graswurzel.tv Live vom G8-Gipfel in Italien
Zwei Tage vor dem offiziellen Beginn des G8-Gipfels trifft Graswurzel.tv beim Austragungsort ein.
Zwei Tage vor dem offiziellen Beginn des G8-Gipfels trifft Graswurzel.tv beim Austragungsort ein. Dieser ist aufgrund der solidarischen Geste Silvio Berlusconis vom ursprünglich geplanten Sardinien in die Abruzzen, nach L Aquila verlegt wurden.
Die Stadt wurde Anfang des Jahres von dem seit 30 Jahren stärksten Erdbebens Italiens heimgesucht. Begründet wird die Verlegung mit der besseren Bündelung an Finanzmitteln, die jetzt nicht nur dem Gipfel, sondern auch den Opfern zugute kämen.
Daneben hat der Ort für die Teilnehmer aber auch einen ganz anderen Vorteil: Er ist derzeit nahezu menschenleer, denn die Bewohner sind zu großen Teilen nach wie vor evakuiert. Außerdem sind die Zufahrtswege aufgrund der Bergregion und vieler zerstörter Wege stark limitiert, wodurch eine aufwendige physische Abschottung mit Sicherheitszäunen etc. nicht notwendig erscheint.
Wer sich in diese Region bewegt, fällt bereits etliche Kilometer vor seinem eigentlichen Ziel auf.
Wir berichten auf unserer Webseite und unserer Twitterseite regelmässig aus Italien.
http://www.twitter.com/graswurzel_tv
http://www.graswurzel.tv
Die Stadt wurde Anfang des Jahres von dem seit 30 Jahren stärksten Erdbebens Italiens heimgesucht. Begründet wird die Verlegung mit der besseren Bündelung an Finanzmitteln, die jetzt nicht nur dem Gipfel, sondern auch den Opfern zugute kämen.
Daneben hat der Ort für die Teilnehmer aber auch einen ganz anderen Vorteil: Er ist derzeit nahezu menschenleer, denn die Bewohner sind zu großen Teilen nach wie vor evakuiert. Außerdem sind die Zufahrtswege aufgrund der Bergregion und vieler zerstörter Wege stark limitiert, wodurch eine aufwendige physische Abschottung mit Sicherheitszäunen etc. nicht notwendig erscheint.
Wer sich in diese Region bewegt, fällt bereits etliche Kilometer vor seinem eigentlichen Ziel auf.
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Ergänzungen
Weiterer Campingplatz
G8 Gipfel nach Rom verlegt?
Rom. Der G8 Gipfel, der eigentlich im mittelitalienischen L´Aquila stattfinden sollte, könnte möglicherweise nach Rom verlegt werden, sollte es im Gebiet weitere stärkere Erdbeben geben, sagten lokale Medien am Montag, die italienische Regierungsquellen zitierten, wie RIA Novosti berichtete.
Bis zu 30 Länder sollen an Veranstaltungen des G8 Gipfels vom 8.-10. Juli in L´Aquila teilnehmen, was Anfang April von schweren Erdbeben mit 300 Todesopfer, 1500 Verletzte und um die 50000 Obdachlosen heimgesucht wurde. Jedoch könnte ein Beben mit Stärke 4 bis 4.5 auf der Richterskala die Organisatoren veranlassen, den Gipfel zu verlegen.
Der Palast Farnese, wo sich das italienische Außenministerium befindet, war die erste Alternative im Falle eines Erdbebens, aber neueste Berichte lauten, dass der Gipfel wahrscheinlich in die Ausbildungsakademie der Polizei in Rom verlegt wird.
L´Aquila wurde am Freitag von einem Erdbeben der Stärke 4.1 getroffen. Das Erdbeben im April traf außerdem auch La Maddalena auf Sardinien, wo der Gipfel laut Organisatoren ursprünglich stattfinden sollte.
Euronews berichtet:
Die Demonstranten blockierten vorübergehend eine Zufahrt zur Autobahn, die zum Tagungsort L’Aquila führt. Außerdem besetzten sie in einem Bahnhof die
Gleise.
In L’Aquila selber gab es bisher keine Zwischenfälle.
Der Ort liegt ohnehin gut abgeschirmt und schwer zugänglich in den Bergen. Für Freitag planen Gewerkschaften und andere dort allerdings eine Kundgebung.
Planungslosigkeit und Chaos
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