Stralsunder Neonazis verhöhnen jüdische Opfer
Am 9.11. wird auch in Stralsund den Opfern von Faschismus und Schreckensherrschaft unter dem Nazi-Regime gedacht. Nur leider kommt es in dieser Stadt immer wieder zu unschönen Zwischenfällen, wie auch dieses Jahr.
So wurden die Stolpersteine desöfteren mit Beton zugemauert oder die Stele im Johanniskloster mehrfach mit Farbe attackiert.
Besonders dreist dieses Jahr: Eine Gedenktafel die an die Synagoge erinnert, die bis zur Reichsprogromnacht in der Langenstraße (Ecke Judenstraße) stand, wurde vor wenigen Tagen gestohlen. Diese wurde erst vor einigen Monaten von Kanzlerin Merkel gestiftet.
Die sog. Kameradschaft "Hatecrew" macht sich derweil darüber lustig und feiert sich selbst. Indirekt kann man dies auch als Bekennerschreiben deuten (Überschrift: "Diese Judentafel könnte jemand vermissen"). Eine besonders perfide Verhöhnung zum 71. Gedenktag der Progromnacht ist das Erscheinen eines Artikels am heutigen Tage (!) auf deren Seite (die ich hier natürlich nicht nennen will), mit einem Video, in dem diese Tafel in die Ostsee versenkt wird und dazu ein Lied gespielt wird in dem es "Servus machs guad" heißt.
Allerdings wird diese "Kameradschaft" auch von den meisten Nasen nur belächelt. So finden sich bei einem bekannten Neonazi-Portal Kommentare wie "Was für eine armseelige Aktion. Feiger und respektloser könnte man eigentlich nicht agitieren." oder "Ganz großes Kino. Schöne Selbstdarsteller seid ihr. Macht ihr bald Klingelstreiche für Nationale?"
Trotzdem sind in dieser Stadt Fremdenhass, Rassismus und Antisemitismus leider schon zum Alltag geworden. Der Großteil der Bevölkerung gibt sich gleichgültig. Dagegen sollte dringend was getan werden.
weitere Verweise:
http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&view=item&id=3961:von-kanzlerin-gestiftete-gedenktafel-in-stralsund-gestohlen-%96-t%E4ter-sollen-aus-%84rechtsextremem-umfeld%93-stammen&Itemid=410 (Quelle für Bild 1)
http://www.abendblatt.de/region/article1258285/Eine-Unverfrorenheit-die-zum-Gedankengut-der-Rechten-passt.html (Quelle für Bild 2)
Besonders dreist dieses Jahr: Eine Gedenktafel die an die Synagoge erinnert, die bis zur Reichsprogromnacht in der Langenstraße (Ecke Judenstraße) stand, wurde vor wenigen Tagen gestohlen. Diese wurde erst vor einigen Monaten von Kanzlerin Merkel gestiftet.
Die sog. Kameradschaft "Hatecrew" macht sich derweil darüber lustig und feiert sich selbst. Indirekt kann man dies auch als Bekennerschreiben deuten (Überschrift: "Diese Judentafel könnte jemand vermissen"). Eine besonders perfide Verhöhnung zum 71. Gedenktag der Progromnacht ist das Erscheinen eines Artikels am heutigen Tage (!) auf deren Seite (die ich hier natürlich nicht nennen will), mit einem Video, in dem diese Tafel in die Ostsee versenkt wird und dazu ein Lied gespielt wird in dem es "Servus machs guad" heißt.
Allerdings wird diese "Kameradschaft" auch von den meisten Nasen nur belächelt. So finden sich bei einem bekannten Neonazi-Portal Kommentare wie "Was für eine armseelige Aktion. Feiger und respektloser könnte man eigentlich nicht agitieren." oder "Ganz großes Kino. Schöne Selbstdarsteller seid ihr. Macht ihr bald Klingelstreiche für Nationale?"
Trotzdem sind in dieser Stadt Fremdenhass, Rassismus und Antisemitismus leider schon zum Alltag geworden. Der Großteil der Bevölkerung gibt sich gleichgültig. Dagegen sollte dringend was getan werden.
weitere Verweise:
http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&view=item&id=3961:von-kanzlerin-gestiftete-gedenktafel-in-stralsund-gestohlen-%96-t%E4ter-sollen-aus-%84rechtsextremem-umfeld%93-stammen&Itemid=410 (Quelle für Bild 1)
http://www.abendblatt.de/region/article1258285/Eine-Unverfrorenheit-die-zum-Gedankengut-der-Rechten-passt.html (Quelle für Bild 2)
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