[Tr.Kurdistan] Militärangriffe und Repression
Der Generalstabsvorstand äußerste sich zur Aufforderung die Operationen einzustellen, „Bis der letzte Terrorist tot ist, gehen die Operationen weiter.“ Entsprechend dieser Äußerung finden auch heute in verschiedenen kurdischen Regionen schwere militärische Operationen statt. Weiterhin findet erneut eine Repressionswelle gegen die linken, prokurdischen DTP Stadtverwaltungen statt und Morde durch Paramilitärs.
Lice: Operation begonnen
Während die Militäroperationen in den Provinzen Şırnak, Hakkari, Van und Siirt mit großer Heftigkeit weitergehen wurde im Kreis Lice in der Provinz Diyarbakır wurde mit einerr großangelegten Armeeoperation begonnen.
Eruh: Soldaten setzen Gärten der Dorfbevölkerung in Brand
In mehreren Dörfern im Kreis Eruh , in der Provinz Siirt setzten Soldaten die Gärten und Weinberge der Dorfbevölkerung in Brand. Die Dorfbevölkerung wurde durch Drohungen von Seiten der Soldaten am Löschen gehindert. Die Soldaten richteten ihre Waffen auf sie und sagten: „Wenn ihr das Gelände nicht verlasst, eröffnen wir das Feuer auf euch.“ Während die Brände zur Stunde noch anhalten werden ebenfalls PressemitarbeiterInnen durch Drohungen vom Ort des Geschehens ferngehalten.
Dersim: Operationen dauern an
In Dersim dauern sowohl Bombardierungen, als auch Bodenorperationen der türkischen Armee an. Dabei entstandene Waldbrände erlöschten aber von selbst wieder.
Şemdinli: Kontraguerillaaktivitäten
Eine 7 köpfige Kontraguerillagruppe ist seit zehn Tagen in der Region in Guerillakleidung unterwegs und sammelt Unterstützung von der Bevölkerung. Weiterhin führt die Gruppe Hausdurchsuchungen durch und legt Hinterhalte.
Urfa: Paramilitärs ermorden DTPler unter Polizeischutz
Dorfschützer töteten das DTP Mitglied Müslüm Şahin nachdem sie das Auto mit drei Insassen unter Beschuss nahmen.
Die drei Angegriffenen waren im Auto zu einem Lehrgang unterwegs. Da sie zuvor von Dorfschützern bedroht worden waren, forderten sie bei der Polizeidirektion Schutz an. Ihnen wurde eine Eskorte von zwei Polizeiautos gestellt. Als die Dorfschützer das Auto ins Kreuzfeuer nahm die Polizei ihren Schutzauftrag nicht war, sondern verließ den Tatort. Müslüm Şahin war schon zuvor oft bedroht worden und fürchtete um sein Leben, der Bürgermeister erklärte: „Wir glauben, dass die Polizei zusah und nicht eingriff.“
Diyarbakir: Neue Repressionswelle gegen DTP – Stadtverwaltungen – 17 FunktionärInnen festgenommen – Operation dauert an
In einer zweiten Repressionwelle dieses Jahr gegen die linke prokurdische Partei DTP wurden heute in Diyarbakır, Van und Kızıltepe mindestens 17 Personen festgenommen. Aufgrund eines Geheimhaltungsbeschlusses können sie in den ersten 24 Stunden keine Anwaltsbesuche erhalten. Die Festnahmeoperationen dauern noch an und die Zahl der Festgenommenen kann sich weiter erhöhen. Es wurden an verschiedenen Orten Hausdurchsuchungen durch die Antiterrorpolizei durchgeführt und Computer beschlagnahmt. Unter den Festgenommenen sind vor allem MitarbeiterInnen der Stadtverwaltungen von Frauenrechtsorganisationen(SELIS) und eine Journalistin der Nachrichtenagentur DIHA Dieser Repressionsschlag geschieht vor dem Hintergrund einer angeblichen demokratischen Öffnung der Türkei. Die DTP forderte die sofortige Freilassung der Festgenommenen. Der DTP Vorsitzende Ahmet Türk ordnete die Repression in den Kontext der andauernden Militäroperationen ein und forderte die Regierung auf die Operationen zu stoppen und nicht eine zivilgesellschaftliche Lösung der kurdischen Frage zu behindern. Er rief die Regierung zum verantwortungsvollen Umgang mit der Situation auf.
Während die Militäroperationen in den Provinzen Şırnak, Hakkari, Van und Siirt mit großer Heftigkeit weitergehen wurde im Kreis Lice in der Provinz Diyarbakır wurde mit einerr großangelegten Armeeoperation begonnen.
Eruh: Soldaten setzen Gärten der Dorfbevölkerung in Brand
In mehreren Dörfern im Kreis Eruh , in der Provinz Siirt setzten Soldaten die Gärten und Weinberge der Dorfbevölkerung in Brand. Die Dorfbevölkerung wurde durch Drohungen von Seiten der Soldaten am Löschen gehindert. Die Soldaten richteten ihre Waffen auf sie und sagten: „Wenn ihr das Gelände nicht verlasst, eröffnen wir das Feuer auf euch.“ Während die Brände zur Stunde noch anhalten werden ebenfalls PressemitarbeiterInnen durch Drohungen vom Ort des Geschehens ferngehalten.
Dersim: Operationen dauern an
In Dersim dauern sowohl Bombardierungen, als auch Bodenorperationen der türkischen Armee an. Dabei entstandene Waldbrände erlöschten aber von selbst wieder.
Şemdinli: Kontraguerillaaktivitäten
Eine 7 köpfige Kontraguerillagruppe ist seit zehn Tagen in der Region in Guerillakleidung unterwegs und sammelt Unterstützung von der Bevölkerung. Weiterhin führt die Gruppe Hausdurchsuchungen durch und legt Hinterhalte.
Urfa: Paramilitärs ermorden DTPler unter Polizeischutz
Dorfschützer töteten das DTP Mitglied Müslüm Şahin nachdem sie das Auto mit drei Insassen unter Beschuss nahmen.
Die drei Angegriffenen waren im Auto zu einem Lehrgang unterwegs. Da sie zuvor von Dorfschützern bedroht worden waren, forderten sie bei der Polizeidirektion Schutz an. Ihnen wurde eine Eskorte von zwei Polizeiautos gestellt. Als die Dorfschützer das Auto ins Kreuzfeuer nahm die Polizei ihren Schutzauftrag nicht war, sondern verließ den Tatort. Müslüm Şahin war schon zuvor oft bedroht worden und fürchtete um sein Leben, der Bürgermeister erklärte: „Wir glauben, dass die Polizei zusah und nicht eingriff.“
Diyarbakir: Neue Repressionswelle gegen DTP – Stadtverwaltungen – 17 FunktionärInnen festgenommen – Operation dauert an
In einer zweiten Repressionwelle dieses Jahr gegen die linke prokurdische Partei DTP wurden heute in Diyarbakır, Van und Kızıltepe mindestens 17 Personen festgenommen. Aufgrund eines Geheimhaltungsbeschlusses können sie in den ersten 24 Stunden keine Anwaltsbesuche erhalten. Die Festnahmeoperationen dauern noch an und die Zahl der Festgenommenen kann sich weiter erhöhen. Es wurden an verschiedenen Orten Hausdurchsuchungen durch die Antiterrorpolizei durchgeführt und Computer beschlagnahmt. Unter den Festgenommenen sind vor allem MitarbeiterInnen der Stadtverwaltungen von Frauenrechtsorganisationen(SELIS) und eine Journalistin der Nachrichtenagentur DIHA Dieser Repressionsschlag geschieht vor dem Hintergrund einer angeblichen demokratischen Öffnung der Türkei. Die DTP forderte die sofortige Freilassung der Festgenommenen. Der DTP Vorsitzende Ahmet Türk ordnete die Repression in den Kontext der andauernden Militäroperationen ein und forderte die Regierung auf die Operationen zu stoppen und nicht eine zivilgesellschaftliche Lösung der kurdischen Frage zu behindern. Er rief die Regierung zum verantwortungsvollen Umgang mit der Situation auf.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen