pro-Köln-Kundgebung am 7. November

Antifa Wipperfürth 25.10.2009 20:21 Themen: Antifa
Nach den blamablen pro-Köln-Mahnwachen mit maximal 30 bis 40 Teilnehmern im vergangenen Winter will das "Bürgerhäufchen" vom rechten Rand nun einen neuen Versuch wagen. An altbekannter Stelle wollen die Rechtspopulisten eine "große Kundgebung" abhalten.
Grund für die geplante Veranstaltung der Rechten ist die Grundsteinlegung der neuen Ehrenfelder Moschee an der Venloer Straße / Ecke Innere Kanalstraße, welche am Vormittag des 7. November stattfinden soll. Zahlreiche politische Gäste aus dem In- und Ausland werden zur Grundsteinlegung erwartet. Gerade deshalb wünscht sich der pro-Köln-Vorsitzende Markus Beisicht nach eigenen Angaben eine rege Beteiligung der "einheimischen" Bevölkerung an der Kundgebung unter dem Motto "Grundgesetz statt Scharia, Nein zur Kölner Großmoschee".

Dass der Zug für die ultrarechte Zusammenrottung von Altrechten und Pseudodemokraten nach dem "knapp" verpassten Sieg bei den Kommunalwahlen schon längst abgefahren ist, scheint Beisicht dabei nicht im Geringsten zu stören. Stattdessen fordert er weiterhin in Form eines billigen Populismus einen "sofortigen Baustopp" der Moschee, obwohl dies aus rechtlicher Sicht bereits seit Monaten nicht mehr möglich ist. So ist das tatsächliche Ziel der geplanten pro-Köln-Kundgebung auch nicht, einen Baustopp zu erreichen, sondern sich im Vorfeld der NRW-Landtagswahlen durch rassistische und fremdenfeindliche Parolen mit seriösem Anstrich als vermeintlich demokratische Partei zu profilieren.

Bisher konnte dieses Ziel in Anbetracht der lächerlich geringen Teilnehmerzahlen, kreativer Aktionen von zahlreichen Gegendemonstranten und des Desinteresses der einheimischen Bevölkerung an der rassistischen Propaganda nicht erreicht werden. Wenn die selbsternannten "Vertreter des Widerstandes gegen Islamisierung und Überfremdung" am 7. November um 10 Uhr an der Venloer Straße / Ecke Innere Kanalstraße ihre ewiggestrige Propaganda in ihre Flüstertüte husten werden, dürfen sich demzufolge wieder alle Kölner Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen fühlen, gegen die fremdenfeindliche Hetze der "Bürgerbewegung pro Köln" zu protestieren.
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Ergänzungen

@ Antifasympatisant

egal 25.10.2009 - 23:03
"gerade in Hinblick auf meine Homosexualität"
da hast du natürlich ein problem,entweder von den islamisten gesteinigt,von den nazis vergast,von proköln zumindest noch kastriert und von den ultraorthodoxen juden erschossen zu werden.es ist doch so das homosexualität von fast allen nationalorientierten abgeleht wird da die"familie"heilige grundlage der religionnationalisten ist.oder so

Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen

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Reflextion — Antifasympatisant (K)

letzes bild? — s

blau weiß rot — kein Klugscheißer