Wendehals und Wiedehopf

unbekannt 10.11.2009 16:25 Themen: Blogwire
„Reisefreiheit ab sofort“. So beendete am 9. November 1989 Günter Schabowski das 40-jährige Streben eines Willkürstaates, sich vor dem inneren Zerfall und den äußeren Gefahren zu schützen. Der Fall der Mauer besiegelte die neue „Freiheit“ der 17 Millionen DDR-Bürger und beschäftigt gerade derzeit, 20 Jahre danach, die Medien und die Menschen. Doch wie kann es gelingen, zwei Gesellschaften, die eine streng sozialistisch sozialisiert – die andere neo-kapitalistisch sozialisiert, in 20 Jahren zu vereinen? Sind wir 20 Jahre nach der Wiedervereinigung oder sind wir 20 Jahre am Vereinigen?
Deutschland war nach dem zweiten Weltkrieg Austragungsort eines gleichzeitig politischen und ideologischen Kampfes der Weltmächte geworden.
Beide Teile Deutschlands wurden zu „Vorzeigeobjekten“. Unter der schützenden Hand der USA gelang es der BRD, einen im Kapitalismus einzigartigen Sozialstaat aufzubauen. Durch Wirtschaftswunder und ein stetiges Wirtschaftswachstum wurde der Rheinische Kapitalismus das Musterbeispiel einer perfekten Verbindung aus Demokratie, Kapitalismus und Sozialstaat, bezeichnet als soziale Marktwirschaft.
Auch die DDR war nicht irgendein unbedeutender Staat im kommunistischen System der UDSSR. Vor allem nach außen sollte die DDR den perfekten Kommunismus symbolisieren und die Überlegenheit des Kommunismus beweisen.
Dass sich aus diesen Umständen nur ein Konkurrenz-Verhältnis beider Staaten bilden konnte, und kein einheitlicher Volksgedanke, ist wohl verständlich.

Die Kraft, die Regierung und Kontrollapparat in den 40 Jahren DDR zum Schutz von Volk und Staat aufwendeten, löste vor allem bei jungen Menschen eine stille Gegenkraft aus, welche sich 1989 in der „friedlichen Revolution“ entlud.
Nach dem „Fall der Mauer“ und dem Ende der DDR-Diktatur gelang es dem großen Sammelbecken oppositioneller Bürgerrechtler nicht, die Macht, die angeblich auf der Straße lag, zu ergreifen. Ihnen ging es vor allem darum, im gesellschaftlichen Dialog Veränderung anzustoßen und die DDR auf demokratischer Grundlage zu reformieren. Somit ist der Ausdruck der „friedlichen Revolution“ geschichts- und politikwissenschaftlich falsch, da die Opposition das Ziel einer Reform und keiner Revolution verfolgte. Die DDR von Innen heraus zu einem freien, demokratischen, aber vielleicht auch kommunistischen Staat zu verändern, war das eigentliche Ziel.
In der westlichen Welt wurde diese „friedliche Reform“ direkt als Revolution gegen den Kommunismus interpretiert und unterstützt; auch als Möglichkeit, den ewigen Klassenfeind endgültig zu vernichten.
Vor allem die damalige CDU-Regierung unter Helmut Kohl und die amerikanische Regierung strebten nach dem Mauerfall nach einer schnellen Angliederung dieses „herrenlosen“ Volkes an die BRD. ( „Das unterdrückte Kind bricht aus dem Kommunismus aus“.) Getrieben auch von wirtschaftlichen Interessen wurde nun versucht, die DDR an die BRD „anzuhängen“. Schließlich versprachen sich die westdeutschen Unternehmen von dem neuen Absatzmarkt viele Kunden und billige Arbeitskräfte. Bei dieser Blitzvereinigung wurde die Opposition sowohl von der nun willenlosen DDR-Regierung als auch von der BRD-Regierung überhört. So wurde das Verlangen von Reisefreiheit und einer Demokratisierung des eigenen Landes als Willen nach einem Anhängen an das kapitalistische System gewertet. Natürlich bestand auf ostdeutscher, als auch auf westdeutscher Seite das Verlangen, sich wieder zu einem Volk zu einen; aber nicht auf Basis eines überstürzten und entmündigenden Vertrages.

Genau vor 20 Jahren, am 9. November 1989 öffnete sich für die 17 Millionen DDR-Bürger der Weg in die kapitalistische Freiheit. Dieses Ereignis, in den heutigen Geschichtsbüchern als Wende bezeichnet, war vor allem für die ostdeutschen oder auch die „neuen“ Deutschen eine wirkliche Wende. Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport, Verfassung, Autonamen, Schulsystem, Nationalhymne und vieles mehr änderten sich von einem Tag auf den anderen. Für die westdeutschen „alten“ Bundesbürger blieb alles beim Alten. Außer vielleicht, dass die Regierung wieder ins alte Berlin einziehen konnte und die Ostsee nun an Stelle des Ballermanns erschlossen wurde. Die „neuen“ Mitbürger wurden mit Begrüßungsgeld empfangen und fortan toleriert. Dass die Wende auch Veränderungen für die „alte“ BRD mit sich bringen würde, beginnen viele Bundesbürger erst jetzt, in Zeiten der Wirtschaftskrise und Arbeitslosigkeit, zu realisieren. Zwar wurde das neue innereuropäische Entwicklungsland fortan stark finanziell unterstützt, aber nicht als gleichwertiger Verhandlungspartner angesehen. Von einer wirklichen Einigung im Rechtsinne als übereinstimmende Willenserklärungen mehrerer gleichberechtigter Rechtssubjekte, gerichtet auf die Herbeiführung einer rechtlich verbindlichen Regelung, kann nicht gesprochen werden.
Die Arbeitsgruppe „neue Verfassung der DDR“ kam innerhalb eines gut dreimonatigen Wirkungszeitraums nicht mehr zur Beschlussfassung, da die ursprünglich für den Mai 1990 vorgesehenen Wahlen auf den 18. März vorverlegt wurden. Dies erschwerte ein geordnetes Ablaufen der Verhandlungen und führte dazu, dass nach dem Wollen der BRD-Regierung die Verfassung der DDR der westdeutschen angepasst wurde, und somit 17 Millionen DDR-Bürger quasi entmündigt wurden. Ist das Freiheit?
Eine Einigung zweier Partner könnte auch mit einer Ehe verglichen werden. Mann und Frau vereinigen sich unter dem Bund der Ehe, die eine Verfassung für diese Partnerschaft konstituiert. Dabei bringen beide Partner sowohl Positives als auch Negatives in die Beziehung ein, aber erst durch die Verknüpfung der speziellen Eigenschaften kann etwas Wunderbares entstehen, ein Kind.
Somit könnte man von einer Zwangsheirat sprechen, die Mann (BRD) und Frau (DDR) vollzogen haben. Dabei muss vor allem die Frau die negativen, aber auch die positiven Erfahrungen und Entwicklungen vergessen und vernichten. (Gleichberechtigung ist das nicht!?) Wie soll aus einer solchen Ehe ein glückliches und erfolgreiches Kind entstehen? Ein Kind entwickelt sich nur, wenn es sowohl mütterliche als auch väterliche, ob negativ oder positive, Erfahrungen kennen lernt. Und Gerade die Verarbeitung von schlechten Erlebnissen macht stark.
Doch auch eine Mutter, die sich dem Ehepartner komplett anpasst, ist nicht unbedingt eine gute Mutter. Schließlich besitzt sie Erfahrungen, die eine männliche Person nie erleben kann, aber trotzdem grundlegend sind für die Erziehung eines Kindes. Wir alle und unsere heutige Gesellschaft sind dieses Kind!

Am 9. November durchbrachen tausende Menschen die Mauer, die sie einst einsperrte, und begruben gleichzeitig alle Erfahrungen und Erinnerungen an ihr eigenes Vaterland. Wenn wir uns in unserer heutigen Gesellschaft umschauen, dann ist nicht viel übrig von der damaligen DDR. Verteufelt als Terror- und Stasi-Staat, sind der heutigen Generation nur noch die Spreewaldgurke und der Trabbi bekannt.
Die ehemaligen DDR-Bürger wurden zu Wendehälsen (gemacht) und passten sich schnell der neuen Situation an, um das Beste für sich herauszuholen.
Nun ist die „Wiedervereinigung“ schon angeblich 20 Jahre vorbei, aber ein Lohnausgleich und ein einheitliches Volksdenken konnten noch nicht erreicht werden. Der Ossi schimpft über den arroganten Wessi, und dieser ist es satt, dem Ossi das Geld in den Osten zu schicken. So stehen sich auf RTL beim Ost-Westduell nach 20 Jahren immer noch zwei Gesellschaften gegenüber, welche sich in zwei Jahrzehnten noch immer nicht vereint haben. Vielleicht wäre es nötig gewesen, einen Integrationsbeauftragten zu beschäftigen, der die vollständige Integration der DDR-Bürger sicherstellt. Ein Deutschkurs für alle Sachsen und ein Einbürgerungstest wären wichtige Maßnahmen gewesen.
Gerade das 20jährige Jubiläum bietet nun die Möglichkeit, den bisherigen Prozess der Einigung kritisch zu reflektieren und eine baldige echte Vereinigung zu erreichen. Wichtige symbolträchtige Maßnahmen, wie das Erarbeiten einer gesamtdeutschen Nationalhymne und Nationalflagge, sowie einer gesamtdeutschen Verfassung, wären dafür aber notwendig. Doch die Politik, die mit diesem Thema schon seit der Wahl zur freien Volkskammer 1990 abgeschlossen hat, sieht nicht die Notwendigkeit, dieses Thema zu diskutieren. Ausreichend vertreten ist der Osten in der neuen Regierung ohnehin nicht.
Die Wende hatte vor allem im Osten viele Gewinner, aber auch Verlierer. Von Anfang an begannen die Osteutschen, ihren Rückstand im Individualtourismus durch ihre neu gewonnen Reisefreiheit aufzuholen und fühlten sich deswegen frei. Doch schon längst haben viele bemerkt, dass auch der Kapitalismus, in Zeiten von hoher Arbeitslosigkeit, Rauchverbot und Ausweitung des Internets und neuer technischer Möglichkeiten, Freiheitseinschränkungen mit sich bringt. Durch neue Technik gelingt es BND und den Finanzämtern, Bahn und Post und großen privaten Firmen, den Bürger besser zu durchleuchten, als es sich die Stasi jemals erträumen ließ. Dass sich die ehemaligen Ostdeutschen nun auch den negativen Folgen des Kapitalismus ausgesetzt sehen, lässt hoffen, dass sie sich noch einmal an die Kraft des Volkes erinnern und für ihre Gleichberechtigung in einem gesamtdeutschen Staat und für eine Stärkung des Sozialen in unserer Marktwirtschaft einsetzen. Sie sollten nicht mehr unsicher durch ihr Leben fliegen müssen und auch nicht alles abnicken – nicht so wie der Wiedehopf.

Hoffnung dürfte ihnen und uns allen machen, dass der grüne Pfeil, das System der Polikliniken, die Kindertagesbetreuung und auch Teile des Schulsystems als Muster für eine Weiterentwicklung der heutigen Gesellschaft akzeptiert sind.
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Ergänzungen

an den Autor

ostler 10.11.2009 - 20:17
Wat solln dit fürn Text sein? Teilweise realistisch (im Osten weniger Löhne, Stütze, Rente usw) dann aber Sprüche wie " alle im Osten wollten die Wende, Einheit etc." (sinnbildlich gesprochen) Völlig fehl auf dem Dampfer bist du aber bei Textstellen wie denen wo du sinngemäß sagst, dass die Bürgerrechtler und Oppositionellen im Osten nicht die deutsche Einheit sondern eine Reformierung der DDR wollten. Da bist du aber mächtig schief gewickelt. Die Masse des gemeinen Volkes wollte keine Einheit, bei den Oppositionellen sah das etwas anders aus. Es ist erstaunlich, dass heute permanent versucht wird es genau umgekehrt darzustellen.

Als kurz nach der Einführung von Hartz 4 Hunderttausende in Berlin und anderen Städten demonstrierten und es teilweise zu massiven Übergriffen von Seiten der Bullen kam, wurde das als Protestwelle einer Minderheit dargestellt von der man im Fernsehen wie der Zeitung kaum etwas mitbekam geschweige denn von den Übergriffen der Bullen. Wenn aber '89 Hunderttausende (die größte Demo hatte 500 000 Teilnehmer und war auf dem Berliner Alexanderplatz, DDR weit Angereiste und die obligatorischen Scharfmacher und "Unterstützung" aus dem Westen) demonstrieren so sollen die, besonders heute aus Sicht der Fürungsbonzen, die Masse der DDR-Bevölkerung darstellen welche aber immerhin 17 Millionen Einwohner hatte? Merkwürdig.

Wer kennt sie nicht die Bilder vom 7. Oktober in Ostberlin 1989 und die von der Demo auf dem Alexanderplatz 1989? Hat man in den letzten Tagen mal wieder jeden Tag brühwarm serviert bekommen. Umso erstaunlicher ist es , dass bei all den Feierlichkeiten keine Bilder vom 3.10.1990 vom Berliner Alexanderplatz gezeigt werden, oder?

War da nicht was? Wurden da nicht zur Feier des Tages Frauen, Kinder und alte Leute verprügelt? Kam es da nicht zu Strassenschlachten weil das gemeine Volk nicht wollte wie die Bonzen wollten? Wurde da dem gemeinen Ostler nicht mal gleich gezeigt wie "Freiheit und Demokratie" im "Rechtsstaat" so aussehen?

Ick will keine "wirkliche Einheit", ick will och keine einheitliche Nationalhymne. Dein Vaterland kannste och behalten, is sowieso nich meins!





zum Thema Opposition war ich mal so frei Etwas aus einem anderen Indymediabericht zu kopieren da dort sehr gut rechergiert wurde:




"
an 03.11.2009 - 17:20 "DDR-Linke"
DDR-LINKER 03.11.2009 - 19:28
Schöne Sammlung von Texten, leider fehlt bei dem Ganzen das Wesentliche. Ausser der VL, und diese auch nur sehr (personell) beschränkt, war keine dieser Gruppen an den politischen Entscheidungen damals 89/90 beteiligt. Und selbst die VL war nichts womit die Masse an "Linken" zu tun haben wollte.

(Die VL gründete sich als Zusammenschluss von verschiedenen oppositionellen Linken, darunter christliche Sozialisten, Trotzkisten etc)

Der "Runde Tisch", welcher der vorübergehende politische "Basispunkt" unter Mitwirkung der DDR-Oppositionellen sein sollte, wurde von einem Haufen Kirchenschnöseln und Pro-Westlichen Bürgerrechtlern nämlich "Demokratie Jetzt" initiiert.

Kurzer aber entscheidender Ausschnitt aus dem Gründungsaufruf von "Demokratie Jetzt",
die Einheit Deutschlands war als Ziel bereits formuliert:

„Wir laden die Deutschen in der Bundesrepublik ein, auf eine Umgestaltung ihrer Gesellschaft hinzuwirken, die eine neue Einheit des deutschen Volkes in der Hausgemeinschaft der europäischen Völker ermöglichen könnte. Beide deutsche Staaten sollten um der Einheit Willen aufeinander zu reformieren.“

Ein weiteres gutes Beispiel ist der "DA". (Demokratischer Aufbruch)
Frau Merkel war übrigens für diese Gruppe tätig, ebenso wie Rainer Eppelmann der dann ebenfalls für die CDU tätig war.

Auzug aus der Geschichte des DA:

In einer Anfangsphase vertrat der DA die Idee des demokratischen Sozialismus und forderte Reformen am DDR-System. Mit dem ersten Programm (Dezember 1989) erfolgte eine Umorientierung; Im Februar 1990 ging der DA das Wahlbündnis „Allianz für Deutschland“ mit der Deutschen Sozialen Union und der CDU ein. Am 4. August 1990 fusionierte der DA mit der CDU der DDR.

Selbst die "Grüne Partei" hatte Mitglieder, bei denen sich jede Frage erübrigt:


Vera Lengsfeld: Im Zuge der Wende trat die Bürgerrechtlerin in die Grüne Partei der DDR ein und wurde für diese am 18. März 1990 in die Volkskammer der DDR gewählt, war bis zu deren Auflösung am 2. Oktober 1990 stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Abrüstung und Verteidigung. Außerdem arbeitete sie als Vertreterin der Grünen Partei an der Arbeitsgruppe „Neue Verfassung der DDR“ des „Runden Tisches“ mit. Dieser Verfassungsentwurf wurde allerdings nie umgesetzt. Am 3. Oktober wurde Vera Wollenberger als gewesene Volkskammerabgeordnete in den Deutschen Bundestag übernommen.

Wer kennt sie nicht, die Tante von der CDU, die gerne die Hetze gegen die "Linksterroristen" schürt.

Auch eine maßgeblich beteiligte "Bürgerrechts-Gruppe", das Neue Forum, welche sich die "Anti-Einheits-Einstellung" auf die Fahne schrieb, war ein Pool für Alles und Jeden. Links sieht anders aus. Letztendlich fusionierte das "NF" mit "Demokratie Jetzt" was wohl auch mehr als deutlich ist:

Da die politische Ausrichtung des Neuen Forums zunächst relativ unbestimmt war, organisierte sich im Neuen Forum ein breites politisches Spektrum an Mitgliedern mit unterschiedlichen Auffassungen. Die Streitfrage, ob man eine Partei bilden oder eine Bürgerbewegung bleiben solle, kulminierte Ende 1989 in verschiedenen Aufrufen zur Gründung einer Partei aus dem Forum heraus. Am 27. und 28. Januar 1990 spalteten sich nach langen Debatten etwa ein Viertel der Anhänger, vor allem Mitglieder aus den Südbezirken der DDR, als Deutsche Forumpartei (DFP) vom Neuen Forum ab, deren Vorsitzender Jürgen Schmieder wurde. Die DFP ging mit der Wiedervereinigung in der FDP auf. Das schloss sich im Februar 1990 mit den Bürgerbewegungen Demokratie Jetzt und Initiative Frieden und Menschenrechte (IFM) zum Wahlbündnis Bündnis 90 zusammen.


Teilnehmer des "Runden Tisches" waren übrigens: CDU, DA, DBD, DJ, GP, IFM, LDPD, NDPD, NF, SDP, SED, und VL


Im Übrigen wurde Bärbel Bohley "Für ihre Verdienste um die friedliche Revolution in der DDR und die deutsche Wiedervereinigung seitdem mit dem Bundesverdienstkreuz (1994) und dem Nationalpreis (2000) ausgezeichnet".

Das war mal ein grober Abriss dessen, wessen Geistes Kind die meisten dieser Gruppen waren.


Wen wundert es da noch, dass es kam wie es kam?

Auch wenn es Viele nicht war haben wollen, die meisten linken, linksradikalen und vor allem autonomen (anarchistischen) Gruppen haben sich von diesem Haufen, den Oppositionellen und sogenannten Bürgerrechtlern ferngehalten, da die meisten dieser "Bürgerrechtler" schon ein klares Ziel vor Augen hatten, die Einheit Deutschlands. Zur Umsetzung dieser Interessen, welche natürlich den Interessen der westdeutschen Politiker entsprachen, wurden etliche dieser Gruppen vom ersten Tag an vom Westen gesponsort. Ob zu Demonstrationen Busse gestellt wurden, Leute rangekarrt wurden oder Transparente und später Deutschland-Fahnen verteilt wurden, der Westen hat von Anfang an mitgemischt. Er hätte einer Reformierung der DDR und ihrem weiteren Bestehen niemals tatenlos zugesehen!

Im Fazit hatten die DDR-Bürger zu keiner Zeit die Wahl. Die Einheit stand vom Westen her fest und wurde auch mit Hilfe der "Oppositionellen" und "Bürgerrechtlern" erzwungen.

Heute können es gerade Westdeutsche nicht ertragen, wenn sie von Ostdeutschen Etwas über die Zeit der "Wende" und vorallem aber die Zeit in der DDR hören. Da werden fundierte Argumentationen mit dem immer selben Unsinn "gekontert", die DDR war Stasi. Das spiegelt sich selbst hier auf Indymedia wieder, wenn Texte, die sich mit Erlebnissen und Eindrücken jenseits westlichen- staatskonformen Gedankenguts befassen, gelöscht werden.

Das passt ganz gut zu dem, was so einige der damaligen "Bürgerrechtler" heute so von sich geben. (s. A.Merkel, V. Lengsfeld u.a.) Somit bleibt am Ende nur das im Ohr was die Herrschenden heute hören wollen. Da erweist ihr den "DDR-Linken" einen Bärendienst!"

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