Nazi-Anschlag auf Gedenkplatte zur Reichspogromnacht
Im unmittelbaren zeitlichen Zusammenhang mit dem Jahrestag der Reichspogromnacht wurde nicht nur ein Anschlag auf die Neue Synagoge Dresden, sondern auch auf eine Gedenkplatte im thüringischen Gera verübt.
Wie "Ostthüringische Zeitung" (OTZ) berichtet, wurde die Glasplatte zerstört und der Davi9dstern mit Farbe beschmiert. Antifaschisten aus Gera hatten die Gedenkplatte zum 71. Jahrestages der Reichspogromnacht ("Reichskristallnacht") instaliert.
Skandalös in diesem Zusammenhang ist das Verhalten der Stadtverwaltung Gera. Einer Pressemitteilung der Antifaschistischen Aktion Gera äußert sich Stadtverwaltung dahingehend, das sie den Anschlag leugnet und stattdessen die Witterung und Regen für den Schaden verantwortlich macht. Offenkundig regnet es in Gera nach Ansicht der Stadtverwaltung Farbe.
DEaneben beschwert sich die Stadtverwaltung darüber, das die Anbringung der Installation weder angemeldet noch genehmigt war, ebenso wie eine Mahnwache in Erinnerung an die Reichspogromnacht.
Die Stadt Gera und die Region gilt als Hochburg örtlich agierender "Kameradschaften" und als Ort wiederholter bundesweiter Aufmärsche der NPD. Ebenso gehört das nachhaltige Leugnen einer neonazistischen Gefahr, bzw. organisierter neonazistischer Aktivitäten zum Standart der örtlichen Behörden und des Landes Thüringen unter CDU-Herrschaft.
Quelle (Presseerklärung und Bericht der Antifaschistischen Aktion Gera) und Foto der wiederhergestellten Gedenkplatte:
http://www.haolam.de/?site=artikeldetail&id=309
Skandalös in diesem Zusammenhang ist das Verhalten der Stadtverwaltung Gera. Einer Pressemitteilung der Antifaschistischen Aktion Gera äußert sich Stadtverwaltung dahingehend, das sie den Anschlag leugnet und stattdessen die Witterung und Regen für den Schaden verantwortlich macht. Offenkundig regnet es in Gera nach Ansicht der Stadtverwaltung Farbe.
DEaneben beschwert sich die Stadtverwaltung darüber, das die Anbringung der Installation weder angemeldet noch genehmigt war, ebenso wie eine Mahnwache in Erinnerung an die Reichspogromnacht.
Die Stadt Gera und die Region gilt als Hochburg örtlich agierender "Kameradschaften" und als Ort wiederholter bundesweiter Aufmärsche der NPD. Ebenso gehört das nachhaltige Leugnen einer neonazistischen Gefahr, bzw. organisierter neonazistischer Aktivitäten zum Standart der örtlichen Behörden und des Landes Thüringen unter CDU-Herrschaft.
Quelle (Presseerklärung und Bericht der Antifaschistischen Aktion Gera) und Foto der wiederhergestellten Gedenkplatte:
http://www.haolam.de/?site=artikeldetail&id=309
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Ergänzungen
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@Mehlwurm: genauso wird es sein. Synagogen wurden auch einfach so gebaut, um die armen Deutschen zu provozieren. Folgerichtig, dass in Dresden die Synagoge beschmiert, in Gera die Glasinstallation beschädigt und in Mügeln Inder gejagt wurden. Die konnten ja gar nicht anders, wenn das alle so auf dem Präsentierteller liegt.
Ach ja, ein dickes Dankeschön, dass das Glas ganz geblieben ist, war ja schließlich eine ganz schöne Provokation die Menschen an den Holocaust zu erinnern und noch mitten in der Innenstadt. Zusammengefasst: Auschwitz diente auch nur dazu, die Deutschen zu provozieren...
@ wo: das ist doch vollkommen egal. Fakt ist, da wurde Gedenken an den Holocaust geschändet und eine offizielle Stelle ist sich nicht blöd genug die fehlende Genehmigung dieser zu beanstanden.
...ohne Worte!
Bereits im Januar wurde eine Informationsfafel am Stolperstein für Julius Simsohn in der Nestmannstraße in Gera abgeschlagen:
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
und — wo
Sturm im Wasserglas — Mehlwurm
der Beweis — Beweiser