Gera vor dem 11.07: SPD diffamiert Linke
Antifa als Chaoten tituliert und mit Neonazis gleichgesetzt
Wenige Tage vor dem 11. Juli nehmen die Auseinandersetzungen um den bundesweit zweitgrößten Neonaziaufmarsch zu. Der SPD-Ortsverband Gera-West betitelt Antifaschist(innen) als Linksextremisten und Chaoten. Kurz zuvor hatte bereits Dirk Plette von der Wählerinitiative Arbeit für Gera (AFG) gegen antifaschistisches Engagement gehetzt.
Wenige Tage vor dem 11. Juli nehmen die Auseinandersetzungen um den bundesweit zweitgrößten Neonaziaufmarsch zu. Der SPD-Ortsverband Gera-West betitelt Antifaschist(innen) als Linksextremisten und Chaoten. Kurz zuvor hatte bereits Dirk Plette von der Wählerinitiative Arbeit für Gera (AFG) gegen antifaschistisches Engagement gehetzt.
Mit Worten wie "Viehzeug" und "Gesocks" äußerte er sich abwertend gegenüber dem Antifa-Block, der sich im letzten Jahr an der Demonstration des Bürgerbündnisses beteiligt hatte. Nun stimmt der Ortsverband SPD-West in die Diffamierung ein. In der Ostthüringer Zeitung (OTZ) konnte deren Vorstand linke Jugendliche unkommentiert als extremistisch, gewalttätig, menschenverachtend und unzivilisiert bezeichnen. Deshalb solle man ihnen genauso eine Absage erteilen wie den Rechtsextremen. Während die SPD-Jugendorganisation JUSOS die Bedrohung durch Neonazis ernst nimmt und das Aktionsbündnis Kabelbruch unterstützt, setzt ein Ortsverband ihrer Partei diese antifaschistische Zusammenarbeit nun mit neofaschistischer Gewalt gleich.
Die SPD-West äußerte sich bisher nicht zu den besonders in den letzten Monaten zunehmenden Angriffen auf nicht-rechte Jugendliche, sondern banalisiert diese zum "Tummelplatz sowohl rechts- als auch linksextremer gewaltbereiter Chaoten". Die Beteiligung von Antifa-Gruppen an der Demonstration gegen das "Rock für Deutschland" wird als "Demonstrationstourismus" abgespeist und Gewaltexzesse heraufbeschworen.
"Diese Verdrehung der Tatsachen versucht die Menschen zu kriminalisieren, die sich gegen Neonaziterror zur Wehr setzen. Eine solche neonazistische Gewaltspirale gipfelte 2004 schon einmal in einem traurigen Höhepunkt und forderte ein Mordopfer. Wir werden nicht warten bis sich so ein Szenario wiederholt. Antifaschistischer Widerstand ist nicht extremistisch, sondern extrem wichtig.", sagt Anna Schneider, Pressesprecherin der AAG dazu.
"In den Monaten des Wahlkampfes scheint der Populismus auch bei einigen Protagonist(innen) der SPD Einzug zu halten. Ebenso wie die AFG von Dirk Plette, wird sich die SPD Gera von den Aussagen ihres Ortsverbandes distanzieren müssen. Andernfalls scheint ein zweifelhafter Schulterschluss zwischen beiden Parteien mehr als wahrscheinlich. Bisherige Positionierungen der örtlichen SPD verkämen zu reinen Floskeln."
Trotz dessen mobilisiert das Aktionsbündnis Kabelbruch weiterhin zum Antifa-Block auf der Demonstration und ruft zur Blockade des Neonazifests durch zivilen Ungehorsam am 11. Juli auf. Treffpunkt ist zwischen 10.00 Uhr und 12.00 Uhr auf dem Platz vor dem Kultur- und Kongresszentrum. Demostart 12.00 Uhr.
... bis die Scheiße aufhört! Nazifeste blockieren, sabotieren, attackieren!
Antifa Aktion Gera [AAG]
Weitere Informationen zur Demo und Blockade:
http://kabelbruch.blogsport.de und
http://aag.antifa.net
Mobi-Video:
http://www.youtube.com/watch?v=wsD1uWYfEy0
Die SPD-West äußerte sich bisher nicht zu den besonders in den letzten Monaten zunehmenden Angriffen auf nicht-rechte Jugendliche, sondern banalisiert diese zum "Tummelplatz sowohl rechts- als auch linksextremer gewaltbereiter Chaoten". Die Beteiligung von Antifa-Gruppen an der Demonstration gegen das "Rock für Deutschland" wird als "Demonstrationstourismus" abgespeist und Gewaltexzesse heraufbeschworen.
"Diese Verdrehung der Tatsachen versucht die Menschen zu kriminalisieren, die sich gegen Neonaziterror zur Wehr setzen. Eine solche neonazistische Gewaltspirale gipfelte 2004 schon einmal in einem traurigen Höhepunkt und forderte ein Mordopfer. Wir werden nicht warten bis sich so ein Szenario wiederholt. Antifaschistischer Widerstand ist nicht extremistisch, sondern extrem wichtig.", sagt Anna Schneider, Pressesprecherin der AAG dazu.
"In den Monaten des Wahlkampfes scheint der Populismus auch bei einigen Protagonist(innen) der SPD Einzug zu halten. Ebenso wie die AFG von Dirk Plette, wird sich die SPD Gera von den Aussagen ihres Ortsverbandes distanzieren müssen. Andernfalls scheint ein zweifelhafter Schulterschluss zwischen beiden Parteien mehr als wahrscheinlich. Bisherige Positionierungen der örtlichen SPD verkämen zu reinen Floskeln."
Trotz dessen mobilisiert das Aktionsbündnis Kabelbruch weiterhin zum Antifa-Block auf der Demonstration und ruft zur Blockade des Neonazifests durch zivilen Ungehorsam am 11. Juli auf. Treffpunkt ist zwischen 10.00 Uhr und 12.00 Uhr auf dem Platz vor dem Kultur- und Kongresszentrum. Demostart 12.00 Uhr.
... bis die Scheiße aufhört! Nazifeste blockieren, sabotieren, attackieren!
Antifa Aktion Gera [AAG]
Weitere Informationen zur Demo und Blockade:
http://kabelbruch.blogsport.de und
http://aag.antifa.net Mobi-Video:
http://www.youtube.com/watch?v=wsD1uWYfEy0
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Ergänzungen
Das schreibt die OTZ
Antifa macht Front gegen Geraer SPD
Uneinig bei Protesten gegen NPD-Aufmarsch
Gera . Im Zusammenhang mit den geplanten Protesten gegen eine NPD-Veranstaltung am Sonnabend in Gera macht die Antifaschistische Aktion (AAG) gegen den SPD-Ortsverein Gera-West Front. Die Sozialdemokraten hatten davor gewarnt, dass linksautonome Demonstrationstouristen in die Stadt kommen und Gera zum Tummelplatz sowohl rechts- als auch linksextremer gewaltbereiter Chaoten werde.
Der SPD-Ortsverein Gera-West setze antifaschistische Zusammenarbeit mit neofaschistischer Gewalt gleich, geht aus einer Erklärung der Antifa hervor. Die Demonstration gegen "Rock für Deutschland werde als "Demonstrationstourismus abgespeist und Gewaltexzesse heraufbeschworen. "Diese Verdrehung der Tatsachen versucht die Menschen zu kriminalisieren, die sich gegen Neonaziterror zur Wehr setzen. Eine solche neonazistische Gewaltspirale gipfelte 2004 schon einmal in einem traurigen Höhepunkt und forderte ein Mordopfer. Wir werden nicht warten bis sich so ein Szenario wiederholt. Antifaschistischer Widerstand ist nicht extremistisch, sondern extrem wichtig , sagt Anna Schneider, Pressesprecherin der AAG dazu. Bei einigen "SPD-Protagonisten" scheine in den Monaten des Wahlkampfes Populismus Einzug zu halten, vermutet die Antifa.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
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