Abschiebung von Roma-Familie aus Wolfenbüttel
In der Nacht von Montag auf Dienstag soll eine siebenköpfige Roma-Familie aus Wolfenbüttel in den Kosovo abgeschoben werden.
Die Abschiebung wurde vom niedersächsischen Innenministerium angeordnet, das hier selbst vor der Abschiebung eines seelisch behinderten Jungen nicht zurückschreckt.
Die Abschiebung wurde vom niedersächsischen Innenministerium angeordnet, das hier selbst vor der Abschiebung eines seelisch behinderten Jungen nicht zurückschreckt.
Die Familie B. ist seit 13 Jahren in Deutschland, vier der Kinder sind zwischen 12 und 17 Jahre alt und sind in Deutschland aufgewachsen. Der 17-jährige Sohn der Familie ist seelisch behindert und verhaltensauffällig. Er wohnte bisher in einer Jugendhilfeeinrichtung war in Psychotherapie. Für die Abschiebung wurde er auf Weisung des Landkreises Wolfenbüttel aus der Einrichtung geholt und zur Familie gebracht.
Im Kosovo hat die Familie keinerlei Existenzgrundlage, in ihr Dorf können und wollen sie nicht zurück, die Arbeitslosigkeit unter den Roma im Kosovo liegt über 90%. Für die Kinder wird es dort mangels ausreichender Sprachkenntnisse unmöglich sein ihre Schule zu beenden. Mit größter Wahrscheinlichkeit droht der Familie ein Leben in absoluter Armut.
Dennoch hat das Verwaltungsgericht Braunschweig am Freitag gegen einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung entschieden, mit dem der Rechtsanwalt der Familie doe Abschiebung stoppen wollte. In der Begründung heißt es, dass die Familie in Pristina “menschenwürdige Aufnahmebedingungen” erwarten.
Eine Entscheidung über den Widerspruch gegen den Beschluss des VG Braunschweig steht noch aus.
Im Kosovo hat die Familie keinerlei Existenzgrundlage, in ihr Dorf können und wollen sie nicht zurück, die Arbeitslosigkeit unter den Roma im Kosovo liegt über 90%. Für die Kinder wird es dort mangels ausreichender Sprachkenntnisse unmöglich sein ihre Schule zu beenden. Mit größter Wahrscheinlichkeit droht der Familie ein Leben in absoluter Armut.
Dennoch hat das Verwaltungsgericht Braunschweig am Freitag gegen einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung entschieden, mit dem der Rechtsanwalt der Familie doe Abschiebung stoppen wollte. In der Begründung heißt es, dass die Familie in Pristina “menschenwürdige Aufnahmebedingungen” erwarten.
Eine Entscheidung über den Widerspruch gegen den Beschluss des VG Braunschweig steht noch aus.
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)

Ergänzungen
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Herzlos...
Anscheinend muss man ein Herz aus Stein haben um im (niedersächsischen) Innenministerium arbeiten zu dürfen.
Es kann und darf nicht sein das Menschen die seid Jahren hier integriert sind oder Menschen die fachliche Hilfe benötigen sowie Kinder und Jugendliche die hier Schule und Ausbildung machen abgeschoben werden.
Es wird abgeschoben und diskrimiert. Gleichzeitig wird auf "Multi-Kulti" gemacht, was gelabert von "Kinder sind unsere Zukunft" - Heuchelei und Doppelmoral. Glaubt ihr eure Lügen eigentlich selber ?
Das die Verantwortlichen überhaupt mit ihrem Gewissen leben können zeigt das sie keins haben.
Ja dieser Kommentar ist weder reflektiert noch politisch anspruchsvoll. Ich bin einfach nur sauer und dazu stehe ich.
Solidarität mit allen Menschen die von Abschiebung bedroht sind.
@ Isabel Ja Deutschland is Back!
Die Kleinen Deutschen Speichelleckenden Abschieber der Deutschen Abschiebe Industrie sind wieder einmal so vertieft in ihrem Menschenverachtenden Geschäft, das sie sogar Europa Jahrelang verschlafen haben, und Italiener / Europäer ausweisen und abschieben wollten.
Ps. Dokumente im Archiv
Solidarität!
aktuelle infos
xy
und deswegen sollen wir ihn hier behalten, oder was? verhaltensauffällig sind übrigens alle Roma: im berliner Kirchenasyl haben die sämtliche Böden vollgekackt. Vom üblichen klauen, schnorren und betteln mal ganz abgesehen.
"...die Arbeitslosigkeit unter den Roma im Kosovo liegt über 90%"
na und? in Deutschland dürfte die Arbeitslosigkeit der Roma bei 100% liegen. Wenn ihr sie hier behalten wollt, dann zahlt auch dafür. Ihr könnt ja eure Harz4- Unterstützung spenden. Nicht immer nur Soli-Gequatsche. Zahlen!