Wütende Bauern besuchen Landvolkpräsident
Über 200 Bauern mit 100 Treckern besuchen den Niedersächsischen
Landvolkpräsidenten Werner Hilse auf seinem Hof in Warpke zum Erntedank. Sie kamen nicht, um ihm zu danken, sondern um auf die verzweifelte Situation vieler Betriebe, insbesondere der Milchviehhalter, aufmerksam zu machen und um eine schnelle Lösung zu verlangen.
Landvolkpräsidenten Werner Hilse auf seinem Hof in Warpke zum Erntedank. Sie kamen nicht, um ihm zu danken, sondern um auf die verzweifelte Situation vieler Betriebe, insbesondere der Milchviehhalter, aufmerksam zu machen und um eine schnelle Lösung zu verlangen.
Über 200 Bauern mit 100 Treckern besuchen den Niedersächsischen
Landvolkpräsidenten Werner Hilse auf seinem Hof in Warpke zum Erntedank. Sie kamen nicht, um ihm zu danken, sondern um auf die verzweifelte Situation vieler Betriebe, insbesondere der Milchviehhalter, aufmerksam zu machen und um eine schnelle Lösung zu verlangen.
Nach Meinung der Bauern trägt der Deutsche Bauernverband bzw. das
Niedersächsische Landvolk mit ihrem Präsidenten Werner Hilse an der momentanen Situation eine große Mitschuld. Gerade bei der jetzigen Auseinandersetzung in Bezug auf die zukünftige Milchmarktpolitik wird deutlich, dass der Bauernverband die Forderungen der Milchbauern nach einer Milchmengenreduzierung in keinster Weise unterstützt. Er ist für die volle Liberalisierung des Milchmarktes ohne jegliche Marktordnung bzw. Rahmenbedingungen.
Im Gegensatz zum Landvolk sehen viele Milcherzeuger in der Bildung einer großen Milcherzeugergemeinschaft – dem sogenannten Milchboard - ihre Chance, sich gegen die Monopolstellung der Vermarkter behaupten zu können. Hilse vertritt die Auffassung, dass die Landwirte nicht in der Lage sind, die Milchmenge eigenständig zu organisieren, was bei den anwesenden Bauern auf Empörung stieß. Weitere Aussagen zur Unterstützung hinsichtlich des Milchboardes durch das Niedersächsische Landvolk bzw. durch ihn wird Hilse erst treffen, wenn er sich eingehend mit der Thematik beschäftigt hat.
Die Situation auf den Höfen ist derart angespannt, weil die zurzeit erzielten Erlöse nicht ausreichen, um die laufenden Kosten zu decken. Nunmehr wird immer deutlicher, dass die vom Bauernverband geforderte Spezialisierung der Landwirte auf einzelne Betriebszweige und das einseitige Setzen auf Wachstum nicht zur Zukunftssicherung in der deutschen Landwirtschaft führt. Von Seiten der Landwirte besteht die Befürchtung, dass mehr und mehr außerlandwirtschaftliches Kapital die bäuerlichen Strukturen zerschlägt, was zur Folge hat, dass auch die dörflichen Strukturen zerstört werden.
Ferner wurden von den anwesenden Bauern die vom Landvolk und der Politik geforderten Exportsubventionen strikt abgelehnt, weil diese dazu führen, dass europäische Produkte zu Dumpingpreisen die aufgebauten Strukturen zur Selbstversorgung in der „Dritten Welt“ kaputt machen. Die Protestler fordern eine bäuerliche Landwirtschaft weltweit als Zukunftsmodell.
Die Hauptursache für den schlechten Milchpreis sieht Hilse in dem von Bauern erkämpften Wegfall der CMA und dem damit verbundenen 10 %igen
Absatzrückgang. Auf Nachfrage zur Rechnungslegung der CMA der letzten Jahre antwortete Hilse, dass alles ordnungsgemäß erfolgt sei, es habe auch eine Überprüfung des Bundesrechnungshofes stattgefunden. Eine Rückzahlung der seit 2006 einbehaltenen Beiträge sei seinen Worten nach bereits erfolgt bzw. wird in nächster Zeit erfolgen.
Zum Abschluss der Demonstration wurde nochmals deutlich gemacht, welche Auswirkungen die derzeitige Agrarpolitik, die auch durch den Bauernverband unterstützt wird, hat. Es wurde den neun Milchbauern gedacht, die mit der jetzigen Situation nicht zu Rande gekommen sind und sich in den letzten Wochen das Leben genommen haben.
Gerade vor dem Hintergrund der sich zuspitzenden finanziellen Misere in der Landwirtschaft erscheint eine Stärkung des Bauernverbandes, der die Interessen der Landwirte und nicht die der vor- bzw. nachgelagerten Unternehmen vertritt, unabdingbar. Im Rahmen der Kundgebung wurde klar, dass das Landvolk Niedersachen insbesondere durch ihren Präsidenten Werner Hilse auch weiterhin nicht primär die Interessen der Bauern, sondern die des vor-und nachgelagerten
Bereiches vertritt.
Für Nachfragen: Gisela Webs Tel. 05865/282
Landvolkpräsidenten Werner Hilse auf seinem Hof in Warpke zum Erntedank. Sie kamen nicht, um ihm zu danken, sondern um auf die verzweifelte Situation vieler Betriebe, insbesondere der Milchviehhalter, aufmerksam zu machen und um eine schnelle Lösung zu verlangen.
Nach Meinung der Bauern trägt der Deutsche Bauernverband bzw. das
Niedersächsische Landvolk mit ihrem Präsidenten Werner Hilse an der momentanen Situation eine große Mitschuld. Gerade bei der jetzigen Auseinandersetzung in Bezug auf die zukünftige Milchmarktpolitik wird deutlich, dass der Bauernverband die Forderungen der Milchbauern nach einer Milchmengenreduzierung in keinster Weise unterstützt. Er ist für die volle Liberalisierung des Milchmarktes ohne jegliche Marktordnung bzw. Rahmenbedingungen.
Im Gegensatz zum Landvolk sehen viele Milcherzeuger in der Bildung einer großen Milcherzeugergemeinschaft – dem sogenannten Milchboard - ihre Chance, sich gegen die Monopolstellung der Vermarkter behaupten zu können. Hilse vertritt die Auffassung, dass die Landwirte nicht in der Lage sind, die Milchmenge eigenständig zu organisieren, was bei den anwesenden Bauern auf Empörung stieß. Weitere Aussagen zur Unterstützung hinsichtlich des Milchboardes durch das Niedersächsische Landvolk bzw. durch ihn wird Hilse erst treffen, wenn er sich eingehend mit der Thematik beschäftigt hat.
Die Situation auf den Höfen ist derart angespannt, weil die zurzeit erzielten Erlöse nicht ausreichen, um die laufenden Kosten zu decken. Nunmehr wird immer deutlicher, dass die vom Bauernverband geforderte Spezialisierung der Landwirte auf einzelne Betriebszweige und das einseitige Setzen auf Wachstum nicht zur Zukunftssicherung in der deutschen Landwirtschaft führt. Von Seiten der Landwirte besteht die Befürchtung, dass mehr und mehr außerlandwirtschaftliches Kapital die bäuerlichen Strukturen zerschlägt, was zur Folge hat, dass auch die dörflichen Strukturen zerstört werden.
Ferner wurden von den anwesenden Bauern die vom Landvolk und der Politik geforderten Exportsubventionen strikt abgelehnt, weil diese dazu führen, dass europäische Produkte zu Dumpingpreisen die aufgebauten Strukturen zur Selbstversorgung in der „Dritten Welt“ kaputt machen. Die Protestler fordern eine bäuerliche Landwirtschaft weltweit als Zukunftsmodell.
Die Hauptursache für den schlechten Milchpreis sieht Hilse in dem von Bauern erkämpften Wegfall der CMA und dem damit verbundenen 10 %igen
Absatzrückgang. Auf Nachfrage zur Rechnungslegung der CMA der letzten Jahre antwortete Hilse, dass alles ordnungsgemäß erfolgt sei, es habe auch eine Überprüfung des Bundesrechnungshofes stattgefunden. Eine Rückzahlung der seit 2006 einbehaltenen Beiträge sei seinen Worten nach bereits erfolgt bzw. wird in nächster Zeit erfolgen.
Zum Abschluss der Demonstration wurde nochmals deutlich gemacht, welche Auswirkungen die derzeitige Agrarpolitik, die auch durch den Bauernverband unterstützt wird, hat. Es wurde den neun Milchbauern gedacht, die mit der jetzigen Situation nicht zu Rande gekommen sind und sich in den letzten Wochen das Leben genommen haben.
Gerade vor dem Hintergrund der sich zuspitzenden finanziellen Misere in der Landwirtschaft erscheint eine Stärkung des Bauernverbandes, der die Interessen der Landwirte und nicht die der vor- bzw. nachgelagerten Unternehmen vertritt, unabdingbar. Im Rahmen der Kundgebung wurde klar, dass das Landvolk Niedersachen insbesondere durch ihren Präsidenten Werner Hilse auch weiterhin nicht primär die Interessen der Bauern, sondern die des vor-und nachgelagerten
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Ergänzungen
kleine Anmerkung
mehr zum Thema MilchbäuerInnenbewegung auf der Seite der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. (AbL), die Mitglied des internationalen progressiven Dachverbandes Via Campesina ist:
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
no milk today — Herman’s Hermits
hallo gisela — ai
fuck you — vegan hooligan
@ vegan hooligan — egal
@vegan hooligan — @egal
veganfaschismus — mr.nice
Ja man... — (muss ausgefüllt werden)
so einen — müll
@müll — barbarei? ich bin dabei!
@mr.nice — hallo
Jaja ihr militanten Veganer, — Me