Schwarz-Gelb erneut belagert (Fotobericht)
Eine größere Anzahl Atomkraftgegner(innen) zog heute von der Berliner CDU-Zentrale zur niedersächsischen Landesvertretung, wo die Koalitionsparteien CDU/CSU und FDP über die Bildung der zukünftigen Regierung weiterverhandelten. Mitgenommen wurde das weltgrößte Anti-Atom-Transparent, das zwischenzeitlich in seine Einzelteile zerlegt worden war, um diese in der Nähe des Verhandlungsortes wieder aufzustellen.
Die Hiroshimastraße, in der sich das Verhandlungsgebäude befindet, wurde von einer Seite komplett blockiert und von der anderen Seite aus ebenfalls belagert - sicher auch stellvertretend für die zahlreichen Gegnerinnen und Gegner der Atomkraft, die nicht jedes Wochenende nach Berlin zu einer Demonstration reisen können, aber zuvor schon ihre Transparente dorthin geschickt hatten.
Ein Kundgebungssprecher wies darauf hin, dass sich die Koalitionäre bisher mit konkreten Festlegungen zum Ausstieg aus dem Atom"ausstieg" zurückgehalten hätten, offenbar auch aus Angst vor den Wahlen in Nordrhein-Westfalen im kommenden Jahr, und wertete dies auch als Erfolg der bisherigen Proteste. (Aber Vorsicht: kaum war die Demonstration beendet, war im Radio von einer zehnjährigen Verlängerung der AKW-Laufzeiten zu hören, und der künftige Bundeswirtschaftsminister zu Guttenberg sprach im Fernsehen schon wieder von der "Brückentechnologie" Atomkraft.) Mit Sprechchören, Trommelgruppe, "La-ola"-Wellen und Gesang brachten sich die Teilnehmer/innen der Kundgebung schon mal in Schwung und forderten unüberhörbar die Abschaltung sämtlicher AKWs. Da die Stunde der Wahrheit für die schwarz-gelbe Koalition abzusehen ist, wurde auch zur Vorbereitung weiterer Aktionen aufgerufen.
Ein Kundgebungssprecher wies darauf hin, dass sich die Koalitionäre bisher mit konkreten Festlegungen zum Ausstieg aus dem Atom"ausstieg" zurückgehalten hätten, offenbar auch aus Angst vor den Wahlen in Nordrhein-Westfalen im kommenden Jahr, und wertete dies auch als Erfolg der bisherigen Proteste. (Aber Vorsicht: kaum war die Demonstration beendet, war im Radio von einer zehnjährigen Verlängerung der AKW-Laufzeiten zu hören, und der künftige Bundeswirtschaftsminister zu Guttenberg sprach im Fernsehen schon wieder von der "Brückentechnologie" Atomkraft.) Mit Sprechchören, Trommelgruppe, "La-ola"-Wellen und Gesang brachten sich die Teilnehmer/innen der Kundgebung schon mal in Schwung und forderten unüberhörbar die Abschaltung sämtlicher AKWs. Da die Stunde der Wahrheit für die schwarz-gelbe Koalition abzusehen ist, wurde auch zur Vorbereitung weiterer Aktionen aufgerufen.
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