Antifa-Aktionen in Mülheim/Ruhr, die 2.
Zwischen dem 16. und dem 18. September 2009 wurden die bereits vor kurzem öffentlich gewordenen Mitglieder der „Aktionsgruppe Oberhausen/Mülheim“ durch verschiedene Aktionen daran erinnert, dass sie eine Einstellung ihrer Aktivitäten schuldig geblieben sind. Das bereits vor zwei Wochen mit Outing-Plakaten besegnete Gelände des Berufskollegs Lehnerstraße und der Gesamtschule Saarn wurde mit antifaschistischen Warnhinweisen verschönert und der Gruppengrafiker Pierre R. wurde nun auch in seiner Nachbarschaft durch Flugblätter bekannt gemacht.
Kurz nach der ersten Veröffentlichung ihrer Mitgliederdaten reagierte die „Aktionsgruppe“ mit einem Um- und Ausbau ihres Internetportals. U.A. wurde die Seite – inhaltsidentisch – von „Aktionsgruppe Oberhausen/Mülheim“ in „Nationaler Widerstand Ruhr“ umbenannt. Eine trotzige Erklärung verdeutlichte, dass die drei Website-Verantwortlichen Sebastian F., Yannik L. und Pierre R. die ersten Warnungen in ihre Richtung nicht ausreichend beherzigt haben. Mitglieder der Gruppe konnten es sich zudem nicht verkneifen, den Ausflug zum „nationalen Antikriegstag“ in Dortmund anzutreten.
Lediglich ein Teilnehmer der rechten Nachwuchstruppe nutzte die Gelegenheit und veröffentlichte auf der Internetseite seines Fußballvereins eine Erklärung, die die jüngste Aktivität bei den „Autonomen Nationalisten“ zwar völlig unter den Tisch kehrte, allerdings deutlich machte, dass er gewillt ist, sich in Zukunft von neofaschistischen Umtrieben fern zu halten. Der Vereinsvorstand wurde nichtsdestotrotz zur Korrektur einiger Behauptungen in einem Brief darauf aufmerksam gemacht, dass ihr Schützling sehr wohl in den letzten Monaten an mindestens zwei Events der rechten Szene im Ruhrgebiet teilgenommen hat. Dabei handelte es sich um eine „Demonstration gegen Kinderschänder“, die von Neonazis okupiert wurde (Dorsten, 27.06.09), und die Vorlesung eines SS-Veteranen in Dortmund (31.07.09).
Mit Hinblick auf diesen ersten Erfolg wurden in der Nacht vom 16. auf den 17.09.09 einige farbliche Erinnerungen auf dem Gelände der zweier Mitglieder der „AG“ hinterlassen. „Nazi sein heisst Probleme kriegen“ ist die griffige Formel, die sich für Pierre R. noch in der folgenden Nacht auf ein Neues bewahrheitet hat. Seine Nachbarschaft wurde weitflächig mit Flugblättern versorgt, die seine Aktivität rund um die „Aktionsgruppe“ zusammenfassen. Diese Aktion darf als direkte Antwort auf Pierres andauernde Beteiligung am Internetprojekt der „AG“ verstanden werden.
Auch Yannik L. und Sebastian F. („Ich bin unbekannt und so soll es auch bleiben.“) dürften einen Eindruck davon gewonnen haben, welche Konsequenzen eine Aktivität im rechten Spektrum haben kann. Die Prügeldrohungen seitens ambitionierter MitschülerInnen und andere öffentliche Sanktionen gegen ihre Gesinnungsgenossen sollten schließlich auch ihnen nicht entgangen sein. Sie beide können sich sicher sein, dass sie nicht vergessen wurden. Wenn die Internetseite nicht bald verschwindet oder sogar weiterhin aktualisiert wird, wird ihre Verantwortung dafür in gebührendem Maße offen gelegt. Sollten AntifaschistInnen auch in Zukunft auf die „Aktionsgruppe Oberhausen/Mülheim“ aufmerksam werden, wird es nicht lange dauern bis es wieder zu entsprechenden Antworten kommt!
Antifa heißt Angriff!
Antifaschistische Aktionsgruppen aus NRW
Lediglich ein Teilnehmer der rechten Nachwuchstruppe nutzte die Gelegenheit und veröffentlichte auf der Internetseite seines Fußballvereins eine Erklärung, die die jüngste Aktivität bei den „Autonomen Nationalisten“ zwar völlig unter den Tisch kehrte, allerdings deutlich machte, dass er gewillt ist, sich in Zukunft von neofaschistischen Umtrieben fern zu halten. Der Vereinsvorstand wurde nichtsdestotrotz zur Korrektur einiger Behauptungen in einem Brief darauf aufmerksam gemacht, dass ihr Schützling sehr wohl in den letzten Monaten an mindestens zwei Events der rechten Szene im Ruhrgebiet teilgenommen hat. Dabei handelte es sich um eine „Demonstration gegen Kinderschänder“, die von Neonazis okupiert wurde (Dorsten, 27.06.09), und die Vorlesung eines SS-Veteranen in Dortmund (31.07.09).
Mit Hinblick auf diesen ersten Erfolg wurden in der Nacht vom 16. auf den 17.09.09 einige farbliche Erinnerungen auf dem Gelände der zweier Mitglieder der „AG“ hinterlassen. „Nazi sein heisst Probleme kriegen“ ist die griffige Formel, die sich für Pierre R. noch in der folgenden Nacht auf ein Neues bewahrheitet hat. Seine Nachbarschaft wurde weitflächig mit Flugblättern versorgt, die seine Aktivität rund um die „Aktionsgruppe“ zusammenfassen. Diese Aktion darf als direkte Antwort auf Pierres andauernde Beteiligung am Internetprojekt der „AG“ verstanden werden.
Auch Yannik L. und Sebastian F. („Ich bin unbekannt und so soll es auch bleiben.“) dürften einen Eindruck davon gewonnen haben, welche Konsequenzen eine Aktivität im rechten Spektrum haben kann. Die Prügeldrohungen seitens ambitionierter MitschülerInnen und andere öffentliche Sanktionen gegen ihre Gesinnungsgenossen sollten schließlich auch ihnen nicht entgangen sein. Sie beide können sich sicher sein, dass sie nicht vergessen wurden. Wenn die Internetseite nicht bald verschwindet oder sogar weiterhin aktualisiert wird, wird ihre Verantwortung dafür in gebührendem Maße offen gelegt. Sollten AntifaschistInnen auch in Zukunft auf die „Aktionsgruppe Oberhausen/Mülheim“ aufmerksam werden, wird es nicht lange dauern bis es wieder zu entsprechenden Antworten kommt!
Antifa heißt Angriff!
Antifaschistische Aktionsgruppen aus NRW
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Ergänzungen
Er meint...
Jetzt erzählt er das es erst richtig "zu Sache geht" und die Antifa ihr" blaues Wunder" erleben wird.
Auch wenn ich eigentlich unpolitisch bin fand ich die Aktion gut weil der sonst immer mit Ausländern und linken abgehangen hat und jetzt wissen die was das für einer ist.
Er gibt sich jedenfalls selbstbewust, verklebt weiterhin seine Aufkleber und so.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Ciulli hat fertig! – Eine Schmähschrift — mühlheimer
by the rivers of babylon... — muenger
Gute Aktion! — tut nichts zur Sache
@tut nichts zur Sache — Zimbo