Paderborn: Naziaktivitäten nehmen zu
Die Aktivitäten und Aktionen der Paderborner Neonaziszene haben in den letzten Tagen massiv zugenommen. Seit beginn letzter Woche tauchen im gesamten Stadtgebiet vermehrt Nazischmierereien auf, auch rechte Aufkleber werden besonders in der Westernstraße und am Hauptbahnhof immer häufiger geklebt. Dies ist jedoch nur die Spitze des Eisbergs:
Vergangenen Mittwoch wurde ein linker Jugendlicher, der den Vortrag "Der Nazis neue Kleider" im Infoladen besucht hatte, von einem mit Sturmhaube maskierten Nazi angegriffen. PassantInnen, die zur Hilfe eilten, wurden von dem Angreifer mit Pfefferspray attackiert.
In der Nacht zum Sonntag wurde die Glastür des Infoladens von bisher unbekannten Tätern zerstört. Die in beiden Fällen herbeigerufenen PolizistInnen versuchten ZeugInnen bzw. Geschädigte davon zu Überzeugen, dass die Taten nicht politisch motiviert waren. Die mutwillig zerstörte Tür fand nicht mal Platz im Wochenend-Pressebericht der Paderborner Polizei. Das gleiche Verhalten legten die Staatsbüttel auch im April diesen Jahres an den Tag, als an der Stadtverwaltung feiernde alternative Jugendliche von 22 Neonazis mit Knüppeln und Böllern angegriffen wurden. Das die "Neue Westfälische" am 16.10.2009 berichtete, die ortsansässige Kameradschaft sei bei der Paderborner Staatsanwaltschaft kein Thema, ist nur die logische Konsequenz aus der Verharmlosung solcher Vorfälle durch die Polizei.
Wir örtlichen Antifaschisten und Antifaschistinnen lassen uns von diesen Vorfällen keineswegs entmutigen, weiterhin gegen rechtsextreme Umtriebe der FK Höxter, den ANPB oder sonstwem in Paderborn konsequent vorzugehen.
In der Nacht zum Sonntag wurde die Glastür des Infoladens von bisher unbekannten Tätern zerstört. Die in beiden Fällen herbeigerufenen PolizistInnen versuchten ZeugInnen bzw. Geschädigte davon zu Überzeugen, dass die Taten nicht politisch motiviert waren. Die mutwillig zerstörte Tür fand nicht mal Platz im Wochenend-Pressebericht der Paderborner Polizei. Das gleiche Verhalten legten die Staatsbüttel auch im April diesen Jahres an den Tag, als an der Stadtverwaltung feiernde alternative Jugendliche von 22 Neonazis mit Knüppeln und Böllern angegriffen wurden. Das die "Neue Westfälische" am 16.10.2009 berichtete, die ortsansässige Kameradschaft sei bei der Paderborner Staatsanwaltschaft kein Thema, ist nur die logische Konsequenz aus der Verharmlosung solcher Vorfälle durch die Polizei.
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Die JN hat dort einen "Stützpunkt" gegründet — Ferdinand