70. Jahrestag des Überfalls auf Polen
„… seit 5 Uhr 45 wird jetzt zurück geschossen!“ Mit diesen Worten erklärte Adolf Hitler vor dem Deutschen Reichstag am ersten September 1939 den Überfall auf das östliche Nachbarland Polen. Ein angeblicher Überfall polnischer Nationalisten auf den sich an der Grenze zwischen dem Deutschen Reich und Polen befindliche deutsche Rundfunksender „Gleiwitz“, diente ihm als Vorwand für den Angriffsbefehl.
Der Beginn des Krieges.
Der vermeintliche polnische Angriff auf den Rundfunksender „Gleiwitz“ war eine Fälschung der SS, was damals so wohl nur die Wenigsten wussten. Der Krieg gegen Polen war also vom Deutschen Reich – insbesondere Adolf Hitler – von Anfang an gewollt und vorbereitet!
Mit dem Angriff auf Polen sollte das bereits lange ersehnte Ziel von der „Eroberung von Lebensraum im Osten“ verwirklicht und gleichzeitig eine Grenze zum eigentlichen Kriegsgegner – der Sowjetunion – ermöglicht werden. Mit Schüssen des Kriegsschiffes „Schleswig Holstein“ auf die polnische Westerplatte und anschließenden Angriffen von deutschen Sturmkommandos, die ebenfalls von der „Schleswig Holstein“ aus operierten, wurde der Krieg begonnen, der mehr als fünf Jahre andauern sollte. Es stellte sich als die blutrünstigste Auseinandersetzung heraus, die es bisher in der menschlichen Geschichte gegeben hat.
Zivile Opfer.
Kurz nach den Angriffen auf die Westerplatte überrannte die deutsche Wehrmacht die polnische Grenze. Mit der berüchtigten „Blitzkrieg“-Taktik eroberten die deutschen Truppen, unter ihnen bereits die ersten SS-Verbände, schon nach weniger als drei Wochen die polnische Hauptstadt Warschau. Hermann Göring Luftwaffe hatte zuvor den Befehl bekommen, Warschau „dem Erdboden gleich zumachen“. Gezielt wurden dabei jüdische Wohnviertel angegriffen, sodass die Zahl jüdischer Tote bereits vor dem Eintreffen der deutschen Wehrmacht und SS überdurchschnittlich hoch war.
Über Verrat und Taktik.
Nach nur vier Wochen – also etwa einem Monat – war Polen besiegt, nachdem alle Verbündeten es verraten hatte. Frankreich und England, die seit dem Ende des Ersten Weltkrieges die Souveränität Polens garantiert hatten, hatten Hitler-Deutschland zwar den Krieg erklärt, aber nicht aktiv in den Krieg eingegriffen. Die Sowjetunion hatte sich schließlich sogar an dem Krieg gegen Polen beteiligt, was wohl weniger aus Habgier, sondern viel mehr aus taktischen Gründen geschah. Wusste die sowjetische Führung doch bereits seit Langem, dass ein deutscher Angriff auf die UdSSR nur eine Frage der Zeit war und es sich deshalb bestmögliche Vorraussetzungen für die Verteidigung zu sichern galt. Und dennoch, es bleibt dabei und gilt für alle:
„Gewalt ist die letzte Zuflucht des Unfähigen!“
Isaac Asimov
Bildquelle: www.chronik.net
Der vermeintliche polnische Angriff auf den Rundfunksender „Gleiwitz“ war eine Fälschung der SS, was damals so wohl nur die Wenigsten wussten. Der Krieg gegen Polen war also vom Deutschen Reich – insbesondere Adolf Hitler – von Anfang an gewollt und vorbereitet!
Mit dem Angriff auf Polen sollte das bereits lange ersehnte Ziel von der „Eroberung von Lebensraum im Osten“ verwirklicht und gleichzeitig eine Grenze zum eigentlichen Kriegsgegner – der Sowjetunion – ermöglicht werden. Mit Schüssen des Kriegsschiffes „Schleswig Holstein“ auf die polnische Westerplatte und anschließenden Angriffen von deutschen Sturmkommandos, die ebenfalls von der „Schleswig Holstein“ aus operierten, wurde der Krieg begonnen, der mehr als fünf Jahre andauern sollte. Es stellte sich als die blutrünstigste Auseinandersetzung heraus, die es bisher in der menschlichen Geschichte gegeben hat.
Zivile Opfer.
Kurz nach den Angriffen auf die Westerplatte überrannte die deutsche Wehrmacht die polnische Grenze. Mit der berüchtigten „Blitzkrieg“-Taktik eroberten die deutschen Truppen, unter ihnen bereits die ersten SS-Verbände, schon nach weniger als drei Wochen die polnische Hauptstadt Warschau. Hermann Göring Luftwaffe hatte zuvor den Befehl bekommen, Warschau „dem Erdboden gleich zumachen“. Gezielt wurden dabei jüdische Wohnviertel angegriffen, sodass die Zahl jüdischer Tote bereits vor dem Eintreffen der deutschen Wehrmacht und SS überdurchschnittlich hoch war.
Über Verrat und Taktik.
Nach nur vier Wochen – also etwa einem Monat – war Polen besiegt, nachdem alle Verbündeten es verraten hatte. Frankreich und England, die seit dem Ende des Ersten Weltkrieges die Souveränität Polens garantiert hatten, hatten Hitler-Deutschland zwar den Krieg erklärt, aber nicht aktiv in den Krieg eingegriffen. Die Sowjetunion hatte sich schließlich sogar an dem Krieg gegen Polen beteiligt, was wohl weniger aus Habgier, sondern viel mehr aus taktischen Gründen geschah. Wusste die sowjetische Führung doch bereits seit Langem, dass ein deutscher Angriff auf die UdSSR nur eine Frage der Zeit war und es sich deshalb bestmögliche Vorraussetzungen für die Verteidigung zu sichern galt. Und dennoch, es bleibt dabei und gilt für alle:
„Gewalt ist die letzte Zuflucht des Unfähigen!“
Isaac Asimov
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Ergänzungen
Die ruhmreiche Sowjetunion ...
Deswegen wurden nach dem Einmarsch der Roten Armee auch 20.000 polnische Offiziere und Zivilisten erschossen. Alles nur Taktik!
noch ein Beitrag
paar Wochen alter Artikel zum Thema
Kleine Ergänzungen
waffen ss?
dkfksgasgikna
Das ist falsch. Vielmehr war Stalin völlig überrascht vom Überfall 41 und hielt die Meldung anfangs für ein Komplott um ihn von seinem Verbündeten Hitler zu spalten. "Habgier" ist vielleicht etwas vereinfacht formuliert, aber mehr zutreffend als irgendwelche taktischen Gründe, die sich der linientreue Autor wohl selbst zusammengereimt hat - ich kann derartige nämlich nicht erkennen.
Keine Geschichtsverdrehung, auch nicht von uns.
Habgier?! Taktik?!
Trotzdem sollte man - gerade wenn man moralisch argumentiert - die historischen Hintergründe nicht ausser Acht lassen:
Die junge Sowjetunion war geschwächt aus dem Ersten Weltkrieg hervorgegangen. Sie hatte bereits grosse Gebiete an das Deutsche Reich verloren; dazu wütete im Land ein Bürgerkrieg. Diese Schwäche nutzte Polen aus, indem es 1921 unter Marschall Pilsudski in die Sowjetunion einmarschierte - sein Ziel war ein "Gross-Polen" in den Grenzen von 1772 (!). Die polnische Armee war erfolgreich; die Sowjetunion musste grosse Gebiete abtreten, die polnische Grenze wurde 250 KM nach Osten verschoben.
Genau diese völkerrechtswidrig annektierten Gebiete hat sich die Sowjetunion 1939 zurückgeholt.
Der sowjetische Einmarsch vom 17.09.1939 stoppte exakt an jener "Curzon-Linie", die 20 Jahre zuvor als völkerrechtlich verbindliche Grenze zwischen Polen und der Sowjetunion festgelegt worden war.
Rolle der Sowyetunion
Die Ermordung von 15.000 polnischen Soldaten durch die UDSSR (Massaker von Katyn) sollte vielleicht auch mal erwähnt werden......
Auch halbe Wahrheiten...
Das geheime Zusatzabkommen regelte nicht nur die neuerliche Teilung Polens entlang der Curzonlinie, sondern auch die gewaltsame Annektion der baltischen Staaten durch die UdSSR, Bessarabiens ebenso. Es kann nicht die Rede davon sein, dass die UdSSR geraubte Gebeite zurück geholt hatte. Teil des o.g. Paktes war auch die Auslieferung deutscher Kommunisten und Juden an die SS. ES war ein Bündnis zweier hegemonialer Mächte. Dazu gehörtdavor scheuten, den deutschen Expansionismus zu beschweigen und ausgerechnet GB, die einzig in Europa noch verbliebene und notgedrungen antifaschistische Nacht zu verleumden.
chavez, du weißt mal wieder nix
Etwas anderes ist aber auch wichtig in diesem Zusammenhang. Ohne den schamlosen Verkauf der Tschechoslowakei und das Diktat von München 1938 durch Deutschland und die westlichen Allierten (die Polen sind später auch in die "Resttschchoslowakei" einmarschiert und haben Gebiete für sich erobert) hätte es keinen Hitler Stalin Pakt gegeben. Ab diesem Zeitpunkt galt in Europa das Motto "Jeder gegen Jeden".
Die gesamte, strukturelle Sicherheitsarchitektur, welche nach dem ersten Weltkrieg, gegen einen erneuten Krieg geschaffen worden waren, waren mit dieser Politik Frankreichs und GB hinfällig. Das hat Stalin auch so erkannt und seine Schlußfolgerungen daraus gezogen. Stalin ging von einem Krieg ab 1943 mit Deutschland aus, und hat versucht, sich Zeit für die eigene Modernisierung der Armee zu diesem Krieg zu erkaufen.
Polnische Politik und das Olsagebiet
Nach der Beendigung des Polnisch-Sowjetischen Krieges und der durch die Schlesische Aufstände erkämpften Erlangung Ostoberschlesiens rückte das der Tschechoslowakei zugesprochene mehrheitlich polnisch besiedelte westliche Olsagebiet wieder stärker in den Blickpunkt der stabilisierten Zweiten Polnischen Republik. Dort erfolgte bis 1926 die Deportation einiger Tausend Polen aus dem Gebiet und zum Teil die Konfiskation ihrer Habe[2], so dass die Spannungen zwischen Polen und der Tschechoslowakei weiter anwuchsen und in Polen die militärische Lösung des Problems nicht ausgeschlossen und ab 1934 generalstabsmäßig vorbereitet wurde.
Am 30. September 1938, nach dem Abschluss des Münchner Abkommens, stellte Polen ein Rückgabeultimatum, das am 1. Oktober ablief, und konzentrierte Kräfte an der Grenze unter General Władysław Bortnowski[3]. Zusätzlich wurde in Kattowitz die Legion Zaolziański gegründet. Die tschechoslowakische Regierung gab nach und zwischen dem 2. und dem 11. Oktober 1938 besetzten polnische Truppen Zaolzie[3]. Gleichzeitig besetzte Deutschland die im Münchner Abkommen zugestandenen Gebiete des Sudetenlandes und das Hultschiner Ländchen. Kurz danach verließen rund 30.000 Tschechen, vor allem diejenigen, die sich dort nach 1920 niederließen, und rund 5000 Deutsche das Olsagebiet.[3].
Anna oh je
Wer Spanien verraten hat, es waren nicht allein die Westmächte, sondern inbesondere auch die von dir so innigst verteidigte SU. Deine Argumentation erinnert mich an die Ausdünstungen eines Fritz Teppichs.
Polen war und ist nicht der einzige Staat bzw. die einzige politische Formation, welche Ansprüche gegenüber anderen Staaten hatte und hat, aktuell bsp. die ETA, deren Euskal Herria gleich Navarra und Teile Südfrankreichs einbezieht. Oder zuzrück zur Sowjetunion: die Aggression gegenüber Georgien, die bolscho-kemalistische Koalition gegen die junge armenische Republik?
Zu der kollabrorationistischen Politik der KPs (Frankreich, Großbritannien und Deutschland z.B.)schweigst Du. Ist selbst für eine Freundin des Stalinismus wohl zu peinliche Angelegenheit.
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