Babylon Mitte bleibt skandalös

Pascal LeBeau 14.11.2009 01:32 Themen: Soziale Kämpfe
Trotz der Intervention ver.dis vor über zwei Monaten hat sich die Situation im Kino Babylon Mitte Berlin immer noch nicht verbessert. Im Gegenteil: aktive Beschäftigte sehen sich nun Schikanen ausgesetzt; und der ver.di-Tarifvertrag wird die Babylon-typischen Probleme nicht lösen. Immer deutlicher zeigt sich, dass ver.di der Geschäftsleitung einen Bärendienst leistet, wurden doch die kämpferischen Kräfte durch komplottartige Zustände in die Defensive gedrängt. Es gibt gute Gründe zu behaupten, dass schon längst Feierstimmung herrschen könnte, wenn, ja wenn der Arbeitskampf nicht in voller Fahrt von ver.di unterlaufen worden wäre.
Gut ein halbes Jahr lang kämpfen nun Beschäftigte mit der Basisgewerkschaft FAU für einen Haustarifvertrag im halbkommunalen Kino Babylon Mitte in Berlin. Seit dem 29.10.2009 führt die Geschäftsleitung aber nun Tarifverhandlungen mit der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. Diese Verhandlungen wurden von der Linkspartei vermittelt, nachdem der betriebliche und öffentliche Druck auf die Geschäftsleitung und die politischen Verantwortlichen erheblich wurde. So zeigte der Boykott der FAU Berlin seine Wirkung: namhafte Medienpartner des Babylon legten ihre Zusammenarbeit auf Eis; die Kundschaft blieb aus Solidarität weg; selbst im Babylon auftretende Künstler und Kulturschaffende (wie etwa Billy Bragg) brachten ihre Solidarität zum Ausdruck. Der für die massiven öffentlichen Subventionen des Babylon zuständige Senat (insbes. die Linkspartei) geriet ebenso unter Beschuss, so dass man sich gezwungen sah, 30.000 Euro mehr für Löhne im Babylon bereit zu stellen.

Dennoch gibt es keinen Grund zum Aufatmen: Denn der Plan hinter dieser Verhandlungsvermittlung scheint zu sein, dass alle Beteiligten glimplich aus dieser Situation heraus kommen sollen – außer eben die Beschäftigten selbst. (Siehe dazu:  http://de.indymedia.org/2009/09/261512.shtml) Anscheinend will sich der Senat mit einem niedrigeren Ver.di-Tarifvertrag vor angemessenen Förderungssummen drücken. Und die Geschäftsführung scheint sich dadurch Ruhe zu erhoffen, dass die Beschäftigten mundtot gemacht und eine kämpferische Gewerkschaftsstruktur im Betrieb geschwächt bzw. nicht anerkannt wird. Ver.di wiederum zielt offensichtlich um jeden Preis auf die Sicherung des eigenen Monopols in der Branche ab. Dafür spricht zum einen deren untypisches Vorgehen (z.B. wird hier vielfach gegen eigene Regularien verstoßen und ein Kleinbetrieb zur Chefsache erklärt), zum anderen deren unsolidarisches, ja intrigantes Verhalten: so wird alles für die Beschäftigten möglichst intransparent gehalten, neuerdings hintenrum gegen die FAU geschossen (z.B. durch die Verbreitung abstruser Unwahrheiten, es hätte gar kein Arbeitskampf stattgefunden oder die FAU bezahle die Protestierenden vor dem Kino) und gegen Missliebige mobil gemacht (siehe unten).

Ver.di führt ihre Verhandlungen an den Beschäftigten vorbei; ihre Mitgliederbasis im Betrieb ist eher ein Phantom. Es zeichnet sich ein Lohnergebnis ab, das weit unter den Zielen des eigentlichen Arbeitskampfes liegt (selbst eine Unterbietung des ver.di-Flächentarifvertrages scheint möglich). Auch andere zentrale Forderungen finden keine Berücksichtigung; dass man die nochmals deutlich artikulierten Forderungen der Belegschaft nicht ernst nimmt, daraus wir gar kein Hehl gemacht. Gerade diese Forderungen aber sollten die Belegschaft stärken und den massiven Problemen im Haus Abhilfe schaffen: ein willkürlicher Führungsstil, ein repressives Klima und eine rigorose Hire-und-Fire-Politik. Das selbstermächtigte Eingreifen ver.dis hat diesen Umgang auch noch begünstigt. Die FAU erhebt diesbezüglich schwere Vorwürfe gegen ver.di und hat ihre Gründe zuletzt detailiert in einem Offenen Brief dargelegt. (Siehe  http://www.fau.org/artikel/art_091106-180215)

Schon vor einem Monat wurden der FAU, der stärksten Gewerkschaft im Betrieb, per einstweiliger Verfügung Arbeitskampfmaßnahmen untersagt (zur Begründung der Klage wurden übrigens die ver.di-Verhandlungen als wichtiges Argument herangezogen). Nun sehen sich die aktiven Beschäftigten zudem noch Schikanen durch die Geschäftsleitung ausgesetzt: z.B. werden aktiven Beschäftigten massiv die Schichten gekürzt. Auch der Betriebsrat wird weiter in seiner Arbeit behindert: auf seine direkte Beschwerden und Vorschläge wurde ohnehin nie eingegangen; Mitglieder sahen und sehen sich Schikanen ausgesetzt; bestimmte Rechte (wie z.B. auf Schulung) versucht man ihm zu versagen. Ver.di und Geschäftsleitung scheinen dabei d´accord zu gehen. Denn nun soll ver.di sogar einen Anwalt, von dem sich der Betriebsrat gegen den Willen der Geschäftsleitung schulen ließ, ächten lassen und die langjährige Zusammenarbeit mit ihm eingestellt haben. Weiteres steht zu befürchten.

Hier zeigen sich die verheerenden Auswirkungen einer Gewerkschafts- und Betriebspolitik, bei denen die Betroffenen selbst nichts zu sagen haben. Würde und Respekt lassen sich nicht allein durch Lohnerhöhung erkaufen. Einen Tarifvertag zu unterzeichnen, ist eine Sache, wirkliche betriebliche Verankerung und aktive Solidärität eine andere. Die zentralen Ziele des Arbeitskampfes werden mit einem beliebigen Tarifvertrag nicht erreicht, wenn die Beschäftigten weiter entmündigt gehalten werden.

Selbstorganisation und eine kämpferische Gewerkschaftsarbeit scheinen nicht nur den Bossen, sondern auch der Politik und den etablierten Gewerkschaften eine Dorn im Auge zu sein. Es soll offensichtlich im Keim erstickt werden, was Schule machen könnte. Nur so erklärt sich der ungewohnt harte Gegenwind, der den aktiven Beschäftigten und der FAU Berlin von allen Seiten entgegenschlägt. Es lässt sich nicht leugnen: der Konflikt hat Wellen geschlagen, die in keiner Relation zu der Bedeutung des Betriebes stehen. Hier geht es um einen Präzedenzfall betrieblichen Kampfes. Solidarität bleibt gerade jetzt oberstes Gebot.
Creative Commons-Lizenzvertrag Dieser Inhalt ist unter einer
Creative Commons-Lizenz lizenziert.
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)

Ergänzungen

Frage zur einstweiligen Verfügung

(((A))) 14.11.2009 - 16:43
Der FAU-Berlin wurde ja, per einstweiliger Verfügung, untersagt, den Boykott gegen das Kino Babylon fortzusetzen. Wie wäre es denn, wenn von anderer Stelle (am besten nicht eindeutig einer Gruppe zuortbar, damit eine neue einstweilige Verfügung ihr Ziel verfehlt) weiterhin zum Boykott aufgerufen wird? Würde dann automatisch die FAU belangt? Sie kann ja nichts dafür, wenn irgendwer eigenmächtig, bspw. durch Plakate, zum Boykott aufruft.

Tariffähigkeit und Möchtegerngewerkschaft

Arbeitsrechtlerin 14.11.2009 - 20:10
Die im Artikel angesprochene FAU als stärkste Gewerkschaft im Betrieb zu bezeichen kaschiert, dass diese wohl nur 5-6 Mitglieder von ca. 20 Beschäftigten aufweisen kann, verdi wohl 3-4.

Da die FAU als Kleinstorganisation keine Tarifverträge abschließen kann muss zwangsläufig verdi diese Aufgabe übernehmen. Das hat auch seinen guten Grund, immer wieder unterlaufen sogenannte gelbe Gewerkschaften (Christliche Gewerkschaft z. Bsp.) die Tarifverträge und die Arbeitgeber freuen sich über die Vorgaben, die sie mitunter selber setzen (und finanzieren - Fall Siemens).
Die Tariffähigkeit erst einmal großen Gerkschaften zuzuschreiben, wie es bei den Arbeitsgerichten durchgesetzt werden konnte, ist also erstmal positiv zu bewerten.

Der Streit, der sich jetzt entfacht, fusst darauf, dass die FAU jetzt gerne den ersten Tarifvertrag ihres Lebens abschließen möchte und sich das Kino Babylon dafür auserkoren hat (und dafür nur unwesentliche Forderungen oberhalb des verdi-Tarifvertrages einforderte).

Da verwundert es wenig, wenn die FAU jetzt Gift und Galle verspritzt, schließlich kommt es ihr nicht etwa auf die zu erreichenden besseren Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten an, sondern auf die Stärkung ihrer Organisation, die sich immer noch bei weniger als 150, meist männlichen, Mitgliedern bewegt.

Die FAU will vorwiegend ihren Namen unter einem Vertrag sehen, das ist jetzt zwar nicht besonders anarchistisch, aber verständlich für die selbsternannte "Gewerkschaft", nur so kann sie hoffen, wenn sie mal in wohl eher ferner Zukunft ein paar Tausende Mitglieder haben sollte, bei Tarifverhandlungen darauf zu verweisen.

Ein Streit unter verdi und FAU also, dies nur hinzugefügt, da der Beitrag doch einiges verschweigt.

Falschmeldungen

Emma Goldman 14.11.2009 - 21:27
Das das Posting oben unter der Rubrik Counterpropaganda zu verbuchen ist, belegt alleine schon die Tatsache, dass selbst der VS die Zahl der FAU-Mitglieder wesentlich höher angibt. Auch der Rest ist im wesentlichen Schwachsinn. Darüber können sich alle LeserInnen gerne selbst auf der den Homepages der FAU und der Babylon-Belegschaft überzeugen, auf denen alle Etappen des Konfliktes penibel dokumentiert sind. In zweiten des Internets funktionieren die autoritären Verdummungsstrategien jeglicher Richtung glücklicherweise nicht mehr so effektiv wie einst. Es ist Richtung, dass die FAU noch sehr klein ist, aber sie ist offensichtlich zwischenzeitlich in der Lage den salon-sozialistischen Seilschaften in Berlin ordentlich einzuheizen. Ich wünsche den GenossInnen in Berlin dabei weiterhin viel Erfolg. Es ist eine Genugtuung eure Berichte zu lesen!


@Arbeitsrechtlerin

Gewerkschafter 14.11.2009 - 22:03
Ich kann deinen Standpunkt so nicht nachvollziehen. Dein Einwurf zu gelben Gewerkschaften / der Gewerkschaftsgröße ist durchaus korrekt und es mag sein, dass die FAU dadurch ein verstärktes Interesse hat, erstmals einen Tarifvertrag abzuschließen. Als Gewerkschafter habe ich die Auseinandersetzung hier auf Indymedia ein bißchen verfolgt - zu Zeiten, als von verdi längst noch keine Rede war und verdi mit dem Arbeitskampf genau Null zu tun hatte. Insofern ist es falsch, den Schluß zu ziehen, dass es hier um eine Auseinandersetzung zwischen verdi und FAU geht - wenn schon denn schon, ist es durch das Verhalten von verdi zu so einer Auseinandersetzung geworden. Auf der Seite der Beschäftigten kann das schön nachgelesen werden, von den ersten Auseinandersetzungen im Betrieb über das Erarbeiten der Forderungen auf einer Belegschaftsvetretung bis heute. Erst irgendwann einmal wurde verdi aktiv und bei allem, was zu dem Konflikt zu lesen ist, kann ich die Sorge der FAU durchaus nachvollziehen. Schließlich haben die Beschäftigten es dann zu schlucken, wenn verdi hier Scheiße baut (hoffen wir mal, dass schlußendlich doch was brauchbares rauskommt).

Deine Argumentation mag arbeitsrechtlich nachvollziehbar sein und trotzdem reibe ich mir als DGBler verwundert die Augen, wie hier mit Beschäftigten eines Betriebes und ihren Forderungen (verabschiedet von einer Betriebsversammlung!) umgegangen wird. Wäre das das Verhalten der Gewerkschaft in unserem Unternehmen so - ich würde noch heute austreten.

@Arbeitsrechtlerin II

Gewerkschafter 14.11.2009 - 22:12
Ein Nachtrag noch, habe ich gerade auf der Seite der Beschäftigten gelesen:
 http://prekba.blogsport.de/2009/11/13/easy-come-easy-go-oder-die-sieben-klagen/

Sowass muss dir - als vermutlich verdi-naher - Arbeitsrechtlerin doch die Zornesröte ins Gesicht treiben. Wenn in einem Kleinbetrieb die Rechte von Beschäftigten dermassen mit Füßen getreten werden, dann ist das einfach eine Sauerei. Eigentlich sollte verdi den Beschäftigten eine Schar guter ArbeitsrechtlerInnen kostenlos zur Verfügung stellen, das wäre wohl eine aktive Hilfe.

es kann nur eine geben

ascabar 19.11.2009 - 21:12
einfach mal auf dem preakbar-blog nachlesen: "ist momentan die FAU Berlin im Bezug auf einen Haustarifvertrag im Babylon die EINZIGE tariffähige Gewerkschaft!"

dieser angegebene blog ist auch nicht wie vielfach vermutet wird ein blog der beschaeftigten, sondern ein reiner propagandablog der fau, der nur von da gefuellt wird. kritik an der fau bedeutet uebrigens nicht, dass das verhalten der geschaeftsleitung in ordnung ist, mitnichten!

die typische fau-reaktion auf kritik ist immer gleich, sie muss vom feind stammen, sehr entlarvend der hegemonieanspruch und wirklich sehr zu empfehlen den blog zu lesen, gefakte comments und hetze pur gegen die konkurrenzgewerkschaft. das sagt alles.

ver.di-desinformation und pm des betriebsrats

fau-kritisch-aber-solidarisch 18.12.2009 - 12:03
da hier auf indy seit dem plötzlichen Einstieg von ver.di in die Verhandlungen mit der Geschäftsführung (nicht in den Arbeitskampf, an dem ver.di sich als Gewerkschaft trotz Anfragen der Belegschaft nicht beteiligt hatte) offenkundig ein ver.di-Funktionär Desinformation streut - und dabei gelegentlich Unterstützung von Leuten findet, die sich freuen, wenn sie der FAU eins auswischen können und kurzsichtig nach dem Motto "Der Feind meines Feindes ist mein Freund" vorgehen, hier als Nachtrag noch die Pressemitteilung des Betriebsrats - selten eine so deutliche Ohrfeige eines Betriebsrates für den Verhandlungsabschluss einer Gewerkschaft gelesen!
Ich selbst bin übrigens ziemlich FAU-kritisch, aber deshalb muss ich nicht verschweigen, wenn sie gute Gewerkschaftsarbeit machen und Arbeitskämpfe gut und entschlossen unterstützen (ebensowenig wie ich da sbei ver.di muss) und vergesse auch nicht, was Solidarität heisst!

Pressemitteilung des Babylon-Betriebsrats:

Am 16. 12. 09 hat Ver.di mit den Geschäftsführern des Kinos Babylon Mitte Timothy Grossman und Tobias Hackel einen Haustarifvertrag abgeschlossen, der in vielen Fällen um gut 30% unter der Vergütungstabelle des entsprechenden Verdi-Bundestarifvertrages liegt, oft fällt der Verzicht aber weit deutlicher aus:

Einem erfahrenen Filmvorführer, der nach 23 Uhr 2 Projektionen betreut, stünden Verdi-Bundestarifvertrag ab Juli nächsten Jahres rund 18 Euro zu. Es sei denn er arbeitet im Babylon Mitte. Hier, im einzigen vom Berliner rot-roten Senat mitfinanzierten Kino, ist dieselbe Arbeit laut Verdi-Haustarifvertrag nur die Hälfte, gut 9 Euro wert.
Monatlich verdient ein Filmvorführer mit mehr als 5 Jahren Berufserfahrung laut regulärem Verdi-Bundestarif ab Januar 1900 Euro. Hinzu kommen üppige Zuschläge. Nicht so im Babylon. Hier hat er sich mit 1490 Euro zu begnügen, die Zuschläge wurden hier gestrichen oder deutlich gekürzt.

Wodurch dieser weitgehende Verzicht zu rechtfertigen ist, konnte Verdi-Verhandlungsführer Andreas Köhn nicht erklären, denn den Tarifvertrag ließ Verdi von der Babylon-Geschäftsführung präsentieren. Auch kein anderer Verdi-Vertreter wollte offenbar an der heutigen Betriebsversammlung Verantwortung übernehmen. Bei der letzten Betriebsversammlung vor drei Monaten hatte Andreas Köhn dagegen noch versichert, es sei ihm nicht möglich überhaupt einen Tarifvertrag unter dem Niveau des Flächentarifs abzuschließen. Schon lange vor Köhns überraschender Intervention hatte die Freie ArbeiterInnen Union FAU Berlin mit großen Teilen der Belegschaft einen Tarifvertragsentwurf ausgearbeitet und versucht Verhandlungen herbeizuführen.

„Trotz des unangemessen niedrigen Verdi-Tarifabschlusses gibt es für manche Beschäftigte, die bisher nur 5,50 Euro verdienten, deutliche Lohnsteigerungen. Zu verdanken ist das dem langwierigen Arbeitskampf der FAU Berlin im Babylon, der Verdi und Geschäftsführung letztendlich zu einem Tarifabschluss zwang.“ So der Betriebsratsvorsitzende.

Finanziell gehe es dem Babylon gut, ließ die Geschäftsführung verlauten. Jahr für Jahr steigen demnach die Besucherzahlen und Vermietungen, hinzu komme der einträgliche Getränkeverkauf. Dennoch wird der Tarifvertrag fest an eine Erhöhung des Senats-Zuschusses um 30.000 Euro auf 350.000 Euro pro Jahr gekoppelt. Sinkt der Zuschuss des Senats, verliert der Tarifvertrag jede Gültigkeit.
In langwieriger Kleinarbeit wird der Betriebsrat nun versuchen, mit Betriebsvereinbarungen das Beste für die Belegschaft herauszuholen, wo dies der Dumping-Tarifvertrag Verdis noch erlaubt.

Betriebsrat Babylon

Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen

Zeige die folgenden 3 Kommentare an

Bärendienst — Oberlehrer

fau-seite — jo

@jo — berni