Neue Broschüre über "Autonome Nationalisten"
"'Autonome Nationalisten' – Neonazis im Wandel" lautet der Titel der neuen Broschüre, die AKKU (Antifaschistische Koordination Köln und Umland) im Juli 2009 herausgibt. Auf 24 Seiten wird dem Phänomen der "Autonomen Nationalisten" nachgegangen.
Sie tragen Basecaps und Kapuzenpullis, hören HipHop und propagieren den „Schwarzen Block“ – innerhalb der Neonaziszene gibt es seit einigen Jahren eine neue Entwicklung: Verstärkt treten sogenannte „Autonome Nationalisten“ auf. Spätestens seit dem 1. Mai 2008, als „Autonome Nationalisten“ während eines Neonazi-Aufmarsches in Hamburg durch gewalttätige Übergriffe auf Journalisten Schlagzeilen machten, werden auch in den Medien vermehrt die Neonazis im neuen Style wahrgenommen.
Trotz des veränderten Auftretens sind und bleiben „Autonome Nationalisten“ Neonazis – das bekommen vor allem diejenigen zu spüren, die in der Vergangenheit Opfer ihrer Angriffe wurden. Hinter der „coolen“ und alternativen Erscheinung dieser Neonazis verbergen sich altbekannte extrem rechte Denkmuster. „Autonome Nationalisten“ bleiben dabei als gemeinschaftliche Akteure kollektiver Gewalt nicht nur im Verborgenen, sondern üben sie auch gerade dort aus, wo die Kameras auf sie gerichtet sind.
Die Broschüre will das Phänomen der „Autonomen Nationalisten“ durchleuchten. Was ist neu an den „Autonomen Nationalisten“ und was nicht? Warum verwenden sie Symboliken und Aktionsformen, die der autonomen linken Szene entlehnt sind? Welche Bedeutung hat der „Schwarze Block“ für sie? Wie greifen andere Neonazis das Konzept der „Autonomen Nationalisten“ auf und welche Überschneidungen, Konflikte und Kooperationen gibt es insbesondere in dem Verhältnis mit der NPD? Die neonazistische „Aktionsgruppe Rheinland“ wird auf ihre Inhalte untersucht. Wie eine „AN“-Szene konkret vor Ort aussehen kann, zeigt das Beispiel Aachen. Eine Einschätzung skizziert die Bedeutung von Gewalterlebnissen auf neonazistischen „Großevents“ für die „Autonomen Nationalisten“. Schließlich stellen wir uns die Frage, wie eine erfolgreiche antifaschistische Intervention gegen „Autonome Nationalisten“ aussehen kann.
Die Broschüre ist ein gemeinschaftliches Produkt der Antifaschistischen Koordination Köln & Umland (AKKU).
Bestellung:(ab dem 01.08.09 erhältlich)
Bestellung über
broschuere@koeln.antifa.net (GPG-Schlüssel auf unserer Seite)
Bei Bestellungen bis zu sechs Exemplaren kostet die Broschüre 2 Euro zzgl. 1 Euro Versandkosten. Bitte gebt bei der Überweisung als Betreff "AN-Broschüre" sowie Euren Namen an. Schickt uns bitte außerdem eine E-Mail mit Eurer Lieferadresse. Sobald der Betrag auf dem Konto eingegangen ist, schicken wir die Broschüre(n) los.
Wiederverkäufer melden sich bitte direkt per E-Mail, wir machen Euch dann ein Angebot.
Kontodaten:
Kontoinhaber: Kupo e.V.
Konto: 1004781488
Stadtsparkasse Düsseldorf
BLZ: 30050110
Stichwort ", AN-Broschüre"
Trotz des veränderten Auftretens sind und bleiben „Autonome Nationalisten“ Neonazis – das bekommen vor allem diejenigen zu spüren, die in der Vergangenheit Opfer ihrer Angriffe wurden. Hinter der „coolen“ und alternativen Erscheinung dieser Neonazis verbergen sich altbekannte extrem rechte Denkmuster. „Autonome Nationalisten“ bleiben dabei als gemeinschaftliche Akteure kollektiver Gewalt nicht nur im Verborgenen, sondern üben sie auch gerade dort aus, wo die Kameras auf sie gerichtet sind.
Die Broschüre will das Phänomen der „Autonomen Nationalisten“ durchleuchten. Was ist neu an den „Autonomen Nationalisten“ und was nicht? Warum verwenden sie Symboliken und Aktionsformen, die der autonomen linken Szene entlehnt sind? Welche Bedeutung hat der „Schwarze Block“ für sie? Wie greifen andere Neonazis das Konzept der „Autonomen Nationalisten“ auf und welche Überschneidungen, Konflikte und Kooperationen gibt es insbesondere in dem Verhältnis mit der NPD? Die neonazistische „Aktionsgruppe Rheinland“ wird auf ihre Inhalte untersucht. Wie eine „AN“-Szene konkret vor Ort aussehen kann, zeigt das Beispiel Aachen. Eine Einschätzung skizziert die Bedeutung von Gewalterlebnissen auf neonazistischen „Großevents“ für die „Autonomen Nationalisten“. Schließlich stellen wir uns die Frage, wie eine erfolgreiche antifaschistische Intervention gegen „Autonome Nationalisten“ aussehen kann.
Die Broschüre ist ein gemeinschaftliches Produkt der Antifaschistischen Koordination Köln & Umland (AKKU).
Bestellung:(ab dem 01.08.09 erhältlich)
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broschuere@koeln.antifa.net (GPG-Schlüssel auf unserer Seite) Bei Bestellungen bis zu sechs Exemplaren kostet die Broschüre 2 Euro zzgl. 1 Euro Versandkosten. Bitte gebt bei der Überweisung als Betreff "AN-Broschüre" sowie Euren Namen an. Schickt uns bitte außerdem eine E-Mail mit Eurer Lieferadresse. Sobald der Betrag auf dem Konto eingegangen ist, schicken wir die Broschüre(n) los.
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Ergänzungen
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
ihr bonzen!!!
ich zahle nicht für euer wissen!
seltsam
Antifa Camps
Ich möchte zumindest die Versandkosten (wahrscheinlich Deutsche Post) sparen. *g*
datenschutz
..
Ich persönlich finde 2euro ok, allerdings wäre es wirklich angebracht das Teil auch als PDF zu veröffentlichen, und zumindest mal zu versuchen es zb per rosa-luxemburg stiftung auch kostenfrei anzubieten.
NAZIAUFMÄRSCHE VERHINDERN!
5.September - Naziaufmarsch Dortmund verhindern -> www.s5.noblogs.org
Eine notwendige Ergänzung
???
Dann können wir hier ja auch eine Buchbesprechung machen!
Also entweder Infos her, oder Tastatur im Zaum halten und hier nicht mit Eurer Abzocke nerven!
is doch egal
und daher bringts auch nichts, geld dafür auszugeben. die infos kann man auch kostenlos im netz finden.
und mal kurz für alle, dies noch nicht wissen, die dann aber auch seit zwei jahren oder so den kopf in den sand gesteckt haben: autonome nationalisten sind herkömmliche nazis der gewaltbereiten, meist nationalsozialistischen und nationalrevolutionären sorte, die einen schickeren style tragen wollen, weil das alte scheitelträgeroutfit ebensowenig wie skinlook massentauglich ist und sich insbesondere junge nazis nicht mehr damit identifizieren können. daher bedienen sie sich eines styles, den sie wesentlich von autonomen abgekupfert haben bzw. der elemente von hiphop und hardcore verbindet und ziemlich martialisch daher kommt. typisches merkmal ist der schwarze kapuzenpulli und ne schwarze baseballkappe, manchmal ergänzt durch palitücher, was alles ziemlich gut geeignet ist, sich zu vermummen und dann spontane überfälle auf den politischen gegner oder minderheiten zu begehen.
einher ging mit der belebung dieses konzeptes meist auch eine radikalisierte hetze gegen "bonzen", "kapitalisten" etc.
insgesamt hat das konzept der autonomen nationalisten auf der linken seite zunächst für ziemliche verwirrung gesorgt ("hey, die klauen uns unseren style!" "ey, jetzt tun die so, als hätten die was gegen kapitalismus! bestimmt, um damit bei den massen zu punkten und nicht, weil die wirklich was gegen bonzen und so haben...") und dazu geführt, dass man sich nicht mehr auf anhieb sicher sein kann, auch einen linken autonomen vor sich zu haben, wenn jemand im typischen szeneoutfit vor einem steht. da aber der unmittelbare straßenkapf gegen nazis eh nur in vermeintlich linksradikalen phantasien wirklich etwas gegen sie ausrichtet und eigentlich vor allem ihre gesellschaftlichen ursachen angegangen werden müssten, macht das alles nichts aus. eventuell kann es sogar ein ganz schöner erkenntnisgewinn sein, dass style und meist auch die zugehörigkeit zum linkssubkulturellen millieu zwischen punks, hippies, hiphoppern und hardcorefans nichts darüber aussagt, dass jemand auch wirklich emanzipatorische positionen vertritt.
dann wird den leuten vielleicht auch mal klar, dass eine große linke szene scheißegal ist, wenn sie keine vernünftigen positionen entwickeln kann und man sich deswegen endlich mal darum kümmern sollte, die welt zu analysieren, in der man lebt, statt immer wieder dem selben idiotenhaufen von nazis hinterherzureisen.
@hab auch kein geld
eine gemeinschaftlich finanzierte Broschüre
sie sich mal wieder Pippi in die Hose machen...
Leute, wenn ihr Kritik habt, dann schreibt doch den GenossInnen aus Köln.
Ich weiß zwar nicht, was gegen eine gemeinschaftlich finanzierte Broschüre zu einem
wichtigen Thema zu sagen ist, aber eins ist doch sicher: Das Geld landet wieder in
der Bewegung und im Kampf gegen Nazis. Will nicht wissen, wie viel Geld die Leute hier für den letzten Müll rausschmeißen...wenn ihr kein Geld habt, dann schaut in den nächsten Infoladen.
Grüße aus Hamburg und weiter so...
Alle die Broschüre schon gelesen?
Zugegebenermassen klingt die Inhaltsbeschreibung nicht so spannend für Leute, die sich in Antifazusammenhänge bewegen. Aber vielleicht sind da dann doch völlig neue Perspektiven auf die altbekannten Fragen, die noch nicht tausendmal schhon dargelegt worden sind.
Dieses Schlaubertum und Herumgemoser nervt schon sehr. Typisch indymedia
Konto: 1004781488