele Gegendemonstranten wie noch nie", wie der Öffentliche Anzeiger im Rückblick auf vergangene von anderen Gruppen organisierten Gegenaktionen anmerkte.
Die Masse wurde deutlich von den Antifas geprägt, aber auch einige Bürgerliche und wenige Vertreter des "Bündnis gegen Rechts" waren Vorort um sich der Gegendemonstration anzuschließen.
Entgegen des Umzugsverbots und gegen die Auflage keine politische Fahne mit an das Feld des Jammers zu nehmen, durfte der zirka 200 Mensch starke Block geschlossen, mit einer Antifa Fahne bewaffnet, unter polizeilicher Aufsicht vom Bahnhof an das Mahnmal laufen.
Das Gebiet um das Mahnmal wurde von einem Aufgebot von rund 200 Polizisten abgesichert.
Nach diversen Kontrollen sammelten sich die Gegendemonstranten an ihrer Seite der Absperrung und warteten auf das Erscheinen der NPD Alzey/Worms und deren Sympathisanten.
Recht schnell wurde das zusammenfinden der ungefähr 70 Nazis mit lauten und deutlichen Parolen gestört.
Für den Aufenthalt am Mahnmal bekamen die Nazis ungefähr 5 Minuten, in welcher sie ihre Kränze ablegen konnten. Nach deren verschwinden hatten die Antifas eine genehmigte Stunde Zeit sich an dem Gedenkstein aufzuhalten.
Die ganze Gegendemonstration verlief ohne Zwischenfälle und war ein deutliches Zeichen aus der Region, dass Faschisten auch im Umkreis Bad Kreuznach mit Gegenwind zu rechnen haben.
Dies war das Motto unter dem die Antifa KH ihre Gegendemonstration ankündigte.
Rund 200 Antifaschisten folgten dem Aufruf der Antifa KH und diese mobilisierte "so viele Gegendemonstranten wie noch nie", wie der Öffentliche Anzeiger im Rückblick auf vergangene von anderen Gruppen organisierten Gegenaktionen anmerkte.
Die Masse wurde deutlich von den Antifas geprägt, aber auch einige Bürgerliche und wenige Vertreter des "Bündnis gegen Rechts" waren Vorort um sich der Gegendemonstration anzuschließen.
Entgegen des Umzugsverbots und gegen die Auflage keine politische Fahne mit an das Feld des Jammers zu nehmen, durfte der zirka 200 Mensch starke Block geschlossen, mit einer Antifa Fahne bewaffnet, unter polizeilicher Aufsicht vom Bahnhof an das Mahnmal laufen.
Das Gebiet um das Mahnmal wurde von einem Aufgebot von rund 200 Polizisten abgesichert.
Nach diversen Kontrollen sammelten sich die Gegendemonstranten an ihrer Seite der Absperrung und warteten auf das Erscheinen der NPD Alzey/Worms und deren Sympathisanten.
Recht schnell wurde das zusammenfinden der ungefähr 70 Nazis mit lauten und deutlichen Parolen gestört.
Für den Aufenthalt am Mahnmal bekamen die Nazis ungefähr 5 Minuten, in welcher sie ihre Kränze ablegen konnten. Nach deren verschwinden hatten die Antifas eine genehmigte Stunde Zeit sich an dem Gedenkstein aufzuhalten.
Die ganze Gegendemonstration verlief ohne Zwischenfälle und war ein deutliches Zeichen aus der Region, dass Faschisten auch im Umkreis Bad Kreuznach mit Gegenwind zu rechnen haben.
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Ergänzungen
Darstellung zu dem Ereignis in Bretzenheim
um auf diese Weise ihre persönliche Meinung kundzutun.Nach den letztjährigen Erfahrungen in Bretzenheim ( schlecht organisierte Gegendemonstrationen, keine aktive Gegenwehr )
kam Mensch zum Entschluss offensiver vorzugehen.
Mit Aussagen wie, "Deutsche Täter sind keine Opfer" und "Kein vergessen Kein vergeben. Für Nazis auch nicht nach dem Leben" machten sich diese engagierten Menschen, in der besagten Nacht, mit Sprühdosen bewaffnet auf, um das "Feld des Jammers" zu verschönern bzw. den Nazis den Tag zu versauen!
Die wahren Opfer dieser Zeit sind Menschen, die aufgrund Ihrer Herkunft,Religion,Sexualität und Gesinnung verfolgt, deportiert und ermordet wurden!
Keine Opfer sind Nazis, die für all diese Verbrechen verantwortlich sind.Der ständig betriebene Geschichtsrevisionismus ewig Gestriger muss ein Ende haben.
Am 9.11. als sich die Ereignisse der Reichspogromnacht zum 71.Mal jährten, hatten die "Deutschen" nichts besseres zu tun, als die Wiedervereinigung zu Feiern
und den "Beginn" der grausamsten und kaltblütigsten Ära der deutschen Geschichte zu überspielen.
Aussagen wie "Es gibt doch gar keine Nazis mehr" zeigen einerseits ein mit Lücken bestücktes Denken, andererseits wird durch solche Aussagen einmal mehr klar, wie wichtig es ist antifaschistische Aufklärungsarbeit zu leisten. Wir, die Antifa GN, sehen uns als einen Teil dieser Arbeit. Subversive Aktionen dieser Art gehören ebenso zu den Tätigkeitsfeldern unseres Zusammenschlusses sowie aktiven Widerstand gegen jede Form von Faschismus,Rassismus und Nationalismus zu leisten.
Gegen das falsche Heldengedenken - Deutschland den Rücken kehren.
Kein vergessen Kein vergeben. Für Nazis auch nicht nach dem Leben
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Offensive Handlungen — Antifa KH