Endlager mitten in Hamburg?
pxv Hamburg Rund eintausend Castorbehälter voller Atommüll produziert ein einziges Atomkraftwerk im Laufe seiner Lebenszeit, ohne dass es ein Endlager dafür gibt. Die Aktionsgruppe Campact ist deshalb seit Freitag mit einem riesigen Castor-Transport quer durch Deutschland auf Endlagersuche! In der heißen Phase des Bundestagswahlkampfes vom 28. August bis 19. September besucht Campact in einer bundesweiten Anti-Atomtour zwölf Städte, um die Kraftwerksbetreiber an ihrer Achillesferse packen: der ungelösten Endlagerung des Jahrmillionen strahlenden Atommülls. Nach dem Auftakt in Berlin am Freitag machte Campact am Samstag in Hamburg Station.
Schon von weitem war der getürkte Gefahrgut-Transport auf dem Weg vom Hamburger Hauptbahnhof zum Rathausmarkt zu erkennen: Überdimensionale gelb-schwarze Warnschilder, Sirenengeheul und grelles Licht verbreiteten eine geradezu unheimliche Stimmung. Personen in Strahlenschutzanzügen sperrten den Rathausmarkt großräumig ab und maßen mit Geigerzählern die „radioaktive Belastung“ auf der Suche nach einem geeigneten Endlager. Die Aktion gipfelte in einer Probebohrung, doch erwartungsgemäß wurden die Aktivisten nicht fündig, und so gibt es für sie nur eins: den Atomausstieg möglichst schnell umzusetzen!
Ein Endlager für hochradioaktiven Müll auf dem Hamburger Rathausmarkt, gelbe Atommüllfässer am Frankfurter Römer, ein atomares Aufräumkommando vor dem Brandenburger Tor – der „Castor-Transport“ konfrontiert die Bewohner der zwölf Großstädte mit der Frage: „Ist Ihre Stadt geeignet als atomares Endlager?“ Beim Gedanken, den extrem gefährlichen Atommüll vor der eigenen Haustür zu lagern, packt selbst Befürworter der Risikotechnologie blankes Entsetzen.
Nach Ansicht von Campact ist der Zeitpunkt für eine solche Tour goldrichtig, denn nach der Bundestagswahl stehe ein heißes Ringen um die Zukunft der Atomkraft bevor. Vattenfall, RWE, E.on & Co. würden dann alles daran setzen, den vor Jahren beschlossenen Atomausstieg zu kippen – kurz bevor die acht ältesten Atomkraftwerke vom Netz gehen sollen.
Fotos der Aktion von „Campact“ online können in hoher Auflösung heruntergeladen werden.
http://www.publixviewing.de/sortiment/atom-endlager-mitten-in-hamburg/index.html Die Bilder können honorarfrei verwendet werden. Belegexemplar erbeten. Bitte verwenden Sie als Copyrightvermerk den in den EXIF-Daten genannten Namen.
Fotos vom Trekker-Treck der Bauern nach Berlin, die Strecke von Lüneburg über Uelzen nach Braunschweig, können in hoher Auflösung von
http://www.publixviewing.de/bildersuche.html?@@pn=1
heruntergeladen werden.
Mit freundlichen Grüßen,
Andreas Conradt
PubliXviewinG
Andreas Conradt
Tel.: +49 (0)172 45 90 240
Ein Endlager für hochradioaktiven Müll auf dem Hamburger Rathausmarkt, gelbe Atommüllfässer am Frankfurter Römer, ein atomares Aufräumkommando vor dem Brandenburger Tor – der „Castor-Transport“ konfrontiert die Bewohner der zwölf Großstädte mit der Frage: „Ist Ihre Stadt geeignet als atomares Endlager?“ Beim Gedanken, den extrem gefährlichen Atommüll vor der eigenen Haustür zu lagern, packt selbst Befürworter der Risikotechnologie blankes Entsetzen.
Nach Ansicht von Campact ist der Zeitpunkt für eine solche Tour goldrichtig, denn nach der Bundestagswahl stehe ein heißes Ringen um die Zukunft der Atomkraft bevor. Vattenfall, RWE, E.on & Co. würden dann alles daran setzen, den vor Jahren beschlossenen Atomausstieg zu kippen – kurz bevor die acht ältesten Atomkraftwerke vom Netz gehen sollen.
Fotos der Aktion von „Campact“ online können in hoher Auflösung heruntergeladen werden.
http://www.publixviewing.de/sortiment/atom-endlager-mitten-in-hamburg/index.html Die Bilder können honorarfrei verwendet werden. Belegexemplar erbeten. Bitte verwenden Sie als Copyrightvermerk den in den EXIF-Daten genannten Namen. Fotos vom Trekker-Treck der Bauern nach Berlin, die Strecke von Lüneburg über Uelzen nach Braunschweig, können in hoher Auflösung von
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Ergänzungen
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Anti - Atom - Treck heute
Anti - Atom - Treck heute
Monntag, 31. August 2009
Mehr als 1000 Menschen auf Motorrädern, Fahrrädern und zu Fuß empfingen den Treck gestern in Braunschweig und geleiteten ihn durch die Stadt. Aber auch in vielen kleineren Orten standen Menschen an den Straßen und winkten. Aus Lüneburg, Hannover, Wolfsburg, Braunschweig und anderen Orten sind mittlerweile Trecker hinzugekommen. Der Treck wächst. Sonntag abend hat er Salzgitter erreicht, wo heute den ganzen Tag Aktionen stattfinden.
Fotos: Wie schon bei der Lichterkette rufen wir auf, Fotos und Clips vom Treck für ein öffentliches Album zur Verfügung zu stellen. Bitte nur Fotos, die ohne Rechtebindung und frei verfügbar sind. Bitte unbedingt nur "Anti-Atom-Treck" im Betreff. Adresse:
mehr Infos zum Treck in Salzgitter:
www.salzgitter.anti-atom-treck.de
Montag:
10.00 - 12.00 Uhr Gorleben-Markt Rathaus-Platz Salzgitter-Lebenstedt, Begrüßung für die Stadt Salzgitter durch den Dezerneten Rainer Dworog
13.30 - 14.00 Uhr Treffen von Gorleben-Bauern und Motoren-Bauern vor dem VW-Werk (Tor 1)
14.30 Uhr Plazierung eines Gorleben-Findlings in Sichtweite von Schacht KONRAD an der Abfahrt der Industriestraße
19.30 Uhr öffentliches Treck-Fest am Sportplatz des FC Germania Bleckenstedt, alle Interessierten sind herzlich eingeladen
Vorschau auf Dienstag:
10.00 Uhr Reisesegen in Salzgitter-Bleckenstedt
Weiterfahrt über Fümmelse nach Wolfenbüttel
12.30 - 14.30 Uhr Wolfenbüttel: Kundgebung auf dem Schloßplatz
15.30 - 17.30 Uhr Sickte: Kaffee, Kuchen, Kundgebung
ab 19.00 Uhr Nacht am ASSE-Schacht
mehr Infos zum Treck in Wolfenbüttel:
Probebohrungen
Hinweis: Derzeit finden überall im Hamburger Stadtgebiet Probebohrungen statt.
Allerdings sind dies nicht überall Simulationen!
So zum Beispiel auch Bohrungen bis in eine Tiefe von 25 Metern unter die Große Bergstrasse vor dem Hafenklang/Frappant in Altona. Dort - in einem Teilwohngebiet - soll gegen große Teile der Bevölkerung der erste weltweite innerstädtische IKEA-Markt gebaut werden.
mehr unter
Siehe dort auch Schmutzwäsche/Die Steuertricks der Ikea Gruppe ->
Wegen dem IKEA-Bauvorhaben in Altona finden übrigens auch Bürgerbegehren in dem Bezirk von Hamburg statt. Rege Beteiligung ist erwünscht!
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Unwort — Leser
problem columbne — ABRAXAS
hurra — nix
@Leser — anderer Leser