Richtig so: Wir töten für die Demokratie!
Die Bundeskanzlerin A.M. sagte, nein schrie für ihre Verhältnisse gerade zu in einer Regierungserklärung vor dem Parlament von heute: "...ich lasse keine Vorverurteilungen zu, nicht im Inland und nicht im Ausland..." Sie betonte indes ihre Solidarität mit unseren Jungs und Mädels vom Heer! Die für Frieden, Freiheit und Demokratie (seid bereit!) ihr Leben riskieren... Westerschwelle zeigte sich von der besten liberalen Seite und sekundierte: A.M. hat für uns alle gesprochen, für das Deutsche Volk, dabei rollte er das rrrr, wie... - Betrachtungen des Wahnsinns aus dem Hause des alten Selbstverteidigungsministers Jung
Sind es nun 50, 100, 130 oder vielleicht doch noch ein paar mehr? Dies ist derzeit unklar. Eines steht fest, die Bundeswehr ist mit "Vorurteilen" von allen Seiten konfrontiert. Das ist unglaublich!!! Dabei schaute es doch noch vorige Woche nach einer vollen Erfolgsmeldung aus. "Wir haben... in Afgahnistan mehrere dutzend feindliche Talibansen nieder strecken können...."
Nun kriechen selbst die, die doch seid Jahren in Gedanken inländisch und ausländisch fest an der Seite des Heeres stehen, aus rein taktischen Gründen in die Ecke der Vorverurteiler und Vorverurteilerinnen. Fuiteufel, Frechheit, Hochverrat! Aber...natürlich nur ein bisschen, denn schließlich ist es ja nur eine Frage von Vorteilen und Nachteilen, die es am Wahlabend geben könnte und unsere Verbündeten wollen einfach auch mal die Friedensbringer sein, das können wir verstehen, aber finden es unmöglich uns dafür runter zu putzen.
Jung: "Ich sage es noch einmal: Wir sind nicht im Krieg! Wir leisten Friedensarbeit! Das Deutsch Volk ist außer sich, ob dieser Versuche der Spaltung! Wir alle verurteilen, jedwede Beweggründungen, die den tollen Einsatz unserer Truppe in den Dreck zu ziehen sucht! Das deutsche Volk, steht fest hinter dem Heer!!!" (wie ein rieselnder Sandhaufen in einer Sanduhr d.R.).
Wie wir bereits meldeten: gab es Tote, die im Aufgabengebiet der Bundeswehr entstanden sind. Ob es sich hierbei um gerechte oder ungerechte Tote handelt und im welchem Verhältnis ist unklar. Man möchte letzteres derzeit nicht mehr ausschließen, heißt es derzeit. Sollte es sich bei den Toten um ehmals wertes oder unwertes Leben handeln, wird zur Grechtchefrage von A.M. und J. und überhaupt allen.
Denn unwertes Leben, das von Feinden, das wäre ja okay. Das leuchtet jeden und jeder Volksgenossin ein. Die Behauptung, wertes Leben in größerem Umfang, als üblich legitimierbar getötet zu haben, das ist es, was Frau A.M. mit Vorverurteilung durch andere meint und brüsk zurückweist: "das lasse ich nicht zu... sonst...!" (Sonst was? fragten sich die Zuhörer erwartungsvoll: gibt es doch noch Wahlkampf mit Blut und Schweiß und ganz viel "wir sind ein blödes VolK" gebrüll?)
Wir schreiben das Jahr 2009, gute 250 Jahre nach der Aufklärung, gut 64 Jahre nach dem zweiten Weltkrieg, 60 Jahre nach Gründung der BRD, 20 Jahre nach Ende der DDR... (einen Tag nachdem junger Freund von mir den Wehrdienst verweigerte d.R.):
Deutsche Soldaten töten wieder echte Feinde, ach ja und einen Piraten.
Die demokratisch gewählte Regierungen der BRD, wie andere auch lassen töten. "Wir" führen aber keinen Krieg, nein nein quatsch! Warum nur die mediale Aufregung, das lief doch ganz gut und ruhig in den vergangenen Jahren? Bis auf so ein paar ewig gestrige PazifistInnen und politische Überzeugungstäterinnen...Und sit es nicht schön so? Wir sitzen und sitzen und quatschen und quatschen und diskutieren schauen gelangweilt zu, wie bei fast allem... Gewalt gegen Autos der Logistikfirmen: das Ende der Demokratie! Töten von Menschen, der Anfang?
Der Wahnsinn ist ja doch ganz normal und die Wahlen sind eh langweilig, da kann ein bisschen Blut schon gut würzen.
Willkommen in einer neuen Zeit der Verklärung, der Wahrheitsleugnung, der Ruhe und Stille inmitten einer an allen Stellen brennenden Welt.
In einer Ausgabe der taz, schrieb jemand vor kurzem so in etwa: wir leben in einer Art bleiernden, spätkapitalistischer Breschnjewzeit. Keine Krise, kein Krieg - nichts, was Menschen dazu bringt, dieses störrische kranke System wirklich zu beenden, wir sitzen ruhig da, beobachten, ziehen uns zurück, kümmern uns um unseren Arsch, spielen mit, na zumindest immer noch gut genug, trotz heftigen Brechreiz...
Nun kriechen selbst die, die doch seid Jahren in Gedanken inländisch und ausländisch fest an der Seite des Heeres stehen, aus rein taktischen Gründen in die Ecke der Vorverurteiler und Vorverurteilerinnen. Fuiteufel, Frechheit, Hochverrat! Aber...natürlich nur ein bisschen, denn schließlich ist es ja nur eine Frage von Vorteilen und Nachteilen, die es am Wahlabend geben könnte und unsere Verbündeten wollen einfach auch mal die Friedensbringer sein, das können wir verstehen, aber finden es unmöglich uns dafür runter zu putzen.
Jung: "Ich sage es noch einmal: Wir sind nicht im Krieg! Wir leisten Friedensarbeit! Das Deutsch Volk ist außer sich, ob dieser Versuche der Spaltung! Wir alle verurteilen, jedwede Beweggründungen, die den tollen Einsatz unserer Truppe in den Dreck zu ziehen sucht! Das deutsche Volk, steht fest hinter dem Heer!!!" (wie ein rieselnder Sandhaufen in einer Sanduhr d.R.).
Wie wir bereits meldeten: gab es Tote, die im Aufgabengebiet der Bundeswehr entstanden sind. Ob es sich hierbei um gerechte oder ungerechte Tote handelt und im welchem Verhältnis ist unklar. Man möchte letzteres derzeit nicht mehr ausschließen, heißt es derzeit. Sollte es sich bei den Toten um ehmals wertes oder unwertes Leben handeln, wird zur Grechtchefrage von A.M. und J. und überhaupt allen.
Denn unwertes Leben, das von Feinden, das wäre ja okay. Das leuchtet jeden und jeder Volksgenossin ein. Die Behauptung, wertes Leben in größerem Umfang, als üblich legitimierbar getötet zu haben, das ist es, was Frau A.M. mit Vorverurteilung durch andere meint und brüsk zurückweist: "das lasse ich nicht zu... sonst...!" (Sonst was? fragten sich die Zuhörer erwartungsvoll: gibt es doch noch Wahlkampf mit Blut und Schweiß und ganz viel "wir sind ein blödes VolK" gebrüll?)
Wir schreiben das Jahr 2009, gute 250 Jahre nach der Aufklärung, gut 64 Jahre nach dem zweiten Weltkrieg, 60 Jahre nach Gründung der BRD, 20 Jahre nach Ende der DDR... (einen Tag nachdem junger Freund von mir den Wehrdienst verweigerte d.R.):
Deutsche Soldaten töten wieder echte Feinde, ach ja und einen Piraten.
Die demokratisch gewählte Regierungen der BRD, wie andere auch lassen töten. "Wir" führen aber keinen Krieg, nein nein quatsch! Warum nur die mediale Aufregung, das lief doch ganz gut und ruhig in den vergangenen Jahren? Bis auf so ein paar ewig gestrige PazifistInnen und politische Überzeugungstäterinnen...Und sit es nicht schön so? Wir sitzen und sitzen und quatschen und quatschen und diskutieren schauen gelangweilt zu, wie bei fast allem... Gewalt gegen Autos der Logistikfirmen: das Ende der Demokratie! Töten von Menschen, der Anfang?
Der Wahnsinn ist ja doch ganz normal und die Wahlen sind eh langweilig, da kann ein bisschen Blut schon gut würzen.
Willkommen in einer neuen Zeit der Verklärung, der Wahrheitsleugnung, der Ruhe und Stille inmitten einer an allen Stellen brennenden Welt.
In einer Ausgabe der taz, schrieb jemand vor kurzem so in etwa: wir leben in einer Art bleiernden, spätkapitalistischer Breschnjewzeit. Keine Krise, kein Krieg - nichts, was Menschen dazu bringt, dieses störrische kranke System wirklich zu beenden, wir sitzen ruhig da, beobachten, ziehen uns zurück, kümmern uns um unseren Arsch, spielen mit, na zumindest immer noch gut genug, trotz heftigen Brechreiz...
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Ergänzungen
Alternativ zur Einweihung des "Ehrenmals"
Super...
was mich auch sehr fasziniert hat und was ich durch zufall entdeckt habe:
Ehrenmal für getötete Bundeswehrangehörige eingeweiht
die BW hat ein eigenes Denkmal bekommen , direkt im bendlerblock!!!!
echt krass vorallem das zitat von Köhler "der staatsbürger in uniform" was stellt der sich eigentlich vor?
"mutet uns allen die Einsicht zu, dass der "Staatsbürger in Uniform" kein abstraktes Konzept ist, sondern dass unsere Soldatinnen und Soldaten unsere eigenen Söhne, Töchter, Partner und Freunde sind". Das Denkmal betreibe dabei keine falsche Heldenverehrung, es diene keinem Opferkult und verherrliche keinen Krieg.
und
"Unsere Bundeswehr ist zu einer Armee im Einsatz geworden, zu einer Armee im Kampf", sagte Köhler."
Hurra endlich wieder Krieg hat ja lange genug gedauert
Bundeswehr tötet mutmaßlichen Piraten
z.B.
bundeswer unbeliebt bei jungen leuten
hier schon ein paar fakten zur studie. bestimmt kommt dazu bald besseres material raus:
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Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Weiter so !! — Werner
deportation wieder saloonfähig?? — mr.nice