[Tr.Kurdistan] Militär steckt Felder in Brand
In Lice zündete das türkische Militär Gärten und Weinberge an - 1500 Hektar Nutzfläche stehen in Flammen
AMED – Durch Artilleriebeschuss aus einem Jandarma Stützüunkt bei Lice in der Provinz Diyarbakir, sind in der Umgebung mehrerer Dörfer Brände ausgebrochen. Sowohl Wälder als auch viele Hektar Weinberge und Gärten, die im Besitz der DorfberwohnerInnen sind, stehen in Flammen. Die DorfbewohnerInnen erklärten, dass sie aufgrund der angerichteten Schäden eine Klage einreichen würden. Der Dorfvorsteher des Dorfes Cınezur, Aziz Karaman erklärte, dass 15.000 dönüm (1500HA) in Flammen stünden.
Sie sagten: „Während die Türkei im Westen mit Helikoptern und Löschflugzeugen gegen Waldbrände vorgeht, stoppt in den kurdischen Regionen niemand die Feuer, die durch Artillerie und Mörserbeschuss des türkischen Militärs entstanden sind.“
Jahr für Jahr richtet Besxchuss aus dem Kayacik Jandarma Stützpunkt schwere Schäden in der Region an. Die beiden Brüder Ekrem und Ali Gündoğan, die schwere ökonomische Schäden durch das Bombardement erlitten haben erklärten: „Die AKP Regierung spricht einerseits bei jeder Gelegenheit vom Öffnungsprozess der kurdischen Frage gegenüber, aber auf der anderen Seite verbrennt sie uns.“
Der Dorfbewohner Mümtaz Çakıl, dem durch die Brände hunderte Mandel-, Apfel-, Birnbäume und Weinstöcke verloren gingen machte diesen Widerspruch folgendermaßen deutlich: „Der Staat versucht einerseits angeblich den Menschen, deren Dörfer von ihm vernichtet wurden, die Rückkehr zu erleichtern, aber macht auf der anderen Seite durch Operationen, die DorfbewohnerInnen erneut zu Opfern.“ Çakıl erklärte, dass er jahrelang unter schweren Bedingungen als Binnenflüchtling in den Großstädten gelebt habe, und er zurückgekehrt sei und seine Felder, Wälder und Weinstöcke erneut Bombardiert werden. Diesmal unter dem Vorzeichen der „Öffnung“ und des Rückerprogramms in die Dörfer.“
Links:
türkisch:
http://www.firatnews.com/
deutsch:
www.nadir.org/isku
http://de.indymedia.org/2009/08/259434.shtml
Sie sagten: „Während die Türkei im Westen mit Helikoptern und Löschflugzeugen gegen Waldbrände vorgeht, stoppt in den kurdischen Regionen niemand die Feuer, die durch Artillerie und Mörserbeschuss des türkischen Militärs entstanden sind.“
Jahr für Jahr richtet Besxchuss aus dem Kayacik Jandarma Stützpunkt schwere Schäden in der Region an. Die beiden Brüder Ekrem und Ali Gündoğan, die schwere ökonomische Schäden durch das Bombardement erlitten haben erklärten: „Die AKP Regierung spricht einerseits bei jeder Gelegenheit vom Öffnungsprozess der kurdischen Frage gegenüber, aber auf der anderen Seite verbrennt sie uns.“
Der Dorfbewohner Mümtaz Çakıl, dem durch die Brände hunderte Mandel-, Apfel-, Birnbäume und Weinstöcke verloren gingen machte diesen Widerspruch folgendermaßen deutlich: „Der Staat versucht einerseits angeblich den Menschen, deren Dörfer von ihm vernichtet wurden, die Rückkehr zu erleichtern, aber macht auf der anderen Seite durch Operationen, die DorfbewohnerInnen erneut zu Opfern.“ Çakıl erklärte, dass er jahrelang unter schweren Bedingungen als Binnenflüchtling in den Großstädten gelebt habe, und er zurückgekehrt sei und seine Felder, Wälder und Weinstöcke erneut Bombardiert werden. Diesmal unter dem Vorzeichen der „Öffnung“ und des Rückerprogramms in die Dörfer.“
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
90er Waffendeal
erinnern, dass deutsche Firmen über 1000 Panzerhaubitzen (Artillerie ?!?) an die Türkei
lieferten. Das ganze wurde nicht mal in irgendwelchen Standart-Nachrichten verarbeitet
wenn man die Heckler & Koch Deals mit dem Sudan in den 80ern und die beteiligung von
deutschen Firmen für Saddams Chemiewaffen die gegen die Kurden eingesetzt wurden hinzu-
rechnet ist es kein Wunder wie "wir" (Es gibt kein wir, aber...) unter die Top 3 der
Waffenhändler geraten konnten, mit einer hohen Beteiligung an Völkermorden...
Gute Nacht Dtl.