Berlin: Nazi-Konzert von "KC" verhindert
Am vergangenen Samstag hat die Nazi-Modemarke "Erik and Sons" zu einem "Hammerfest" nach Berlin geladen. Dazu sollte die Naziband "Kategorie C" spielen. Nach Intervention von zahlreichen Bürgern, Politiker und mehr als hundert Antifas, die spontan zum Konzertort fuhren, wurde das Konzert von den Bullen unterbunden. Eins hat sich an dem Abend definitiv gezeigt: Die angeblich „unpolitische“ Hooligan-Band "Kategorie C" ist tief ins rechtsextreme Milieu verstrickt.
Die Bekleidungsmarke „Erik and Sons“ warb über Monate für ein „Hammerfest“ mitten in Berlin. Auf der Bühne sollte die Hooligan-Band „Kategorie C – Hungrige Wölfe“ stehen. „Kategorie C“ tritt nach Außen als „unpolitisch“ auf. Das Konzert fand allerdings nicht statt. Mehre Besitzer möglicher Veranstaltungsorte kündigten die Verträge, nachdem sie Wind davon bekommen hatte, was stattfinden sollte. 350 potenzielle Konzertbesucher folgten dem Ruf der Veranstalter zu einer Spontandemonstration im Südosten Berlins. Die Polizei untersagte es aber, live Musik abzuspielen. Nicht wenige der „unpolitischen“ Fußballanhänger grölten daraufhin rechtsextreme Parolen. Unter den größtenteils angetrunken „KC Fans“ war auch eine Gruppe Mitglieder des vor kurzem verbotenen „Frontbann 24“.
Die Verbindung „Kategorie C“ und „Erik and Sons“ ist nicht neu. Die „Thor Steinar“ Konkurrenz ist von dem ehemaligen „Thor Steinar“-Mitarbeiter Udo S. gegründet worden. „Erik & Sons“ wirbt auf der „Kategorie C“-CD „Für immer KC“. Der Sänger der Band tritt im „Erik and Sons“-T-Shirt auf. Das inzwischen geschlossene Berliner Geschäft „Horrido“ verkaufte ausschließlich Produkte von „Erik and Sons“ sowie „Kategorie C“. Als Konzertpartner für das „Hammerfest“ war „der Versand“ aufgeführt. Dieser Versand „für alle Ultras, Hooligans und Kategorie C“ gehört Timo S., ehemaliges Mitglied bei „Kategorie C“. S. ist bekannt als Schlagzeuger der Neonazi-Bands „Hauptkampflinie“ und „Agitator“. Ein weiterer Konzertpartner war „Böwe-Security“ aus Thüringen. Dem Besitzer Frank B. gehört das Geschäft „Bouncer“ in Meiningen. Hier gibt es in der rechtsextremen Szene beliebte Produkte zu kaufen.
Die „Böhse Onkelz“-Coverband „Exitus Letalis“ aus Bielefeld sollte neben „Kategorie C“ spielen. Beide Bands traten schon öfter gemeinsam auf. Das nicht stattgefundene Konzert verschaffte der unweit vom Veranstaltungsort gelegenen Gaststätte „Zum Henker“ 120 Gäste. Die Kneipe ist als rechtsextremer Szenetreffpunkt über die Grenzen von Berlin bekannt.
Weitere Fotos unter:
http://www.flickr.com/photos/mikaelzellmann/sets/72157622767900822/
Die Verbindung „Kategorie C“ und „Erik and Sons“ ist nicht neu. Die „Thor Steinar“ Konkurrenz ist von dem ehemaligen „Thor Steinar“-Mitarbeiter Udo S. gegründet worden. „Erik & Sons“ wirbt auf der „Kategorie C“-CD „Für immer KC“. Der Sänger der Band tritt im „Erik and Sons“-T-Shirt auf. Das inzwischen geschlossene Berliner Geschäft „Horrido“ verkaufte ausschließlich Produkte von „Erik and Sons“ sowie „Kategorie C“. Als Konzertpartner für das „Hammerfest“ war „der Versand“ aufgeführt. Dieser Versand „für alle Ultras, Hooligans und Kategorie C“ gehört Timo S., ehemaliges Mitglied bei „Kategorie C“. S. ist bekannt als Schlagzeuger der Neonazi-Bands „Hauptkampflinie“ und „Agitator“. Ein weiterer Konzertpartner war „Böwe-Security“ aus Thüringen. Dem Besitzer Frank B. gehört das Geschäft „Bouncer“ in Meiningen. Hier gibt es in der rechtsextremen Szene beliebte Produkte zu kaufen.
Die „Böhse Onkelz“-Coverband „Exitus Letalis“ aus Bielefeld sollte neben „Kategorie C“ spielen. Beide Bands traten schon öfter gemeinsam auf. Das nicht stattgefundene Konzert verschaffte der unweit vom Veranstaltungsort gelegenen Gaststätte „Zum Henker“ 120 Gäste. Die Kneipe ist als rechtsextremer Szenetreffpunkt über die Grenzen von Berlin bekannt.
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Ergänzungen
Silvio-Meier-Demonstration 2009
Zeit sich dagegen zu wehren.
Enough is Enough. Gegen Nazis, Staat und Kapital.
Wo
23. EHu
Gehts etwas realistischer?!
1. Dass das Fascho-Konzert von vornherein verboten war ist kein Geheimnis gewesen. Die erste Lokalität, ein Vereinsheim in Karlshorst kündigte den Pachtvertrag, und für die Ausweich-Halle, eine alte Möbelfabrik in der Nalepastr. gab es aus Lärmschutz-technischen Gründen keine Genehmigung seitens des Senats - kurz: die Cops hätten das Ding ohnehin nicht stattfinden lassen, auch dann nicht, wenn nicht ein Antifa da gewesen wäre.
2. Durch SMS-Ketten und auch hier auf Indymedia kreisten Zahlen von insgesamt 500-600 Faschos, die in der Region um die Nalepastr. herum unterwegs gewesen sein sollen. Ich erinnere mich auch an Anrufe von Aktivisten, die mir keuchend erzählten, dass sie gerade vor "einer Gruppe von 40 Faschos" flüchten mussten. Am Ostkreuz. Rummelsburg ein ähnliches Schauspiel, und der komplette Friedrichshainer Südkiez war zugeschissen mit zumindest rechtsoffenen Spinnern, von denen man einigen noch die Spuren vorangegangener Konfrontationen im Gesicht ansah (ich erinnere mich an den besoffenen Thor Steinar-Pulli-Träger im Cromby-Coat, dem ein Fußabdruck regelrecht auf die Wange geschrieben stand. Ich tippe übrigens auf Samba oder Spezial, zumindest aber ein Hallen-Sportschuh)
3. Auf unserer Seite wurde Samstag allerdings leider nur bedingt gut reagiert, weshalb es in meinen Augen absolut albern ist, sich die Absage des Konzertes auf die eigene Fahne schreiben zu wollen.
Es waren selbst nach diversen Meldungen, nach denen sich die Faschos inzwischen in Friedrichshain aufhalten sollten, ja sich sogar mit 100 Personen am Boxi sammelten, viel zu wenige Aktivisten unterwegs, und die die man getroffen hat, waren vollkommen planlos.
In dem Zusammenhang darf auch ein dickes DANKESCHÖN an die Indy-Mods natürlich nicht fehlen, die den zwar wirklich beschissen geschriebenen Artikel am gleichen Abend spontan aus der Rubrik Antifa nahmen, ihn dadurch mäßig versteckten und ein wenig die spontanen Koordinationsmöglichkeiten einschränkten...
Nee, sorry, aber in meinen Augen war der Samstag ein komplettes Desaster, und das sag ich als einer von derer, die den ganzen Abend im Kiez unterwegs waren, um etwas gegen die Nasen zu unternehmen. Gerockt haben wir in F-Hain ganz sicher nix, letztes WE, und mit Ruhm bekleckert haben wir uns leider auch mal wieder nicht unbedingt.
So lange aber dann im Anschluss immer diese vollkommen beschönigenden und selbstgefälligen Texte auf Indy veröffentlicht werden, so lange wird sich wahrscheinlich hier auch nicht wirklich etwas tun, also hör auf Dir in die eigene und unsere Tasche zu lügen, zieh ne ehrliche Bilanz, nimm die ernüchternden Fakten, und tu lieber was dafür, dass es beim nächsten mal besser wird - Friedrichshain bleibt rot...besser gesagt: muss es wieder werden!
Alerta!
Dass KC...
in deutschland
warum ist das so in deutschland, das es eine unkoordination gibt warum kan man nciht in gruppen laufen bzw kurz vorher teilen, und treffpunkte ausmachen. ich denke, jeder will von euch seinen eigenene weg gehen, funktioniert aber anscheinend soooo nicht.
ein infotelefon gab es ja auch nicht, weiß auch garnicht, ob es was gebracht hätte. denn auch zur letzten nazidemo heir durch f-hain wurde ein infotelefon geschaltet, aber sie funktionierte nicht. daher, keine ahnung.
jedenfalls muss sich was ändern, es darf ncith so weitergehen. wenn wir gegen antifaschismus kämpfen wollen, warum nicht zusammen?
LG F-HAIN
Nazis am ostkreuz
Mal ehrlich, wir standen zu viert dort- war echt klasse. wo waren auf einmal alle hin? haben unsren zug verpasst und die nacht auf dem bahnhof verbracht. dort waren auch nicht grad wenig nazis unterwegs, ob auf dem hauptbahnhof oder später auf dem alex.
wir kamen uns ziemlch verarscht vor! die arroganz der großstädter ist manchmal echt zum kotzen! ob absichtlich oder unbasichtlich, ist dabei scheißegeal. fakt ist, da es so nicht laufen kann. grüße an die kleine punkerein aus hohenschönhausen. die war als einzige berlinerin noch da war.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Sehr schön — ich
naja — bloob
@Dein Name — x
zum 3. Foto — XXX