Anmerkung der Moderationsgruppe:
Trotz der Bitte, de.indymedia.org zum Veröffentlichen von eigenen Berichten und selbst recherchierten Reportagen zu nutzen, wurde hier ein Termin, ein Aufruf, die Einladung zu einer Veranstaltung oder die Ankündigung einer Aktion reinkopiert.
Es ist nicht das Ziel von Indymedia, ein möglichst umfassendes Infoportal incl. Terminkalender anzubieten. Indymedia will eine Plattform für engagierte MedienmacherInnen und ihren eigenen Inhalte bieten. Das Veröffentlichen von Terminen, Aufrufen und Einladungen gehört nicht zu den Zielen des Projektes. Mehr Informationen, warum sich Indymedia nicht zum Veröffentlichen von Terminen eignet, findest Du hier. Bitte nutze stattdessen die verlinkten Terminkalender-Seiten.
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11.7.2009: Demo für Dennis
Morgen wollen wir auf die Straße gehen um gegen Polizeigewalt und für die Aufklärung der Erschießung von Dennis zu demonstrieren, den ein Polizist in der Silvesternacht geradezu hingerichtet hat. Der Polizist und seine Kollegen schweigen und müssen sich momentan auch nicht mit Beugehaft begnügen, wie es Normalsterblicher machen müsste!
11.Juli 2009 | 20 Uhr | U-Bhf. Hermannplatz (beim Friedhof)
Die Demo soll kein Trauermarsch, sondern kräftig und laut sein. Sie ist angemeldet bis zum Kottbusser Tor!
11.Juli 2009 | 20 Uhr | U-Bhf. Hermannplatz (beim Friedhof)
Die Demo soll kein Trauermarsch, sondern kräftig und laut sein. Sie ist angemeldet bis zum Kottbusser Tor!
Am 31.12.2008 wurde Dennis J. in Schönfließ von einem Berliner Zivilfahnder erschossen.
Gegen den Schützen wurde zwar Haftbefehl erlassen, er ist aber gegen Auflagen frei.
Justiz und Polizei versuchen die Aufklärung der Tat zu verhindern.
Die öffentliche Wahrnehmung zum Tod von Dennis verschob sich relativ schnell. War in ersten Presseberichten noch eine gewisse Genugtuung darüber zu verspüren, das endlich mal einer von diesen Neuköllner Intensivtätern nach einem Angriff auf Polizeibeamte zur Strecke gebracht wurde, so wurde schnell klar das Dennis am Sylvestertag weder einen Beamten angegriffen hatte noch fliehen wollte.
Er wurde regelrecht hingerichtet während er im Auto auf eine Freundin wartete. Die Polizeiversion wurde immer widersprüchlicher und unglaubwürdiger und die Medien waren nicht mehr vorbehaltlos für die Staatsräson. Zu diesem Zeitpunkt ging die Justiz taktisch in die Offensive, mit der Festnahme des Schützen und einer Pressekonferenz auf der die brandenburgische Staatsanwältin die Berliner Polizei kritisierte, sollte der Eindruck geschaffen werden, das Polizisten nicht straflos morden können.
Der Beamte, der Dennis hinrichtete ist frei; seine Kollegen, die die Aussage verweigern (ein normaler Bürger wäre in Beugehaft gelandet) streifen weiter bewaffnet durch die Strassen.
Sieben Monate nach den Schüssen stellt sich die Frage was die Justiz unternommen hat um diesen Mord aufzuklären und wie der Innensenator solche Vorfälle in Zukunft vermeiden will.
Vermutlich wird es bald einen Bescheid geben, das das Verfahren mangels Beweisen eingestellt wird, oder bestenfalls eine Anklage wegen fahrlässiger Tötung. Das die Justiz immer auf der Seite der Polizei ist, beweist nicht nur der Fall Kurras. In Deutschland gibt es das ungeschriebene Gesetz, das ein Polizist kein Mörder sein kann.
Vor wenigen Tagen wurde in Berlin erneut ein Mensch von der Polizei erschossen. Die amtliche (und nicht sehr glaubwürdige Version) spricht wie immer von Notwehr. Und es waren wieder Beamte vom Abschnitt 25, die geschossen haben.
Um zu zeigen das wir nichts und niemanden vergessen, um Aufklärung über den Tod von Dennis zu forden, um unsere Wut und Trauer zu zeigen und um klarzustellen das wir in der ständigen Präsenz bewaffneter Einheiten in unseren Strassen keine "Sicherheit" sehen, gibt es eine Demonstration,
am Samstag 11.Juli um 20.00
Start: Friedhof am Herrmannplatz, Karl Marx Str.4
über Kottbusser Damm bis Kottbusser Tor
Die Demonstration ist angemeldet und soll kein Trauermarsch werden sondern laut.
Die Presse zum Fall:
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,599995,00.html
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,600841,00.html
http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/multikulti-auf-der-strasse/
http://medienkollektiv.blogsport.de/2009/01/18/berlin-trauerumzug-fuer-dennis-j/
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0127/berlin/0047/index.html
http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-Dennis-J-Schoenfliess;art126,2716233
http://www.morgenpost.de/berlin/article1022210/Randale_wegen_Todesschuessen_von_Schoenfliess.html
http://jockel44.de/
Gegen den Schützen wurde zwar Haftbefehl erlassen, er ist aber gegen Auflagen frei.
Justiz und Polizei versuchen die Aufklärung der Tat zu verhindern.
Die öffentliche Wahrnehmung zum Tod von Dennis verschob sich relativ schnell. War in ersten Presseberichten noch eine gewisse Genugtuung darüber zu verspüren, das endlich mal einer von diesen Neuköllner Intensivtätern nach einem Angriff auf Polizeibeamte zur Strecke gebracht wurde, so wurde schnell klar das Dennis am Sylvestertag weder einen Beamten angegriffen hatte noch fliehen wollte.
Er wurde regelrecht hingerichtet während er im Auto auf eine Freundin wartete. Die Polizeiversion wurde immer widersprüchlicher und unglaubwürdiger und die Medien waren nicht mehr vorbehaltlos für die Staatsräson. Zu diesem Zeitpunkt ging die Justiz taktisch in die Offensive, mit der Festnahme des Schützen und einer Pressekonferenz auf der die brandenburgische Staatsanwältin die Berliner Polizei kritisierte, sollte der Eindruck geschaffen werden, das Polizisten nicht straflos morden können.
Der Beamte, der Dennis hinrichtete ist frei; seine Kollegen, die die Aussage verweigern (ein normaler Bürger wäre in Beugehaft gelandet) streifen weiter bewaffnet durch die Strassen.
Sieben Monate nach den Schüssen stellt sich die Frage was die Justiz unternommen hat um diesen Mord aufzuklären und wie der Innensenator solche Vorfälle in Zukunft vermeiden will.
Vermutlich wird es bald einen Bescheid geben, das das Verfahren mangels Beweisen eingestellt wird, oder bestenfalls eine Anklage wegen fahrlässiger Tötung. Das die Justiz immer auf der Seite der Polizei ist, beweist nicht nur der Fall Kurras. In Deutschland gibt es das ungeschriebene Gesetz, das ein Polizist kein Mörder sein kann.
Vor wenigen Tagen wurde in Berlin erneut ein Mensch von der Polizei erschossen. Die amtliche (und nicht sehr glaubwürdige Version) spricht wie immer von Notwehr. Und es waren wieder Beamte vom Abschnitt 25, die geschossen haben.
Um zu zeigen das wir nichts und niemanden vergessen, um Aufklärung über den Tod von Dennis zu forden, um unsere Wut und Trauer zu zeigen und um klarzustellen das wir in der ständigen Präsenz bewaffneter Einheiten in unseren Strassen keine "Sicherheit" sehen, gibt es eine Demonstration,
am Samstag 11.Juli um 20.00
Start: Friedhof am Herrmannplatz, Karl Marx Str.4
über Kottbusser Damm bis Kottbusser Tor
Die Demonstration ist angemeldet und soll kein Trauermarsch werden sondern laut.
Die Presse zum Fall:
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,599995,00.html
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,600841,00.html
http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/multikulti-auf-der-strasse/
http://medienkollektiv.blogsport.de/2009/01/18/berlin-trauerumzug-fuer-dennis-j/
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0127/berlin/0047/index.html
http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-Dennis-J-Schoenfliess;art126,2716233
http://www.morgenpost.de/berlin/article1022210/Randale_wegen_Todesschuessen_von_Schoenfliess.html
http://jockel44.de/
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Riot in Frankreich
2. Das spielt gar keine Rolle. Wer seine Solidarität von B.Z. Berichten abhängig macht ist
auf der falschen Seite gelandet.
3. Die Todesstrafe ist eigentlich abgeschafft - auch für Intensivtäter.
4. In Frankreich ist ein Mensch im Polizeigewahrsam gestorben. Polizei sagt Selbstmord, seine
Freunde glauben das nicht.Presse dazu:
Der Versuch, Morde von Polizeibeamten juristisch zu verfolgen, ist ja schon in allen Fällen gescheitert. Die Kritiker von Solidemos sollen mal einen Vorschlag machen, wie darauf zu reagieren ist.
Noch ein Mord
Mord in Heppenheim
Schüsse in Worms
Noch ein Toter
Nicht nur mit Pistole...
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Kein Vergeben, kein Vergessen! — M