Antikriegskundgebungen in Berlin
Sowohl Friedensgruppen als auch die Linkspartei riefen für die vergangenen beiden Tage zu Aktionen gegen den Krieg in Afghanistan und die zunehmende Militarisierung der deutschen Politik auf.
Auf einer gut besuchten Kundgebung vor dem Brandenburger Tor sprachen am Dienstag für die Linkspartei Daniela Dahn, Gregor Gysi und Oscar Lafontaine. Einen Tag später hatte ein Bündnis von Friedensgruppen zu einer weiteren Protestdemonstration gegen den Afghanistankrieg am gleichen Ort aufgerufen, bei der Sprecher(innen) der Ialana, der Berliner Friedenskoordination und des afghanischen Kulturvereins zu Wort kamen.
Sämtliche Redner(innen) forderten den sofortigen Rückzug der Bundeswehr aus Afghanistan und betonten, dass der Krieg von Bundeswehr, ISAF und OEF dort nicht etwa "den Terror" bekämpfe, sondern vielmehr wie ein Brandbeschleuniger für terroristische Aktionen diene. Oscar Lafontaine wies darauf hin, dass die Kriegspolitik der deutschen Regierung im Widerspruch sowohl zu den entsprechenden Aussagen der eigenen Geheimdienste als auch des ISAF-Oberbefehlshabers für Afghanistan, McCrystal, steht. Diese hatten unisono darauf aufmerksam gemacht, dass der Afghanistankrieg die Terrorgefahr nur noch weiter erhöht. Gregor Gysi überbrachte die Aufforderung der afghanischen Politikerin Malalai Joya, die Bundeswehr aus Afghanistan zurückzuziehen, da sie dort lediglich Kriegsverbrechern, Warlords und Drogenbaronen dazu verhelfe, an der Macht zubleiben. Der Sprecher des afghanischen Kulturvereins erklärte, dass der Krieg in Afghanistan in Wirklichkeit einen permanenten Terror gegen die Zivilbevölkerung bedeute.
Gefordert wurde auch eine Beendigung der Waffenexporte der BRD - hinsichtlich der Rüstungsexporte nimmt Deutschland inzwischen weltweit einen der Spitzenplätze ein.
Anlässlich der Einweihung des "Ehrenmals" für tote Bundeswehrsoldaten veranstalteten weitere Aktivist(inn)en eine satirische Parallel-Einweihung, in der die wahren Gründe für das weltweite deutsche Kriegsengagement benannt wurden: "Sicherung von Märkten und Rohstoffen" (so das Weißbuch der Bundeswehr), Profit und Machtausbau.
Sämtliche Redner(innen) forderten den sofortigen Rückzug der Bundeswehr aus Afghanistan und betonten, dass der Krieg von Bundeswehr, ISAF und OEF dort nicht etwa "den Terror" bekämpfe, sondern vielmehr wie ein Brandbeschleuniger für terroristische Aktionen diene. Oscar Lafontaine wies darauf hin, dass die Kriegspolitik der deutschen Regierung im Widerspruch sowohl zu den entsprechenden Aussagen der eigenen Geheimdienste als auch des ISAF-Oberbefehlshabers für Afghanistan, McCrystal, steht. Diese hatten unisono darauf aufmerksam gemacht, dass der Afghanistankrieg die Terrorgefahr nur noch weiter erhöht. Gregor Gysi überbrachte die Aufforderung der afghanischen Politikerin Malalai Joya, die Bundeswehr aus Afghanistan zurückzuziehen, da sie dort lediglich Kriegsverbrechern, Warlords und Drogenbaronen dazu verhelfe, an der Macht zubleiben. Der Sprecher des afghanischen Kulturvereins erklärte, dass der Krieg in Afghanistan in Wirklichkeit einen permanenten Terror gegen die Zivilbevölkerung bedeute.
Gefordert wurde auch eine Beendigung der Waffenexporte der BRD - hinsichtlich der Rüstungsexporte nimmt Deutschland inzwischen weltweit einen der Spitzenplätze ein.
Anlässlich der Einweihung des "Ehrenmals" für tote Bundeswehrsoldaten veranstalteten weitere Aktivist(inn)en eine satirische Parallel-Einweihung, in der die wahren Gründe für das weltweite deutsche Kriegsengagement benannt wurden: "Sicherung von Märkten und Rohstoffen" (so das Weißbuch der Bundeswehr), Profit und Machtausbau.
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