Hamburg: Schanzenfest 009
Auch dieses Jahr, das selbstbestimmte Fest für Menschen, die
den Wünschen von Kapitalismus und Staatsgewalt trotzen.
Es verlief bis zum Überfall durch Cops friedlich.
den Wünschen von Kapitalismus und Staatsgewalt trotzen.
Es verlief bis zum Überfall durch Cops friedlich.
Alle Jahre wieder kommt das Schanzenfest. Zum 21.ten Mal längst
erwachsen, wurden von der Stadt mittels runder Tische versucht,
dieses Fest unter staatlicher Kontrolle zu bringen.
Alhaus dazu "Ein rechtswidriges Schanzenfest wird zukünftig
nicht mehr geduldet".
Statt Kommerz und professioneller Straßenfestbuden mit teuren
Bier und Verzehr setzte sich die Tradition und Kultur von
selbstbestimmtem organisieren und feiern durch.
Bereits schon in den Morgenstunden bauten AnwohnerInnen und Gäste
ihre Tapeziertische auf und im Nu wurden Infos, Flohmarkt und
Lekkereien für das leibliche Wohl angeboten.
Gentrifizierung in der Umgebung sorgen für steigende Mieten und
grenzen die BewohnerInnen immer mehr aus. So braucht man sich
nicht zu wundern, das in der Rosenhofstraße ein Haus besetzt
wurde. Feierlich wurde die Besetzung bekanngegeben und um ca.11:30
rückten Cops an.
Dabei kam es zu zwei Festnahmen und den Versuch, das Haus wieder
zu räumen gelang nicht :-)))
So bekam das Schanzenfest für ReveluzzerInnen ein angenehmen
Beigeschmack aber auch ein wenig Magendrücken darüber, was zur
Dämmerung noch zu erwarten ist.
Trotz dessem weiter eine lockere Atmosphäre von unzählbaren
BesucherInnen, die durch Viertel schlendern, Bekannte treffen,
klönen oder der Musik auf der Bühne, im Florapark und der
Rosenhofstraße widmen.
Kaum die Dämmerung in Sicht kamen die ersten Spielverderber zum
Fest. Wie auf Polonäse durchstreiften Cops das Fest und sorgten
für Unmut.
Plötzlich un ca. 22:00 stürmten die Cops das Fest. Eine Musikband
musste abbrechen und es wurde sehr hektisch, die Bühne abzubauen
und zu retten.
Währenddessen eskallierte es. Innerhalb von 10 Minuten haben es
die Cops geschafft, das gewohnte Bild von Krawall herzustellen.
ca. 10 Wasserwerfer und reichlich Hundertschaften lieferten der
Press die Bilder, die sie schon immer haben wollten.
Ich bekam den Eindruck, das mansche Vorgänge der Cops so
programmiert sind, damit Blöd und Co zum nächten Tag toll
darüber berichten können, wie legitim die Cops für Ruhe gesorgt
hätten.
Der brutale Überfall der Cops auf das Fest blieb nicht ohne
Folgen. Weitere Auseinandersetzungen gingen bis in die Morgen-
stunden..
Weiteres wissen andere ja auch zu berichten..
erwachsen, wurden von der Stadt mittels runder Tische versucht,
dieses Fest unter staatlicher Kontrolle zu bringen.
Alhaus dazu "Ein rechtswidriges Schanzenfest wird zukünftig
nicht mehr geduldet".
Statt Kommerz und professioneller Straßenfestbuden mit teuren
Bier und Verzehr setzte sich die Tradition und Kultur von
selbstbestimmtem organisieren und feiern durch.
Bereits schon in den Morgenstunden bauten AnwohnerInnen und Gäste
ihre Tapeziertische auf und im Nu wurden Infos, Flohmarkt und
Lekkereien für das leibliche Wohl angeboten.
Gentrifizierung in der Umgebung sorgen für steigende Mieten und
grenzen die BewohnerInnen immer mehr aus. So braucht man sich
nicht zu wundern, das in der Rosenhofstraße ein Haus besetzt
wurde. Feierlich wurde die Besetzung bekanngegeben und um ca.11:30
rückten Cops an.
Dabei kam es zu zwei Festnahmen und den Versuch, das Haus wieder
zu räumen gelang nicht :-)))
So bekam das Schanzenfest für ReveluzzerInnen ein angenehmen
Beigeschmack aber auch ein wenig Magendrücken darüber, was zur
Dämmerung noch zu erwarten ist.
Trotz dessem weiter eine lockere Atmosphäre von unzählbaren
BesucherInnen, die durch Viertel schlendern, Bekannte treffen,
klönen oder der Musik auf der Bühne, im Florapark und der
Rosenhofstraße widmen.
Kaum die Dämmerung in Sicht kamen die ersten Spielverderber zum
Fest. Wie auf Polonäse durchstreiften Cops das Fest und sorgten
für Unmut.
Plötzlich un ca. 22:00 stürmten die Cops das Fest. Eine Musikband
musste abbrechen und es wurde sehr hektisch, die Bühne abzubauen
und zu retten.
Währenddessen eskallierte es. Innerhalb von 10 Minuten haben es
die Cops geschafft, das gewohnte Bild von Krawall herzustellen.
ca. 10 Wasserwerfer und reichlich Hundertschaften lieferten der
Press die Bilder, die sie schon immer haben wollten.
Ich bekam den Eindruck, das mansche Vorgänge der Cops so
programmiert sind, damit Blöd und Co zum nächten Tag toll
darüber berichten können, wie legitim die Cops für Ruhe gesorgt
hätten.
Der brutale Überfall der Cops auf das Fest blieb nicht ohne
Folgen. Weitere Auseinandersetzungen gingen bis in die Morgen-
stunden..
Weiteres wissen andere ja auch zu berichten..
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Ergänzungen
So wie immer, aber doch anders…!
Mir hat sehr gefallen, dass sich diesmal die Riots nicht immer nur im Schulterblatt und Susannenstraße abspielten sondern diesmal der gesamte Bereicht neuer Pferdemarkt, Neuer Kamp und beim Grünen Jäger genutzt wurde! Das war taktisch es sehr gut sich so in die breite zu ziehen, weil die Schergen damit total überfordert waren. Auch die ausgebrannte Bullen Karre war ein schöner Anblick! Und mit der zahlreichen Beteiligung an den Auseinadersetzung durch sog. Jugendlich mit Migrationshintergrund kam ich mir in wenig vor wie in Frankreich, sehr schön!
Französiche Zustände, Yes we can!!!
Mehr Fodos
Party Meile Schanze und das Schanzenfest
So zeigten sich einige Lokalitäten z.B. nicht einmal so kulant einem als Nicht-Gast zur Toilette gehen zu lassen. Selbst in Situationen wo die Polizei die Bewegungsfreiheit stark einengte. Diese Lokale blieben bei ihrem "Nur für Gäste" oder verlangten ausnahmslos eine Toilettengebühr.
Negativer Höhepunkt und Grund für diese Ergänzung ist aber der Bericht eines Bekannten. Auf der Flucht vor einer prügelnden Horde PolizistInnen die sich ihren Weg bahnte war er froh vermeintlichen Schutz in einer Gaststätte / Bar gefunden zu haben. Leider stellte sich dann schnell heraus, dass das Lokal umgehend abgeschlossen wurde, bevor weitere Opfer der Polizeihatz eintreten konntne. Als sich mein Bekannter dann der Kellnerin als Nicht-Gast vorstellte, sah er sich umgehend Pöbeleien und Bedrohungen von ihr, Wirt, Wirtin und einem aggressiven Gast ausgesetzt. Dann wurde kurz die Tür aufgeschlossen und es folgte der Rauswurf, glücklicherweise ohne Einsatz köperlicher Gewalt, die ihm schon angedroht wurde.
Interessant war festzustellen, dass andere Bedienstete anderer Lokalitäten bereit waren einen Schutzraum vor Polizeiangriffen zu bieten und sich selbst schockiert über das Ausmaß der Polizeigewalt zeigten.
Es scheint wohl auch absolute No-Go Areas für "Linke" zu geben, die sich gestern durch aktive Unterstützung der Polizeiarbeit hervorgetan haben. Es ist zu hoffen, dass es sich um Einzelfälle handelt und das diese "Schwarzen Schafe" längst bekannt sind.
..dein Freund und Helfer!
"Is mir jetzt egal."
Irritiert
By the way - bei den meisten Riots mit freidrehenden Bullen fanden sich auf Indy immer noch Hinweise auf Politiker/Abgeordnete (auch wenn wir das nicht gerne hören), die auf kommunaler oder Landesebene Exzesse mehr oder weniger erfolgreich wenigstens thematisieren konnten.
die bullen sind schuld
@ Irritiert
also das zeichen auf dem ärmel ist einmal das schleswig-holstein wappen und das andere zeichen auf dem ärmel ist der schleswig-holstein umriss in den landesfarben blau weiss rot!
Im Zeichen der Innenpoltik
freitag
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Selbsthilfe — copwatch
Gleichsetzung von Links und Rechts — @Dir und Co.
Bundeswehr auf der Schanze ?!.. — Tom
So bekam das Schanzenfest für Reveluterinnen — einen angenehmen Beigeschma
Soldaten???!!!??? — Mein Name
SH — agsfdhs
@Tom: Nix BW, sondern BFE — Gast
@Copwatch — Orkhäuptling
Wer hat angefangen? — ACAB
@ Tom — richtigsteller
Konkurrenzkampf ?!?! — Kermit
Danke zur Aufklärung meiner Frage — Tom
@ Kermit — Miss Piggy