Stürmische Zeiten in Neukölln (B)
Antifa stürmt am späten Abend das Wohnhaus des bekannten Neonazis Jan Sturm in Berlin-Neukölln. Vor einigen Tagen wurde bereits ein weiterer Neuköllner Neonazi geoutet. Die Antifa Aktionen stehen vermutlich in einem Zusammenhang mit einem Neonazi Angriff auf ein Kulturzentrum in Neukölln.
In der Nacht zu Freitag haben ca. 25 vermummte Antifas gegen 0.15 Uhr das Wohnhaus des Neonazis Jan Sturm gestürmt. Dieser sitzt für die NPD in der Neuköllner Bezirksverordnetenversammlung und steht auf Platz 4 der Landesliste der NPD für die Bundestagswahl 2009.
Bei der Aktion schlugen Antifas die Tür des Mietshauses in der Braunschweigerstr. ein und zündeten einen Müllcontainer im Hof an. Außerdem wurden im Hof Parolen gegen Jan Sturm gesprüht, der dort im Seitenflügel der Hausnummer 57 wohnt.Nach einigen Minuten rückten bereits mehrere Streifenwagen der Polizei, sowie Ermittler des Landeskriminalamtes an, die sich wegen eines anderen Einsatzes bereits zufällig in der Nähe befunden hatten. Trotz der relativ schnellen Reaktion der Repressionsorgane kam es im Nachgang der Aktion jedoch zu keinen Festnahmen und die Bullen standen sich an den S-Bahnhöfen alleine die Beine in den Bauch.
Bei der Aktion schlugen Antifas die Tür des Mietshauses in der Braunschweigerstr. ein und zündeten einen Müllcontainer im Hof an. Außerdem wurden im Hof Parolen gegen Jan Sturm gesprüht, der dort im Seitenflügel der Hausnummer 57 wohnt.Nach einigen Minuten rückten bereits mehrere Streifenwagen der Polizei, sowie Ermittler des Landeskriminalamtes an, die sich wegen eines anderen Einsatzes bereits zufällig in der Nähe befunden hatten. Trotz der relativ schnellen Reaktion der Repressionsorgane kam es im Nachgang der Aktion jedoch zu keinen Festnahmen und die Bullen standen sich an den S-Bahnhöfen alleine die Beine in den Bauch.
Neben Jan Sturm wurde zudem bereits am letzten Samstag, den 15.08, Thomas Vierk, der andere Bezirksverordnete der NPD in Neukölln, in seinem Wohnumfeld in Tempelhof geoutet.
Diese Aktionen gegen die Bezirksverordneten der NPD in Neukölln, scheinen insgesamt eine Antwort auf den Neonazi-Angriff gegen ein neuköllner Kulturzentrum in der letzten Woche zu sein. Bei dem Angriff waren am Zentrum der "Chile Freundschafts Gesellschaft e.V." die Scheiben eingeschlagen und NPD Aufkleber geklebt worden. Daher scheint die Vermutung naheliegend, dass autonome Antifas die NPD Kader im Bezirk für den Anschlag politisch verantwortlich machen.
Weitere Informationen zu Neuköllner Neonazis gibt es hier:http://www.antifa-recherche-neukoelln.de.vu
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Ergänzungen
Na
"Eingabe: 21.08.2009 - 11:50 Uhr
Landfriedensbruch
Neukölln
# 2326
Mehrere bislang unbekannte Personen beschmierten in der Nacht die Wände eines Wohnhauses in Neukölln mit einer „Antifa-Parole“. Darüber hinaus versuchten die rund 20 dunkel gekleideten und vermummten Personen im Innenhof des Gebäudes, in dem ein Bezirksverordneter der NPD wohnt, einen Pappkarton anzuzünden. Dieser brannte jedoch nur an und wurde von einem Zeugen mit einem Eimer Wasser gelöscht. Nach der rund fünfminütigen Aktion flüchteten die Randalierer in unbekannte Richtung. Eine Absuche der Umgebung durch Polizeibeamte blieb ohne Erfolg. Da von einer politischen Tatmotivation auszugehen ist, hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes die Ermittlungen übernommen."
Eine Mülltonne ist schon schwach, aber wenn diese sich dann noch als angekokelter Pappkarton entpuppt, dann wirds peinlich.
Mensch sollte mit solchen Aktionen nicht auch noch prahlen.
Ohja, aber wahrscheinlich ist das jetzt auch nur wieder Bullenpropaganda, weil der Mülleimer hat in echt wirklich voll gebrannt und war total groß.
Aua.
Fotos vom Tatort
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