Klimaaktivist an Ausreise gehindert
Britische Grenzer haben einen Klimaschutzaktivisten auf der Basis von Anti-Terror-Gesetzen auf seiner Reise nach Dänemark gestoppt. Dort findet am Wochenende das internationale Vorbereitungstreffen für die Proteste gegen den UN- Klimagipfel statt.
Der 31-jährige britische Klimaschutzaktivist Chris ist am Montag an der Ausreise nach Kopanhagen gehindert worden. Ergegen 17 Uhr von Grenzbeamten am Folkestone Terminal des Kanaltunnels an der Weiterreise gehindert. Chris wollte am internationalen Vorbereitungstreffen des Netzwerkes Climate Justice Action teilnehmen. Dort wird am Wochenende der Protest gegen den COP 15 UN-Klimagipfel im Dezember in Kopenhagen vorbereitet. Auch aus deutschland wird eine starke Beteiligung erwartet.
Chris und ein anderer Klimaaktivist wurden aus dem Reisebus geleitet und auf Grundlage des “Terrorism Acts” befragt, ein Gesetz angeblich zur Bekämpfung des grenzübertretenden Terrorismus aus dem Jahr 2000. Chris wurde mit Fragen zu seiner Familie, seiner Arbeit und zu seinen politischen Aktivitäten belästigt. Außerdem wollten die Grenzer erfahren, was er in Kopenhagen vorhabe. Als er gegen die Anwendung der Anti-Terror-Gesetze gegen Umweltaktivisten protestierte, erhielt er zur Antwort: “Terrorismus kann alles Mögliche sein.” Am Schluss der 30-minütigen Unterredung war der Bus der Klimaaktivisten abgefahren.
Auf der Insel ist Chris ein bekannter Umweltschutzaktivist, der offensichtlich durch eine Beteiligung an einer Reihe von Aktionen die Aufmerksamkeit der Repressionsorgane auf sich gezogen hat. Er hatte sich Beispielsweise an eine Statue ins Parlament geleimt, um für eine stärkere Reduktion von Kohlenstoffemissionen zu Protestieren.
Die britische Umwelt- und Klimaschutzbewegung, die sich aktuell Rund um die Klimacamps organisiert ist seit jeher für ihre aktionistische Ausrichtung bekannt. Sie wird sich von den Polizeiaktionen nicht einschüchtern lassen.
In einen Guardian- Artikel am Mittwoch nutzte Chris die Repression um zu den Protesten nach Kopenhagen zu Mobilisieren: "Der Einsatz von Anti-Terror-Gesetzten wie hier geschehen, ist ein erneutes Beispiel des politischen Überwachungsapparats und ein Beispiel dafür, dass die Regierung Menschen schikaniert und einschüchtert, die ihre erkämpften demokratischen Rechte wahrnehmen wollen. Wir fahren nach Kopenhagen um uns bei Climate Justice Actionzu beteiligen, weil wir gegen die "falschen Lösungen" wie Emissionshandel protestieren wollen und um eine globale Bewegung für effektive und sozial Gerechte Ansätze aufzubauen. [...] Menschen die zivilen Ungehorsam gegen die Klimazerstörung einsetzen, weil die Regierungen dazu zu unfähig sind, sind sicherlich keine Terroristen, und ich bin mir sicher dass uns die Zukunft Recht geben wird." Außerdem kündigte er an noch am gleichen Tag einen erneuten Ausreiseversuch zu unternehmen.
Der Guardian Artikel:
http://www.guardian.co.uk/politics/2009/oct/14/climate-change-activist-held
Chris und ein anderer Klimaaktivist wurden aus dem Reisebus geleitet und auf Grundlage des “Terrorism Acts” befragt, ein Gesetz angeblich zur Bekämpfung des grenzübertretenden Terrorismus aus dem Jahr 2000. Chris wurde mit Fragen zu seiner Familie, seiner Arbeit und zu seinen politischen Aktivitäten belästigt. Außerdem wollten die Grenzer erfahren, was er in Kopenhagen vorhabe. Als er gegen die Anwendung der Anti-Terror-Gesetze gegen Umweltaktivisten protestierte, erhielt er zur Antwort: “Terrorismus kann alles Mögliche sein.” Am Schluss der 30-minütigen Unterredung war der Bus der Klimaaktivisten abgefahren.
Auf der Insel ist Chris ein bekannter Umweltschutzaktivist, der offensichtlich durch eine Beteiligung an einer Reihe von Aktionen die Aufmerksamkeit der Repressionsorgane auf sich gezogen hat. Er hatte sich Beispielsweise an eine Statue ins Parlament geleimt, um für eine stärkere Reduktion von Kohlenstoffemissionen zu Protestieren.
Die britische Umwelt- und Klimaschutzbewegung, die sich aktuell Rund um die Klimacamps organisiert ist seit jeher für ihre aktionistische Ausrichtung bekannt. Sie wird sich von den Polizeiaktionen nicht einschüchtern lassen.
In einen Guardian- Artikel am Mittwoch nutzte Chris die Repression um zu den Protesten nach Kopenhagen zu Mobilisieren: "Der Einsatz von Anti-Terror-Gesetzten wie hier geschehen, ist ein erneutes Beispiel des politischen Überwachungsapparats und ein Beispiel dafür, dass die Regierung Menschen schikaniert und einschüchtert, die ihre erkämpften demokratischen Rechte wahrnehmen wollen. Wir fahren nach Kopenhagen um uns bei Climate Justice Actionzu beteiligen, weil wir gegen die "falschen Lösungen" wie Emissionshandel protestieren wollen und um eine globale Bewegung für effektive und sozial Gerechte Ansätze aufzubauen. [...] Menschen die zivilen Ungehorsam gegen die Klimazerstörung einsetzen, weil die Regierungen dazu zu unfähig sind, sind sicherlich keine Terroristen, und ich bin mir sicher dass uns die Zukunft Recht geben wird." Außerdem kündigte er an noch am gleichen Tag einen erneuten Ausreiseversuch zu unternehmen.
Der Guardian Artikel:
http://www.guardian.co.uk/politics/2009/oct/14/climate-change-activist-held
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Ergänzungen
Artikel Wir Klimaretter
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Auf dem Land und unter Wasser! — geowicht